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Umzug

Das Umzugsunternehmen from hell – eine vernichtende Rezension

So, jetzt komme ich endlich mal dazu meinen Umzug zu verbloggen. Aber eigentlich wird dies wohl eher eine vernichtende Rezension des Umzugsunternehmens. Ich hatte ja diesmal viel Zeit meinen Umzug gut vorzubereiten und somit das größte Chaos zu umgehen. Ich würde ein Umzugsunternehmen beauftragen und somit würde alles ruhig und geordnet verlaufen. Dachte ich. Aber dass ich ein so unglückliches Händchen bei der Auswahl des Umzugsunternehmen haben würde habe ich nicht gedacht. Ich hatte meinen Umzug bei einer Umzugs-Auktion online gesetzt und bekam auch gleich viele Angebote. Einige kamen zu Ortsbegehungen und machten mir darauf hin Angebote, andere schickten mir ihre Angebote so. Von 1000 – 2000 Euro war wirklich alles dabei. Ich wählte ein günstiges Angebot von einer Umzugsfirma mit Sitz in Düren aus, die nebst des Umzugs auch meine Küche ab- und auch wieder aufbauen wollten. Perfekt. Packen und (De-)Montage der restlichen Möbel würde ich selbst übernehmen (bzw. der Perlenpapa hatte seine Hilfe für die Möbel-Montage angeboten). Außerdem würde ich im Vorfeld eine neue Arbeitsplatte besorgen, die dann mit der Küche eingebaut werden würde. Abgesprochen war, dass ich vor der alten Wohnung selbst für eine Absperrung vor dem Haus sorgen würde, vor der neuen Wohnung wollten sie jedoch eine Absperrung einrichten lassen (dort ist eine Einbahnstraße, die zudem ein Bus-Weg ist, so dass man nicht in zweiter Reihe halten kann). Weiterlesen

Zurück in die Heimat – Umzugsgedanken

Mittlerweile sind wir schon soweit, dass wir die Zeit bis zu unserem Umzug in Tagen und nicht mehr in Wochen zählen können. 9 Tage sind es noch. 9 Tage voller Chaos, packen, sortieren, vorbereiten, ausmisten, umräumen. 9 Tage bis ich nach fast genau 13 Jahren wieder in meine Heimatstadt zurückkehre. Am 2. September 2002 fuhr ich mit gepackten Koffern fort und kehre nun, 13 Jahre und fast zwei Monate später mit einem ganzen Hausrat, einem Kind und ganz vielen Geschichten von Erlebtem zurück. Ein seltsames Gefühl. Irgendwie schön aber auch irgendwie komisch. Weiterlesen

Viel los in der Perlenwelt

Hui, in den letzten Tagen schwirrt mir ziemlich der Kopf. Hier ist einfach soviel los und ich schreibe dauernd irgendwelche Listen oder Post-its, damit ich auch bloß nichts vergesse. Klappt aber nicht immer so ganz, weil ich manchmal gerade eben diese Listen und Zettelchen vergesse oder verlege und dann habe ich trotzdem Chaos.

Meine letzte Woche auf der Arbeit ist angebrochen. Das heißt Manuals schreiben, Computer und Schreibtisch auf- und ausräumen, letzte Emails schreiben und meinen Nachfolgern (mein Aufgabenbereich wird aufgeteilt) alles wichtige erklären. Ausserdem heißt das mich mental darauf vorzubereiten, dass ich bald nicht mehr hier sein werde. Das ist schon etwas traurig. Immerhin bin ich seit 2007 fast täglich hier und habe einige Menschen und auch die besondere Atmosphäre hier am College ziemlich in mein Herz geschlossen. Aber nun heißt es nach vorne schauen und sich auf die Dinge in der Zukunft freuen. Weiterlesen

Bleibt alles anders – Mein Wanderherz

Meine Zwanziger waren ziemlich rasant. Ich habe viel erlebt, gesehen, und „beständig“ wäre wohl das letzte Wort, womit man diese Zeit beschreiben könnte. Erst ging ich mit zarten 18 Jahren nach Amerika, wo ich innerhalb von knapp fünf Jahren zwar in der selben Stadt, aber dort an vier verschiedenen Orten wohnte. Ich hangelte mich von Visum zu Visum, besuchte zwei verschiedene Universitäten, half zwei Familien in Sachen Kinderbetreuung, verbrachte die Sommer (3 Monate jeweils) an verschiedenen Orten im Land und naja…erlebte halt schrecklich viel. In den darauf folgenden fünf Jahren in Maastricht studierte ich und hatte ettliche Jobs, meist Projekt-Bezogen oder eben anderweitig zeitlich begrenzt. Allein in Maastricht zog ich sechs mal um, bevor es mich dann wieder nach Deutschland zog. Also: Veränderungen stehen bei mir quasi auf der Tagesordnung. Weiterlesen

Von Wasserschläuchen und dreistem Kraut – Gartengeschreibsel

Einer der Hauptgründe für unseren Umzug letzten November war der eigene Garten. Sehen konnte man bei der Besichtigung leider nicht sehr viel davon, denn er war ganz schön zu gewuchert. Noch bevor wir einzogen haben die Perlenoma, der Perlenopa und ich einen Rundumschlag gemacht und der sehr dankbare Vermieter spendierte Mutterboden und Rollrasen. Und seither versuche ich mich Schritt für Schritt am gärtnern.

Und siehe da: Auch wenn mir IN der Wohnung nachwievor alle Pflanzen früher oder später eingehen (außer die Orchidee, aber auch nur weil man sie eben nicht überwässern darf…slim chance of that happening here), draußen scheint es ihnen doch recht gut zu gehen. Aus den 250 Blumenzwiebeln, die ich im Herbst dort vergrub haben es drei Viertel zu wunderschönen Frühlingsboten geschafft. Der Garten war wirklich schön im Frühling, die Tulpen, Narzissen, Krokusse, und Schneeglöckchen standen hoch über dem wuchernden Unkraut, dem der laue Winter anscheinend Superkräfte verliehen hatte. Weiterlesen

Herzig

So, da war sie, meine erste von mehreren Einweihungs-Festivitäten. Geladen waren ein paar Freunde aus der Heimat und der Perlenpapa (der Perlenpatenonkel und seine Frau/meine Freundin mussten leider absagen). Dieser Nachmittag war auch meine sehr selbst-erzieherische Deadline, denn als ich am 2.1. hier rein lief sah es noch sehr chaotisch aus…Nein, chaotisch ist die Untertreibung des Jahres (und wir haben erst den Anfang von 2014)! Es sah aus, als wäre jemand eingebrochen und hätte alles durcheinander gebracht…nur dass der TV eben noch da war. Weiterlesen

Schwein-sein

Ich habe mich in den letztens zwei Jahren verändert. Nun ist das wahrlich nichts besonderes, vertrete ich doch den Glauben, dass wir uns alle ständig verändern. Doch mir ist das in den letzten Wochen sehr stark aufgefallen. Durch den Umzug stand ich, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ziemlich unter Strom. Und da auch ziemlich viel einfach schief gegangen ist (und immer noch nicht alles funktioniert) hatte ich auch viel mit anderen Menschen zu tun und musste argumentieren, streiten, am Ball bleiben, überzeugen, „meine Frau stehen“. Bis dato habe ich das auch immer ganz gut auf eine freundliche und verständnisvolle Art und Weise hinbekommen und bin damit an sich auch ganz gut gefahren. Doch in letzter Zeit bin ich zunehmend ungeduldiger, genervt und es einfach satt, dass alles schief geht. Und dann kann es auch schonmal sein dass die Telefon-und-TV-Anbieter-Hotline-Frau bei der Begrüssung schon vorab den Disclaimer „Vorsicht, ich bin ziemlich genervt“ hört. Weiterlesen

Dearest Murphey, herzallerliebstes Karma…

…when I said „well, to look at the bright side…it can hardly get any worse“, that was not a challenge for you to accept!

Also das muss doch echt einer der Karma-reinigensten Tage ever gewesen sein. Ich habe ja diese Theorie, dass sich das mit dem schlechten Karma bei mir so verhält, dass sich alles auf einmal entlädt und dann wieder auf neutral steht. Das basiert natürlich nicht auf fundiertem und spirituellem Wissen, sondern lediglich auf meiner Erfahrung. Was ich allerdings so schlimmes getan habe, dass Karma mir diese Woche einen derartigen shitsorm schickte…das weiß ich nicht. Ist ja auch nicht so wichtig, Fakt ist, dass er hier ist und mit Hilfe von Murphey’s fucking law das Leben schwer macht. Scheiß Murphey, scheiß Karma! Weiterlesen

Sieben Sachen Sonntag Vol. VII

So, heutige Sieben Sachen Sonntag (Die Sammlung findet man wie jeden Sonntag beim Grinsestern) steht ganz unter dem Motto „Umzug“…denn JAAA, nach einer Woche Blog Abstinenz haben die Perle und ich ein neuen Perlenreich. Es ist zwar noch absolut und total chaotisch, aber es wird, langsam aber sicher.

Also…heute bin ich das erste Mal in unserer neuen Wohnung aufgewacht. Zwar leider ohne die klitzekleine Perle, denn die durfte gestern Abend dem Chaos zum Papa entfliehen, aber so konnte ich mich heute auf einen Rum-Räum-Tag freuen… Weiterlesen

Sieben Sachen Sonntag Vol. VI

Alle Sonntage wieder…Sieben Sachen, die wir heute so gemacht haben. Die Idee stammt von Frau Liebe, und gesammelt werden die Beiträge beim Grinsestern (wo letzte Woche die magischen 50 geknackt wurden! Yeah!).

Also, wir heute so:

Nachdem ich nach dem gestrigen Powertag heute ausgeschlafen habe, habe ich ganz verzückt das Maus Spezial über Babys geguckt – wo sie her kommen, wie sie im Bauch wachsen und wie sie geboren werden. Zwar ganz kinderlos (die Perle hat heute morgen noch beim Papa verweilt), aber ich war doch neugierig. Weiterlesen