Tag -

Freude

Gegen das Vergessen.

Zum 10. Geburtstag von Facebook schenkt uns das soziale Netzwerk eine Zusammenfassung von unserer Zeit auf der Plattform. In 1:02 Minuten werden Bilder und Status-Updates gezeigt, die entweder aus der Anfangszeit stammen oder besonders viele Likes bekommen haben. Meine Timeline ist voll von den Videos meiner Freunde und ihren „Highlights“ der letzten x Jahre, eben wie lang sie schon in diesem Netzwerk sind. Als ich mein Video das erste Mal sah war ich zugegebenermassen ein klein wenig enttäuscht. Da gab es wesentlich tollere und wichtigere Bilder als die, die der Zufallsgenerator ausgesucht hatte… Weiterlesen

Easy like Sunday morning

Es ist ein wenig ruhig geworden hier…das heißt aber nicht, dass es außerhalb des Blogs ruhig geworden ist…zwar blieben die großen Tiefschläge in letzter Zeit aus und das Leben plätschert so vor sich hin, aber dieses Plätschern hat ja auch immer eine gewissen Geschwindigkeit bei mir.

Der Perle geht es super. Sie wuselt sich so durch die Welt, plappert mittlerweile in 2-Wort-Sätzen allerlei Knöpfe an allerlei Backen. Sie will immer öfter auf’s Töpfchen und bei der Tagesmutter hat sie die großen Jungs alles vollkommen im Griff. Und Vorgestern erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass sie ab August 2014 ein Kindergartenkind sein wird, da wir in unserer Lieblings-Kita einen U3-Platz bekommen haben!! Ich bin immer noch seelig und kann es kaum glauben, dass es schon fast soweit ist. Der Anruf erreichte mich mitten in der Abschlussfeier unserer Studenten, also führte ich einen einsamen Freundentanz vor einer Kirche mitten in Maastricht auf, so sehr habe ich mich gefreut. Die deutsche Familie, die in dem Moment an der Kirche vorbei kamen staunten nicht schlecht, aber als ich nur mit den Schultern zuckte und „U3-Platz“ murmelte grinste die Mutter, beglückwünschte mich und sagte „Hach, an das Gefühl erinnere ich mich noch…“. Solidarität überall. Weiterlesen

Gebettet in Berlin

So, da kam und ging mein Wochenende in Berlin…und ich habe kaum etwas davon mitbekommen.

Das Wochenende begann mit der Zerstörung meines Handys (ja…ich bin handylos…ich versuche nicht durchzudrehen, also werde ich auch nicht lange auf diesem Punkt verweilen). Nach 10 Minuten an der Base-Hotline und 30 Minuten an der Strippe mit dem (wirklich netten) Applecare war sein Schicksal besiegelt – das Handy ist zu retten…die Daten aber nicht. Ok…tief durchatmen…alternative Lösung finden…und vor allem: die Nummern der Berliner Leute und Mitfahrer aufschreiben. Und dem Perlenpapa eben vom Drama berichten, nicht dass er denkt ich sei mit der Perle abgetaucht. Weiterlesen

Nachtfund

Mal wieder viel zu spät schlage ich mich durch den Internet-Dschungel…

Und plötzlich…ein Schatz, eine echte Perle.

Und die muss ich nun mit euch teilen denn mannomann, was steckt da viel Weisheit und Wahrheit drin.

Lasst uns Dopamin vergeuden!

Danke, Julia Engelmann!

Gedanken-Nuggets vom Regenbogen, Schumi, Mastern, und Berlin.

Zur Zeit gibt es so viele kleine Dinge, die das Leben ganz schön ausfüllen. Nicht nur Aktivitäten und Pflichten, aber auch aktuelle Themen, die meine Gedanken für sich beanspruchen.

Ein Thema ist, nicht ganz überraschend, die Debatte über die Einführung von Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt in die Lehrpläne der Schulen in Baden Würtemberg. Viele Diskussionen habe ich geführt, Artikel gelesen, beide, Gegen und Gegen-Gegen-Petition gelesen und nachgedacht. Mich aufgeregt, versucht die andere Seite zu verstehen, realisiert, dass es da nichts zu verstehen gibt, dann wieder versucht Argumente in den homophoben Kommentaren zu erkennen. Ganz grundlegend finde ich mittlerweile nur traurig, dass wir uns mit solcher Leichtigkeit auf dem Rücken solcher streiten, deren Schicksal hier „entschieden“ wird. Stempel „normal“ oder „unnormal“. Und dann werde ich traurig, dass wir uns überhaupt einbilden über diese Stempel zu verfügen. Auf welcher Basis? Naja, Fakt ist eben, dass es so ist, also kann ich mich darüber aufregen wie ich will, es geht ja eigentlich darum, wie man damit umgeht. Wenn jedoch das letzte Argument in einer solchen Debatte ist „Ach, keine Ahnung, ich find’s einfach unnormal…ist eben so.“ Ja, dann weiss ich auch nicht mehr. Dann ist jedes Argument davor umsonst gewesen. Wenn es am Ende darauf ankommt was wir darüber denken wie andere leben sollten. Und bei diesem Gedanken wird mir kotzübel, ich krieg ’nen Knoten im Bauch und ich muss die Zähne zusammen beißen vor Wut. Es ist nämlich einfach so ungerecht. Und ja, life ain’t fair, klar, aber wir müssen da doch nicht noch nachhelfen. Leider habe ich da keinen schlauen Schlusssatz…vielleicht gerade bin ich deshalb so gefrustet darüber. Weiterlesen

Wuselig ist’s!

…Aus der Ferne sieht es zwar aus wie der ganz normale „Neues Jahr, neues Glück“-Wahnsinn, aber irgendwie fühlt es sich nach mehr an.

Da ist zum Beispiel wieder diese Zuversicht und der positive Ausblick auf die kommenden Monate. Die Pläne, die gemacht werden, die Träume, die geträumt werden, die Projekte, die durchdacht werden und letztendlich auch die Gespräche, die geführt werden. Wie gesagt, das hört sich gerade alles total normal und lediglich „auf Neujahrseuphoriewellen schwimmend“ an, aber für mich ist es irgendwie so viel mehr. Wenn man mal bedenkt, was es so alles ablöst…trotziges Hoffen auf bessere Zeiten, vage Verabredungen weil man nicht weiß ob man an dem Tag genug Energie für soziale Kontakte hat, oberflächliche Gespräche, und einfach diese ständige Regenwolke über dem Gemüt. Schön war das nicht. Aber dafür erstmal vorbei (gott, das klingt so manisch…soll es aber gar nicht). Weiterlesen

Das Drachenmädchen und die Perle

Es war einmal ein kleines Drachenmädchen. Sie war ein ziemlich mutiger kleiner Drache und zudem auch noch ziemlich neugierig. So kam es, dass sie eines Tages beschloss das Fliegen zu lernen und die Welt zu erkunden. Ihre Eltern waren voller Sorge und ihre Freunde ein wenig traurig über den Abschied, aber sie alle glaubten an sie und ihren großen Traum, daher wünschten sie ihr viel Spaß und ließen sie ziehen. Also flog sie los.

Sie sah viel in der Welt: Hohe, majestätische Berge, tiefe, glitzernde Meere, weite, goldene Wüsten…und sie lernte viele andere Drachen kennen, die ganz anders redeten. Also lernte sie ihre Sprache, denn sie war so neugierig was sie so zu erzählen hatten. So lernte sie viel über andere Drachen an anderen Orten und fand viele Freunde, die sie sehr lieb gewann. Weiterlesen

Statt der Sieben Sachen

…gibt es heute lediglich einen Verweis auf meine frische Projektliste für 2014.

Das war mir sogar eine neue Seite wert…Während ich die letzten Jahre keine Vorsätze gemacht habe, gibt es eben dieses Jahr ganze 22 Stück…aber sehr pragmatische und nützliche, wie ich finde.

Das „abnehmen“ habe ich ganz raus gelassen, war mir dann doch ein wenig zu Clichè. Aber nach dem Weihnachten ist das eigentlich selbstredend…wenn schon die sonst so gemütliche Jeans nicht mehr schlabbert, sondern zwickt. *schmoll* Weiterlesen

Das wars – der Rückblick 2013

Als dieses Jahr begann stand ich bei der Perlenpatentante in Frankfurt auf der Straße und guckte mir an wie mein bester Freund und seine damals noch ganz neue Freundin wie Bonnie und Clyde mit kleinen und mittelgroßen Böllern alle möglichen Dinge in die Luft jagen wollten. 2013…eine Unglückszahl für viele, doch ich hatte beschlossen (zusammen mit noch anderen), dass das Jahr wunderbar werden sollte…Rote Rosen würde es regnen, mir würde alles in den Schoß fallen und ich hätte Rückenwind auf all meinen Wegen…oder so ähnlich. Weiterlesen

Das wars – Weihnachten 2013

So, da habe ich mich mal an den Laptop gekugelt und gedacht, ich blogge mal ein wenig und lasse das vergangene Weihnachtsfest Revue passieren. Den Plan hatte ich euch ja schon verraten. Hier die Realität:

Schön war es. Ganz anders als letztes Jahr – ohne Streit, ohne Bauchweh (naja, jedenfalls ohne Sorgenbauchschmerzen), ganz friedlich und lustig und muckelig und nett.

Der letzte Weihnachtsgottesdienst in unserem Gemeindehaus war schön. Die Lieder waren langsam (ohne dass der Organist am Vorabend hinter der Bar stand…der hatte nämlich einfach mal frei) und die Krippenspielkinder zu schnell, die Perle hat gesungen, die Gemeinde eher weniger, und die Spartanne geschmückt zum Weihnachtsbaum konnte man im Sitzen kaum sehen…aber es hatte Charakter, es war bekannt, es war familiär, es war schön! Weiterlesen