Tag -

Frust

Unsere 12von12 im Juni 2018

12von12

Was ein Tag, ich bin komplett fertig. Los war eigentlich nicht viel, aber es war emotional echt aufreibend und anstrengend. Kein guter Tag für 12von12 eigentlich, solche Emotionen lassen sich schwer in Bildern festhalten, was vielleicht auch ganz gut ist.

Der Tag begann eigentlich total entspannt. Wir waren früh wach, also gab es für die Mädels noch Frühstück…

…und für mich einen Kaffee.

Dann brachten wir erst die Miniperle zur Tagesmutter und dann die Große zum Kindergarten. Doch ab da ging es dann abwärts. In der Kita stellte ich fest, dass die Perle heute eigentlich zur Spielstunde in die Schule sollte. Shit. Das hatte ich mir tatsächlich (und fälschlicherweise) für nächste Woche in den Kalender geschrieben. Also ging es sofort zur Schule, wo die Perle zum Glück ganz mutig und selbstbewusst noch ins Klassenzimmer ging. Und ich fühlte mich wie die allergrößte Losermutter überhaupt. Sowas passiert mir eigentlich nicht, ich bin doch recht organisiert und habe solche Termine auf dem Schirm. Naja. Also wieder nach Hause und erstmal alle Papier durchgeguckt und alle Termine für die nächste Zeit noch einmal doppelt und dreifach gecheckt. Dann machte ich mich daran, das Protokoll der Elternbeirats-Sitzung abzutippen und anschließend herum zu schicken. Dann gab es noch eine To-Do Liste für das nächste Sommerfest. Weiterlesen

Ausflug – Was gebe ich meinem Kind mit? Gedanken, Tipps & Packliste

Das Frühjahr ist voll im Gange und der Sommer steht an. In dieser Zeit unternehmen viele Familien die verschiedensten Ausflüge und manchmal wird das eigene Kind eingeladen, einen Freund oder eine Freundin und deren Familie auf solch einem Ausflug zu begleiten. Für die Kinder eine tolle Sache, es ist doch echt schön jemanden im gleichen/ähnlichen Alter dabei zu haben. Doch was gibt man dem Kind mit, wenn es für den Tag mit anderen unterwegs ist?

Eintritts- oder Taschengeld? Eine sensible Angelegenheit…

Ich habe kürzlich die Erfahrung gemacht, dass hier die Erwartungen verschiedener Eltern deutlich auseinander gehen. Auf einem Tagesausflug in den Zoo hatte das begleitende Kind weder Proviant noch Geld mit, aber sehr, sehr, sehr viel Hunger. Da bei manchen Familien das Geld eben nicht so locker sitzt wie bei anderen, kann dies schon mal zu unangenehmen Situationen für alle Beteiligten führen. Das hungrige Kind erwartete nun eine Mahlzeit am Zoo-Büdchen (und tat dies auch an jedem dieser Büdchen kund) und hatte auch keinen Appetit auf den mitgebrachten Proviant. Das mitgebrachte Budget für den Ausflug ging jedoch schon für den unerwarteten extra Eintritt drauf. Ein echtes Dilemma. Weiterlesen

Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst #18

Eine neue Woche, eine neue Folge der 1000 Fragen an mich selbst. Diesmal wird es etwas delikat, aber auch das kann ja mitunter auch ziemlich spannend sein.

1000 Fragen an mich selbst #18

341: Worüber kannst du dich immer wieder aufregen? Über die Frau vom Perlenpapa, darüber wenn jemand bezüglich Menschen pauschalisiert, über Menschen, die die Anonymität des Internets nutzen um ohne Moral und Empathie durch Kommentare zu trollen und wenn Menschen meinen, über meinen Lebensentwurf urteilen zu müssen.
342: Kann jede Beziehung gerettet werden? Ganz klar: Nein. Und das ist sogar okay. Manche zwischenmenschlichen Beziehungen, sei es freundschaftlich oder romantisch, ist eben nicht für die Ewigkeit gemacht, sondern eher für einen Lebensabschnitt. Menschen verändern sich halt. Und es macht eben diese Freundschaften/Beziehungen, die länger und über Lebensabschnitte hinaus halten, um so spezieller und wertvoller.
343: Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden? Hm, vom Aussehen her meine Augen, wenn da nicht die hohe Anzahl an Dioptrien wäre. Ich mag meine Sommersprossen, aber mein Hautbild nicht unbedingt. Meine Hände auch, aber meine kleinen Finger sind krumm und einer fast unbeweglich. Ich mag meine Haare, nur die nun vermehrt auftretenden grauen Haare stören mich zunehmend. Irgendwie habe ich darauf keine genaue Antwort.
344: Womit hält du dein Leben spannend? Mit der Offenheit, jeden Tag zum Abenteuer werden lassen zu können.
345: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen? Absolut, ich brauche sogar eine gesunde Portion Druck für meine Motivation.
346: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden? Meine Studienzeit in Maastricht. Nie war ich glücklicher, nie war ich so optimal ausgelastet, gefordert und in mir ruhend. Es war eine unglaublich tolle Zeit mit allen Optionen. Ich vermisse sie manchmal so oft so sehr.
347: Findest du andere Menschen genau so wertvoll wie dich selbst? Ja, natürlich. Ich finde diese Frage etwas seltsam. Klar, unsere Instinkte werden bei Gefahr immer so funktionieren, dass wir uns selbst (oder eben unsere Kinder) als erstes schützen werden, aber generell bin ich kein egoistischer Mensch und finde diesen Charakterzug auch sehr unangenehm bei anderen Menschen.
348: Hast du immer eine Wahl? Ja. Ich habe immer die Wahl der Ergebenheit oder aktiv damit umzugehen, was das Universum mir beschert.
349: Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Sie haben alle ihre Schönheit und ihre Schattenseiten. Im Frühling mag ich die ersten warmen Tage und wie die Natur förmlich explodiert…aber die Pollen machen mich in dieser Zeit echt fertig. Im Sommer mag ich es, wenn die Haut nach einem langen Sommertag quasi nachglüht und man ewig noch draußen sitzen kann…und generell einfach die meiste Zeit draußen verbringt…aber so richtig schlimme Hitze kann ich nicht ab und macht mich ebenfalls eher fertig. Im Herbst mag ich die vielen Farben, die frische Luft, endlich wieder hübsche Jacken und Schals anziehen…aber die immer kürzeren Tage machen mich auch melancholisch. Im Winter mag ich Schnee, oder glasklare und klirrendkalte Tage, Feuer im Kamin, Weihnachten, all das. Aber die langen dunklen Tage sind anstrengend und machen müde. Mal wieder eine „kommt drauf an“ Antwort, aber ich finde dass man die Jahreszeiten so wenig miteinander vergleichen kann und daher kann ich nicht sagen, welche ich am liebsten mag.
350: Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen? Da habe ich keine Präferenz, ich mag meinen Namen.
351: Wie eitel bist du? Fast kaum, ich habe eher das Gefühl, dass ich mich mit meinem Aussehen abgefunden habe und daher wenig Arbeit aufwende, um es noch irgendwie zu ändern.
352: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand? Ich folge oft meinem Herzen, selbst wenn es keine rationalen Erklärungen gibt. Wenn es dann aber schief geht, fühle ich mich sehr dumm, da ich es ja irgendwie besser wusste.
353: Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen? Ich bin von der Kita nach Hause letztens ohne Anschnallen gefahren. Das macht man nicht.
354: Übernimmst du häufig die Gesprächsführung? Das passiert schon hin und wieder, aber ich reiße mich selten aktiv darum.
355: Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du? Ich nutze Humor, wenn ich unsicher bin, wie Chandler Bing. Ich habe ähnliche Erziehungsideen wie Lorelay Gilmore. Ich habe manchmal eine emotionale Whatever-Einstellung und eine Impulsivität wie Alex Karev. Und manchmal bin ich einfach so richtig schön weird wie Phoebe.
356: Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen? Lauter Herzensmenschen, leckeres Essen, Musik und Ausgelassenheit.
357: Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen? Nein. Das kann ich ganz ganz schlecht und fühle mich oft dazu überrumpelt, lauter Gegenargumente zu finden.
358: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit? Es wird wieder besser, doch ich ertappe mich nachwievor immer wieder dabei, dass ich sie nicht zu der Priorität mache, die sie sein sollte.
359: Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein? Derzeit einen kleinen, aber generell gehört er für mich zu einem gesunden und ausgefüllten Leben dazu. Ich gehe relativ offen damit um und bin keine, die als prüde oder als „über dieses Thema peinlich berührt“ gilt. Aber ich bin auch kein „Oversharer“ und denke, dass es schon einer gewissen Diskretion bedarf, nicht alle reden eben gern darüber.
360: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub? Beim Camping am Meer, mit meinen Mädchen und guten Freunden oder der Familie. Sonne muss sein, warm ist schön und einfach auch ein wenig Chaos. Weiterlesen

Frühlingsputzgedanken & unser Cleanmaxx von Weltbild – Mit Verlosung!

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Spätestens wenn im Frühling das erste Mal die Sonne durch die Fenster scheint (oder es zumindest versucht), dann weiß man, dass es soweit ist: Der Frühjahrsputz steht an. Bei mir ist das ja ein seltsamerweise recht beliebtes Ritual. Die Feiertagsdeko wird weggepackt (von Ostern und ja, auch vereinzelte Weihnachtssachen, die noch irgendwo herumstehen oder einfach als generische „Winterdeko“ deklariert wurden) und plötzlich hat man Platz um über die ein oder andere Oberfläche mal drüber zu wischen. Und wenn man schon mal dabei ist (ich bin ja ein Fan von Effizienz und wenn ich den Eimer schon mal befüllt habe, dann muss das eben auch ausgenutzt werden), dann kann man sich auch den Oberflächen annehmen, die man sonst eher ignoriert. So schrubbe ich dann auch mal oben auf den Schränken, sogar oben auf der Küche, räume Schränke aus und putze die Vitrinen-Bretter und so weiter. Kennt ihr das? Ich bin dann immer etwas überrascht ob des plötzlichen Putzfimmels, versteckt sich meiner doch eigentlich den Rest des Jahres sehr gut. Weiterlesen

„Aber was ist mit…Whataboutism?“ – Das Problem eines Alltags-Phänomens

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Wer kennt es nicht: Man diskutiert mit anderen (online oder im „real life“) über ein bestimmtes Thema und dann kommt einer daher und wirft ein komplett anderes, wenn auch meistens verwandtes, Thema auf, was irgendwie damit zu tun hat, die Diskussion aber in komplett andere Bahnen lenkt und man kommt komplett vom eigentlichen Thema ab. Sowas nennt man Whataboutism. Das ist ein Term, den ich eigentlich aus meinen Debattier-Kursen im Studium kenne, der aber ziemlich genau das beschreibt, was ich mittlerweile täglich in allerlei Diskussionen zu fast jedem Thema erlebe. Weiterlesen

Verspätete Tagebuchbloggerei von einem „Killer-Montag“ März 2018

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Am Montag war ja der 5. des Monats und eigentlich gehört dieser Tag ja traditionell der Tagebuchbloggerei, jedenfalls in Elternbloggerhausen. Aber der Tag war bei mir vom „Augen auf“- bis „Augen zu“-machen so dermaßen voll, dass ich jetzt erst dazu komme. Nun denn, man möge es mir verzeihen.

6:45 Uhr Die Mädchen erwachen und ich mit ihnen. Die Miniperle glüht, mal wieder, also bleibt sie heute wieder zu Hause. Wir machen und ganz in Ruhe fertig, damit wir die Perle zur Kita bringen können. Weiterlesen

Partnersuche als Alleinerziehende – geht das überhaupt?

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Um die Frage im Titel als selbst Alleinerziehende direkt mal zu beantworten: Nein, es geht nicht. Jedenfalls nicht so, wie man sich das „Dating“ generell so vorstellt, wenn man daran denkt:

  1. Man lernt sich kennen (ob online oder an der Supermarktkasse ist da jetzt mal egal)
  2. Man tauscht Nummern aus
  3. Man schreibt hin und her
  4. Man telefoniert auch mal
  5. Man trifft sich.
  6. Es passt nicht, also beendet man es ODER
  7. Man trifft sich nochmal, trifft sich immer wieder
  8. Man verliebt sich
  9. Man ist zusammen

Klingt eigentlich ganz einfach. Bei den meisten Alleinerziehenden, die ich so kenne läuft es aber eher so ab:

  1. Man lernt sich kennen (online, weil wo hat die gängige Alleinerziehende schon die Chance wen in der freien Wildbahn kennenzulernen?)
  2. Man schreibt eine Weile hin und her
  3. Man tauscht Nummern aus, schreibt über WhatsApp weiter, telefoniert vielleicht auch mal
  4. Man möchte sich treffen und macht einen Termin aus
  5. Ein Kind ist krank, man verschiebt den Termin
  6. Das andere Kind ist krank. Oder der Babysitter. Also verschiebt man das Treffen wieder
  7. Man trifft sich, findet sich nett, möchte das Ganze wiederholen
  8. Repeat Step 4 – 7
  9. Man merkt, dass es doch wirklich sehr kompliziert ist und fragt sich, ob man die Kapazitäten dafür hat
  10. Man merkt, dass es wirklich sehr schön wäre, aber dass es wohl grad einfach nicht drin ist, also beendet man das Ganze
  11. ODER das Gegenüber denkt, man habe kein Interesse oder das Ganze ist doch komplizierter als man gedacht hat und meldet sich nicht mehr. 
  12. Repeat Step 1 – 11

Es ist wirklich zum Mäusemelken. Das geht wirklich immer nach dem gleichen Schema. Ich sitze Abends (alleine) auf der Couch und denke „och doch, langsam fänd ich es doch ganz schön, wenn hier noch jemand säße“ und öffne meine Online-Dating-App. So geht es los, Schritte 1-12 und am Ende denke ich „ach, dann lass ich es halt“, bis ich ein paar Monate später wieder da sitze und das Ganze von Vorne losgeht. Weiterlesen

Was Eltern im 2. Lebensjahr bewegt – 10 PostPostPartum-Challenges

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Das erste Jahr mit Baby ist ja bekanntlicherweise eine große Ausnahmesituation und stellt frischgebackene Eltern vor eine Herausforderung nach der Anderen. Aber wer glaubt, dass sich das mit dem ersten Geburtstag erledigt hat, der hat sich getäuscht. Denn auch im 2. Lebensjahr des Kindes warten so einige Dinge auf Eltern, die einem  vorher einfach keiner sagt. Heute möchte ich mal eine Liste dieser Dinge aufstellen…kennt ihr die so auch?

  1. Der Alltag ist zurück. Für viele endet nun die Elternzeit und ein neuer Abschnitt beginnt: Der als Working-Mom. Das bringt wieder einen ganz neuen Ablauf mit sich, neue Routinen, neue Herausforderungen. Diese Mehrfachbelastung und generell die Sache mit der Vereinbarkeit kann anfangs ganz schön anstrengend sein und bedarf einer gewissen Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat.
  2. Im 2. Lebensjahr gehen nun viele Kinder, zumindest zeitweise, in die Betreuung. Die berühmte Eingewöhnungsphase ist hier aber nicht nur für die Kids selber, sondern eben auch für die Eltern. Viele von ihnen empfinden einen gewissen Kontrollverlust und hadern anfangs sehr damit, dass sie nicht mehr alles von ihren Kindern mitbekommen. Der Trennungsschmerz ist beidseitig, manchmal sogar noch stärker auf der Elternseite als bei den Kindern.
  3. Die Wiederentdeckung der Freiheit. Mit der Rückkehr in den Job und die Möglichkeiten der Kinderbetreuung entdecken Eltern oft ihre Freiheit wieder. Nachdem das Babyjahr so intensiv ist und viele sich erstmal 100%ig als Mutter/Vater sehen, entdecken sie nun ihre eigenen Bedürfnisse wieder. Manchmal sind es die gleichen wie vorher, manchmal aber auch ganz Neue. Eine gewisse Selbstfindung findet wieder statt und kann ganz schön spannend, aber auch überraschend sein.
  4. Nun ist auch der Zeitpunkt, an dem sich viele mit der weiteren Familienplanung auseinander setzen. Im ersten Babyjahr wagen da viele noch nicht dran zu denken, aber mit dem ersten Aussortieren der Babysachen drängt sich ganz automatisch die Frage auf „brauchen wir das alles nochmal“? Sollen das Beistellbett, der Laufstall, die Babyschale aufgehoben werden für etwaige weitere Kinder, oder war es das?
  5. Viele Mütter entscheiden sich nun auch, abzustillen. Das ist oft des Wiedereinstiegs im Job geschuldet, der Betreuungszeiten, aber auch weil das Kind nun gut und gerne feste Nahrung isst und die Wiederentdeckung der eigenen Freiheiten da zusätzlich motiviert. Aber Abstillen ist auch eine emotionale Meisterleistung und bringt oftmals eine gewisse Melancholie mit sich. Das Kind wird groß, nabelt sich ab, die Mutter fühlt sich vielleicht zu einem gewissen Grad „ersetzt“. Das ist nicht zu unterschätzen und sollte behutsam angegangen werden.
  6. Im 2. Lebensjahr (für manche aber auch schon früher) kommt bei vielen auch der Zeitpunkt, dass das Kind anfängt zu laufen. Das ist erstmal eine ganz aufregende Sache, aber kann auch schnell etwas anstrengend werden. Kaum haben die Kleinen die neue Perspektive für sich entdeckt, wollen sie meist nichts anderes mehr tun und so laufen Mama und Papa tagein tagaus mit gekrümmten Rücken mit den Kleinen ihre Runden. Das kann ganz schön ins Kreuz gehen. Auch werden nun Ausflüge in Restaurants und Cafés erstmal völlig uninteressant und gar nicht mehr so entspannt wie in der Zeit, als sie noch zufrieden in ihrem Hochstuhl oder auf dem Stuhl saßen. Nein, jetzt wird in Etappen gegessen, während der andere mit dem Kind auf Entdeckungsreise geht. Aber keine Sorge, auch dies ist „nur eine Phase“ (Ooohmmm).
  7. Die Kommunikation nimmt zu, die Kids plappern nun gerne alles Mögliche (und Unmögliche) nach und es ist wirklich unglaublich putzig, diese ersten Sprachversuche zu beobachten. So werden gern allerlei Tierlaute nachgemacht, Gegenstände benannt oder Mama und Papa Befehle erteilt. Es ist doch sehr spannend, wenn man als kleiner Mensch merkt, dass man mit Worten bei den Großen Reaktionen auslösen kann. Als Eltern ist man in dieser Zeit sozusagen Übersetzer, denn während man selbst weiß, was diese verschiedenen, oft doch recht unverständlichen, Laute bedeuten, so kann der Rest der Welt wahrscheinlich erstmal noch nichts verstehen, was bei den kleinen Sprachkünstlern maximale Frustration hervorrufen kann.
  8. Mit der eigenen Sprache entdecken die Kleinen nun auch ihren eigenen Willen und können diesen auch kundtun. Die ersten Frust- und Trotzanfälle bahnen sich an und geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, was da wohl noch kommt. So haben sie nun ihre bevorzugten Schlafanzüge, Trinkflaschen, Kuscheltiere und die Eltern stehen vor der Wahl zwischen „dafür sorgen, dass alles so ist wie gewünscht“ oder „den Frust aushalten und auffangen, wenn es nicht so ist wie gewollt“. Das ist neu für alle Beteiligten und bedarf ebenfalls einiger Gewöhnung.
  9. Mit der Mobilität muss das Haus bzw. die Wohnung weiter kindersicher gemacht werden. Hier empfiehlt es sich, nicht alles (oder das gesamte Kind) komplett abzusichern, sondern eine gewisse Waage zwischen „nichts gefährliches steht herum“ und „das Kind muss lernen, dass es nicht an Steckdosen gehen soll“ zu halten. Man sollte immer daran denken, dass man zwar seine eigene Wohnung kindersicher machen kann, die der anderen (die man ggf. mal besucht) aber höchstwahrscheinlich nicht kindersicher sind und das Kind eben auch lernen soll, dass man an Couchtischecken vorsichtig sein sollte, sich an Türen die Finger klemmen kann und Steckdosen generell ein No-Go sind.
  10. Die Realisation, wie schnell die Zeit doch vergeht, und die damit einhergehende Melancholie ist um den ersten Geburtstag herum am stärksten, holt einen aber mit jedem Entwicklungsschritt im 2. Lebensjahr (und darüber hinaus) erneut ein. Man kann oft gar nicht glauben, dass die Kleinen nun schon so lange bei einem sind. Einerseits kommt es einem wie gestern vor, dass sie geboren wurden, andererseits ist der Unterschied zwischen dem winzigen Baby damals und dem kleinen Persönchen heute so riesig und in der Zwischenzeit so viel passiert. Da kann man schon mal innehalten und sich wundern.

Das waren die gängigsten großen Herausforderungen für Eltern im 2. Lebensjahr der kleinen, nun offiziell nicht mehr Babys. Fallen euch noch andere Dinge ein? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren. Weiterlesen

10 Zeichen an denen du merkst, dass du ein Wackelzahn-Pubertier hast

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Wir haben hier ja ein kleines Wackelzahn-Pubertier, die sich nicht so ganz entscheiden kann, ob sie nun groß oder doch noch ganz klein ist. Nach meinem letzten Artikel zur Wackelzahnpubertät erreichten mich viele Nachrichten und Kommentare von Eltern, die anscheinend Ähnliches erleben und manchmal auch nicht so ganz wissen, mit was sie es da zu tun haben, wenn ihre Kinder sich mal wieder nicht entscheiden können, ob sie grad Dr. Jekyll oder Mr. Hyde, kleine Erwachsene oder große Babys sind.

Hier also 10 ziemlich sichere Zeichen, dass man es hier tatsächlich mit einem Wackelzahn-Pubertier zu tun hat. Weiterlesen

Die Wackelzahnpubertät – „Aber du bist doch jetzt schon groß“

Wakcelzahnpubertät, Perlenmama

„Wackelzahnpubertät“. Oh man, nicht wieder ein neuer Begriff, der eine ganz normale Phase des Kindes beschreibt und irgendwie pathologisiert. Das war wohl mein Gedanke, als ich zum ersten Mal von der sogenannten Wackelzahnpubertät hörte. Doch mittlerweile finde ich, dass dieser Begriff wirklich wie A**** auf Eimer passt. Das derzeitige Verhalten der Perle hat zwischenzeitlich wirklich etwas pubertäres an sich, aber mehr noch habe ich das Gefühl, dass sie einfach sehr „wackelig“ ist. Weiterlesen