Verspätete Tagebuchbloggerei von einem „Killer-Montag“ März 2018

Tagebuchbloggerei, Perlenmama, The Killers, Konzert, Lanxess Arena

Am Montag war ja der 5. des Monats und eigentlich gehört dieser Tag ja traditionell der Tagebuchbloggerei, jedenfalls in Elternbloggerhausen. Aber der Tag war bei mir vom „Augen auf“- bis „Augen zu“-machen so dermaßen voll, dass ich jetzt erst dazu komme. Nun denn, man möge es mir verzeihen.

6:45 Uhr Die Mädchen erwachen und ich mit ihnen. Die Miniperle glüht, mal wieder, also bleibt sie heute wieder zu Hause. Wir machen und ganz in Ruhe fertig, damit wir die Perle zur Kita bringen können.

8:00 Uhr Ich rufe bei der Tagesmutter an, um die Miniperle für heute abzumelden. Am Telefon erfahre ich, dass sie mittlerweile das 4. Kind mit Fieber ist. Ich bin dennoch besorgt und rufe auch gleich beim Kinderarzt an und schildere die Situation (dort waren wir letzte Woche schon zwei Mal, auch wegen Fieber, und so langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen). Leider hat der Kinderarzt wegen der derzeitigen Krankheitswelle null Kapazitäten.

9:00 Uhr Wir geben die Perle in der Kita ab und ich reiche auch gleich unsere Anmeldung zum Mutter-Tochter-Selbstverteidigungskurs ein, der ab April hier angeboten wird.

9:15 Uhr Wir sind wieder zu Hause und prötteln so durch den Vormittag. Die Miniperle hat absolut üble Laune und fühlt sich schlecht, was sie durch Dauerjammern verbalisiert. Das ist eine Weile auszuhalten, aber gegen Mittag ist mein Nervengerüst sehr wackelig und ich habe Kopfschmerzen. Außerdem sage ich unsere Verabredung für den nachmittag ab, weil hier irgendwie keiner in der Verfassung ist, Gäste zu entertainen.

13:00 Uhr Meine geplante Pause während des Miniperlen-Mittagsschlafs fällt flach, da die Kleine nur auf mir schlafen möchte. Also gucke ich während sie schläft zwei Folgen Homeland, während mich mein Papierberg vorwurfsvoll anzustarren scheint.

15:00 Uhr Wir holen die Perle von der Kita ab und ich schlage ihr vor, dass wir statt des Besuchs heute ihre Geburtstagseinladungen basteln. Leider bekommt die Kleine, kaum dass wir zu Hause sind, Schüttelfrost und verfällt in Dauerbrüllen. Ich mache mir nun ernsthafte Sorgen und beschließe, dass wir nun in die Klinik fahren. Die Perle ist sauer, dass wir nicht basteln und hat auch keine Lust, nun in die Klinik zu fahren. Ich bin sehr dankbar, dass ihr Papa sagt, dass sie schonmal rüber kommen könnte. Also bringen wir sie nach nebenan und fahren dann in die Klinik.

17:30 Uhr In der Klinik müssen wir nur relativ kurz warten und bekommen dann auch recht schnell die Diagnose, dass die Kleine wieder eine Mittelohrentzündung hat. Wir werden mit einem neuen Rezept für Zäpfchen und Antibiotikum nach Hause geschickt, welches ich auf dem Heimweg noch fix einlöse.

18:00 Uhr Zu Hause rühre ich das Antibiotikum an und übergebe das (zu Recht) schlecht gelaunte Bündel an Oma und Opa, die trotzdem heute babysitten wollen, da ich ja eigentlich Konzerttickets für „The Killers“ in Köln habe. Ich telefoniere kurz mit der Besten und schaffe es dann tatsächlich innerhalb von 15 Minuten fertig am Bahnsteig zu stehen, um noch einen passenden Zug zu erreichen.

19:40 Uhr Mit etwas Verspätung komme ich in Köln Deutz an und muss erstmal die Beste suchen. Als wir uns gefunden haben, gehen wir gemeinsam zur Arena und gönnen uns auf dem Weg dorthin einen Schnaps. Der muss grad echt sein, mein Kopf spielt nachwievor die Miniperlensirene in Dauerschleife.

21:00 Uhr Wir sind auf unseren Plätzen und ein echt cooler Konzertabend beginnt. Die Show ist toll und die Jungs spielen alle ihre Hits, plus noch ein paar neue Tracks. Das Finale ist mein persönlicher Lieblingssong von ihnen, der In Deutschland glaub ich gar nicht so populär war (ich war in der Zeit noch in den USA).

23:30 Uhr Wir sind wieder auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir feststellen, dass mein Zug nach Solingen einfach mal ausfällt. Noch dazu habe ich nur noch 3% Akku. Aber kein Ding, wir wohnen schließlich in NRW. Ich fahre also mit der Besten noch nach Düsseldorf und von dort mit der S-Bahn nach Wuppertal, von wo ich ein Taxi nach Remscheid nehmen muss. Der Taxifahrer ist sehr freundlich und weigert sich, mich alleine am Bahnhof stehen zu lassen, obwohl das andere wartende Pärchen eigentlich vor mir dort war. Am Ende merken wir, dass wir eh in die gleiche Richtung müssen und fahren ein Stück zusammen.

1:30 Uhr Ich bin wieder zu Hause. Das Baby liegt bei Oma im Bett, also sammel ich es ein und gehe mit ihr in unser Bett. Dort schlafe ich quasi sofort ein.

Was ein Montag, oder? Er hat mich wirklich an meine Grenzen gebracht, hatte aber ein sehr schönes Ende, dank Oma’s und Opa’s Einsatzes. Das Konzert war super und ich habe gemerkt, dass so ein Konzertbesuch wirklich sowas wie Urlaub ist. Hachz.

Und ihr so?

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