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Musik

Für kleine Ohren und und schlaue Köpfe – Musik für Kids bei Deezer Family

Musik für Kids bei Deezer Family, Lernlieder, Schullieder, Englische Kinderlieder, Perlenmama

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Kürzlich war ich mit meinen Mädels auf einer 90er Party. Das war wirklich lustig, wir haben uns mal wieder schick gemacht, sind zusammen mit dem Taxi zur Location gefahren und haben dort getanzt was das Zeug hält. Und nicht nur das: Wir haben mitgesungen! Und dabei waren wir überrascht, wie viele der alten Lieder wir von Anfang bis Ende auswendig mitsingen konnten. Es ist schon irre, wie gut man sich Dinge merken kann, wenn sie mit Rhythmus, Takt, Reimen und Musik daher kommen. Aber genau dies kann ich auch bei der Perle beobachten. So oft fragt sie mich nach den immer gleichen Worten und ihrer Englischen Übersetzung. Englische (Kinder)Lieder hingegen kann sie nach ein paar Malen Anhören mitsingen (wenn auch etwas…äh…angepasst). Und ja, sie weiß auch, was sie bedeuten, nach nur einmaliger Erklärung. Verrückt, oder?

Dies ist mitunter aber auch eine Chance. Und der Grund, warum wir von dem „Lieder für Vorschulkinder“-Angebot von Deezer so begeistert sind. Ja, ihr wisst ja schon, dass wir eine begeisterte Deezer Family Familie sind. Und seit ich zu Weihnachten eine Bluetooth Lautsprecherbox bekommen habe, hören wir auch gemeinsam im Alltag viel mehr Musik. Das sind manchmal wilde Tanzparties zu den coolen Playlists, die man dort so entdecken kann, oder unsere Mitsing-Playlist, auf der die Lieblingslieder der Mädels sind.

Oder eben die tollen Vorschullieder-Playlists von Deezer Family, die die Perle am liebsten Non-Stop hören (und singen) möchte. Ich find das ja ganz cool, sie lernt etwas ohne es zu merken. Und auch, wenn sie vielleicht nicht alles sofort verstehen oder zuordnen kann, so wird ihr in der Schule zumindest der Wiederkennungseffekt in die Hände spielen. So war es jedenfalls bei mir. So oft merkte ich „hoppla, moment, das kenne ich doch schon aus diesem und jenem Lied“ und das Lernen fiel mir wesentlich leichter.

Unsere Highlights (bzw. die der Perle) unter den Vorschulliedern sind derzeit:

Außerdem hat läuft die Liste „Die 30 besten englischen Kinderlieder“ rauf und runter. Glaubt mir, nach drölfzig Tausend mal „se wiesonsbas go raundaraun, raundaraun, raundaraun“ können einem dann schon die Ohren bluten (aber die ersten male ist es wirklich zum Auffressen putzig!).

Also klar, es gibt unter den Vorschulliedern auch sehr nervige Konsorten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Da lob ich mir, dass die Perle ihr eigenes Profil hat und mir meine Flow-Empfehlungen nicht mit hartnäckigen Kinderlieder-Ohrwürmern zerhaut. Kennt ihr Flow von Deezer? Das ist ziemlich cool. Denn bei über 56 Millionen Titeln (!!) im Angebot kann man schonmal den Überblick verlieren. Aber Deezer ist da ziemlich schlau und lernt den Nutzer mit jedem Lied besser kennen und passt „Flow“ an. So wird man jedoch nicht nur endlos mit seinen Lieblingsliedern versorgt, man lernt auch neue Lieblinge kennen, die Flow einem auf Grund seines Geschmacks vorschlägt. Manchmal ist es sogar etwas gruselig, wie gut Flow das hinbekommt. Ein anderer Weg, neue Lieder kennenzulernen sind die Playlists der Deezer Editors. Die mag ich auch sehr. Man sucht sich eine aus (z.B. „Deutsche Poeten“ oder „Gute Laune Hits“) und zack, bekommt man einen tollen Mix auf die Ohren.

Die Kinderprofile haben natürlich nur einen begrenzten Zugriff auf das Sortiment, welches sich wirklich auf Kinderlieder beschränkt. Da die Perle jedoch auch gerne mal „Radiomusik“ hört, wie sie es nennt, hat sie auch ein eigenes „Erwachsenen“-Profil, welches sie dann „unter Aufsicht“ nutzen kann. Hier habe ich ihr eine Playlists mit Lina, Mark Forster, und „One moment in time“ erstellt, die sie gerne und oft hört und zum Teil auch mitsingt (und sich wie eine Schneekönigin freut, wenn sie diese Lieder dann im Radio hört).

Eine Kleinigkeit, die ich richtig gut finde ist der integrierte Songtext. Denn nicht selten kommt von der Perle die Frage „Mama, was singt der/die da?“ und dann muss ich ehrlich zugeben, dass ich es auch nicht immer weiß. Das Songtext-Feature von Deezer hilft da jedoch, auch wenn es natürlich bei Liedern wie „Bohemian Rhapsody“ nur ein ganz kleines Stück weiter hilft.

Na? Seid ihr neugierig geworden? Also wir sind seit etwa einem Jahr große und überzeugte Deezer-Fans und nutzen unseren Deezer Family Account viel und oft. Warum genau und was MIR Deezer Family bringt, das habe ich ja auch schon hier erklärt. Wenn ihr also nun neugierig geworden seid und euch ebenfalls das gesamte Angebot eines Deezer Family Accounts sichern wollt, dann seht ihr hier einen Überblick der Angebote und und Preise. Also ich finde ja, dass es sich absolut lohnt.

Lieblingslieder für alle – Individuelles Musik-Streaming mit Deezer Family

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In unserer Familie wird unheimlich viel Musik gehört. Mein heißgeliebtes Digitalradio dudelt quasi von Morgens bis Abends durch und im Zimmer der Perle singen all die wunderschönen Ohrwurm-Macher wann immer sie zu Hause ist. Sie singt und tanzt und krakelt teilweise recht laut, aber fröhlich, durch die Gegend und ich liebe diese Geräuschkulisse, denn sie ist eben typisch für uns und bedeutet einfach „Zuhause“. Nun ist es aber leider so, dass die typischen Radiosender meistens gefühlt nur 30 Lieder im Repertoire haben und diese den ganzen Tag rauf und runter spielen. Nach einer Weile kann das ziemlich nerven (von der Werbung mal ganz zu schweigen…ich sag nur „bekannte deutsch Müslimarke“…). Daher hat es sich so ergeben, dass wir, wie beim Fernsehen auch schon, mehr und mehr vom öffentlich-rechtlichen Angebot zum Streaming übergewandert sind.

Musik-Streaming ist toll. Keine Werbung, ganz viele Inhalte auf Abruf, es fliegen keine CD’s durch die Gegend und zerkratzen, man kann einfach raussuchen worauf man gerade Lust hat und es abspielen. Seit kurzem probieren wir den Streaming-Dienst „Deezer Family“ aus. Es ist echt der Wahnsinn auf wie viele Inhalte man auf Deezer Zugriff hat. Über 43 Millionen Tracks und Tausende Hörbücher kann man hier finden und das alles ohne nervige Werbung. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Mit Deezer Family kann man für jedes Familienmitglied ein eigenes Profil erstellen (bis zu 6 Stück) und ganz auf die Person abstimmen. Und jeder kann hören was er will, wann immer er will. So funktioniert das gemeinsame Musikhören, aber auch das individuelle, wenn ich grad mal keine Lust auf Bibi und Tina habe oder die Perle meine Musik mal wieder langweilig findet weil sie „ja kein Englisch verstehen kann“. Und ja, sie hört noch lieber gern die deutschsprachigen Sachen und ja…auch gern mal „Atemlos“ von der Helene. Noch ein Grund, warum es toll ist, dass sie das auch alleine tun kann.

Ich persönlich fand es auch ganz toll durch die ganzen Podcasts zu browsen und mir meine eigene Liste mit meinen persönlichen Favoriten und Interessen zusammenzustellen. So bin ich immer up to date, wenn es eine neue Folge gibt. Da gibt es wirklich tolle Sachen. Egal ob Sport, Psychologie, Marketing oder einfach die Nachrichten…So kann man auch einfach mal zwischendurch tolle neue Dinge lernen und so seine Zeit optimal nutzen. Auch die Auswahl an Hörbüchern von Deezer war erstmal überwältigend und ich konnte mich erstmal gar nicht entscheiden. So nutze ich gerne auch mal die Zeit des Einschlaf-Stillens um einem Kapitel von einem Hörbuch zu lauschen. Das geht nämlich prima im dunkeln und die Miniperle liebt eine gewisse Geräuschkulisse. So tu ich während dieser Kuschelzeit auch noch etwas gegen die Still-bedingte Matschbirne. Hat doch auch was.

Generell bin ich ja auch eher der Playlist-Typ. So stelle ich mir Playlisten zu den verschiedensten Situationen und Aktivitäten zusammen. Eine zum Laufen, eine zum Auto fahren, eine für Sonntags Morgens, eine für melancholische Stunden am Abend usw. Das finde ich wesentlich besser, als sich ständig mühsam durch etliche Alben scrollen zu müssen. Auch versteht es Deezer ziemlich gut attraktive Playlisten zusammen zu stellen, wo ich nicht jeden zweiten Track versucht bin ihn zu überspringen und wo ich auch noch neue Musik entdecke, die genau zu meinem Geschmack passt. Ziemlich schlauen Musikköpfe müssen dahinter stecken. Das zeigt sich auch an dem Deezer Dienst „Flow“, die einem basierend auf seiner Musikauswahl neue Musik vorschlägt. Und bis auf ein paar Ausnahmen stimmt das meistens auch. So habe ich schon einige neue Lieblinge entdecken können, die auch mal abseits der schon beschriebenen 30 Lieder der Radiosender sind. Ziemlich coole Sache.

Auch die Perle entdeckt immer wieder neue Sachen, wenn wir gemeinsam durch die Mediathek stöbern und ihr eine neue Liste erstellen. Es ist übrigens Wahnsinn, wie schnell Kinder sich den Text zu neuen Liedern merken können. Da merkt man, dass ihre Köpfe einfach noch frei sind von all dem Alltagsschrott, mit dem wir Erwachsene uns immer den Kopf vollmüllen. So kann sie weiter singend durch die Wohnung laufen und ist total stolz, dass sie „ihre“ Musik hat, wo sie der „Bestimmer“ ist und sich ganz leicht aussuchen kann, was sie hören will. Unsere Kinder wachsen diesbezüglich ja sowieso anders auf als wir. Während ich früher viel Zeit damit verbrachte vor dem Radio zu sitzen um dann rechtzeitig bei einem coolen Lied die Aufnahmetaste zu drücken, so haben sie Millionen von Liedern quasi (und buchstäblich) direkt in ihrer Hand. Sie können sich ganz individuell aussuchen, was sie gerade hören wollen und kennen es eigentlich gar nicht, dass ein anderer bestimmt, was gerade läuft. Außer im Auto, denn da bestimme ich was läuft. Und das ist nunmal eher NICHT die Helene.

Deezer kann man entweder kostenlos nutzen (hier ist das Angebot aber limitiert, jedenfalls auf dem Handy) oder man bucht sich ein Abo. Das Deezer Family Angebot gibt es für 14,99 Euro im Monat. Wer jedoch bei Vodafone ist bekommt da einen Discount, da lohnt es sich mal zu informieren. Mit einem Deezer Family Account kann man sich bis zu sechs verschiedene Profile erstellen und das gesamte Repertoire von Deezer werbefrei nutzen. Das coole: Mit dem Deezer Family Account kann jeder Nutzer das Premium + Angebot nutzen und sich seine Lieblingslieder auch runterladen und ohne Internetverbindung hören. Perfekt für das Flugzeug zum Beispiel, oder für unser Tablet, auf dem wir kein mobiles Internet haben.

Also wir können Deezer Family nur empfehlen. Es ist einfach zu handhaben, es gibt ein tolles Angebot, jeder kann das hören was er will und es gibt keinen Streit und keine Diskussion darum wer jetzt dran ist. Das kann mitunter sehr praktisch für den Familienfrieden sein, denn seien wir mal ehrlich…die wenigsten können doch wirklich etwas mit dem „Musikgeschmack“ ihrer Kinder anfangen, oder? Jedenfalls nicht dauerhaft, würde ich jetzt mal behaupten (ich versuche übrigens immer noch den Ohrwurm von „Stups der kleine Osterhase“ loszuwerden). Und anders herum ist es natürlich meisten auch voll langweilig und uncool, was die Alten sich da anhören.

Playlist Perlen IV – Spätsommer 2016

Vielleicht liegt es daran, dass ich mir „Ruhe“ verordnet wurde, vielleicht liegt es an den „Umständen“, vielleicht gibt es zur Zeit auch einfach nur soviel Gutes an Musik, was mein Herz berührt? Keine Ahnung, aber irgendwie brennt mir ein neuer „Playlist Perlen“ Post unter den Nägeln. Diesmal nicht themenbezogen, sondern ein bunter Mix an Tracks, die in letzter Zeit irgendwie mein Herz berührt haben.

  1. Shaban & Käptn Peng – Sie Mögen sich (Ich sag nur „Aber Fuchs sein fetzt doch!“…ganz große Liedliebe zur Zeit <3 )
  2. Grossstadtgeflüster – Fickt-Euch-Allee (rotzig, trotzig, großartig)
  3. Beginner – Es war einmal (schon alleine wegen des Hammer-Videos)
  4. Von Brücken feat. Rocky Votolato – Elephanten (so schwermütig schön. Leider nicht auf Youtube, aber vielleicht auf Spotify o.ä.? Sucht mal, lohnt sich!).
  5. Lina Maly – Schön Genug (berechtigete Fragen, süße Stimme)
  6. Annett Louisan – Meine Kleine (Ein Lied für Alleinerziehende – Gänsehaut Garantie!)
  7. Frans – If I were sorry (Einziges nicht-deutsches Lied in der Liste und mein heimlicher ESC Gewinner)
  8. Moop Mama – Liebe (Einfach ganz viel Flausch und eine Prise Zynismus)
  9. Sebastian Hackel – Warum sie lacht („Das leben ist schön!“)
  10. EMMA6 – Wie es nie war (Final destination quasi)
  11. Katrins Gitarre – Dieses Zimmer (zu oft gefühlt)
  12. Maxim – Willkommen im Club („Herzlichen Glückwunsch, jetzt bist du kaputt“)
  13. Jennifer Rostock – Schlaflos (…)
  14. Rio Reiser – Wann (2016) (sehr glücklicher WDR2 Fund…)
  15. Rio Reiser – Für Immer und Dich (Für meine kleine, tolle, großartige Perle…)

Das waren sie, meine derzeitigen Playlist Perlen…Seeeehr deutsch-lastig und ein bisschen hiphopiger als man es vielleicht von mir kennt…als ich es selber von mir kenne…aber diese Tracks haben sich irgendwie, jeder auf seine Art und Weise, in mein Herz gespielt. Vielleicht hat euch der ein oder andere ja auch gefallen…oder ihr wollt euren eigenen Herzens-Track derzeit mal hier teilen? Ich bin gespannt.

Weitere/alte Playlist Perlen Posts könnt ihr hier finden:

Erste (festival-lastige und zugegebenermaßen echt peinliche (!!)) Playlist Perlen Weiterlesen

Playlistperlen III – Liebeslieder an die Kleinen

Ich dachte es wird mal wieder Zeit für eine Playlist-Perlen Liste (hier geht es zu den Listen Nummer I – „Neue Perlen“ und Nummer II – „Zum Wein“). Es passiert mir sehr oft, dass ich ein Lied höre und überlege wie es grad in mein Leben passt. Das ist bei Liebesliedern ein wenig schwierig (oder auch frustrierend), wenn man Single ist…aber irgendwann fiel mir auf, dass es viele Liebeslieder gibt, die man ganz toll seinen Kindern widmen kann und dadurch plötzlich einen ganz besonderen Zauber inne haben. Und da dachte ich, es wäre schön, eben jene Lieder mal zu sammeln..

Also hier ein paar Playlist-Perlen mit den schönsten Liebesliedern an unsere kleinen grössten Lieben:

  1. Xavier Naidoo – Ich kenne nichts, dass so schön ist wie du

Ein absolut schönes und wahres Lied, mir kamen die Tränen (ganz wirklich) als ich es das erste Mal so hörte, als würde ich es der Perle vorsingen. Aus dieser Perspektive denkt man an den Moment, in dem man als Mutter oder Vater sein Kind das erste Mal sieht „I have never felt thunder and lightning like this. I have never been struck by a wonder like this.“ Bäm!

 2. Madeline Juno – Stay

Ok, Titel und wie er im Refrain benutzt wird ist das, was NICHT passt, wenn man ihn an sein Kind richtet…aber für den rest besingt sie die ganzen grossen und kleinen Dinge, die man für sein Kind tut und dass man sich darüber freut eben diese Rolle spielen zu dürfen. (das Video ist übrigens ein tolles Cover).

 3. Brandie Carlile – The Story

Ein epischer Song, den ich mit der Besten rauf und runter singen, bzw. gröhlen kann. Wir kennen ihn aus Grey’s Anatomy (nur falls sich jemand wundert). Es geht um Vollendung und wie jemand von einem anderen Menschen vollendet wird. So passend, sehr süss und hochgradig emotional.

 4. Nichole Nordeman – Slow down

Nichole sah ich mal live, in Augusta Georgia. Dieses Lied gibt mir immer Gänsehaut und lässt mir Tränen in die Augen steigen. So ein schönes Lied für die größten kleinen Lieben unseres Lebens.

 5. Taylor Swift – Never Grow up

Aus Taylor’s Country Phase…ein unglaublich süßes Lied über die Welt, wie sie die Kleinen sehen.

 6. JJ Heller – I get to be the one

Über Mutterglück und Mutterstolz und den besten Job der Welt.

 7. Robbie Williams – Go Gentle

Dieses Lied hat Robbie Williams für seine Tochter geschrieben. Aber die Ratschläge die er seiner Tochter für die Zukunft gibt sind echt süße väterliche Ratschläge und man hört so ein wenig die Hilflosigkeit, die ein Vater bei dem Gedanken empfinden muss, dass das Töchterchen nicht immer seine süße Kleine bleiben wird und er vielleicht nicht immer ganz genau auf sie aufpassen werden können.

 8. Stevie Wonder – Isn’t she lovely

Mister Wonder hat diesen Song wohl für seine Tochter geschrieben. Und er ist sehr gelungen. „I never thought through love we’d be making one as lovely as she“…hach!

 9. Depeche Mode – Precious

Ein sehr trauriges Lied über Scheidung und wie man sich dadurch seinen Kindern gegenüber schuldig fühlt. Harter Tobak, allemal. „I pray you learn to trust, have faith in both of us and keep room in your hearts for two.“

 10. Whitney Houston – My Love is Your Love Weiterlesen

Playlist Perlen II – Zum Wein

So…ich läute heute Abend das Wochenende ein: Couch mit Federweisser und The Voice of Germany. Hmmm…Wein und Musik…Musik und Wein…ich finde es ist mal Zeit für die besten Wein-Lieder (ha, Wortspiel) auf meiner Playlist. Also nicht zum mitgröhlen wenn man mit den Freunden gegen Ende des Feuerwehrfestes auf den Bierbänken steht. Nein, sondern der ruhige, der kleine, der „Lass mal die Gefühle aus dem Schuhkarton rausholen“-Schwips. Auf dem Weg nach Hause nach ner Kneipenrunde, oder einfach auf der Couch, oder nachts beim aufräumen, oder so. Egal, you get what I mean.

Der Mutmacher – Journey mit Don’t Stop Believing

Generell ist jeder Journeysong super, aber das ist hier das ultimative „guck nach vorne, mach dein Ding, alles wird gut“ Lied, welches herrlich zur Melancholie passt, die sich gern mal zum Wein gesellt.

The Drunk Dial – Lady Antebellum mit Need You Now

Eigentlich etwas obvious, da ja genau jener Schwips besungen wird, aber es passt einfach. Lady A kommen übrigens aus Augusta (der Lokalstolz mal wieder).

Der Hoffnungslose – Clueso mit Gewinner

Clueso weiss es sich in ein Herz zu singen und dieses Lied ist so leicht und gleichzeitig so schwermütig. „Nimm’s hin“ scheint es mir zuzuflüstern. Und habt ihr mal gemerkt, dass er nicht einmal das Wort „Gewinner“ sagt in diesem Lied?

Der Trotzkopf – Queen Bee mit Bitte Bitte

Ein wunderbares Mittelfingerlied, sehr super für die, die grad versuchen zu hassen statt zu lieben. Hört es euch an, vergesst den Wein nicht…und die Schere, um seine oder ihre Fotos zu zerschnibbeln.

Die Rasierklinge – Adele mit Someone Like You

Lange habe ich es gemieden und noch heute wechselt mein Reflex den Radiosender…aber es kommt so langsam wieder, dass ich ganz willkürlich und offen mit Adele leiden kann.

Der Seelenstreichler – Whitney Houston mit My Love is Your Love RIP.

„Sing mommy“ fordert ein kleines Stimmchen und dann soult sich die glasklare Stimme durch die Beats…Für dieses Lied wird der ganze Körper benötigt, damit sich auch jedes noch kleine Härchen aufstellen kann. Hierfür am besten das Glas aus der Hand stellen. Die Live Version hinter diesem Link ist nicht ganz so toll wie die CD Version, aber echt süß mit der Kleinen.

Der Sarkastische – Matchbox Twenty mit Unwell

„Nein, ich bin nicht verrückt, mir geht’s nur grad nicht so gut“, singt er, und bittet um ein bisschen Zeit, dann wird er sich schon wieder fangen…“Auch das geht vorbei“ sagt er. Danke für das Versprechen.

Die Zeitmaschine – Nirvana mit Come As You Are

Hach, lasst uns doch zu den Zeiten zurück kehren, als unseren kleinen Probleme riesengroß wie Berge vor uns lagen, als wir noch pur gelitten und pur geträumt haben. Als die Devise „ganz oder gar nicht“ gelebt wurde und die ganze Welt und vor allem die Zukunft so verwirrend und konfus war, dass man gar nicht anders konnte als voll und ganz im Moment zu leben…

Eine berechtigte Frage – Herbert Grönemeyer mit Was Soll Das?

Er stellt einfach die angebrachteste Frage. Hier darf dann auch mal, zum Leid der Nachbarn, kurz „mitgefragt“ werden, das tut meistens ganz gut.

Der Betthupferl – Snow Patrol mit Set Down Your Glass

…und geh ins Bett. (Hier kann wahlweise auch jedes andere Lied des „A Hundred Million Suns“ genommen werden…The Planets Bend Between Us ist auch ganz super für einen solchen Abend).

Na dann…Prost!

Habt ihr auch ein paar perfekte Buzz-Songs?

You’re gonna miss me when I’m gone

Also ich halte ja nicht viel vom Fernsehgucken. Also schon gar nicht für kleine Kinder. Ich selber hänge eh sehr selten vor der Glotze, und das meist für Fußball, Tatort, oder die ein oder andere Serie, obwohl ich die, schon allein wegen der Abwesenheit von Werbung, eh meist in der OV auf dem Laptop gucke. Das Coole an der Sache: die Perle findet das auch total öde. Ich habe Benjamin Blümchen Video-Kassetten (ja, ich bin nämlich oldschool) und sogar ihren geliebten Tigger als Film, aber sie würdigt der Kiste vielleicht mal einen kurzen Blick, und wuselt dann weiter. Das kann von mir aus auch noch eine Weile so bleiben.

Und, das möchte ich gern im Angesicht der vielen Mütter sagen, die gern die „so mach ich das, so ist das richtig, und jeder der es anders macht sollte sich was schämen“-Schiene fahren: Das ist bloß meine eigene kleine Meinung. So halten wir das hier, in der Perlenwelt. Das heißt ganz sicher nicht, dass ich jene Kinder bemitleide, die gerne mal Glotze gucken, oder die Mütter verurteile, die da auch dann und wann mal nix gegen haben. Als ehemalige Nanny von vier sehr lebhaften Kids weiß ich um den Wert jener Zeit, die einem das TV manchmal schenkt, um einfach kurz die Küche wieder sauber zu machen, mal kurz durchzuschnaufen, oder sich durch einen Wäscheberg zu bügeln. Manchmal muss das sein. Es ist auch ein Wundermittel um nach einer Eskalation wieder Frieden unter vier Streithähne zu kriegen. Und manchmal, ja da ist es eben einfach gemütlich nach einer Ladung Pizza zusammen auf der Couch zu kuscheln und zum 26376 Mal „Findet Nemo“ zu gucken. Das nur am Rande.

Jetzt ist es so, dass ich mir total gern mal ein, zwei Clips auf Youtube reinziehe. Heute habe ich beim Kochen ein paar Clips von „Pitch Perfect“ angemacht. Da ich Musikfilme, und Musicals, generell sehr gern habe finde ich auch diesen Film echt knuffig. Als dieser Clip hier lief kam die Perle reingewuselt und stand auf einmal wie angewurzelt vor dem Laptop.

Als der Clip vorbei war deutete sie auf den Bildschirm und fragte „Mehr?“.

Ok, ich klickte auf Wiederholen. Sie fing an zu wippen. „Mehr!“

Sie fing an mit dem Kopf zu nicken. „Mehr!!!“

Nun klatschte sie beim „tanzen“. „MEHR!!!!“

Beim fünften Mal wollte sie auf meinen Schoß. „Meeeeeehr!“

Sie fing an beim wippen auf dem Tisch zu trommeln. „Mehr Mehr Mehr!“

So ging das dann eine Weile, sie konnte echt nicht genug kriegen. „Mehr, mehr mehr“, sie klatschte, trommelte, wippte, summte, es war eine echte Perlenparty in der Küche (ich glaube, ich habe sogar mitgesungen).

Irgendwann zeigte sie auf mein Glas. „Beeeka?“ „Nein, mit meinem Glas kannst du das nicht machen.“

Sie zeigte auf das Video „Beeekaaaa!“ „Ja, die hat einen Becher, aber das Glas geht kaputt wenn du damit trommelst…“

„BEEEEEKKKKAAAAAA!“ Ok, ok, ich holte ihr einen Becher, also eine alte Babyflasche ohne Sauger. Und dann ging es ab. Zwar noch etwas unkontrolliert aber nicht weniger künstlerisch wurde nun getrommelt, gewippt, geklatscht, und der Becher abwechselnd auf Tisch und Hände geschlagen.

Das Lied krieg ich jetzt zwar sicher nie mehr aus meinem Kopf, aber es war einfach zu putzig. Und wenigstens ist es nicht das Teletubby-Lied oder so, es könnte also definitiv schlimmer sein.

So hat die Perlenmama gelernt: Video kann also wirklich bilden, oder wenigstens inspirieren. Ich hoffe nur, dass nun nicht alle Versuche, der Perle das Trinken aus Bechern beizubringen, zunichte gemacht wurden…man darf gespannt sein. Sonst heißt es hier bald „Land unter, you’re gonna miss me when I’m gone“.

Neue Playlist Perlen

Während eines echt vollen Wochenendes mit vielen schönen Events habe ich mich dennoch hingesetzt und meine Playlist mal wieder gefüttert. Ja, und das auch völlig legal, seit ich arbeite (und dafür sogar Geld verdiene) zahle ich für meine Musik. Und das sogar gerne. Ich finde das nur fair, da man das als armer Student ja nicht unbedingt macht…

Die neuen Perlen sind (in keiner bestimmten Reihenfolge):

– „Whatever“ von Cro
Es ist das erste Wochenende im Juni 2013. Mit schwitziger Haut, Dreck-Krusten auf der Jeans und einem leichten Sonnenbrand auf den Schultern stehe ich, Plastikbecher in der Hand, neben meiner Besten. Umringt von vielen, teils wirklich kreischenden, Teenies stehen wir vor der Centerstage am Ring und gucken zu wie ein junger Spund mit Pandamaske über die Bühne hopst und den harten Rapper macht. Die Sonne geht grad unter, das Bier schmeckt, und das Bübchen da vorne singt:
„Bye, ich fühl mich so frei
Ich will nicht mehr heim
Und mir is scheißegal, was morgen kommt
Ich heb mein Glas und schrei:
Bye, ich fühl mich so frei
Ich will nicht mehr heim
Und mir is scheissegal was morgen kommt
Ich heb mein Glas und schrei.“

Manchmal muss ein Lied kein Meisterwerk sein um einfach, für einen bestimmten Moment, perfekt zu sein.

– „Manhattan“ von Sara Bareilles
Ja, manchmal muss da eben auch ein wenig Melancholie drauf, auf die Playlist. Besonders, wenn die süsse Stimme von Sara Bareilles sie singt. Generell ja ein Lied in dem sie eine verflossene Liebe (oder eher zwei, zu einem Menschen und zu einem Ort) besingt. Doch an sich macht mir dieses Lied eher Fernweh…nach New York im Winter. Kalte Luft, Weihnachtslichter, heisse Pappbecher Kaffee in der Hand, Atem-Wolken vor dem Gesicht…ich geh dann mal nach Flügen suchen…

– „Ascheregen“ von Casper
Generell kann ich Casper nicht ausstehen. Seine gestellt obercoole und absolut Stree-cred würdige Gangsterstimme löst bei mir Aggressionen aus. So verwunderter war ich als mein Bruder mir sein neustes Lied vorspielte und es mir an sich gefiel. Es ist eigentlich gar nicht was ich so mag, aber der Chor (!), die harte Linie und der Trotz haben es mir hier doch angetan…Oder hat mir die Quater-Life-Crisis hier einfach einen Streich gespielt (hey, hey, hey)?
Fun Fact: Wusstet ihr übrigens, das Casper in Augusta, Georgia geboren wurde?

– „Counting Stars“ von One Republic
Wunderschön getextet und gereimt. Hier machen Worte den Song und ich könnt immer mitgröhlen. Ja, es ist kein Sing-Lied, es ist wirklich zum Gröhlen. Und das tu ich auch. Beim Auto-fahren. Die Oberperle findet das immer sehr lustig und macht gleich mit.

Oje…von diesen Perlen her könnte man meinen, ich sei auch noch 19…

Und was sind eure derzeitigen Playlist Perlen?