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Einkaufen

„Entspannte Eltern haben starke Kinder“

Da lauf ich am Montag vollkommen entspannt mit der Perle durch die Stadt (tagsüber, unter der Woche…ich liebe freie Wochen!!), da sehe ich in der Mega-Buchhandlung im Schaufenster ganz viele weiße Kisten stehen…BOOKSALE! Hach, ich stellte mir Engels-Chöre vor, die meine Entdeckung bejubelten. Die Perle war zwar ein wenig genervt von diesem Zwischenstop, ließ sich aber schnell mit einem Buch besänftigen (meine Tochter eben).

Hach, meine Ausbeute war reich, ich habe sogar schon drei Weihnachtsgeschenke abgestaubt (ich…Weihnachtsgeschenke…MITTE OKTOBER!). Und als ich auf dem Weg zur Kasse war fiel mein Blick auf ein weiteres Buch, knatsch-grün, mit dem Titel „Glückliche Kinder – Was sie stark und gesund macht“ von einem gewissen Werner Bartens. Eigentlich kann man mich ja mit Elternratgebern jagen. In „Oje, ich wachse“ habe ich mal reingeschaut, aber die Perle hielt sich irgendwie nicht an die Phasen dort. Das „Stillbuch“ fand ich ganz nett, aber nur was die…sagen wir mal „technischen“ Dinge betraf. Und sonst find ich Ratgeber meistens zu exklusiv, Zeigefinger-Erhebend…ich weiß auch nicht, sie verwirren mich eben meistens (so wie ich wahrscheinlich nun euch verwirrt habe, mit dieser seltsamen Erklärung). Naja, jedenfalls nahm ich besagtes Buch trotzdem in die Hand und las den Klappentext. Dieser hatte die Überschrift „Entspannte Eltern haben starke Kinder“ (klasse, das ist sowieso meine Devise). Weiterlesen

Kürbis-Cupcakes mit Frischkäse-Zimt Frosting

So, da war es soweit. Als ich an meinem perlenlosen Wochenende so durch die Geschäfte stöberte hörte ich zwei kleine Kürbisse nach mir rufen. Ganz echt! Ich solle sie doch bitteschön mit nach Hause nehmen. Lecker seien sie, so versprachen sie es mir. Und sähen außerdem noch hübsch herbstlich aus…naja, das ließ ich mir dann nicht zweimal sagen und adoptierte die beiden schnurstracks und nahm sie mit. Ich hatte doch auf pinterest ein Rezept für ganz tolle Pumpkin Cupcakes gefunden…und da ich ja mal Zeit hatte, plante ich also eine kleine Back-session für Sonntag morgen. Weiterlesen

Der Tag, an dem ich einen Gigolo wollte

…und nein, nicht fürs Bett. Sondern zum zusammen-einkaufen-gehen. Aber von vorne:

Ach, was wollte ich alles schaffen diese Woche…die Perle macht Urlaub beim Papa und die Mama kann alles für den Umzug vorbereiten (und sich sonst auch schön beschäftigt halten, damit sie ihre Perle nicht ganz so arg vermisst). Und nun sitze ich Fast-food-essend auf der Couch und werde diese wohl auch heute nicht mehr verlassen. Was meine Motivation die Flucht ergreifen ließ? IKEA did, jaha.

Ich hatte mich echt drauf gefreut, auf’s Küche aussuchen und zusammenstellen und so. Laut singend bin ich den Weg zum schwedischen Möbel-Mekka gefahren, die Sonne schien, alles töfte. Hab ein wenig bei Sofas, Stühlen, und Aufbewahrung geguckt, bin aber doch, für meine IKEA-Verhältnisse, recht stracks zur Küchen-Abteilung gekommen. Hier war absolut NIX los, die Mitarbeiter tummelten sich am Info-Stand. „Ja, supi.“ dachte ich, „da muss ich ja auch nicht warten“. Immerhin war ich sehr aufgeregt. „Guten Tag, ich würde gerne eine Küche zusammenstellen“….Stille…Alle guckten mich an. Keiner machte irgendwelche Anstalten mir helfen zu wollen. Der Oberhäuptling dieser Glupschaugen-Bande wählte schließlich eine Mitarbeiterin aus, die mir dann, wohl oder übel, helfen musste. Ob ich schon online gewesen sei, frug sie mich, da könnte man die „ganz gemütlich zu Hause“ zusammenstellen. Ich erklärte ihr, dass ich zu Hause schon versucht hätte, dieses Küchentool zu bedienen, auch alles eingegeben hätte, leider aber keine Ahnung von Küchen und ihren Möglichkeiten habe und daher dachte, ich könnte mich hier beraten lassen. Diese Vision fand sie gar nicht so aufregend. Weiterlesen

Plecksmarie

Eine kleine Story vom Glück. Also vom unglaublich-Glück-haben nach unglaublich-Pech-haben…oder unglaublich-tollpatschig-sein…das könnt ihr selbst entscheiden.

Gestern, nach der Arbeit, bin ich „noch mal schnell zum Edeka rein“ (meine aufmerksamen Leser kennen das Thema schon). Während ich ein wenig Fleisch, Obst, und Joghurt in den Wagen warf flirtete die Perle mit allen, aber vor allem den männlichen, Kunden. Einer davon stellte sich uns, nach dem wir uns an drei oder vier verschiedenen Regalen getroffen hatten, in den Weg und fragte verschmitzt „sagen sie mal, verfolgen sie mich?“ Ich antwortete lachend „das wollte ich sie auch grad fragen…“ und begutachtete unauffällig seinen Einkauf. Der Inhalt eines Menschen kann viel über den Käufer aussagen, hab ich mal gehört. Die einsame Tiefkühlpizza, die zwei Äpfel, die Apfelschorle, und der Joghurt liessen auch wirklich nicht unbedingt auf einen Familien-, oder „Schatz, kannst du noch x oder y mitbringen“-Einkauf schließen, stellte ich fest. Generell war er aber eher der Typ Familienvater: Das karierte Hemd, sein gepflegtes Erscheinen, die unscheinbare Brille, und (wie ich dann draußen beobachtete) das „Baby-on-board“-Schild im Auto. Wir tauschten noch ein paar Floskeln, er schäkerte mit der Perle, und ich konnte mir den Gedanken „nettes Funkeln in den Augen, mein Lieber!“ nicht verkneifen. Weiterlesen

Neue Perlenbücher

Ach, dieses tolle Gefühl wenn man nach Hause kommt und vor der Wohnungstür steht ein Päckchen (einen kleinen shout-out des Danks an meine netten Nachbarn, dass sie den Postmann – oder -frau – reingelassen haben). Und noch toller ist es, wenn man jenes Päckchen öffnet und es ist gefüllt mit frischen, neuen, ungelesenen Büchern! Da schlägt mein Bücherwurm-Leseratten-Herz gleich höher! Ich hatte vor ein paar Tagen eine wunderbare Seite entdeckt, wo es wirklich günstige Kinderbücher gibt. Es ist nur eine von vielen Seiten mit wirklich günstigen Kinderbüchern, ich glaube, ich werde alle mal ausprobieren. Solche Webseiten sind viel gesünder für mein Portemonaie, da ich in Bücherläden immer viel zu viel Geld ausgebe…so ein frisches Buch in meinen Händen ist fast wie Magie…oder etwas ziemlich klebriges… was man nicht einfach wieder ablegen kann. Weiterlesen

Konsumutter – Auf leeren Magen

Gestern auf dem Heimweg habe ich mich mit meiner Kollegin über das Einkaufen unterhalten und unter Anderem auch über die leidigen Themen
a. Wie kann ich beim Einkaufen Geld sparen?
und b. Wie kann man weniger Lebensmittel verschwenden?

Natürlich kamen wir darauf, dass „Planen“ einer der besten Wege ist Spontankäufe zu vermeiden und noch dafür zu sorgen, dass man weniger Essen wegwirft.
Ein Wochenplan müsste her, Samstags ausgearbeitet und eingekauft. Mit Mahlzeiten für die ganze Woche geplant und eingeteilt. An ein bis zwei Tagen werden Reste gegessen. Auch die Zwischensnacks und Heisshungerattacken wären eingeplant und vielleicht würde man es sogar schaffen ein wenig vom gekochten Essen einzufrieren, wenn man doch mal zu müde ist und so in Versuchung geraten könnte, das Pizza-Taxi anzufordern. Eingekauft wird dann samstags, mit vollem Magen, nach diesem Plan. Erst schön günstig bei ALDI und der Rest dann bei TOOM/EDEKA/REWE oder so… Hört sich eigentlich total super an, und vernünftig noch dazu. Aber mal ganz ehrlich: wieviel Realitätswert hat dieser Plan wirklich für den Perlenhaushalt? Weiterlesen