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Kreativ

Ostereier färben mit Naturmaterialien

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Bald ist Ostern und da steht natürlich auch wieder das alljährliche Eierfärben an. Seit Jahren probiere ich von Jahr zu Jahr neue Techniken aus. Mal werden die Ostereier vor dem Färben mit Wachs bemalt, mal danach beklebt, mal durch das Schütteln mit buntem Reis marmoriert. An das Färben mit Naturfarben habe ich mich bisher aber noch nicht heran getraut. Bis ich letztes Wochenende bei meiner Freundin Jennifer von planningmathilda saß. Sie ist da ja eher von der „Lass uns das doch einfach mal machen“ Fraktion und nach einer kurzen Pinterest Recherche wurde dann die Küche nach allen möglichen Zutaten durchsucht. Die ganze Anleitung und das Ergebnis könnt ihr hier bei ihr sehen (Braune Eier mit Avocado, Heidelbeeren, Rote Bete und Kurkuma gefärbt). Weiterlesen

Sauberer Spaß – Entspannte Alltagsroutine mit Playbrush

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Denkt ihr auch manchmal, dass ihr euch anhört wie eine kaputte Schallplatte? Auch wenn unser Alltag mit Hilfe unserer praktischen To_Do Listen recht gut klappt, so muss man manche Dinge trotzdem jeden Tag mehrfach sagen. „Gehst du bitte noch die Zähne putzen“ ist eins davon. Ich korrigiere: WAR eins davon. Denn seit die Playbrush bei uns eingezogen ist, reißt die Perle sich förmlich um das Zähneputzen, ja sie will die Zeit wenn möglich sogar ausdehnen. Ich erzähle euch heute was die Playbrush genau ist, wie das Ganze bei uns so funktioniert und habe sogar keinen Rabattcode für euch, falls die Playbrush bei euch unter dem Weihnachtsbaum liegen soll.

Kennt ihr die Playbrush schon? Das ist echt eine coole Sache, am unteren Ende der Zahnbürste der Kids wird ein kleiner Sensor befestigt, der via Bluetooth über die Playbrush App mit einem Tablet oder Smartphone verbunden wird. So können die Kinder mit der Putzbewegung ihrer Zahnbürste verschiedene Spiele bedienen und merken so gar nicht mehr, dass sie ihr kleinen Zähne blitzeblank schrubben. Natürlich ist die Playbrush noch nichts für die kleine Schwester, generell ist sie für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren gedacht. Aber sie lässt sich dennoch von der Begeisterung der Perle anstecken und da sie ihr ohnehin zur Zeit alles nachmacht, steht sie gern auch mit vor der Playbrush App und schrubbt, was das Zeug hält.

Die Perle liebt es zum Beispiel, Bilder mit der Zahnbürste auszumalen und dabei ist das Spiel so gestaltet, dass sie für die Verschiedenen Farben und Felder auch alle Bereiche der Zähne gut putzen muss. So putzt sie nicht nur gründlich, sondern auch gern mal länger als die erforderlichen zwei Minuten. Aber auch das „Hüpfspiel“ findet sie klasse (auch wenn sie sich manchmal ärgert, dass die Playbrush es genau mitbekommt, wenn sie nur auf einer Stelle putzt). Generell gibt es viele verschiedene Spiele, für manche braucht man zwar das Playbrush Abo, andere sind aber frei verfügbar, wenn man sich die Playbrush gekauft hat.

Es gibt auch eine praktische Auswertung des Zähneputzens für die Eltern. Ich fand das ganz praktisch, um mit der Perle noch einmal zu besprechen, dass es auch ganz wichtig ist, innen hinter den Zähnen gründlich zu putzen, den Bereich lässt sie nämlich gerne mal aus. Als wir drüber sprachen meinte sie, dass sie einfach nicht gut genug dran käme, also konnte ich ihr noch ein paar praktische Handgriffe zeigen, die das Ganze einfacher machen. Darüber hätten wir sonst wahrscheinlich erst gesprochen, wenn uns ein Zahnarzt darauf aufmerksam gemacht hätte.

Wir haben übrigens den Playbrush-Aufsatz für eine manuelle Zahnbürste, es gibt sie aber auch schon als elektrische Zahnbürste. Ich überlege, ob wir in Zukunft vielleicht nochmal darauf umsteigen, obwohl es derzeit auch mit der manuellen Bürste sehr gut funktioniert. Beim Starterset ist eine Zahnbürste dabei, aber auch ein transparenter Bildschirmhalter, der mit Saugnäpfen an der Badezimmerwand befestigt werden kann und so einen Absturz des Smartphones oder Tablets ins nasse Waschbecken verhindert und es gleichzeitig auch vor Spritzwasser schützt. Ziemlich durchdacht, die ganze Sache.

Generell kann ich für das Playbrush System eine sehr warme Empfehlung aussprechen, besonders für jene Familien, bei denen das Zähneputzen auch gern mal zum alltäglichen Drama wird. So klappt es gewiss auch bald ohne Tränen, dafür aber mit sehr viel Begeisterung. Solltet ihr das Ganze auch einmal ausprobieren wollen, dann bekommt ihr mit dem Code „PERLENMAMA“ 20% auf das gesamte Sortiment im Playbrush Shop. Vielleicht liegt bei euch ja dann auch eine Playbrush unter dem Weihnachtsbaum?

Basteln mit den ganz Kleinen – Herbstliche Blättertiere

Ja, der Sommer war toll, ich wollte ihn nicht gehen lassen. Doch irgendwie trösten mich die vielen Farben im Herbst über das Sommerende hinweg. Und irgendwie packt mich in dieser Zeit auch die herbstliche Sammelwut, ich habe immer das Gefühl, dass jede schön glatte, kalte, tiefbraune Kastanie mit nach hause muss, ebenso jedes rote/gelbe/orange leuchtende Blatt. Nur was macht man damit? Ganz klar: BASTELN! Wir basteln ja sehr viel, die Perle möchte eigentlich nichts anderes machen. Und mit ihren nun 20 Monaten möchte die Kleine natürlich auch gerne mal mitmischen.

Neulich haben wir auf einem Herbstspaziergang mal wieder tolle herbstliche Blätter gefunden (die Miniperle ist ja auch so eine Sammlerin) und zu Hause kurzerhand lustige Herbsttiere daraus gebastelt. Das war kurzweilig, einfach und das Ergebnis war echt süß. Echt perfekt für kleine Bastelanfänger.

Das baucht ihr:

– bunte Herbstblätter

– Klebestift

– Wackelaugen (ganz wichtig!)

– Papier oder bunten Bastelkarton

– schwarzen Filzstift

Und so geht es:

– Legt die gesammelten Blätter in der Form eines Tieres (wir haben eine Eule und einen Igel gelegt) auf das Papier/den Bastelkarton.

– Merkt euch wo und wie die Blätter liegen und dann beginnt damit, die einzelnen Blätter mit Kleber zu versehen und auf das Blatt/den Bastelkarton zu kleben. Vorsicht: Solltet ihr die Blätter vorher getrocknet haben, sollte der Kleber nicht auf die Blätter selbst aufgetragen werden, sondern auf den Untergrund.

– Wenn ihr fertig seid, malt die restlichen Details drum herum, damit das Blättergebilde zum Tier wird. Natürlich kommen jetzt auch die Wackelaugen zum Einsatz.

Datum und Name drunter und fertig ist das Kunstwerk. Die Miniperle war sich erst sehr unsicher, aber als die Wackelaugen drauf waren, erkannte sie plötzlich den Igel und die Eule und war total erstaunt und begeistert.

Dieses sehr einfache herbstliche Bastelprojekt ist echt cool, da es so kurz ist, dass selbst die sehr limitierten Konzentrationsspannen von den ganz Kleinen dafür ausreichen um ein sehr schönes Ergebnis hervorzubringen. Außerdem können sie lernen, was Kleber ist und was seine Eigenschaften sind und erste Erfahrungen in der Handhabung von Klebestiften machen.

Tipp: Wenn ihr die Blätter vor der Verarbeitung trocknet und presst, wird es noch schöner (ich kann aber verstehen, wenn dafür einfach die Zeit und Geduld nicht da ist, war bei uns auch so).

Ein herbstliches Bastelprojekt für etwas größere Kinder findet ihr übrigens hier.

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To-Do Tabelle – DIY Elternhack für weniger Stress am Morgen

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Ich will nicht lügen: Morgens alleine zwei Kinder und sich selber fertig zu machen um pünktlich das Haus zu verlassen ist gar keine so einfache Sache. Als nun die Schule für die Perle begann, ist unsere Morgenroutine ja ein wenig straffer und so auch nochmal stressiger geworden. Als ich noch in meinem alten Job gearbeitet habe, mussten wir morgens auch sehr früh und vor allem pünktlich das Haus verlassen, damals hatte ich auf einem Whiteboard eine kleine (und eher rudimentäre) Tabelle angefangen, nach der die Perle ihre Morgenroutine selbstständig durchlaufen konnte. Das klappte überraschenderweise sehr gut (und zwar auch sehr lange sehr gut). Nun äußerte sie den Wunsch, eine solche Tabelle wieder anzuschaffen. Als ich ein Bild davon auf Instagram postete, gab es viele Fragen dazu, also habe ich beschlossen, eine Art Elternhack Anleitung dazu zu machen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Die Perle hat sich ihre Liste zurück gewünscht. Das ist wirklich eine Entspannung für die trubelige Zeit zwischen dem Aufstehen und „das Haus verlassen“. Hier steht genau, was sie alles machen muss, die Reihenfolge darf sie sich aber selber aussuchen. Ich versuche bloß, alles soweit fertig zu haben, bevor ich sie wecke (Klamotten rauslegen, Brotdose und Wasserflasche füllen, etc.). – Das Abhaken macht ihr sehr viel Spaß und ist hier bisher auch die einzige Motivation (also kein „wenn du X viele Haken hast, dann bekommst du Y“). Kann aber sein, dass das irgendwann nochmal verhandelt wird (ja, Taschengeld steht zwar drauf, aber nur zur Erinnerung an mich, das geht manchmal unter). – Das klappte mit der vorherigen Liste schon super und hat uns einige Streits erspart. Sie ist halt nicht die kommunikativste Person am Morgen (von wem sie das bloß hat?) und ärgert sich schnell, wenn ich sie zu oft ermahne. So macht sie alles recht selbstständig, ein Win-Win quasi. Neu ist, dass es auch noch ein paar Aufgaben gibt, wenn sie nach Hause kommt. – Ja, die Bildchen habe ich gemalt und nein, Illustratorin werde ich in diesem Leben nicht mehr. #morgenroutine #perle #schulkind #morgens #listenkind #motivation #momhacks #elternhacks #mamamachmalneliste #illustrationsversuche #mamakannnichtmalen #liste #todoliste #todolistefürkinder #12von12 #4von12 Weiterlesen

Eine Candybar als Geschenk zur Hochzeit

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Enthält Affiliate Links (mit * gekennzeichnet) und auf Fotos können Marken zu erkennen sein

Da meine Eltern ja kürzlich heirateten, wollten die Perle und ich ihnen ein ganz besonderes Geschenk machen: Eine selbst gestaltete Candybar. Ich hatte dies schon auf Fotos von einigen Hochzeiten gesehen und fand es als eine tolle Gelegenheit, bei der die Perle auch tatkräftig mithelfen konnte. Also sammelten wir im Vorfeld lange alle möglichen Gläser mit Schraubverschluss in allen möglichen Farben. Die Perle malte die Deckel mit sehr viel Sofgfalt im Farbschema „Hauptsache Pink“ an und dann befüllten wir sie mit allerlei leckeren Süßigkeiten. Ich besorgte noch ein wenig Deko für die angemessene Präsentation und dann bauten wir die Candybar auf der Hochzeit auf, wo sie auch echt gut ankam. Natürlich möchte ich euch die genaue Anleitung und ein paar Tipps bezüglich der Organisation nicht vorenthalten.

Schritt 1: Die Gläser für die Candybar

Am Anfang einer guten Candybar steht das Gläsersammeln. Hier fängt man am besten sehr früh an, oder guckt im gängigen Kleinanzeigenportal oder fragt in lokalen Verkaufsgruppen nach, ob jemand ein paar Gläser mit Schraubverschluss) loswerden möchte. Ich finde ja, eine Candybar dieser Art sieht am allerschönsten aus, wenn die Gläser nicht alle die gleiche Form und Größe haben, hier gehen die Meinungen und Geschmäcker aber auseinander. Ich denke, auch Einmachgläser könnten hier sehr schön aussehen. Komplette Sets* für Behältnisse gibt es hier natürlich auch zu kaufen (sogar recht günstig, leider aber aus Plastik).

Wenn man die Gläser mit Schraubverschluss alle beisammen hat, sollten die Etiketten abgemacht und die Deckel (auf denen häufig die Marken des originalen Glasinhalts zu sehen sind) dekoriert werden. Wir haben und entschieden, die Deckel mit Acrylfarbe zu bemalen. Ich habe auch schon Candybars gesehen, da waren die Deckel der Gläser mit Stoff oder Washitape dekoriert, oder mit Glitzersteinen beklebt. Der Phantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt.

Schritt 2: Der Inhalt der Candybar

Zugegeben, das war wohl die coolste Aufgabe: Der Süßigkeiten-Einkauf. Ich hatte hiermit auch früh begonnen, da ich ganz genaue Vorstellungen davon hatte, was rein sollte. Ich wollte mich bezüglich der Süßigkeiten an das Farbschema „Pink/rosa“ halten, weiß war auch ok. Letztendlich kam ich aber teilweise auch von diesem Schema ab, da ich auch Klassiker wie Colakracher dabei haben wollte. Generall war es aber ein sehr schöner Mix, bei dem mich die Perle sowie ein paar befreundete Süßigkeiten-Experten unterstützten und berieten. Unsere Candybar enthielt unter Anderem:

  • Essbare Ketten
  • Ufos
  • Schnüre
  • Brauseherzen
  • Kirschlollis
  • Brauselollis
  • diese süßen klassischen Bonbons mit den Bildchen in der Mitte*
  • Cola- und Fruchtkracher
  • weiße und rosa Mäuse
  • Saure Sticks
  • Einhorn- und Schweine-Gummi-Candy
  • kleine Marshmallows
  • Yoghurt-Gums
  • und noch ein paar andere Kleinigkeiten
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    Einfache Spiel-Ideen mit Wasser für heiße Sommertage

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    Enthält Werbung ohne Auftrag und Affiliate-Links (gekennzeichnet mit *)

    Leute, was ein Sommer das bisher ist, oder? Es ist so schön, heiß aber trocken und eigentlich das beste Wetter um die meiste Zeit draußen zu verbringen. Daher gibt es heute bei mir die besten Beschäftigungsideen mit Wasser an heißen Sommertagen für kleine und auch größere Kinder, erprobt und getestet von uns (naja, jedenfalls von den Mädels). Vielleicht ist da ja auch das ein oder andere für euch dabei.

    Wassermalerei

    Die meisten Kinder lieben es zu malen, meine jedenfalls verbringen sehr viel Zeit damit. Farbe ist da natürlich der Favorit, es geht aber auch weitaus „sauberer“ und zwar einfach mit Wasser. Damit malen die Mädels mit ziemlich viel Hingabe Steine und Terrassenbodenplatten, Bürgersteige und Gehwegsteine an. Alles was sie brauchen sind Pinsel, Wasser, einen trockenen Untergrund und etwas Phantasie. Und das Tolle an der ganzen Sache: Man hat am Ende nicht tonnenweise Papier, das man einfach nicht wegwerfen kann/darf/möchte. Die ganz wunderbaren Kunstwerke kann man natürlich trotzdem abfotografieren und somit für später aufheben. Aber man muss schnell sein, die Kunstwerke trocknen schnell und man kann/darf wieder von Vorne anfangen.

    Übrigens: Für den Balkon haben wir uns diese Malmatte* besorgt, die sich bei Kontakt mit Wasser verfärbt (und sehr schnell trocknet). Die ist auch sehr beliebt.

    Schöpfen, Schütten, Umfüllen

    Alles, was man hier braucht, ist eine große Schüssel Wasser, viele kleine Gefäße und vielleicht noch Löffel und eine Kelle. Außerdem ein Kind, bei dem „nasswerden“ nicht so schlimm ist. Jetzt kann man das Kind einfach machen lassen, aus meiner Erfahrung ist diese Beschäftigung ein echter Selbstläufer. Wasser ist faszinierend und Umschütten kann schon einen meditativen Touch haben. Für „special effects“ kann man das Wasser mit Lebensmittelfarbe* oder bunten Lebensmitteln (think Rote Bete o.ä.) noch etwas einfärben.

    Putzen

    Ja, ihr habt richtig gelesen, PUTZEN. Meine Mädchen lieben es, mit Lappen und etwas Wasser alle möglichen Gegenstände sauber (bzw. nass) zu machen. Die müssen gar nicht dreckig sein, aber es macht ihnen schon mehr Spaß, wenn sie hinterher auch einen Unterschied erkennen können. Und ganz ehrlich? Wie praktisch ist das denn? Da glänzt der matschige Buggy schnell wieder, oder das dreckige Laufrad. Das Kind ist glücklich und man selber musste gar nichts machen, eine echte Win-Win-Situation.

    Rasensprenger und Slip’n Slide

    Es gibt viele Spielzeuge für den Garten, die irgendwie Wasser spritzen und sprühen (zum Beispiel das hier*), aber das größte Highlight ist immer noch, wenn Opa den Rasensprenger* aufstellt. Was eine Freude, ein Gejohle und Gequietsche, wenn das kalte Wasser immer näher kommt und man einfach mittendurch hüpfen muss. In den Staaten habe ich auch die Freuden des Slip’n Slide kennenlernen dürfen, bzw. kannte nun den Namen für das, was wir uns früher aus alten Planen und eben benannten Rasensprenger selbst gebaut hatten. Einfach eine große Plane auf ein Stück Rasen legen (wenn möglich abschüssig, ist aber auch kein Muss), den Rasensprenger an eine Seite Stellen (bei einem Berg am besten oben) und so einstellen, dass das Wasser ganz seicht die Plane entlang läuft. Jetzt Anlauf nehmen und runter gerutscht. Kleine Warnung am Rande: Das Ganze ist eher traumatisch für den Rasen, dem sollte man am Ende eine kleine Pause gönnen können. Wer nicht bauen möchte, der kann das Ganze natürlich auch fertig kaufen, und zwar hier*.

    Wasserschlacht

    Was ein Tipp, oder? Als wäre da noch nie jemand drauf gekommen. Lasst es euch gesagt sein, die besten Wasserschlachten entwickeln sich spontan, wenn man gar nicht damit rechnet. Und ich fand es früher am allerallercoolsten, wenn die Erwachsenen mitmachten. Wen ihr also euren Kids eine große Freude bereiten wollt, dann bringt euer Wasserschaden-Gefährdetes Hab und Gut in Sicherheit und zettelt doch einfach mal eine an. Eure Kids werden total überrascht sein und wahrscheinlich noch lange davon reden. Für eine richtig gute Wasserschlacht braucht es übrigens gar keine speziellen Utensilien, ich fand Wasserbomben sogar immer etwas unpraktisch und wer hat schon zig gefüllte Wasserbomben vorbereitet, wenn plötzlich eine wilde Wasserschlacht ausbricht? Eben. Wer dennoch Wasserbomben bevorzugt, der kann hiermit ein wenig Zeit sparen*.

    Wir bevorzugen hingegen eher ganz einfache Behältnisse wie Becher, Eimer, vielleicht sogar den Gartenschlauch und wenn jemand schnell ist, der greift sich einen unserer Schaumstoffspritzer* (unsere Alternative für die gängigen Wasserpistolen,

    ich möchte einfach nicht, dass die Kids mit Waffenimitaten aufeinander zielen Weiterlesen

    Spargel-Flammkuchen – Oh du liebe Spargelzeit

    Endlich ist es wieder soweit. Bei uns gab es zwar schon an Ostern den ersten Spargel, aber jetzt ist sie endlich richtig da, die geliebte Spargelzeit. Und damit er nicht immer „nur“ mit Kartoffeln, Schinken und Soße auf dem Teller landet, habe ich auch diese Saison wieder ein leckeres und einfaches Rezept a la „Spargel mal anders“ für euch. Heute zeige ich euch wie man mit wenigen Zutaten und in ganz kurzer Zeit einen unglaublich leckeren Spargel-Flammkuchen zaubert.

    Ihr braucht:

    – Flammkuchenteig*

    – ein Bund grünen Spargel

    – Sauce Hollandaise**

    – 3 Eier

    – Salz & Pfeffer

    Das war es auch schon.

    Und so geht es:

    – Den Flammkuchenteig auf einem Blech ausrollen und mit Sauce Hollandaise bestreichen.

    – Den Spargel waschen und als ganze Stangen auf den Teig legen.

    – Die Eier auf dem Flammkuchen aufschlagen (wie Spiegeleier in einer Pfanne) und das Ganze dann mit Salz & Pfeffer bestreuen.

    – Den Flammkuchen für etwa 12-14 Minuten bei 200 Grad (Umluft) backen – Fertig.

    Ich habe euch doch versprochen, dass das ganz einfach ist, oder?

    Tipps & Tricks:

    – Für eine nicht-vegetarische Version kann Kochschinken oder Lachs mit auf dem Flammkuchen verteilt werden.

    – Ich habe das Ganze auch mal mit Creme Fraiche anstatt Sauce Hollandaise gemacht. Mir persönlich hat das nicht ganz so gut geschmeckt, es gab aber auch Leute, denen diese Version besser schmeckte. Auch Ziegenkäse und Honig ist eine beliebte Version.

    – Wer sein Ei nicht ganz durch bzw. hart möchte, der kann es auch erst nach 7-8 Minuten Backzeit auf dem Flammkuchen aufschlagen.

    *Und wer auch noch den Flammkuchenteig selbst machen möchte, der kann hier bei „Experimente aus meiner Küche“ mal vorbei gucken.

    **Wer die Sauce Hollandaise auch selber machen möchte, dem empfehle ich das Rezept von Subvoyage.

    Guten Appetit. Achso, ich freue mich natürlich über Fotos eurer Flammkuchen!

    Falls ihr noch ein anderes leckeres Rezept a la „Spargel mal anders“ haben wollt, dann guckt euch mal mein Rezept für Spargel im Schlafrock an.

    Tuna Melt Sandwiches- Ein einfaches Rezept für leckeres Pub-Food

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    Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen einen Tag im Februar 2008, als ich mit zwei Freunden durch Dublin lief. Es war das erste Mal für mich in dieser aufregenden Stadt und wir konnten uns kaum satt sehen an all den Ecken, wo immer wieder neue Überraschungen auf uns warteten. Das stimmte auch wortwörtlich, denn am späten Mittag merkten wir, wie uns der Magen knurrte, aber außer Pubs fanden wir nichts, wo man etwas essen konnte. Also setzten wir uns in einen gemütlichen und dunklen Pub und studierten die Speisekarte. Es gab das Übliche. Burger, Sandwiches, Chips with Vinegar und so weiter. Und: Tuna Melt Sandwiches. Das kannte ich bis dato noch nicht, aber ich bestellte es mir. Ich weiß nicht, ob es der Hunger war, die coole Atmosphäre, eine Kombination von allem…keine Ahnung. Aber es war quasi eine Offenbarung, obgleich es ein so simples Gericht ist. Jedenfalls gibt es seither bei uns regelmäßig Tuna Melt Sandwiches auch wenn ich es nie ganz so gut hinbekomme, wie es damals in diesem einen Pub, an diesem einen Tag in Dublin, schmeckte.

    Nun denn, für 2 Tuna Melt Sandwiches braucht ihr:

    • Eine Dose Thunfisch
    • 4 Scheiben Brot
    • 2 Scheiben Käse (ich nehme immer Gouda)
    • Mayonnaise
    • 1/4 Salatgurke
    • Pfeffer und Salz

    Und so geht es:

  • Die Salatgurke in kleine Stücke schneiden und den Thunfisch abtropfen lassen
  • Gurke und Thunfisch mit der Mayonnaise verrühren (so cremig wie ihr es haben wollt, ich nehme immer rund 2 EL Mayo) und die Masse dann mit Pfeffer und Salz nach Belieben würzen
  • Die Thunfischmasse nun auf zwei Scheiben des Brotes verteilen und je eine Scheibe Käse drauflegen, dann die restlichen Schreiben Brot drauflegen und die Brote einmal in der Mitte durchschneiden (wichtig: Dies vor dem Backen tun, sonst endet das Ganze in Sauerei).
  • Die Brote nun 10 Minuten bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) backen, bis der Käse geschmolzen und das Brot knusprig und ein wenig braun ist.
  • Noch warm genießen, für den vollen Effekt vielleicht sogar mit Chips (Pommes) und Essig.
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    USB-Stick Salat? Die Lösung: Eine „One Source“-Dateien Ordnung (Guide)

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    Na, wer kennt’s? Man hat drölfzig USB Sticks herumfliegen und auf allen sind irgendwelche Scans, Dokumente, Bilder, Musik, etc. Vieles hat man mehrfach, aber nix so wirklich an dem Ort, wo es hingehört. Vielleicht hat man auf dem Desktop, oder im „Meine Dateien“ Ordner schon eine tolle Organisations-Struktur angelegt, weil man mal den guten Willen hatte, alles gut zu sortieren und immer gut auffindbar abzuspeichern (meist passierte dies beim Einrichten des jeweiligen Computers und klappte dann auch…die ersten paar Wochen oder vielleicht sogar Monate). Nein, ich habe keine Spy-Attacke auf euren Computer gefahren, aber aus vielen Gesprächen weiß ich, dass es mir mit diesen Dingen nicht alleine so geht. Und jeder denkt „ich müsste mal Ordnung machen“ aber man schiebt es vor sich her und das Chaos wird größer und die Zeit, die es bräuchte es zu ordnen, wird länger und die Lust immer kleiner…ein Teufelskreis.

    „One Source“ Dateien Ordnung

    Kürzlich hat es mich gepackt und ich habe mir endlich eine neue externe Festplatte gekauft. Es dauerte nochmal zwei Wochen, aber dann war es soweit. Mein innerer Schweinehund saß beleidigt in der Ecke und ich verbrachte geschlagene 7 Stunden damit, alle meine Dateien der letzten 8 Jahre zu ordnen, zu verschieben, abzuspeichern und zu löschen. Im Vorfeld hatte ich mich ein wenig schlau gemacht, wie man das am Besten angehen könnte, worauf man achten sollte und was es für Möglichkeiten gibt. Meinen Weg, der am Besten für mich passt, fand ich aber erst während ich dabei war und das möchte ich nun mit euch teilen. Ich nenne ihn die „One Source“ Dateien Ordnung.

    Step 1: Source Control

    Wo sind eure Dateien jetzt? USB Sticks? In einer Cloud (oder sogar mehreren)? Auf alten Festplatten? Alten Handys, alten PCs und Laptops? Speicherkarten, CDs… Sucht euch alle zusammen. Und entscheidet euch (erstmal) für EINE Sammelstelle. Hier würde ich als „One Source“ eine externe Festplatte empfehlen (etwas oldschool, aber das fühlte sich für mich irgendwie sicher und richtig an) aber es kann natürlich auch direkt in einer Cloud eures Vertrauens sein. Bei mir hat eine mit einem Terabyte Speicherplatz gereicht, aber je nachdem wie viele Dateien ihr habt (viele Videos, Filme, hochauflösende Bilder etc.) könntet ihr auch eine Größere nehmen.

    Step 2: Struktur, Baby

    Nun legt euch eine vorläufige grobe Struktur auf eurem One Source-Datenträger an. Macht euch keine Illusion, diese Struktur wird ziemlich wachsen, also denkt erstmal ganz basic. Fotos, Dokumente, Musik, Filme…sowas in der Art. Ganz vorne sollte es sehr allgemein sein. In diesen Ordnern könnt ihr nun Unterordner anlegen oder erstmal schauen, was eure Dateien so hergeben. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das meistens ein Selbstläufer wird.

    Step 3: Daten Migration

    Nun müsst ihr irgendwo anfangen. Ich war ob der schieren Masse so überwältigt, dass ich einfach den erstbesten USB Stick in den Slot geschoben habe und angefangen habe, Dateien in die von mir angelegten Ordner auf der One Source-Festplatte geschoben habe. Erst habe ich die Daten rüber kopiert, nachgeschaut ob es geklappt hat und habe sie dann erst vom Ursprungs-Datenträger gelöscht. Das war mir irgendwann zu umständlich und ich habe sie direkt „ausgeschnitten“. Das ist etwas risky, weil bei der Übertragung auch einfach mal etwas schief gehen kann und Daten können verloren gehen oder man verliert den Überblick und überträgt Daten doppelt oder gar nicht. Da liegt es an euch wie riskant ihr da vorgehen wollt.

    Step 4: Aussortieren

    Natürlich kann man sich hier nicht jedes Bild und jede Datei ganz genau anschauen. Aber während der Wartezeiten (und ja, die gibt es genug) kann man sich schon mal die nächste Gruppe Dateien anschauen und gucken, ob man diese wirklich noch braucht. Ich habe zum Beispiel all die Übungs-PSD-Dateien der Weiterbildung gelöscht (ja ok, ein paar ganz Schöne habe ich behalten), Scans der Mietverträge aus meiner Maastrichtzeit, Screenshots, von denen ich mal dachte ich könnte sie gebrauchen (hab ich nie) usw. Glaubt mir, löschen macht frei. Es ist wie Ballast abwerfen.

    Fragt euch einfach „Hab ich es seit dem Speicherzeitpunkt nochmal angeschaut?!“ „Habe ich es ggf. noch in Papierform?“ „In welchem Szenario würde ich jemals nach diesem Dokument gefragt werden?“ „Was würde mich dazu bewegen, nach diesem Dokument zu suchen?“ Wenn ihr diese Fragen mit „Nein!“,“Ja!“, „Keins!“ oder „Nichts!“ beantworten könnt, dann weg damit! Weiterlesen

    DIY Anleitung: Wir bauen ein Tonie Regal

    Bei uns ist zu Weihnachten ja auch endlich eine Toniebox eingezogen und mit ihr natürlich auch ein paar Tonies. Und da die Perle eigentlich alles gerne mal verlegt, waren wir am Anfang eigentlich immer auf der Suche nach den kleinen Figuren. Das hat nun ein Ende (hoffen wir mal ganz positiv), denn wir haben ein Tonie Regal gebaut. Hier gibt es heute eine kleine Anleitung, falls ihr auch ein ganz einfaches, praktisches und darüber hinaus auch noch echt schickes Regal für die Tonies eurer Kinder bauen wollt.

    Das braucht ihr:

    • Sperrholzplatte
    • Dachlatten
    • Schmirgelpapier
    • Farbe nach Wahl
    • Magnetgrundierung
    • Leim oder Klebepistole
    • Stanzer oder Schere
    • Dekopapier nach Wahl

    Und so geht es:

    Die Sperrholzplatte abschleifen und dann in der Wunschfarbe anmalen. Die Dachlatte auf die gewünschte Größe sägen ebenfalls abschleifen. die Oberseite der Dachlatten mit der Magnetgrundierung streichen (wir haben drei Lagen, es könnte aber auch noch eine vierte drauf) und dann ebenfalls komplett in der Wunschfarbe streichen. Dann die Dachlatten mit Leim oder einer Klebepistole an den gewünschten Stellen der Sperrholzplatte befestigen. Nun mit Schere oder Stanzer kleine Formen aus dem Dekopapier ausschneiden (ich habe mich hier für großes Bronze-Konfetti entschieden, welches ich aus alten Schaumkuss-Schachteln gestanzt habe). Diese nach Wunsch ebenfalls auf die Sperrholzplatte kleben. Nun das Tonie Regal an der Wand befestigen: Fertig.

    Natürlich kann man die Sperrholzplatte auch noch in einer anderen Form zurecht sägen oder hochkant nehmen und mehr Regalbretter einbauen. Hier ist eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt und natürlich spielt auch die Anzahl der Tonies in eurem Haushalt eine entscheidende Rolle. Es soll ja schließlich passen (wir haben auf unserem Tonie Regal auch etwas Platz für weitere Tonies gelassen).

    Die Perle findet es echt cool, dass ihre Tonies jetzt einen festen Platz in ihrem neuen Tonie Regal haben und ich freue mich, dass das abendliche Drama, wenn der Wunschtonie nicht auffindbar ist, ausbleibt. Außerdem sieht das Tonie Regal echt schick aus und macht sich sehr gut im Kinderzimmer. Und dank der Magnetgrundierung fallen die Tonies auch nicht gleich aus dem Regal, wenn die Perle mal ganz stürmisch dagegen stößt.

     

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    Vielen Dank und viel Spaß beim Nachbauen.
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