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Schwangerschaft

Damals und Heute – Ein Interview mit einer Mutter von erwachsenen Kindern

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich überlege, was ich der frischgebackenen Mutter, die ich vor 6 Jahren war. gern sagen möchte. Oder der Schwangeren, die ich vor 7 Jahren war. Könnte ich ihr Mut machen? Oder würde ich sie warnen? Was würde ich ihr erzählen? Was würde ich ihr raten? Fragt ihr euch das auch manchmal? Habt ihr darauf eine Antwort? Ich habe mich mal mit Manine (ihr kennt sie vielleicht schon von dem ein oder anderen Artikel auf dem Blog), einer Mutter von 3 schon erwachsenen Kindern, zusammengesetzt und sie mit ein paar meiner Fragen gelöchert. Perlenmama: Hallo! Möchtest du dich kurz vorstellen und sagen wie alt du bist, wie alt deine Kinder sind und wie alt du warst, als sie geboren wurden? Manine: Mein Name ist Manine, ich bin 58 Jahre alt und seid 30 Jahren verheiratet  Mein Mann und ich haben drei Kinder im Alter von 33, 27 und 23 Jahren. Mein erstes Kind habe ich mit 25, das zweite mit 31 und das dritte Kind mit 35 Jahren bekommen. Perlenmama: Mit welchem Gefühl erinnerst du dich an die allererste Zeit als Mutter? Manine: Ich weiß noch ziemlich genau, dass mich meine erst Schwangerschaft total glücklich gemacht hat und ich es kaum erwarten  konnte, endlich Mutter zu sein. Ich habe mir genau vorstellen können, wie ich es als Mutter machen möchte und wie es sein wird. Habe darüber gelesen und einen Vorbereitungskurs besucht. Ich wollte eine gute Mutter werden und möglichst alles richtig machen. Die Geburt verlief auch reibungslos und somit nahm ich meine Euphorie mit in die ersten Tage. Schon am dritten Tag bekam ich zu spüren, dass mein Körper anders reagiert und ich erst mal nichts steuern kann. Die Milch wollte nicht fließen und ich musste abpumpen um Milch zu sammeln. Dann waren die Bilirubinwerte meines Sohnes zu hoch und man nahm ihn mir direkt wieder ab und legte ihn in ein Lichtbetttchen. Die darauffolgenden 24 Stunden habe ich dann nur noch geheult. In den ersten Lebensmonaten meines Sohnes erinnere mich an eine zwar durch Schlafmangel anstrengende, aber auch schöne und glückliche Phase. Perlenmama: Was fandest du die größte Umstellung/Veränderung im Leben, Mutter von ein, zwei oder drei Kindern sein? Manine: Auf jeden Fall, Mutter des ersten Kindes zu werden. Danach wusste ich ja, wie es lief und habe mich immer gut darauf einstellen können. Es gab da eigentlich keine größeren Probleme mit der Umstellung. Perlenmama: Welche Phase der Kindheit empfandest du am Schönsten? Und welche als die größte Herausforderung? War dies bei allen drei Kindern gleich? Manine: Jede Phase hat ihre schönen, aber auch anstrengenden Seiten. Wenn die Kinder noch klein sind, kann man sie besser leiten und ihnen die Dinge nach den eigenen Wertvorstellungen mitgeben. Je älter sie werden und je größer der Einfluss von außen ist, desto schwieriger wird es sich als Eltern mit dem gewohnten Standpunkt durchzusetzen, warum man dieses oder jenes nun jetzt halt so handhabt und nicht anders. Es wird viel mehr diskutiert und das kann dann schon mal anstrengend werden. Die schönste Phase kann ich nicht benennen, da wir als Familie und im Paket gesehen, viele schöne Momente hatten, in jeder Altersphase. Wenn du mich nach der größten Herausforderung fragst, kann ich eigentlich für jedes meiner drei Kinder die gleiche Antwort geben. Ich fand es immer wieder schwierig meine Kinder, als sie größer wurden, alleine losziehen zu lassen, wenn sie irgendwo z.B. auf eine Party eingeladen waren. Anfangs haben wir unsere Kinder noch abgeholt und das hab ich als beruhigend empfunden, sie wieder gut daheim zu haben, aber irgendwann geht es halt nicht mehr. Dann muss man Vertrauen in die Kinder setzen, dass sie sich jetzt alleine organisieren und evtl. mit anderen sicher nach Hause kommen. Dieses lief leider nicht bei allen drei Kindern gleich gut ab, muss ich gestehen. Hier stach durch die Pubertät bedingt ein Kind heraus, aber im Nachklang betrachtet ist immer alles gut gegangen und dafür bin sehr dankbar. Perlenmama: Worin siehst du die größten Unterschiede in Sachen Elternschaft zwischen damals (80er & 90er Jahre) und heute? Inwiefern wuchs die Generation anders auf, die heute kleine Kinder hat? Manine: Da ich erst ein kleines 1 1/2 jähriges Enkelkind habe, kann ich noch nicht so viel sagen. Mein Sohn und seine Frau machen es eigentlich nicht anders, als wir es gemacht haben, haben ähnliche bis gleiche Wertvorstellungen, sind aber vielleicht ein bisschen besser informiert als wir damals. Als Argument für den größten Unterschied würde ich wahrscheinlich die Veränderung der medialen Einflüsse nennen. Hier habe ich schon krasse Gegensätze zu unserer Zeit festgestellt. (Z. B., dass einem vierjährigen Kind ganz selbstverständlich zum Einschlafen, dass Tablet jeden Abend mit ins Bett gegeben wird. Das hat mich geschockt. Hier möchte ich mich aber auf einen Fall, den ich erlebt habe, beziehen und niemandem unterstellen, dass das heute so ist. Aber es ist halt eine zusätzliche Möglichkeit, die Eltern heute haben und die uns noch nicht geboten wurde.) Da wir in nächster Nähe zu einer Grundschule wohnen fällt auf, dass kaum noch ein Schulkind alleine zur Schule geht, sondern meist von einem Elternteil gebracht wird, oft auch mit dem Auto. Meistens wird dem Kind auch noch der Schulranzen bis zur Türe getragen. Das war in den 80ern auf jeden Fall anders. Unsere Kinder sind immer zusammen mit anderen Kinder zur Schule gegangen. Wenn der Ranzen zu schwer war, wurde den Kindern die Möglichkeit geboten, schwere Schulbücher im Klassenzimmer zu deponieren. Als weitern Punkt würde ich die Betreuung von kleinen Kindern anführen. Da Mütter und Väter heute ganz anders für ihr Alter vorsorgen müssen, werden ihnen heute schon sehr früh Möglichkeiten geboten, sie unterzubringen. Das war früher nicht so. Hier ist in der Regel noch ein Elternteil zu Hause geblieben. Perlenmama: Was möchtest du als Mutter von drei tollen erwachsenen Kindern den frischgebackenen Eltern von heute sagen? Manine: Vielleicht möchte ich Ihnen sagen: Wenn ihr euch in eurer Kindheit wohl gefühlt habt und den Eindruck habt, dass es eure Eltern gut gemacht haben, dann macht es ebenso wie sie. Lasst sie vor allem viel an der frischen Luft spielen und dort kreativ sein. Perlenmama: Was wünschst du dir hätte man dir gesagt bevor deine Kinder erwachsen wurden? Manine: Das das Verhältnis zu deinen Kindern in der Pubertät sich innerhalb eines viertel bis halben Jahres so drastisch verändern kann, dass du selber nicht mehr weist, wo dir der Kopf steht. Perlenmama: Was war für dich die größte Herausforderung als deine Kinder erwachsen wurden und „flügge“ wurden? Manine: Da Menschen unterschiedliche Charakterzüge haben und das ja auch für Geschwisterkinder gilt, habe ich so mein Problem gehabt, alles immer gerecht zu handhaben. Mit dem Argument der Kinder klarzukommen, ,,Mama du hast das meiner/m Schwester/Bruder aber auch erlaubt, warum mir nicht?“ Da war ich oft im Zwiespalt. Dem/der einen traute ich gewisse Dinge zu, die ich die/der anderen einfach noch nicht zugetraut habe. Perlenmama: Was hättest du damals gern gewusst, was du heute über das Muttersein weißt? Würdest du der Mutter von damals gern etwas mitteilen, wenn du könntest? Manine: Als junge Mutter, die ihr erstes Kind erwartet, war ich vielleicht etwas blauäugig. Ich habe mit 24 nur rosa Wölkchen gesehen, vor lauter Freude auf das Kind und das wir nun eine richtige, eigene, kleine Familie sind. Heute weiß ich ich durch meine Lebenserfahrung, dass ich zwar die richtige Einstellung dazu hatte, aber  das Muttersein auch unterschätzt habe. Heute fallen mir auch Worte, wie Durchhaltevermögen und Disziplin ein. Alles wiederholt sich jeden Tag aufs neue und du hast keine Zeit mehr für dich. Gerade wenn du mehrere Kinder hast nimmst du dich zeitweise komplett zurück und arbeitest einfach nur ab um dir dann vielleicht mal eine Pause zu gönnen.Aber ich würde meinem Ich von damals sagen: Habe keine Angst, all dein Einsatz lohnt sich. Du bekommst später so viel Gutes zurück. Mach weiter und genieße auch die turbulenten und schwierigeren Tage. Keiner von uns ist perfekt und macht alles richtig. Perlenmama: Vielen Dank, Manine, für diese tollen Antworten! Schon interessant, wie man das so rückblickend empfindet, oder? Ich find es ja manchmal schon erstaunlich an die ersten Wochen mit der Perle zu denken und dann zu sehen, wo ich nun in meiner Mutterrolle bin. Man selbst lernt und wächst und entwickelt sich als Mutter ja auch. Ich merke auch wie ich oft innehalte und mir vorstelle, wie ich in 5, 10, 15 Jahren über die jetzige Zeit denken werde und was ich mir wünsche würde, was ich mir selbst raten könnte. Das hört sich erstmal nach einem ziemlichen Knoten im Kopf an, aber diese Reflektion ist mir sehr wichtig und hat mir auch schon oft geholfen, von kleinen Nichtigkeiten abzulassen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ganz nach dem Motto:
„Will it matter in 10 years? Then…does it matter NOW?“
Habt ihr Dinge, die ihr euch selbst vor 2, 5, 10 Jahren raten würdet? Was wäre das? Gibt es Dinge, die euch jetzt beschäftigen und von denen ihr gern wüsstet, was ihr in 10 Jahren darüber denkt? Erzählt mal, ich finde dieses Thema sehr spannend. Like it? Pin it!

Was passiert eigentlich beim Osteopathen? Ein Interview mit Laura Stückler

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Viele frischgebackene Eltern kennen das: Irgendwann kommt von irgendwo her der Rat, doch mal zum Osteopathen zu gehen. Doch viele wissen gar nicht, was das ist und was einen dort erwartet. Ich hatte da selbst lange keine Ahnung von, hörte nur von vielen Baby-Eltern Begriffe wie „Blockade“, „ganzheitliche Anamnese“ und dergleichen…aber was das so wirklich ist, das hat mir niemand erklärt. Und wer mich kennt, der weiß auch, dass ich an sich eher wenig Zugang zu alternativen Heilmethoden finde, das ist mir meist nur zuviel Geschwurbel. Bis ich Laura traf, die selber eine sehr gute Ausbildung zur Osteopathin hat und mir das Ganze nicht nur sehr einfühlsam und gut erklärte, sondern einfach auch zeigte. Da ich aber solches Wissen nur ganz schlecht für mich behalten kann und es am liebsten gleich an meine Leser weitergebe, habe ich Laura diesbezüglich ein paar Löcher in den Bauch gefragt… Weiterlesen

Was Eltern im 2. Lebensjahr bewegt – 10 PostPostPartum-Challenges

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Das erste Jahr mit Baby ist ja bekanntlicherweise eine große Ausnahmesituation und stellt frischgebackene Eltern vor eine Herausforderung nach der Anderen. Aber wer glaubt, dass sich das mit dem ersten Geburtstag erledigt hat, der hat sich getäuscht. Denn auch im 2. Lebensjahr des Kindes warten so einige Dinge auf Eltern, die einem  vorher einfach keiner sagt. Heute möchte ich mal eine Liste dieser Dinge aufstellen…kennt ihr die so auch?

  1. Der Alltag ist zurück. Für viele endet nun die Elternzeit und ein neuer Abschnitt beginnt: Der als Working-Mom. Das bringt wieder einen ganz neuen Ablauf mit sich, neue Routinen, neue Herausforderungen. Diese Mehrfachbelastung und generell die Sache mit der Vereinbarkeit kann anfangs ganz schön anstrengend sein und bedarf einer gewissen Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat.
  2. Im 2. Lebensjahr gehen nun viele Kinder, zumindest zeitweise, in die Betreuung. Die berühmte Eingewöhnungsphase ist hier aber nicht nur für die Kids selber, sondern eben auch für die Eltern. Viele von ihnen empfinden einen gewissen Kontrollverlust und hadern anfangs sehr damit, dass sie nicht mehr alles von ihren Kindern mitbekommen. Der Trennungsschmerz ist beidseitig, manchmal sogar noch stärker auf der Elternseite als bei den Kindern.
  3. Die Wiederentdeckung der Freiheit. Mit der Rückkehr in den Job und die Möglichkeiten der Kinderbetreuung entdecken Eltern oft ihre Freiheit wieder. Nachdem das Babyjahr so intensiv ist und viele sich erstmal 100%ig als Mutter/Vater sehen, entdecken sie nun ihre eigenen Bedürfnisse wieder. Manchmal sind es die gleichen wie vorher, manchmal aber auch ganz Neue. Eine gewisse Selbstfindung findet wieder statt und kann ganz schön spannend, aber auch überraschend sein.
  4. Nun ist auch der Zeitpunkt, an dem sich viele mit der weiteren Familienplanung auseinander setzen. Im ersten Babyjahr wagen da viele noch nicht dran zu denken, aber mit dem ersten Aussortieren der Babysachen drängt sich ganz automatisch die Frage auf „brauchen wir das alles nochmal“? Sollen das Beistellbett, der Laufstall, die Babyschale aufgehoben werden für etwaige weitere Kinder, oder war es das?
  5. Viele Mütter entscheiden sich nun auch, abzustillen. Das ist oft des Wiedereinstiegs im Job geschuldet, der Betreuungszeiten, aber auch weil das Kind nun gut und gerne feste Nahrung isst und die Wiederentdeckung der eigenen Freiheiten da zusätzlich motiviert. Aber Abstillen ist auch eine emotionale Meisterleistung und bringt oftmals eine gewisse Melancholie mit sich. Das Kind wird groß, nabelt sich ab, die Mutter fühlt sich vielleicht zu einem gewissen Grad „ersetzt“. Das ist nicht zu unterschätzen und sollte behutsam angegangen werden.
  6. Im 2. Lebensjahr (für manche aber auch schon früher) kommt bei vielen auch der Zeitpunkt, dass das Kind anfängt zu laufen. Das ist erstmal eine ganz aufregende Sache, aber kann auch schnell etwas anstrengend werden. Kaum haben die Kleinen die neue Perspektive für sich entdeckt, wollen sie meist nichts anderes mehr tun und so laufen Mama und Papa tagein tagaus mit gekrümmten Rücken mit den Kleinen ihre Runden. Das kann ganz schön ins Kreuz gehen. Auch werden nun Ausflüge in Restaurants und Cafés erstmal völlig uninteressant und gar nicht mehr so entspannt wie in der Zeit, als sie noch zufrieden in ihrem Hochstuhl oder auf dem Stuhl saßen. Nein, jetzt wird in Etappen gegessen, während der andere mit dem Kind auf Entdeckungsreise geht. Aber keine Sorge, auch dies ist „nur eine Phase“ (Ooohmmm).
  7. Die Kommunikation nimmt zu, die Kids plappern nun gerne alles Mögliche (und Unmögliche) nach und es ist wirklich unglaublich putzig, diese ersten Sprachversuche zu beobachten. So werden gern allerlei Tierlaute nachgemacht, Gegenstände benannt oder Mama und Papa Befehle erteilt. Es ist doch sehr spannend, wenn man als kleiner Mensch merkt, dass man mit Worten bei den Großen Reaktionen auslösen kann. Als Eltern ist man in dieser Zeit sozusagen Übersetzer, denn während man selbst weiß, was diese verschiedenen, oft doch recht unverständlichen, Laute bedeuten, so kann der Rest der Welt wahrscheinlich erstmal noch nichts verstehen, was bei den kleinen Sprachkünstlern maximale Frustration hervorrufen kann.
  8. Mit der eigenen Sprache entdecken die Kleinen nun auch ihren eigenen Willen und können diesen auch kundtun. Die ersten Frust- und Trotzanfälle bahnen sich an und geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, was da wohl noch kommt. So haben sie nun ihre bevorzugten Schlafanzüge, Trinkflaschen, Kuscheltiere und die Eltern stehen vor der Wahl zwischen „dafür sorgen, dass alles so ist wie gewünscht“ oder „den Frust aushalten und auffangen, wenn es nicht so ist wie gewollt“. Das ist neu für alle Beteiligten und bedarf ebenfalls einiger Gewöhnung.
  9. Mit der Mobilität muss das Haus bzw. die Wohnung weiter kindersicher gemacht werden. Hier empfiehlt es sich, nicht alles (oder das gesamte Kind) komplett abzusichern, sondern eine gewisse Waage zwischen „nichts gefährliches steht herum“ und „das Kind muss lernen, dass es nicht an Steckdosen gehen soll“ zu halten. Man sollte immer daran denken, dass man zwar seine eigene Wohnung kindersicher machen kann, die der anderen (die man ggf. mal besucht) aber höchstwahrscheinlich nicht kindersicher sind und das Kind eben auch lernen soll, dass man an Couchtischecken vorsichtig sein sollte, sich an Türen die Finger klemmen kann und Steckdosen generell ein No-Go sind.
  10. Die Realisation, wie schnell die Zeit doch vergeht, und die damit einhergehende Melancholie ist um den ersten Geburtstag herum am stärksten, holt einen aber mit jedem Entwicklungsschritt im 2. Lebensjahr (und darüber hinaus) erneut ein. Man kann oft gar nicht glauben, dass die Kleinen nun schon so lange bei einem sind. Einerseits kommt es einem wie gestern vor, dass sie geboren wurden, andererseits ist der Unterschied zwischen dem winzigen Baby damals und dem kleinen Persönchen heute so riesig und in der Zwischenzeit so viel passiert. Da kann man schon mal innehalten und sich wundern.

Das waren die gängigsten großen Herausforderungen für Eltern im 2. Lebensjahr der kleinen, nun offiziell nicht mehr Babys. Fallen euch noch andere Dinge ein? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren. Weiterlesen

Ein Jahr Miniperle – ein Jahr Mom of two

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Zack, da ist ein Jahr um und das kleine Baby des Hauses ist gar kein Baby mehr. Naja, offiziell, natürlich ist sie nachwievor mein Baby, genau wie das große Zahnlückenkind nachwievor mein Baby ist (auch wenn ich sie das nicht mehr nennen darf).

Wahnsinn. Ich find die Sache mit der Zeit ja ziemlich seltsam. Besonders in diesem Jahr ist mir das aufgefallen. In  in gewissen Momenten (nehmen wir mal einen der vielen Schreiabenden in den ersten Monaten, oder die durchwachten Nächte während der ersten Zähnchen) hat man das Gefühl, dass die Zeit sich zieht wie ein Kaugummi und dass dieser Schub (auf den man sich fast mantramäßig beruft) einfach nie enden wird. Aber die Summe der Zeit rast förmlich an einem vorbei und man hat das Gefühl, sie rinnt einem durch die Finger. Weiterlesen

All the things I do, all the things I am

Mit einem Kuss wecken

Genug Zeit einplanen, damit wir nicht hetzen müssen

Abschiedschmerz in der Betreuung auffangen und aushalten (und selber spüren)

Arbeiten. Für mich. Für sie. Für uns. Für’s Geld und für den Kopf. Für’s Herz und für’s Ego.

Nase putzen, angehustet werden, mit dem Ärmel den Mund abwischen, Windeln wechseln, Klo Kontrolle

Schmerz wegpusten, unter’m Bett nach Monstern gucken, die Nikolausstiefel füllen und Zahnfee spielen

Turn-Training, Krippenspielprobe, Freundinnenbesuch, Kindergottesdienst, Schwimmabzeichen Weiterlesen

Für die großen Träume der Kleinen – Sparen mit VisualVest Junior-Depots

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Heute geht es um das Sparen und zwar um die VisualVest Junior-Depots. Hier kann man ganz einfach Geld anlegen, aber nicht etwa für die sprichwörtlichen „schlechten Zeiten“, sondern für die Zeit, wenn die Kleinen flügge werden und beginnen, ihre eigenen kleinen oder auch größeren Träume verwirklichen zu wollen (und mit ihnen auch sich selbst).

Hierfür möchte ich ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, wie das damals bei mir war. Als ich 16 Jahre alt wurde begann ich zu arbeiten. Erst „nur“ an der Kasse des hiesigen Nachbarschafts-Supermarkts, bald aber auch noch als Kellnerin in einem kleinen Café. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen wie es ist „Angestellte“ zu sein. Das waren gute und auch wichtige Erfahrungen und ich denke, dass sie mir auch heute nachwievor helfen. Aber es gab auch negative Konsequenzen. Nach einer Weile beschloss ich nach der Schule für ein Jahr in die USA gehen zu wollen. Dafür brauchte ich einen Führerschein. Beides kostete viel Geld. So begann ich so viel wie möglich zu arbeiten, übernahm auch Schichten, die eigentlich in meine Unterrichtszeiten fielen, oder hatte einfach „nur“ keine Zeit für Hausarbeiten oder das Lernen. Dies spiegelte sich auch in meinen Noten wieder und kostete mich am Ende den Notendurchschnitt, den ich für mein späteres Wunschstudium gebraucht hätte. Weiterlesen

Kuschelige Winterzeit mit „Slow Fashion“ für die Kleinsten von Ulalü

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Nachdem wir in den ersten Monaten der Miniperle schon einen schicken Wollfleece-Anzug von Ulalü nutzen durften, stand für mich von Vornherein fest, dass es auch in dieser Wintersaison wieder ein Wollfleece Anzug von Ulalü sein musste. Die Dinger sind einfach so kuschelig warm, weich und geben ein gutes Tragegefühl…ja, wortwörtlich, denn auch als Tragemama hat man das Baby in der Trage zwar warm angezogen, es wird aber nicht schwitzig und überhitzt. Und ich muss sagen, dass dies schon immer eine meiner großen Herausforderungen war…das Baby im Winter warm genug, aber nicht zu warm anzuziehen. Weiterlesen

Sturm der Gefühle – geplante vs. ungeplante Schwangerschaft

ungeplant Schwanger

Seit einiger Zeit verfolge ich auf Attempting Motherhood (auf Instagram und dem dazugehörigen Blog) die Kinderwunsch-Reise einer Freundin aus meiner Amerika Zeit. Sie und ihr Mann versuchen seit nun etwa einem Jahr ein Kind zu bekommen. Sie leidet an PCOS und geht nun den schweren Weg über die Kinderwunsch Klinik um hoffentlich irgendwann (bald) einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten und ein Baby zu bekommen. Und ich? Ich folge ihrer Reise mit so viel Hoffnung und gedrückten Daumen und bin bei jedem ihrer Posts gespannt, ob man endlich gratulieren kann. Aber ich sehe auch, wie hart und teilweise zermürbend diese Reise ist und mit wie vielen starken Emotionen sie verbunden ist. Weiterlesen

Meine Liebe, sie wächst

Liebe

In diesen Tagen schaue ich mir manchmal meine Mädchen an und mich überkommt ein Sturm der Dankbarkeit und Liebe für diese beiden wunderbaren kleinen Wesen in meinem Leben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es immer mehr wird, obgleich ich auch immer denke, dass man einen Menschen gar nicht mehr lieben kann als ich diese kleinen Menschen hier liebe. „Oh Gott“, denkt nun wohl so mancher, „das wird jetzt wahrscheinlich so ein rosaroter triefnasser Kitsch-Text.“. Naja…vielleicht, mal sehen was hier so steht, wenn ich fertig bin. Weiterlesen

Perlen on Tour mit dem Baby Jogger City Tour (Werbung)

Perlenmama Baby Jogger City Tour

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Wir sind ja bekanntlich viel unterwegs. In ihren 6 Monaten war das Baby schon drei mal in Berlin, in Hamburg, in Frankfurt, Koblenz, Köln, und an der französischen Atlantikküste. Ich mag es einfach mit meinen Kindern die Welt zu erkunden und ja, ich glaube ganz fest daran, dass Reisen wesentlich mehr wert ist als Zeug im Kinderzimmer. Aber alleine mit Kindern zu reisen bedarf ein paar logistischer Kniffe. Ich bin recht gut darin geworden recht leicht zu packen. Ja, beim Camping muss ich das noch lernen, aber es ist kein Problem für mich Gepäck für uns drei auf Handgepäck-Volumen zu reduzieren. Was jedoch jedesmal ein „Problem“ ist, ist die Kinderwagenfrage. Generell sitzt die Miniperle ja am liebsten in der Trage an meinem Bauch oder Rücken, aber wenn man so den ganzen Tag unterwegs ist, dann habe ich lieber noch einen Wagen dabei, um das Baby oder zumindest die Einkäufe oder sonstiges mal ablegen zu können. Bisher klappte das immer irgendwie. Ich habe mir schon Kinderwagen von netten und hilfsbereiten Twitterinnen geliehen oder die Miniperle lag mit anderen Babies in Kinderwagen, aber irgendwie ist es doch praktischer, wenn man einen eigenen Kinderwagen dabei hat. Wenn das nicht immer so umständlich und sperrig auf der Hin- und Rückreise wäre… Weiterlesen