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Mama-Sorgen

Ausflug – Was gebe ich meinem Kind mit? Gedanken, Tipps & Packliste

Das Frühjahr ist voll im Gange und der Sommer steht an. In dieser Zeit unternehmen viele Familien die verschiedensten Ausflüge und manchmal wird das eigene Kind eingeladen, einen Freund oder eine Freundin und deren Familie auf solch einem Ausflug zu begleiten. Für die Kinder eine tolle Sache, es ist doch echt schön jemanden im gleichen/ähnlichen Alter dabei zu haben. Doch was gibt man dem Kind mit, wenn es für den Tag mit anderen unterwegs ist?

Eintritts- oder Taschengeld? Eine sensible Angelegenheit…

Ich habe kürzlich die Erfahrung gemacht, dass hier die Erwartungen verschiedener Eltern deutlich auseinander gehen. Auf einem Tagesausflug in den Zoo hatte das begleitende Kind weder Proviant noch Geld mit, aber sehr, sehr, sehr viel Hunger. Da bei manchen Familien das Geld eben nicht so locker sitzt wie bei anderen, kann dies schon mal zu unangenehmen Situationen für alle Beteiligten führen. Das hungrige Kind erwartete nun eine Mahlzeit am Zoo-Büdchen (und tat dies auch an jedem dieser Büdchen kund) und hatte auch keinen Appetit auf den mitgebrachten Proviant. Das mitgebrachte Budget für den Ausflug ging jedoch schon für den unerwarteten extra Eintritt drauf. Ein echtes Dilemma. Weiterlesen

Was passiert eigentlich beim Osteopathen? Ein Interview mit Laura Stückler

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Viele frischgebackene Eltern kennen das: Irgendwann kommt von irgendwo her der Rat, doch mal zum Osteopathen zu gehen. Doch viele wissen gar nicht, was das ist und was einen dort erwartet. Ich hatte da selbst lange keine Ahnung von, hörte nur von vielen Baby-Eltern Begriffe wie „Blockade“, „ganzheitliche Anamnese“ und dergleichen…aber was das so wirklich ist, das hat mir niemand erklärt. Und wer mich kennt, der weiß auch, dass ich an sich eher wenig Zugang zu alternativen Heilmethoden finde, das ist mir meist nur zuviel Geschwurbel. Bis ich Laura traf, die selber eine sehr gute Ausbildung zur Osteopathin hat und mir das Ganze nicht nur sehr einfühlsam und gut erklärte, sondern einfach auch zeigte. Da ich aber solches Wissen nur ganz schlecht für mich behalten kann und es am liebsten gleich an meine Leser weitergebe, habe ich Laura diesbezüglich ein paar Löcher in den Bauch gefragt… Weiterlesen

Verspätete Tagebuchbloggerei von einem „Killer-Montag“ März 2018

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Am Montag war ja der 5. des Monats und eigentlich gehört dieser Tag ja traditionell der Tagebuchbloggerei, jedenfalls in Elternbloggerhausen. Aber der Tag war bei mir vom „Augen auf“- bis „Augen zu“-machen so dermaßen voll, dass ich jetzt erst dazu komme. Nun denn, man möge es mir verzeihen.

6:45 Uhr Die Mädchen erwachen und ich mit ihnen. Die Miniperle glüht, mal wieder, also bleibt sie heute wieder zu Hause. Wir machen und ganz in Ruhe fertig, damit wir die Perle zur Kita bringen können. Weiterlesen

10 Wege, eure alleinerziehende Freundin zu unterstützen

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Ich glaube mittlerweile hat doch irgendwie jeder eine: Die alleinerziehende Freundin, viele sogar mehrere. Und durch sie weiß man aus erster Hand, wie unglaublich anstrengend das Alleinerziehenden-Dasein teilweise sein kann und möchte sie sehr gerne unterstützen…nur wie? Ich BIN eine alleinerziehende Freundin und möchte euch heute 10 Wege zeigen, wie ihr eure alleinerziehende Freundin auf ganz praktische Weisen unterstützen könnt. Denn ein gutes Netzwerk ist Gold wert, aber nicht alles, was nett gemeint ist, ist auch wirklich hilfreich. Und vieles, was wirklich hilfreich ist, wissen andere oft einfach nicht. Weiterlesen

Partnersuche als Alleinerziehende – geht das überhaupt?

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Um die Frage im Titel als selbst Alleinerziehende direkt mal zu beantworten: Nein, es geht nicht. Jedenfalls nicht so, wie man sich das „Dating“ generell so vorstellt, wenn man daran denkt:

  1. Man lernt sich kennen (ob online oder an der Supermarktkasse ist da jetzt mal egal)
  2. Man tauscht Nummern aus
  3. Man schreibt hin und her
  4. Man telefoniert auch mal
  5. Man trifft sich.
  6. Es passt nicht, also beendet man es ODER
  7. Man trifft sich nochmal, trifft sich immer wieder
  8. Man verliebt sich
  9. Man ist zusammen

Klingt eigentlich ganz einfach. Bei den meisten Alleinerziehenden, die ich so kenne läuft es aber eher so ab:

  1. Man lernt sich kennen (online, weil wo hat die gängige Alleinerziehende schon die Chance wen in der freien Wildbahn kennenzulernen?)
  2. Man schreibt eine Weile hin und her
  3. Man tauscht Nummern aus, schreibt über WhatsApp weiter, telefoniert vielleicht auch mal
  4. Man möchte sich treffen und macht einen Termin aus
  5. Ein Kind ist krank, man verschiebt den Termin
  6. Das andere Kind ist krank. Oder der Babysitter. Also verschiebt man das Treffen wieder
  7. Man trifft sich, findet sich nett, möchte das Ganze wiederholen
  8. Repeat Step 4 – 7
  9. Man merkt, dass es doch wirklich sehr kompliziert ist und fragt sich, ob man die Kapazitäten dafür hat
  10. Man merkt, dass es wirklich sehr schön wäre, aber dass es wohl grad einfach nicht drin ist, also beendet man das Ganze
  11. ODER das Gegenüber denkt, man habe kein Interesse oder das Ganze ist doch komplizierter als man gedacht hat und meldet sich nicht mehr. 
  12. Repeat Step 1 – 11

Es ist wirklich zum Mäusemelken. Das geht wirklich immer nach dem gleichen Schema. Ich sitze Abends (alleine) auf der Couch und denke „och doch, langsam fänd ich es doch ganz schön, wenn hier noch jemand säße“ und öffne meine Online-Dating-App. So geht es los, Schritte 1-12 und am Ende denke ich „ach, dann lass ich es halt“, bis ich ein paar Monate später wieder da sitze und das Ganze von Vorne losgeht. Weiterlesen

Was Eltern im 2. Lebensjahr bewegt – 10 PostPostPartum-Challenges

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Das erste Jahr mit Baby ist ja bekanntlicherweise eine große Ausnahmesituation und stellt frischgebackene Eltern vor eine Herausforderung nach der Anderen. Aber wer glaubt, dass sich das mit dem ersten Geburtstag erledigt hat, der hat sich getäuscht. Denn auch im 2. Lebensjahr des Kindes warten so einige Dinge auf Eltern, die einem  vorher einfach keiner sagt. Heute möchte ich mal eine Liste dieser Dinge aufstellen…kennt ihr die so auch?

  1. Der Alltag ist zurück. Für viele endet nun die Elternzeit und ein neuer Abschnitt beginnt: Der als Working-Mom. Das bringt wieder einen ganz neuen Ablauf mit sich, neue Routinen, neue Herausforderungen. Diese Mehrfachbelastung und generell die Sache mit der Vereinbarkeit kann anfangs ganz schön anstrengend sein und bedarf einer gewissen Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat.
  2. Im 2. Lebensjahr gehen nun viele Kinder, zumindest zeitweise, in die Betreuung. Die berühmte Eingewöhnungsphase ist hier aber nicht nur für die Kids selber, sondern eben auch für die Eltern. Viele von ihnen empfinden einen gewissen Kontrollverlust und hadern anfangs sehr damit, dass sie nicht mehr alles von ihren Kindern mitbekommen. Der Trennungsschmerz ist beidseitig, manchmal sogar noch stärker auf der Elternseite als bei den Kindern.
  3. Die Wiederentdeckung der Freiheit. Mit der Rückkehr in den Job und die Möglichkeiten der Kinderbetreuung entdecken Eltern oft ihre Freiheit wieder. Nachdem das Babyjahr so intensiv ist und viele sich erstmal 100%ig als Mutter/Vater sehen, entdecken sie nun ihre eigenen Bedürfnisse wieder. Manchmal sind es die gleichen wie vorher, manchmal aber auch ganz Neue. Eine gewisse Selbstfindung findet wieder statt und kann ganz schön spannend, aber auch überraschend sein.
  4. Nun ist auch der Zeitpunkt, an dem sich viele mit der weiteren Familienplanung auseinander setzen. Im ersten Babyjahr wagen da viele noch nicht dran zu denken, aber mit dem ersten Aussortieren der Babysachen drängt sich ganz automatisch die Frage auf „brauchen wir das alles nochmal“? Sollen das Beistellbett, der Laufstall, die Babyschale aufgehoben werden für etwaige weitere Kinder, oder war es das?
  5. Viele Mütter entscheiden sich nun auch, abzustillen. Das ist oft des Wiedereinstiegs im Job geschuldet, der Betreuungszeiten, aber auch weil das Kind nun gut und gerne feste Nahrung isst und die Wiederentdeckung der eigenen Freiheiten da zusätzlich motiviert. Aber Abstillen ist auch eine emotionale Meisterleistung und bringt oftmals eine gewisse Melancholie mit sich. Das Kind wird groß, nabelt sich ab, die Mutter fühlt sich vielleicht zu einem gewissen Grad „ersetzt“. Das ist nicht zu unterschätzen und sollte behutsam angegangen werden.
  6. Im 2. Lebensjahr (für manche aber auch schon früher) kommt bei vielen auch der Zeitpunkt, dass das Kind anfängt zu laufen. Das ist erstmal eine ganz aufregende Sache, aber kann auch schnell etwas anstrengend werden. Kaum haben die Kleinen die neue Perspektive für sich entdeckt, wollen sie meist nichts anderes mehr tun und so laufen Mama und Papa tagein tagaus mit gekrümmten Rücken mit den Kleinen ihre Runden. Das kann ganz schön ins Kreuz gehen. Auch werden nun Ausflüge in Restaurants und Cafés erstmal völlig uninteressant und gar nicht mehr so entspannt wie in der Zeit, als sie noch zufrieden in ihrem Hochstuhl oder auf dem Stuhl saßen. Nein, jetzt wird in Etappen gegessen, während der andere mit dem Kind auf Entdeckungsreise geht. Aber keine Sorge, auch dies ist „nur eine Phase“ (Ooohmmm).
  7. Die Kommunikation nimmt zu, die Kids plappern nun gerne alles Mögliche (und Unmögliche) nach und es ist wirklich unglaublich putzig, diese ersten Sprachversuche zu beobachten. So werden gern allerlei Tierlaute nachgemacht, Gegenstände benannt oder Mama und Papa Befehle erteilt. Es ist doch sehr spannend, wenn man als kleiner Mensch merkt, dass man mit Worten bei den Großen Reaktionen auslösen kann. Als Eltern ist man in dieser Zeit sozusagen Übersetzer, denn während man selbst weiß, was diese verschiedenen, oft doch recht unverständlichen, Laute bedeuten, so kann der Rest der Welt wahrscheinlich erstmal noch nichts verstehen, was bei den kleinen Sprachkünstlern maximale Frustration hervorrufen kann.
  8. Mit der eigenen Sprache entdecken die Kleinen nun auch ihren eigenen Willen und können diesen auch kundtun. Die ersten Frust- und Trotzanfälle bahnen sich an und geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, was da wohl noch kommt. So haben sie nun ihre bevorzugten Schlafanzüge, Trinkflaschen, Kuscheltiere und die Eltern stehen vor der Wahl zwischen „dafür sorgen, dass alles so ist wie gewünscht“ oder „den Frust aushalten und auffangen, wenn es nicht so ist wie gewollt“. Das ist neu für alle Beteiligten und bedarf ebenfalls einiger Gewöhnung.
  9. Mit der Mobilität muss das Haus bzw. die Wohnung weiter kindersicher gemacht werden. Hier empfiehlt es sich, nicht alles (oder das gesamte Kind) komplett abzusichern, sondern eine gewisse Waage zwischen „nichts gefährliches steht herum“ und „das Kind muss lernen, dass es nicht an Steckdosen gehen soll“ zu halten. Man sollte immer daran denken, dass man zwar seine eigene Wohnung kindersicher machen kann, die der anderen (die man ggf. mal besucht) aber höchstwahrscheinlich nicht kindersicher sind und das Kind eben auch lernen soll, dass man an Couchtischecken vorsichtig sein sollte, sich an Türen die Finger klemmen kann und Steckdosen generell ein No-Go sind.
  10. Die Realisation, wie schnell die Zeit doch vergeht, und die damit einhergehende Melancholie ist um den ersten Geburtstag herum am stärksten, holt einen aber mit jedem Entwicklungsschritt im 2. Lebensjahr (und darüber hinaus) erneut ein. Man kann oft gar nicht glauben, dass die Kleinen nun schon so lange bei einem sind. Einerseits kommt es einem wie gestern vor, dass sie geboren wurden, andererseits ist der Unterschied zwischen dem winzigen Baby damals und dem kleinen Persönchen heute so riesig und in der Zwischenzeit so viel passiert. Da kann man schon mal innehalten und sich wundern.

Das waren die gängigsten großen Herausforderungen für Eltern im 2. Lebensjahr der kleinen, nun offiziell nicht mehr Babys. Fallen euch noch andere Dinge ein? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren. Weiterlesen

Unsere 12von12 im Februar 2018

12von12

Traditionell sammeln viele Blogger am 12. eines Monats ja 12 Bilder von ihrem Tag und zeigen sie dann bei der Aktion 12von12 bei „Draußen nur Kännchen“. So auch wir mal wieder, auch wenn ich mal wieder viel zu spät erst daran gedacht habe. Da hatten wir (die kranke Perle und ich) die Miniperle schon zu ihrer heutigen Karnevalsparty gebracht und eingekauft. Nun denn, also fangen wir einfach mit unseren Einkäufen an.

Nach dem Einkaufen habe ich erstmal Tee gekocht. Und Kaffee.

Die Perle war völlig fertig von dem kleinen Ausflug und kuschelte sich erstmal auf die Couch. Dort durfte sie auch frühstücken. Das macht man eben so, wenn man krank ist. Weiterlesen

Die Wackelzahnpubertät – „Aber du bist doch jetzt schon groß“

Wakcelzahnpubertät, Perlenmama

„Wackelzahnpubertät“. Oh man, nicht wieder ein neuer Begriff, der eine ganz normale Phase des Kindes beschreibt und irgendwie pathologisiert. Das war wohl mein Gedanke, als ich zum ersten Mal von der sogenannten Wackelzahnpubertät hörte. Doch mittlerweile finde ich, dass dieser Begriff wirklich wie A**** auf Eimer passt. Das derzeitige Verhalten der Perle hat zwischenzeitlich wirklich etwas pubertäres an sich, aber mehr noch habe ich das Gefühl, dass sie einfach sehr „wackelig“ ist. Weiterlesen

All the things I do, all the things I am

Mit einem Kuss wecken

Genug Zeit einplanen, damit wir nicht hetzen müssen

Abschiedschmerz in der Betreuung auffangen und aushalten (und selber spüren)

Arbeiten. Für mich. Für sie. Für uns. Für’s Geld und für den Kopf. Für’s Herz und für’s Ego.

Nase putzen, angehustet werden, mit dem Ärmel den Mund abwischen, Windeln wechseln, Klo Kontrolle

Schmerz wegpusten, unter’m Bett nach Monstern gucken, die Nikolausstiefel füllen und Zahnfee spielen

Turn-Training, Krippenspielprobe, Freundinnenbesuch, Kindergottesdienst, Schwimmabzeichen Weiterlesen

Für die großen Träume der Kleinen – Sparen mit VisualVest Junior-Depots

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Heute geht es um das Sparen und zwar um die VisualVest Junior-Depots. Hier kann man ganz einfach Geld anlegen, aber nicht etwa für die sprichwörtlichen „schlechten Zeiten“, sondern für die Zeit, wenn die Kleinen flügge werden und beginnen, ihre eigenen kleinen oder auch größeren Träume verwirklichen zu wollen (und mit ihnen auch sich selbst).

Hierfür möchte ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, wie das damals bei mir war. Als ich 16 Jahre alt wurde begann ich zu arbeiten. Erst „nur“ an der Kasse des hiesigen Nachbarschafts-Supermarkts, bald aber auch noch als Kellnerin in einem kleinen Café. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen wie es ist „Angestellte“ zu sein. Das waren gute und auch wichtige Erfahrungen und ich denke, dass sie mir auch heute nachwievor helfen. Aber es gab auch negative Konsequenzen. Nach einer Weile beschloss ich nach der Schule für ein Jahr in die USA gehen zu wollen. Dafür brauchte ich einen Führerschein. Beides kostete viel Geld. So begann ich so viel wie möglich zu arbeiten, übernahm auch Schichten, die eigentlich in meine Unterrichtszeiten fielen, oder hatte einfach „nur“ keine Zeit für Hausarbeiten oder das Lernen. Dies spiegelte sich auch in meinen Noten wieder und kostete mich am Ende den Notendurchschnitt, den ich für mein späteres Wunschstudium gebraucht hätte. Weiterlesen