Tag -

Gedanken

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #23

Ich muss sagen, dass ich froh bin, dass die 1000 Fragen hier mittlerweile zur Routine geworden ist, denn sonst würde ich es wohl kaum so lange aushalten. 460 der 1000 Fragen wurden bis heute beantwortet (ok, ein paar weniger, manche habe ich ja bewusst ausgelassen). Spannender wird es zwar nicht, aber bisher auch nicht langweiliger, weshalb ich es wirklich auch noch durchhalte. Hatte aber auch schon überlegt, das Ganze nicht mehr wöchentlich zu machen, sondern vielleicht zu zwei Posts pro Monat zusammen zu fassen. Mal schauen. Für den Sommer muss ich mir sowieso noch etwas ausdenken. Aber jetzt geht es erstmal weiter mit Folge 23 der 1000 Fragen. Weiterlesen

Politisch? Authentisch? Relevant? 55 Fragen rund um Elternblogs

Elternblogs Perlenmama 55 Fragen

Heute geht es mal wieder um Fragen & Antworten, aber um ein etwas spezielleres Thema als bei dern „1000 Fragen an mich selbst“. Regine vom Elternblog „Raise and Shine“ hat in ihrer Nachbearbeitung der Blogfamilia im Mai eine Liste von 55 Fragen rund um Elternblogs zusammengestellt. Ich fand diese Liste ziemlich toll und unglaublich interessant. Genau über diese Themen wollte ich sowieso mal reflektieren und so ein wenig besser verstehen, wohin ich mit diesem Blog überhaupt möchte. Daher nehme ich nun Regine’s Fragenkatalog zu Elternblogs zum Anlass, dies auch wirklich mal zu tun. Danke, Regine, für diesen Anstoß! Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #22

Hui, wir nähern uns in großen Schritten der Halbzeit. Wahnsinn! Heute haben wir schon die 440 der 1000 Fragen erreicht. Das Gruselige an der Sache: Das bedeutet ja auch, dass 2018 schon zur Hälfte rum ist. Wie konnte das denn passieren, wir haben doch gestern erst Silvester gefeiert??

1000 Fragen an mich selbst #22

421: Welches Ritual hast du beim Duschen? Wie das als Mama halt so ist. Schnell, schnell, schnell…war das ein Kinderweinen? Wo ist mein Shampoo? Ach, nehme ich halt das Kindershampoo…wann habe ich mir eigentlich das letzte mal die Beine rasiert? Habe ich da ein Kind gehört? Mist, habe ich noch Zeit zum rasieren?
422: Wie gefährlich ist deine Arbeit? Bis zur DSGVO war es gar nicht so gefährlich (meinen Rücken mal ausgenommen)
423: Welchen Kinofilm hast du genossen? Narnia. Das sind schon atemberaubende Bilder. Und natürlich alle Harry Potter Filme, da war der Kinobesuch doch eher eine Zelebration des Harry Potter Phänomens.
424: Welches Brettspiel magst du am liebsten? Ubongo ist cool, auch die Junior Version. Früher haben wir Stunden mit Scottland Yard verbracht. Immer mal wieder erwische ich mich, dass ich Lust auf Monopoly habe, was aber nach einer eeeeewiglangen Spielrunde wieder für ein paar Monate oder auch Jahre geheilt ist.
425: Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt? Der Besten, wir schicken ständig Postkarten hin und her.
426: Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten? Zu manchen eng, zu den meisten eher sporadisch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht Blut ist, das Familie ausmacht.
427: Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen? Wahrscheinlich auf einem Event, bei einer Wortmeldung. Das letzte an das ich mich erinnere war beim Familienministerium in 2017. Mit kleiner Miniperle auf dem Arm.
428: Hast du gelegentlich Freizeitstress? Das bleibt mit 2 Kids wohl nicht aus. Ich plane auch immer mal wieder doppelt, was mir dann unglaublich unangenehm ist.
429: Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages? Aufwachen mit beiden Kids im Bett und das Morgenkuscheln, Kaffee in der Sonne, den Nachmittag frei haben und mit den Mädels verbringen.
430: Machst du manchmal einen Mittagsschlaf? Pssst…ja, mache ich. Es kommt nicht häufig vor, aber manchmal nehme ich mir vor die Mädels früh abzuholen und dann bin ich so müde, dass ich mich statt aus dem haus zu gehen eine Stunde hinlege.
431: Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird? Ja, doch. Ich denke, das ist ein grundlegendes Bedürfnis eines Menschen, gehört zu werden. Man will ja eine Stimme haben. Mein Weg dazu ist dieser Blog.
432: Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel? Vaterschaft. Ein riesengroßes Rätsel.
433: Kannst du dich gut beschäftigen? Mir ist eigentlich nie langweilig, ich finde immer irgendetwas.
434: Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln? Zeitlich dauert es meist etwas, aber ich kann sie dann zumindest ziemlich gut verpacken und in die Tiefen meines Gedächtnisses/Herzens verbannen.
435: Wie voll ist dein Bücherregal? Platzt aus allen Nähten.
356: Bist du mit deiner Handschrift zufrieden? Naja, sie ist einfach sehr „unbesonders“, aber dafür sehr leserlich.
437: Können deine Hände machen, was dein Kopf will? Haha. Nein. Ich kann nicht nähen oder allzu filigrane Bastelarbeiten machen. Da ist der Frust dann groß, weil ich eigentlich im Kopf eine ganz genaue Vorstellung davon habe, wie das am Ende auszusehen hat (Pinterest sei Dank).
438: Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel? So selten wie möglich.
439: Klagst du schnell über körperliche Beschwerden? Joa, ich kann ganz gut mal jammern.
440: Klickst du auf Facebook manchmal „Gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist? Äh. Nee. Und ich muss mich immer auf meine Finger setzen um keinen kritischen Kommentar in die Tasten zu hämmern und mich somit in eine dumme Diskussion zu verwickeln. Klappt aber auch nicht immer. Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #21

Nachdem mich letzte Woche ja die DSGVO mächtig im Griff hatte und es auf dem Blog außer der 20. Folge der 1000 Fragen an mich selbst nicht viel zu lesen gab, geht es diese Woche dann wieder wie gewohnt weiter, nur eben mit weniger Daten-Sammelei (wenn ihr mehr erfahren wollt, dann schaut doch mal hier vorbei). Heute gibt es aber erstmal die 21. Folge der 1000 Fragen an mich selbst. Also…nix wie los!

1000 Fragen an mich selbst #21

401: Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist? Ganz klischeemäßig ist das tatsächlich Schokolade…am liebsten M&M’s. The crispy kind.
402: Hast du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt? Ja, ich habe eine sehr spirituelle Zeit durchlebt und da ist mir einiges begegnet, was man so nicht erklären kann. Aber das ist ja auch alles Auslegungssache (nach dieser Zeit habe ich übrigens eine sehr…äh…“wissenschaftliche“ Zeit durchgemacht, die das alles wieder aufgewogen hat.
403: Welche Herausforderungen musst du noch bestehen? Eigentlich einfach „nur“ das Leben als Mutter von zwei Töchtern. Diese beiden Menschen mit allem was ich habe und weiß auf das Leben vorbereiten. Die für mich größte und wichtigste Herausforderung.
404: Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst? Immer diese Superlative, das macht es sehr schwer diese Fragen zu beantworten. „Am meisten“ weiß ich nicht, aber Menschen, die mich sehr beeinflusst haben sind: Meine Eltern, meine Jungscharleiterin, die Oma der Perle, meine Gastmutter, meine besten Freunde (you know who you are).
405: Was ist kleines Glück für dich? Morgens ohne Wecker aufzuwachen und mit meinen Mädels zu kuscheln. Da ist die Welt noch in Ordnung.
406: Tust du manchmal etwas aus Mitleid? Oft, ja. Ich sage viel „Ja“ obwohl ich „nein“ meine, da ich Mitleid habe und die ansonsten freie Zeit nicht mehr genießen könnte, da es mir so leid täte dass ich „nein“ gesagt habe. Doofe Sache, das.
407: Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt? Zwischen den Jahren, mit der Besten und ihrem Freund, da haben wir so ein Home-Escape Spiel gespielt und hatten mächtig Spaß.
408: Bist du gut in deinem Beruf? Derzeit: Ich glaube schon.
409: Wen bewunderst du? Die Damen in meinem Umfeld, die gefühlt 8-10 Bälle täglich jonglieren und trotzdem immer positiv gestimmt sind.
410: Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest? Schreibe deine Gefühle und Gedanken auf und aus, bevor du sie mit jemandem teilst…so lassen sie sich am besten sortieren.
411: Was überspringst du in der Zeitung? Werbung
412: Was machst du, wenn du graue Haare bekommst? Habe schon welche. Die Perle nennt sie „Glitzersträhnen“ und das find ich ziemlich cool. Bisher habe ich noch nicht den Drang sie zu färben, vielleicht kommt das noch, vielleicht auch nicht.
413: Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?  Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #20

1000 Fragen

Wahnsinn, heute machen wir die 400 der 1000 Fragen an mich selbst schon voll. Heute geht es um Neue Dinge, ob man sie tut, wie oft man sie tut und welchen Zauber sie haben. Außerdem auch noch um Dinge, bei denen ich mich taub stelle und geheime Pläne…uuuuh, spannend!

1000 Fragen an mich selbst #20

381: Wen hast du zu Unrecht kritisiert? Einige Menschen, gern aus Wut oder Enttäuschung heraus.
382: Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast? Ja, aber meistens sage ich schon dazu „das habe ich hier gelesen“ oder „das habe ich zugesandt bekommen“.
383: Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche? Nein. Ich lasse mich oft von der Tages- bzw. Saisonkarte inspirieren. Natürlich habe ich meine Lieblinge und mag auch wirklich nicht alles. Aber ich probiere auch gern mal eine neue Kombi der Dinge, die ich mag.
384: Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst? Einen 10 K Run und irgendwann in meinem Leben in eine Buchhandlung zu laufen und dort ein Buch im Regal zu sehen, wo mein Name drauf steht.
385: Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst? Ich verstehe die Frage nicht… 😉
386: Was begeistert dich immer wieder? Reisen. Immer wenn ich mit meinen Mädchen unterwegs bin, freue ich mich zwei so tolle Reisebegleiter zu haben, mit denen sogar schon bekannte Ziele immer wieder neu entdeckt werden und ganz und gar aufregend sind.
387: Welche Sachen kannst du genießen? Viele kleine und große Dinge. Ist mir eine zu generelle Frage und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich sie hier schon ein paar mal fast so beantwortet habe.
388: Findest du es schön, etwas Neues zu tun? Absolut, das macht mein Leben so viel reicher. Stillstand ist der Tod, ich möchte immer dazu lernen und Neues entdecken. Ich mag Routinen, aber ich mag Neues noch mehr.
389: Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber? Wieder so eine „das kommt auf die Situation an“ und ich würde sagen, dass die besten Gespräche ein gesunder Mix aus beidem sind.
390: Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz? Das sind meistens meine Artikel-Ideen, die gerne spät nachts kommen. Welcher genau das bei der Veröffentlichung dieser „1000 Fragen“ Folge sein wird weiß ich nicht.
391: Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter? Bei allen wo die Perle von hinten kräht „DAS IST MEIN LIEBLINGSLIIIIED!“
392: Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt? Auf der Blogfamilia.
393: Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin? No partner – no answer.
394: Welchen Akzent findest du charmant? Im Deutschen: Den Niederländischen Akzent. Im Englischen: Den Britischen und den Irischen Akzent.
395: In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen? Wenn meine Mädchen einen Meilenstein erreichen.
396: Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert? Im März 2018. Aber so richtig glücklich bin ich noch nicht.
397: Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran? Nein, ich denke zwar dass Menschen das ein oder andere Gepäck (was eben auch menschlich sein kann) gut verstauen, aber Dinge (oder Menschen), die man nur wegpackt und sich nicht mit ihnen auseinandersetzt, holen einen irgendwann wieder ein.
398: Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag? Indem ich mich auf die Geschwindigkeit meiner Mädchen einlasse.
399: Machst du jeden Tag etwas Neues? Nein, auch wenn es etwas Schönes/Erstrebenswertes wäre, so ist es doch irgendwie auch utopisch und auch hier gibt es einen ganz normalen Alltag.
400: Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub? Wenn meine Große über 3 Zimmer hinweg ein Gespräch führen möchte. Oder wenn eine gewisse Person im Garten dumm herumlabert. Weiterlesen

Ausflug – Was gebe ich meinem Kind mit? Gedanken, Tipps & Packliste

Das Frühjahr ist voll im Gange und der Sommer steht an. In dieser Zeit unternehmen viele Familien die verschiedensten Ausflüge und manchmal wird das eigene Kind eingeladen, einen Freund oder eine Freundin und deren Familie auf solch einem Ausflug zu begleiten. Für die Kinder eine tolle Sache, es ist doch echt schön jemanden im gleichen/ähnlichen Alter dabei zu haben. Doch was gibt man dem Kind mit, wenn es für den Tag mit anderen unterwegs ist?

Eintritts- oder Taschengeld? Eine sensible Angelegenheit…

Ich habe kürzlich die Erfahrung gemacht, dass hier die Erwartungen verschiedener Eltern deutlich auseinander gehen. Auf einem Tagesausflug in den Zoo hatte das begleitende Kind weder Proviant noch Geld mit, aber sehr, sehr, sehr viel Hunger. Da bei manchen Familien das Geld eben nicht so locker sitzt wie bei anderen, kann dies schon mal zu unangenehmen Situationen für alle Beteiligten führen. Das hungrige Kind erwartete nun eine Mahlzeit am Zoo-Büdchen (und tat dies auch an jedem dieser Büdchen kund) und hatte auch keinen Appetit auf den mitgebrachten Proviant. Das mitgebrachte Budget für den Ausflug ging jedoch schon für den unerwarteten extra Eintritt drauf. Ein echtes Dilemma. Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #19

100 Fragen, Perlenmama, Titelbild

Heute ist wieder Zeit für 1000 Fragen an mich selbst…Es ist wirklich zu einer schönen Routine geworden, auch wenn ich über manche Antworten wirklich länger nachdenken musste diesmal. Aber auch das ist ja eigentlich das Schöne daran…und ich find es toll, dass ich mir diese Zeit irgendwann in der Woche auch einfach nehmen MUSS.

1000 Fragen an mich selbst #19

361: Was war deine schlimmste Lüge? „Mir geht es gut, es ist alles in Ordnung…“
362: Erweiterst du deine eigenen Grenzen? Ja, ich teste sie regelmäßig und versuche, neue Dinge zu erlernen und zu schaffen. Herausforderungen motivieren mich und Erfolge stärken mich. Genau so lerne ich meine Grenzen aber auch besser kennen und kann einige von ihnen besser wahren.
363: Kannst du gut Witze erzählen? Nein, absolut nicht. Ich bin eher der Typ für trockene Kommentare oder sarkastische Antworten. Aber Witze generell find ich eh doof und habe auch keine Lust diese zu erzählen.
364: Welches Lied handelt von dir? Ganz und gar nicht arrogant.
365: Welche kleinen Dinge kannst du genießen? Viele kleine Dinge. Mit den Mädchen morgens noch im Bett kuscheln, das Geräusch wenn man Sprudelwasser ins Glas schüttet, das Gefühl am Ende eines heißen Tages wenn die Haut noch von der Sonne nachglüht, der erste kalte Tag nach langer Wärme, Popcorn in Kino, das Gefühl nach dem Laufen, ICE fahren…
366: Wofür kann man dich nachts wecken? Wenn man mich braucht.
367: Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern? Einfach von allem etwas weniger, außer von meinen Sommersprossen.
368: Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden? Das hier sagt es alles. (das ist übrigens das heißeste Video von ihm…ever).
369: Lässt du dich leicht zum Narren halten? Ungern, aber manchmal passiert das, einfach weil ich oft ganz naiv doch noch an das Gute im Menschen glaube…bzw. glauben möchte.
370: Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte? Mich komplett und ohne Sicherheitsnetz selbstständig machen.
371: Muss man immer alles sagen dürfen? Nein, wenn man etwas nur sagt um den anderen zu verletzen, dann kann man auch einfach mal die Klappe halten (schaffe ich auch nicht immer). Und wenn man sehr aufgebracht ist, dann sollte man mit „etwas sagen“ vielleicht noch warten (schaffe ich noch seltener).
372: Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken? 
373: Kannst du gut loslassen? Nein. Ich habe immer große Verlustängste, selbst wenn eine Veränderung überfällig ist. Wenn ich dann aber die Entscheidung für mich selber getroffen habe, dann aber auch konsequent. Es dauert nur, bis ich mal an diesem Punkt angelangt bin.
374: Wofür bist du dankbar? Für soviel, dass ich in einer Zeit und an einem Ort lebe/aufgewachsen bin, wo ich die Chancen habe/hatte, die ich habe/hatte. Für meine Mädels, die so unverhofft in mein Leben gepurzelt sind. Für gute Freunde, die mich in- und auswendig kennen. Für viele Erlebnisse, die ich über die Jahre sammeln durfte und immer wieder sammeln darf.
375: Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich? Generell habe ich Schwierigkeiten, Komplimente anzunehmen. Irgendwie habe ich da einen Impuls sofort dagegen zu argumentieren. Das schaffe ich bei Fremden aber irgendwie einfacher, als bei Freunden. 
376: Vor welchem Tier hast du Angst? Spinnen…total Klischee und irrational, aber ich habe da echt Panik.
377: Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt? Wegen des Verhaltens des Miniperlenpapas.
378: Was hast du immer im Kühlschrank? Frischkäse, Joghurt, Milch, Tonic Wasser/Gin, Gurke, Magarine
379: Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust? JA! Ich schaue generell nicht viel fern, wir haben ja auch gar kein eigenes TV-Programm mehr. Aber ich treffe mich gern mit meinen Mädels zum Bachelor gucken und mit einer anderen Freundin gucke ich regelmäßig GNTM. Klar, wir lästern dann gern, aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass wir es zu 100% „ironisch“ gucken…aber wir wissen es zumindest ganz gut einzuschätzen (zum Ausgleich gucke ich dann aber auch sehr gern die Serie „Unreal“.
380: Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens? Während meines Studiums in Maastricht. Ich war niemals davor und niemals seither so komplett erfüllt und glücklich. Weiterlesen

Was passiert eigentlich beim Osteopathen? Ein Interview mit Laura Stückler

Perlenmama, Osteopathie, Osteopathen, Osteopathin, Osteopath, Anamnese, Blockade, Schreikind, Stillprobleme, Interview, Laura Stückler, Remscheid, Titelbild

Viele frischgebackene Eltern kennen das: Irgendwann kommt von irgendwo her der Rat, doch mal zum Osteopathen zu gehen. Doch viele wissen gar nicht, was das ist und was einen dort erwartet. Ich hatte da selbst lange keine Ahnung von, hörte nur von vielen Baby-Eltern Begriffe wie „Blockade“, „ganzheitliche Anamnese“ und dergleichen…aber was das so wirklich ist, das hat mir niemand erklärt. Und wer mich kennt, der weiß auch, dass ich an sich eher wenig Zugang zu alternativen Heilmethoden finde, das ist mir meist nur zuviel Geschwurbel. Bis ich Laura traf, die selber eine sehr gute Ausbildung zur Osteopathin hat und mir das Ganze nicht nur sehr einfühlsam und gut erklärte, sondern einfach auch zeigte. Da ich aber solches Wissen nur ganz schlecht für mich behalten kann und es am liebsten gleich an meine Leser weitergebe, habe ich Laura diesbezüglich ein paar Löcher in den Bauch gefragt… Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #18

Eine neue Woche, eine neue Folge der 1000 Fragen an mich selbst. Diesmal wird es etwas delikat, aber auch das kann ja mitunter auch ziemlich spannend sein.

1000 Fragen an mich selbst #18

341: Worüber kannst du dich immer wieder aufregen? Über die Frau vom Perlenpapa, darüber wenn jemand bezüglich Menschen pauschalisiert, über Menschen, die die Anonymität des Internets nutzen um ohne Moral und Empathie durch Kommentare zu trollen und wenn Menschen meinen, über meinen Lebensentwurf urteilen zu müssen.
342: Kann jede Beziehung gerettet werden? Ganz klar: Nein. Und das ist sogar okay. Manche zwischenmenschlichen Beziehungen, sei es freundschaftlich oder romantisch, ist eben nicht für die Ewigkeit gemacht, sondern eher für einen Lebensabschnitt. Menschen verändern sich halt. Und es macht eben diese Freundschaften/Beziehungen, die länger und über Lebensabschnitte hinaus halten, um so spezieller und wertvoller.
343: Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden? Hm, vom Aussehen her meine Augen, wenn da nicht die hohe Anzahl an Dioptrien wäre. Ich mag meine Sommersprossen, aber mein Hautbild nicht unbedingt. Meine Hände auch, aber meine kleinen Finger sind krumm und einer fast unbeweglich. Ich mag meine Haare, nur die nun vermehrt auftretenden grauen Haare stören mich zunehmend. Irgendwie habe ich darauf keine genaue Antwort.
344: Womit hält du dein Leben spannend? Mit der Offenheit, jeden Tag zum Abenteuer werden lassen zu können.
345: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen? Absolut, ich brauche sogar eine gesunde Portion Druck für meine Motivation.
346: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden? Meine Studienzeit in Maastricht. Nie war ich glücklicher, nie war ich so optimal ausgelastet, gefordert und in mir ruhend. Es war eine unglaublich tolle Zeit mit allen Optionen. Ich vermisse sie manchmal so oft so sehr.
347: Findest du andere Menschen genau so wertvoll wie dich selbst? Ja, natürlich. Ich finde diese Frage etwas seltsam. Klar, unsere Instinkte werden bei Gefahr immer so funktionieren, dass wir uns selbst (oder eben unsere Kinder) als erstes schützen werden, aber generell bin ich kein egoistischer Mensch und finde diesen Charakterzug auch sehr unangenehm bei anderen Menschen.
348: Hast du immer eine Wahl? Ja. Ich habe immer die Wahl der Ergebenheit oder aktiv damit umzugehen, was das Universum mir beschert.
349: Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Sie haben alle ihre Schönheit und ihre Schattenseiten. Im Frühling mag ich die ersten warmen Tage und wie die Natur förmlich explodiert…aber die Pollen machen mich in dieser Zeit echt fertig. Im Sommer mag ich es, wenn die Haut nach einem langen Sommertag quasi nachglüht und man ewig noch draußen sitzen kann…und generell einfach die meiste Zeit draußen verbringt…aber so richtig schlimme Hitze kann ich nicht ab und macht mich ebenfalls eher fertig. Im Herbst mag ich die vielen Farben, die frische Luft, endlich wieder hübsche Jacken und Schals anziehen…aber die immer kürzeren Tage machen mich auch melancholisch. Im Winter mag ich Schnee, oder glasklare und klirrendkalte Tage, Feuer im Kamin, Weihnachten, all das. Aber die langen dunklen Tage sind anstrengend und machen müde. Mal wieder eine „kommt drauf an“ Antwort, aber ich finde dass man die Jahreszeiten so wenig miteinander vergleichen kann und daher kann ich nicht sagen, welche ich am liebsten mag.
350: Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen? Da habe ich keine Präferenz, ich mag meinen Namen.
351: Wie eitel bist du? Fast kaum, ich habe eher das Gefühl, dass ich mich mit meinem Aussehen abgefunden habe und daher wenig Arbeit aufwende, um es noch irgendwie zu ändern.
352: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand? Ich folge oft meinem Herzen, selbst wenn es keine rationalen Erklärungen gibt. Wenn es dann aber schief geht, fühle ich mich sehr dumm, da ich es ja irgendwie besser wusste.
353: Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen? Ich bin von der Kita nach Hause letztens ohne Anschnallen gefahren. Das macht man nicht.
354: Übernimmst du häufig die Gesprächsführung? Das passiert schon hin und wieder, aber ich reiße mich selten aktiv darum.
355: Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du? Ich nutze Humor, wenn ich unsicher bin, wie Chandler Bing. Ich habe ähnliche Erziehungsideen wie Lorelay Gilmore. Ich habe manchmal eine emotionale Whatever-Einstellung und eine Impulsivität wie Alex Karev. Und manchmal bin ich einfach so richtig schön weird wie Phoebe.
356: Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen? Lauter Herzensmenschen, leckeres Essen, Musik und Ausgelassenheit.
357: Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen? Nein. Das kann ich ganz ganz schlecht und fühle mich oft dazu überrumpelt, lauter Gegenargumente zu finden.
358: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit? Es wird wieder besser, doch ich ertappe mich nachwievor immer wieder dabei, dass ich sie nicht zu der Priorität mache, die sie sein sollte.
359: Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein? Derzeit einen kleinen, aber generell gehört er für mich zu einem gesunden und ausgefüllten Leben dazu. Ich gehe relativ offen damit um und bin keine, die als prüde oder als „über dieses Thema peinlich berührt“ gilt. Aber ich bin auch kein „Oversharer“ und denke, dass es schon einer gewissen Diskretion bedarf, nicht alle reden eben gern darüber.
360: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub? Beim Camping am Meer, mit meinen Mädchen und guten Freunden oder der Familie. Sonne muss sein, warm ist schön und einfach auch ein wenig Chaos. Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #17

Neue Woche, neue 1000 Fragen Folge. Diesmal ist es schon Folge 17 mit den Fragen 321 – 340. Wahnsinn wie schnell das erste Drittel des Jahres vorüber gegangen ist, oder? War nicht letzte Woche erst Silvester. Aber wenn man dann genauer drüber nachdenkt ist in der Zeit trotzdem schon so viel passiert. Komische Sache, diese Zeit. Aber genug davon, hier sind die

1000 Fragen an mich selbst #17

321: Was gibt dem Leben Sinn? Meine Mädchen, Zeit mit tollen Menschen, Träume und Ziele.
322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Dass das Leben immer weiter geht (vor allem in der Pubertät, als jede Bodenwelle so unglaublich dramatisch war).
323: Wie alt fühlst du dich? Ende 20, maximal. Forever 29 (nicht umsonst wurde ich dieses Jahr auch schon zum 6. Mal 29).
324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Zuviel Körper für die Seele.
325: Kannst du gut zuhören? Ja, doch, ich glaube, denke, hoffe schon.
326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? „Und was ist mit dem Vater…?“
327: Ist alles möglich? Ja, mit Geduld, Schweiß und auch Glück schon.
328: Hängst du an Traditionen? An manchen ja, ich mag es wenn man sich auf gewisse Dinge verlassen und freuen kann. Es ist aber auch keine Tragödie, wenn diese Traditionen an neue Umstände angepasst werden.
329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken? Es gibt ein paar Herzmenschen, die meine Dämonen kennen. Aber viel mache ich auch einfach mit mir selber aus.
330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Vom Aussehen her…hm…darauf habe ich keine Antwort, da ich kein bestimmtes Beuteschema habe.
331: Wonach sehnst du dich? Ruhe, Sorglosigkeit, dem Meer.
332: Bist du mutig? Ja, das bin ich.
333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? Jein. Es gibt zwar nicht nur einen richtigen ort/eine richtige Zeit, aber gewisse Dinge müssen schon passen und das tun sie eben nicht immer. Und wenn doch, das ist das für mich immer irgendwie ein Zeichen, dass es so sein soll.
334: Wofür bist du dir zu schade? Den Erwartungen Anderer zu entsprechen.
335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Nein, ich brauche zwar immer meine Zeit ohne Menschen zum Auftanken, aber ein Jahr wäre mir zu lange und würde mich wohl wahnsinnig machen.
336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Gestern, als ich den inneren Schweinehund besiegt habe und Sport gemacht habe.
337: Bist du noch die Gleiche wie früher? Ich bin noch nicht mal die Gleiche wie gestern, also NEIN, ganz sicher nicht. Wäre auch total bescheuert wenn doch.
338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Eigentlich eher aus Alternativlosigkeit, obwohl ich nicht unbedingt traurig darüber bin, es macht Spaß…ist aber auch keine Dauerlösung.
339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du? Zu lange im Bett rumliegen obwohl man schon wach ist, meine Aufschieberitis.
340: Verfolgst du deinen eigenen Weg? Schon immer, so sehr, dass viele Außenstehende meinen, dass ihnen das nicht passt und es so ja wohl nicht gut sein kann. Weiterlesen