Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #12

Und weiter geht es im Reflektionsexperiment „1000 Fragen an mich selbst“. Wahnsinn, wie weit wir schon gekommen sind. Heute geht es um Fragen 221 bis 240, um Ängst, gefährliche Situationen und um Schubladen. Ziemlich interessante Kiste mal wieder. Mehr Fragen und Antworten findet ihr wie gewohnt bei Pinkepank.

1000 Fragen an mich selbst #12

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Es ergibt eigentlich keinen Sinn, wenn man bedenkt was Freundschaft heißt. Aber es ist mir tatsächlich schon mehrfach passiert, dass ich eine quasi instante Verbundenheit empfunden habe, als ich ein paar Menschen in meinem Leben traf, eine davon ist seit nunmehr 10 Jahren meine Beste.
222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Ja, muss ich. Ich habe auf relativ unangenehme Weise gelernt, was passiert, wenn ich das nicht mache.
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Oh ja. Nicht zu kontrollieren, das manchmal ziemlich dumme Herz.
224: Steckst du Menschen in Schubladen? Ich versuche es nicht zu tun und bin immer dafür dankbar, wenn mir jemand aufzeigt, wenn ich es unbewusst doch tu. Ich habe in Psychologie gelernt, dass Schubladendenken evolutionstechnisch sogar sinnvoll ist, weiß aber auch, dass es gesellschaftlich eher schadhaft und dem Individuum gegenüber ungerecht ist.
225: Welches Geräusch magst du? Wenn man Sprudelwasser in ein Glas gießt. Das Tippgeräusch auf der Tastatur. Klaviermusik. Kinderlachen (dieses süße, unkontrollierte Glucksen, ihr wisst schon).
226: Wann warst du am glücklichsten? Meine glücklichste Zeit war glaub ich meine Zeit in Maastricht.
227: Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinen Mädchen, meiner Besten, meinen Freunden.
228: Willst du immer alles erklären? Ja, aber es wird ganz schnell zur Rechtfertigung.
229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Als ich im Kinderzimmer ohne große Panikattacke eine Spinne…äh…entsorgt habe.
230: Was war deine größte Jugendsünde? Too many to count and tell.
231: Was willst du einfach nicht einsehen? Dass nicht „jeder das kriegt, was er verdient!“. Ich halte sehr Stur an der Idee von Karma und einer kosmischen Gerechtigkeit fest, auch wenn ich das alles nicht erklären kann.
232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Eine Geschichte mit einer Plastiktüte. Seit nun fast 20 Jahren. Weiter werde ich hier nicht drauf eingehen, ein paar wissen aber, was gemeint ist.
233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Graduation.
234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Derzeit Geld, sonst aber Zeit.
235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Ja, teilweise schon. Ich bin einfach sehr neugierig.
236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Nein und wenn ich es tu, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen.
237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Ja, schon oft. Am gruseligsten fand ich die Situation, als ich die Nacht von Augusta (Georgia) nach Miami (Florida) durchgefahren bin und bei Palm Beach kein Benzin mehr hatte. Habe dann an einer absolut verlassenen Tankstelle mit Nachtschalter angehalten. Man musste dort vor dem Tanken bezahlen, also ging ich an jenen Nachtschalter. Dort lag ein angebissenes Snickers und stand eine offenen Colaflasche…aber es war kein Mensch weit und breit zu sehen. Als ich die Klingel gedrückt hatte, fiel mir auf, dass dort ein offenes Auto mit laufendem Motor stand…und irgendwie kam mir dann in den Sinn, dass ich mich vielleicht mitten in einem Tankstellenraub befand. Ich ging also ganz langsam und verwirrt blickend zurück zum Auto und dachte die ganze Zeit, man würde mir doch bestimmt jetzt in den Rücken schießen. Wieder auf dem Highway rief ich die Polizei, die sofort einen Wagen zur Tankstelle schickte. Die nette Dame am Notruf blieb dann so lange mit mir am Telefon, bis ich eine weitere Tankstelle gefunden hatte und mich ein wenig beruhigt hatte. Ich weiß nicht, ob dies wirklich eine gefährliche Situation war, aber ich war mir in dem Moment fast sicher, dass man gleich auf mich schießen würde. Die Erinnerung gibt mir besonders dieses Gefühl heute noch Gänsehaut.
238: Hast du einen Tick? Im sinne von „Angewohnheit“? Ich knacke meinen Nacken (und ernte bei einigen Freunden damit immer wieder böse Blicke…obwohl ich es selten absichtlich mache).
239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Der Weg ist das Ziel und der sollte schon glücklich sein.
240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit meinen Mädchen, natürlich!

Hier geht es zur letzten Folge der Reihe „1000 Fragen an mich seund von da aus findet ihr auch alle anderen Folgen davon.

 

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