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Bedürfnisorientiert Erziehen

Das Buch voller „Achso“ und Liebe. DGWAZTMIDW Jahre 5-10 (Rezension & Verlosung)

Rezension (enthält Affiliate Links)

Heute am 23.April ist ja Welttag des Buches und ich finde es gibt keinen besseren Tag um euch eines meiner absoluten Herzensbücher vorzustellen. Ich habe euch ja vor einer Weile schon das tolle, Augen-öffnende und erleuchtende Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (DGWAZTMIDW) – Der entspannte Weg durch Trotzphasen“ von Danielle Graf und Katja Seide (vom gleichnamigen Blog) vorgestellt, damals sogar in der Audiobook-Version (die Damen kennen halt ihre Zielgruppe). Nun ist es endlich soweit und das Buch geht in die zweite Runde, diesmal als „Ratgeber“ für die Jahre 5-10, was ja bei uns gerade sehr relevant ist. Ich habe dieses Buch freundlicherweise direkt vom Beltz Verlag zugeschickt bekommen, um es für euch zu rezensieren und darf sogar ein Exemplar an eine glückliche Leserin (Männer mitgemeint) verlosen. Details dazu am Ende dieses Beitrags. Weiterlesen

Die FEBuB naht – Aber was ist das eigentlich? Ein Interview!

In knapp 2 Wochen startet sie, die FEBuB, die große Konferenz zum Thema „Bindungsorientierte Elternschaft“. „Wasn das?“ mag sich wohl nun der ein oder andere fragen. Nun, ich freue mich schon sehr lange auf diese Konferenz, also möchte ich euch heute erklären, was es damit auf sich hat. Und vielleicht haben danach ja auch noch ein paar von euch das Gefühl, dass sie das nicht verpassen dürfen.

Die FEBuB, das ist eine Konferenz zum Thema Bindung. Ja, so weit waren wir schon. Aber worum geht es da genau? Das lasse ich euch am Besten von den Frauen erklären, die sie in Leben gerufen haben. Das sind zum einen Kira Schlesinger (die übrigens aus der selben Stadt stammt wie ich, also gewissermaßen „a homie of mine“) und zum anderen Kathrin. Weiterlesen

DGWAZTMIDW – Eine Hörbuch Rezension

DGWAZTMIDW Perlenmama

Hallo, ich bin Janina und ich habe ein Problem: Ich hasse Elternratgeber. Entweder sie sind sehr dogmatisch und preisen ihre Sichtweise als die eine welche an und alle, die sie nicht befolgen sind dumm und/oder schlechte Eltern…oder sie sind so dermaßen unrealistisch, dass man sich selber einfach nur dumm und/oder schlecht fühlt, weil man dass, was einem da so geraten wird nie und nimmer auch wirklich so umsetzen kann. Ok, das waren nur zwei Gründe, aber es gibt noch viele andere…kurz um: Mit Eltern-Ratgebern kann man mich wirklich nicht hinter’m sprichwörtlichen Ofen hervor locken. Weiterlesen

Was wir von den Tieren lernen können

Auf dem Balkon meiner Eltern hängt ein Vogelhäuschen, in dem derzeit eine Amselfamilie wohnt. Seit einiger Zeit piepst es unaufhörlich aus dem kleinen Kasten, anscheinend aus vielen kleinen Vogelkehlen. Unermüdlich fliegt Mama-Amsel den lieben langen Tag umher und versorgt ihre Kleinen. Das ist schon ein Schauspiel. Sie fliegt aus, kehrt ein paar Minuten später mit einem Wurm oder Ähnlichem zurück und füttert ihre Kinder, die während dieser Zeit kurz verstummen. Wenn das Piepsen wieder lauter wird, macht sie sich erneut auf den Weg. Sie scheint nichts anderes mehr zu tun, noch scheint sie sich darum zu kümmern, dass wir in unmittelbarer Nähe sitzen und sie eigentlich viel zu scheu ist um sich uns zu nähern. Weiterlesen

„Reisebegleitung statt Erziehung“ – Gewaltfreie Kommunikation praktisch und bequem zu Hause lernen

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Kennt ihr das auch? Es gibt so viele tolle Seminare und Kurse zu so vielen interessanten Themen und dann sieht man zu Hause auf den Wäscheberg, im Spiegel auf die Problemzonen und/oder im Kalender auf die ganzen Termine und realisiert: Es ist überhaupt keine Zeit um nun auch noch so ein Seminar zu belegen. Sich die Zeit freizuschaufeln um wohin zu fahren, in einem Seminar-Raum zu sitzen, das Gelernte zu reflektieren und dann irgendwann sogar anzuwenden…das alles bedarf einem unglaublichen Organisationsaufwand. So klicken wir solche Angebote und Announcements ganz schnell wieder weg und versuchen sie zu vergessen, um nicht mit unserer Situation zu hadern. Weiterlesen

Perlenschwestern – Eine erste Bilanz der Entthronung

Nun ist die Miniperle schon 12 Wochen alt. Seit 12 Wochen sind wir zu Dritt, bin ich eine „Mom of Two“ und die Perle eine große Schwester. Zeit um mal zu reflektieren, wie das denn so war mit der berüchtigten „Entthronung“.

Als ich in den letzten Zügen schwanger war und selbst schon mit einer gewissen Ungeduld zu kämpfen hatte, da war die Perle furchtbar aufgeregt und konnte es kaum erwarten ihre kleine Schwester endlich kennen zu lernen. Das war wirklich sehr süß, aber ich konnte nicht anders als hier und da auch mal zu denken „Ach Perle, du hast ja keine Ahnung, was da auf dich zu kommt.“ Und auch hatte ich meine Bedenken, wie sie das so verpacken würde, wie es uns als Team verändern würde, wie es unsere Beziehung zueinander verändern würde und wie sie es dann finden wird, wenn es wirklich soweit ist. Weiterlesen

Die merken sich das!

Als ich kürzlich die Perle in die Kita brachte, ergab sich folgendes Gespräch zwischen einer ihrer Erzieherinnen und mir:

Frau X: Na, wie läuft es zu Hause? Wie sind die Nächte?

Ich: Och, eigentlich okay. Bis auf ein paar Trinkpausen wird eigentlich geschlafen. 

Frau X: Ach super…Und sonst so? Anstrengend?

Ich: Ja, ein wenig. Sie ist halt ganz anders als die Perle damals…Ablegen lässt sie sich kaum…

Frau X: Oh, das muss sie aber lernen…

Ich: Jaja, irgendwann. Derzeit lebt sie halt lieber auf bzw. an mir.  Weiterlesen

Das Kind „im Griff“ haben – Von Macht und Respekt

„Die hat ihr Kind ja überhaupt nicht im Griff.“

Ein Satz, den ich schon oft gehört habe. Nicht unbedingt auf uns bezogen, aber oftmals von anderen Müttern (oder auch kinderlosen Menschen) über eine Mutter oder einen Vater. Denn seien wir mal ehrlich, nur in den aller-seltensten Fällen sagt einem einer sowas ins Gesicht. Es ist aber gerne Bestandteil der ein oder anderen Lästerei. Nunja, erst kürzlich war es wieder soweit. Und ich wusste wirklich nicht was ich dazu sagen sollte, denn ich begann zu überlegen: Was bedeutet es eigentlich, ein Kind „im Griff“ zu haben? Weiterlesen

Teilzeitmama – Unser Versuch einer 50:50 Regelung

Bei uns ist gerade einiges im Umbrauch und ich werde mal versuchen das Ganze und meine Gefühle und Gedanken dazu in Worte zu fassen.

Seit wir wieder in der alten Heimat wohnen kann der Perlenpapa die Perle ja sogar zur Kita bringen und auch abholen. Sogar viel einfacher als ich, die Kita liegt nur 5 Fuß-Minuten von seinem Haus entfernt. Jetzt kam er vor einigen Wochen mit dem Wunsch zu mir, dass er die Perle gerne öfter als nur jedes zweite Wochenende von Freitag nachmittag bis Montag morgen sehen würde und schlug eine 50:50 Regelung vor. Weiterlesen

Bedürfnisorientiert erziehen bedeutet nicht Verwöhnen

Es gibt da ein Thema, bei dem stoße ich in meinem Umfeld oft auf Kritik und Unverständnis. Und zwar geht es dabei um Bedürfnisorientiertes Erziehen. Viele meinen, dass ich mit diesem Erziehungsansatz die Perle zu sehr verwöhnen würde. Ich bin aber der Meinung, dass ich trotz dieses Ansatzes eigentlich eine recht strenge Mutter bin.

Bei der Bedürfnisorientierten Erziehung geht es darum die Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und so gut wie möglich darauf einzugehen. Hierbei ist es wichtig zwischen „Wünschen“ und „Bedürfnissen“ zu unterscheiden. Die Perle hat zum Beispiel Abends des Öfteren den Wunsch länger wach zu bleiben. Nun muss ich mich fragen warum sie diesen Wunsch verspürt. Hat sie ein Bedürfnis nach Nähe? Oder will sie einfach noch etwas spielen? Bei ersterem darf sie sich natürlich noch etwas zu mir auf die Couch muckeln. Bei letzterem hat ihr Bedürfnis am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein für mich Vorrang und ich setze mich durch, dann geht die Perle trotz ihres Wunsches nach mehr Spielzeit ins Bett. Weiterlesen