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Alleinerziehend

12von12 im März 2018

Heute ist der 12. März 2018, also wieder Zeit für Tagebuchbloggerei in Bildern, den 12von12 eben. Die gesamte Sammlung von 12von12 findet man natürlich wieder bei „Draußen nur Kännchen“.

Ich werde von der Miniperle geweckt und draußen ist es schon seltsam hell…und laut…WIE SPÄT IST ES?! Mit einem Blick auf die Uhr merke ich, dass es noch gar nicht sooo spät ist und mit einem Blick auf’s Handy sehe ich, warum es jedoch später ist, als gedacht: Diese Nacht gab es ein Handy-Update, welches meinen Wecker ausgeschaltet hat. Na danke. Nun aber zackig. Wegen dieser Beeilung gibt es von unserer Morgenroutine auch kein Bild, aber es gab auch nix „Besonderes“. Nur 2735 Mal „hast du dich jetzt angezogen/die Zähne geputzt/deine Milch getrunken?“ und schon waren wir aus dem Haus. Beim Rausgehen klingelt mein Handy und mir wird gesagt, dass der heutige Termin um 9 Uhr auf Morgen verschoben wurde, also löst sich all unser Stress in Null-Komma-Nix in Luft auf. Also bringe ich in aller Ruhe die Kiddos in die Betreuung und fahre wieder nach Hause. Dort geht es zur Waschmaschine und dann an den Laptop, wo ich endlich einen Artikel schreibe, der mir schon lange im Kopf herum schwirrt…und bei dem es mal nicht um’s Mama-sein geht (er geht nächste Woche dann online). Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern vom 10./11. März 2018

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Was ein schönes Wochenende das war. Es war eher uneventful und doch so voller Leben und Familie, das es einfach nur gut getan hat. Seit langem war es mal ein Wochenende, an dem keiner von uns krank war (klopft auf Holz) und wir einfach so vor uns hin leben konnten.

Samstag

Der Tag startet früh, die Miniperle ist wohl unter die Frühaufsteher gegangen. Das kenne ich so nicht und muss stark gegen eine morgendliche Übellaunigkeit kämpfen. Aber mein neuer Milchaufschäumer hilft und mit ihm zauber ich mir einen wunderbaren (und effektiven) Latte. Ach ja…und die Sonne draußen hilft auch. Weiterlesen

10 Wege, eure alleinerziehende Freundin zu unterstützen

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Ich glaube mittlerweile hat doch irgendwie jeder eine: Die alleinerziehende Freundin, viele sogar mehrere. Und durch sie weiß man aus erster Hand, wie unglaublich anstrengend das Alleinerziehenden-Dasein teilweise sein kann und möchte sie sehr gerne unterstützen…nur wie? Ich BIN eine alleinerziehende Freundin und möchte euch heute 10 Wege zeigen, wie ihr eure alleinerziehende Freundin auf ganz praktische Weisen unterstützen könnt. Denn ein gutes Netzwerk ist Gold wert, aber nicht alles, was nett gemeint ist, ist auch wirklich hilfreich. Und vieles, was wirklich hilfreich ist, wissen andere oft einfach nicht. Weiterlesen

Partnersuche als Alleinerziehende – geht das überhaupt?

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Um die Frage im Titel als selbst Alleinerziehende direkt mal zu beantworten: Nein, es geht nicht. Jedenfalls nicht so, wie man sich das „Dating“ generell so vorstellt, wenn man daran denkt:

  1. Man lernt sich kennen (ob online oder an der Supermarktkasse ist da jetzt mal egal)
  2. Man tauscht Nummern aus
  3. Man schreibt hin und her
  4. Man telefoniert auch mal
  5. Man trifft sich.
  6. Es passt nicht, also beendet man es ODER
  7. Man trifft sich nochmal, trifft sich immer wieder
  8. Man verliebt sich
  9. Man ist zusammen

Klingt eigentlich ganz einfach. Bei den meisten Alleinerziehenden, die ich so kenne läuft es aber eher so ab:

  1. Man lernt sich kennen (online, weil wo hat die gängige Alleinerziehende schon die Chance wen in der freien Wildbahn kennenzulernen?)
  2. Man schreibt eine Weile hin und her
  3. Man tauscht Nummern aus, schreibt über WhatsApp weiter, telefoniert vielleicht auch mal
  4. Man möchte sich treffen und macht einen Termin aus
  5. Ein Kind ist krank, man verschiebt den Termin
  6. Das andere Kind ist krank. Oder der Babysitter. Also verschiebt man das Treffen wieder
  7. Man trifft sich, findet sich nett, möchte das Ganze wiederholen
  8. Repeat Step 4 – 7
  9. Man merkt, dass es doch wirklich sehr kompliziert ist und fragt sich, ob man die Kapazitäten dafür hat
  10. Man merkt, dass es wirklich sehr schön wäre, aber dass es wohl grad einfach nicht drin ist, also beendet man das Ganze
  11. ODER das Gegenüber denkt, man habe kein Interesse oder das Ganze ist doch komplizierter als man gedacht hat und meldet sich nicht mehr. 
  12. Repeat Step 1 – 11

Es ist wirklich zum Mäusemelken. Das geht wirklich immer nach dem gleichen Schema. Ich sitze Abends (alleine) auf der Couch und denke „och doch, langsam fänd ich es doch ganz schön, wenn hier noch jemand säße“ und öffne meine Online-Dating-App. So geht es los, Schritte 1-12 und am Ende denke ich „ach, dann lass ich es halt“, bis ich ein paar Monate später wieder da sitze und das Ganze von Vorne losgeht. Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern #WIB vom 17./18.2.2018

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Das war doch mal ein total gemütliches, faules und ziemlich uninteressantes Wochenende. Und genau das brauchte ich auch, nachdem letzte Woche mal wieder wirklich der Wurm drin war mit beiden Kindern krank und ganz viel des üblichen Chaos. Aber das heißt auch, dass es wirklich nur ein paar Bilder gibt. Wenn ihr jedoch noch mehr Bilder wollt, dann schaut mal bei Susanne von Geborgen Wachsen, da gibt es noch viel mehr davon.

Samstag

Am Samstag haben wir ausgeschlafen. Ich war ziemlich müde, da ich die halbe Nacht meine Fotos der letzten 8 Jahre sortiert habe. Ja, so lange habe ich nämlich alle möglichen Bilder auf allen möglichen Datenträgern gesammelt und wollte sie jetzt mal an einer Stelle sammeln (gefunden habe ich nämlich nie etwas, wenn ich es gesucht habe). Nun denn, wir haben ausgeschlafen bzw. das Baby hat mich bis 8 Uhr schlafen lassen. Dann gab es ein kleines Frühstückchen für das (nicht mehr) Baby und Kaffee für mich. Dann wurde gespielt. Da die große Schwester beim Papa war, konnte die Miniperle in Seelenruhe die Toniebox inspizieren. Merke: Bei Tonies kommt Musik, bei Duplofiguren nicht. Weiterlesen

Tagebuchbloggerei im Januar 2018

Tagebuchbloggerei

Es ist mal wieder der 5. des Monats, der erste in diesem Jahr. Und da gehört es sich nunmal, dass ihr einen kleinen Einblick in unseren chaotischen und bunten Alltag im neuen Jahr bekommt…Tagebuchbloggerei eben.

Wie manch einer es auf Twitter ja mitbekommen hat, ist unser Jahr wider Erwarten sehr turbulent gestartet. Heute soll es daher ein Mix aus Orga-Kram und Chillen geben.

7:00 Uhr Der Wecker klingelt. Aber die Mädels sind so kuschelig, dass wir einfach noch eine Weile liegen bleiben. Luxus. Weiterlesen

Tagebuchbloggerei im Dezember 2017 – Ein Marathontag

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Heute war wieder der 5. des Monats (das letzte Mal in diesem Jahr…krass) und da gehört es sich einfach, dass ich euch mal an meinem Marathon-Tag teilhaben lasse. Natürlich ganz Tagebuchbloggerei mäßig (und mit „3 Fun-Facts of the Day“ am Ende). Und NEIN, ich bin heute keinen Marathon gelaufen. Also keinen „echten“, mit 42kommanochwas Kilometerchen. Nein. Nur einen typischen #workingmom Tag gemixt mit ein wenig #alleinerziehend und einer Prise #adventszeit. Aber seht selbst… Weiterlesen

Ein Kind braucht Zeugen – Gedanken über das Gesehen-Werden

Ein bekanntes philosophisches Gedankenexperiment lautet:„Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner ist da um es zu hören, macht es dann ein Geräusch?“. Hierzu gab es schon die unterschiedlichsten Argumentationen bezüglich der Unterschiede von Beobachtung und Wahrnehmung und deren „Wirklichkeit“. Warum erzähle ich euch das? Weil ich darüber schon eine Weile nachdenke, und zwar in meiner Rolle als Alleinerziehende.

Der Kontakt zum Miniperlen Papa hat sich ja nun gänzlich aufgelöst. Auf die Gründe möchte ich hier nicht eingehen, zum einen weil ich hier nicht schmutzige Wäsche waschen möchte, zum anderen aber auch, weil ich sie selber nicht verstehe. Aber so ist es nunmal. Was das nun mit dem umfallenden Baum zu tun hat, wurde mir kürzlich klar, als die Perle ihren ersten Wackelzahn entdeckte. Es war kurz vor 7 Uhr morgens, wir kuschelten alle noch etwas im Bett, bevor wir aufstehen mussten, da fanden wir ihn. Was eine Freude, was eine Aufregung. Und binnen 10 Minuten äußerte sie den Wunsch, ihrem Papa davon zu erzählen, also riefen wir ihn an. Er war ebenfalls sehr stolz und freute sich. Und wir freuten uns auch. Die Perle, weil sie einfach so stolz war und ich, weil ich jemanden hatte, dem dieses Ereignis quasi ebenso wichtig war wie mir, der wohl den gleichen leisen Schmerz spürte, dass das Baby schon so groß ist und dem dennoch vor Stolz ganz warm um’s Herz wurde. Weiterlesen

Sturm der Gefühle – geplante vs. ungeplante Schwangerschaft

ungeplant Schwanger

Seit einiger Zeit verfolge ich auf Attempting Motherhood (auf Instagram und dem dazugehörigen Blog) die Kinderwunsch-Reise einer Freundin aus meiner Amerika Zeit. Sie und ihr Mann versuchen seit nun etwa einem Jahr ein Kind zu bekommen. Sie leidet an PCOS und geht nun den schweren Weg über die Kinderwunsch Klinik um hoffentlich irgendwann (bald) einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten und ein Baby zu bekommen. Und ich? Ich folge ihrer Reise mit so viel Hoffnung und gedrückten Daumen und bin bei jedem ihrer Posts gespannt, ob man endlich gratulieren kann. Aber ich sehe auch, wie hart und teilweise zermürbend diese Reise ist und mit wie vielen starken Emotionen sie verbunden ist. Weiterlesen

Allein mit Kind und Sommergrippe – Ein Bericht

Ich habe der tollen Lisa Harmann kürzlich ein Interview gegeben. Eine der Fragen war in welchen Situationen ich mir manchmal wünsche nicht der einzige Erwachsene in der Familie zu sein. So eine Situation gab es kürzlich erst wieder, nämlich letzte Woche. Bei unserer Reise nach Berlin hatte ich mich nämlich bei der Besten angesteckt. Also lag ich letzte Woche gänzlich flach. Mit Fieber, Husten, einer Nase mit Dauerlauf und generellem „Meh“-Gefühl. Ich war richtig durch. In Anbetracht der Tatsache, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt voll im Endspurt der Wubttika am Wochenende befanden war das vor allem eins: Richtig schlechtes Timing. Und führte dazu, dass ich es mir eigentlich gar nicht leisten konnte, im Bett zu liegen. Noch dazu kam die ersten Tage der Tagesmutter-Eingewöhnung der Miniperle und die ersten Kita-Tage der Perle als frischgebackenes Vorschulkind. Weiterlesen