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Tagebuchbloggen

Tagebuchbloggen im März 2019

Tagebuchbloggen, wir so, WMDEDGT, Perlenmama, Alltag, Vereinbarkeit

Heute ist ja wieder der 5. des Monats (sogar schon das dritte Mal dieses Jahr, wow) und somit wieder Zeit für das allmonatliche Tagebuchbloggen.

6:15 Uhr Der Wecker klingelt und ich verfluche mein gestriges Ich, welches viel zu spät ins Bett gegangen ist. Warum lerne ich es nicht? Außerdem bin ich von Reisetagen generell etwas matschig, auch wenn es wirklich (trotz Sturm Bennet und Rosenmontag).

6:30 Uhr Aufstehen, Anziehen, merken dass wir am Donnerstag vergessen haben, die Schulbrotdose der Großen zu leeren (Würg!). Kleidung der Mädels rauslegen und Frühstück improvisieren (Na? Wer war gestern auf der Rückreise nicht mehr einkaufen und hat quasi nix frisches im Haus?). Die Mädels sind eher muffelig beim wecken, ich kann es ihnen nicht verübeln (Weil: Keine Milch für den Kaffee im Haus). Weiterlesen

Tagebuchbloggen im Februar 2019

Tagebuchbloggen, Perlenmama, Workinmom, Arbeit, WMDEDGT

Dank Kerstin (bei ihr gibt es auch einen Tagebuchbloggen – Beitrag aus dem Homeoffice) erfuhr ich sogar sehr früh am Morgen davon, dass ja der 5. des Monats ist und damit der mittlerweile schon traditionelle Tag des Tagebuchbloggens. Aber es ist schon sehr bezeichnend für einen Tagebuchbloggen Tag, dass ich abends um 23:30 Uhr ins Bett fiel und es bis dahin nicht schaffte, auch wirklich mit dem Tagebuchbloggen anzufangen. Tjanun. Geht ja auch am Tag danach noch, nech?

6:00 Uhr Der Wecker klingelt. Ich bin NICHT bereit aufzustehen, mache es aber trotzdem 10 Minuten später, nützt ja alles nix. Ich ziehe mich an, lege die Klamotten für die Mädels raus und schlurfe in die Küche, wo ich die Brotdose der Großen und das Frühstück fertig mache.

6:30 Uhr Ich wecke die Mädchen, die leider nicht wirklich froh darüber sind. Ein paar Kuscheleinheiten, dann müssen sie sich anziehen und die Haare (bzw. Flusen) kämmen.

6:50 Uhr In der Küche bekommt die Große ihr Frühstück ausgehändigt und beide ihr Frühstück, mit dem sie sich an den Tisch setzen. Ich muss noch einen Betrag der Klassenkasse entnehmen und in das Mitteilungsheft legen. Die Große ist heute echt aufgeregt, in den letzten beiden Schulstunden gehen sie nämlich in das neue Kino der Stadt. Sie ist auch sehr froh, dass sie den Film („Die kleine Hexe“) schon gesehen hat und daher weiß, dass er nicht gruselig ist.

7:25 Uhr Zähne putzen, Schuhe suchen, Schals suchen, Mützen suchen. Unser mehr oder weniger durchdachtes Chaos am Morgen eben. Draußen muss ich noch das Eis von den Autoscheiben kratzen, dann geht es los.

7:43 Uhr Per Punktlandung setze ich die Große an der Schule ab und fahre weiter, um auch die Kleine bei der Tagesmutter abzuliefern. Das klappt alles reibungslos, also bin ich schon um kurz nach 8 wieder zu Hause und sitze kurz darauf mit einem frischen Kaffee am Schreibtisch.

8:05 -9:45 Uhr Homeoffice. Texte schreiben, Listen anschauen, grübeln, Termine abgleichen. Es macht Spaß!

9:45 Uhr Weekly Meeting per TelKo. Spannende Dinge sind in der Mache und ich mittendrin.

11:00 Uhr Der Magen knurrt. Dank Home-Office ist die Küche nicht weit, daher mache ich mir fix ein Müsli mit frischem Obst. Gleichzeitig rufe ich beim Jugendamt an (Kita-Gebühren) und spreche eine Voicemail auf Whatsapp. Dann geht es wieder an den Schreibtisch. Zwischendurch bestelle ich noch ein Rezept für meine Medikamente und mache einen Kontrolltermin beim Frauenarzt fest (Leute, denkt an eure Vorsorgetermine!!).

Um kurz vor 13:00 Uhr muss ich los, die Große hat gleich Schulschluss und ich muss sie abholen. An der Schule muss ich etwas warten, da die Kids vom Kino noch nicht zurück sind. Um 13:25 Uhr kommen sie dann endlich und wir können nach Hause. Dort gibt es Mittagessen für die Große und mich (Tortellini). Beim Essen spielen wir ein paar Runden Galgenmännchen und dann muss sie noch ihre Hausaufgaben machen.

15:00 Uhr Wir brechen auf um die Kleine von der Tagesmutter abzuholen und fahren dann in die Stadt. Ich muss noch ein Paket abschicken und die Große möchte sich von ihrem Taschengeld eine neue Folge der „Schule der Magischen Tiere“ kaufen. Außerdem gibt es warme Brezeln für alle.

16:30 Uhr Wir kommen beim Kinderarzt an, wo beide Mädels heute geimpft werden. Die Große ist etwas nervös, schlägt sich aber wacker. Unsere Kinderärztin ist aber auch einfach genial und macht alles unheimlich einfühlsam und schnell. So sind wir um 17:10 Uhr auch schon wieder auf dem Rückweg (müssen aber nochmal umkehren, da die Perle ihr neues Buch im Behandlungsraum vergessen hat).

17:30 Uhr Wir sind wieder im Einkaufszentrum, wo wir uns auf das Impfen noch ein Eis gönnen und dann nach Hause fahren.

18:00 Uhr Wieder zu Hause. Die Große muss Oma, Opa und Papa noch ihr Pflaster zeigen, die Kleine hingegen hat nur Hunger. Also mache ich ein schnelles Abendbrot, Tortellini-Reste für die Kleine, Pfannkuchen mit Apfelmus von gestern für die Große. Als die Mädels nach dem Essen noch ein wenig spielen buche ich fix eine Zugreise und beginne, eine Klausur zu korrigieren, was aber nicht so ganz funktioniert.

Um 19:40 Uhr sitze ich mit zwei bettfertigen Mädels auf dem Sofa und lese vor. Die Kleine hat sich „Wie küsst man einen Koala-Bären?“ ausgesucht, die Große möchte natürlich mit ihrem neuen Buch beginnen. Um 20 Uhr sind wir damit fertig und die Kids wandern mit einem kurzen Tonie ins Bett. Ich falle für eine kurze Zeit auf die Couch, muss dann aber nochmal an den Schreibtisch um ein wenig zu arbeiten. Das kommt ein Glück nicht mehr jeden Abend vor, heute ist aber einer dieser Tage.

23:00 Uhr Ich bin fix und fertig, also klappe ich den Laptop zu und mache mich ebenfalls bettfertig. Heute schaffe ich einfach keinen Post zum Tagebuchbloggen mehr. Ich liege keine 15 Minuten im Bett, da gesellen sich kurz nacheinander auch beide Mädels ein. Nun gut…so eine Impfung ist ja auch sehr aufregend, da kann man den Tag auch mit ein wenig Kuschelei beenden.

Das war unser 5. des Monats und somit unser Tagebuchbloggen. Ein ziemlich normaler Tag gerade.

Macht’s euch schön!

PS: Das Titelbild flatterte übrigens irgendwann zwischendurch von der lieben Bettie über Whatsapp rein, die daran erinnern wollte, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Eine unfassbar wichtige Erinnerung, danke dafür!

Tagebuchbloggen mit neuem Alltag – September 2018

Tagebuchbloggen, WMDEDGT, Perlenmama, Alltag, Schulkind, Workingmom

So, da kommen wir direkt mit dem Tagebuchbloggen aus dem Blogurlaub. Ich hoffe, es geht euch gut. Ich würde ja sagen, dass ich total relaxed und entspannt bin, aber da war ja letztes Wochenende ein kleiiines Event, das Wubttika hieß und daher wäre das schlichtweg gelogen. Es ist eher so, dass ich mich auf den Alltag freue, da er mir etwas Ruhe und Routine verspricht. Aber auch der sieht ja bei uns nach dem Schulstart der Perle ganz anders aus.

6 Uhr – Meine neue Weckerklingelzeit unter der Woche. Ich fluche, jammere, alles natürlich nur im Kopf, denn neben mir schnorcheln noch die Mädels. Die muss ich nämlich nun immer wecken, was mir immer unglaublich leid tut, aber diese kleinen verpennten Gesichter am Morgen sind schon ziemlich süß. Aber bevor das passiert gehe ich ins Kinderzimmer und lege die Klamotten für die Perle raus. Dann gehe ich in die Küche, stelle meinen Kaffee an, das Radio, und mache die Brotdose für die Perle fertig.

6:30 Uhr – Ich wecke die Mädchen, die gänzlich „not amused“ sind und erstmal ein wenig vor sich hin knöttern. Dann ziehen wir uns alle an. Danach werden die Zähne geputzt und ich mache fix das Frühstück fertig. Die Kleine hat überhaupt keine Lust etwas zu essen, aber das ist nicht schlimm, sie kann auch bei der Tagesmutter noch etwas frühstücken. Die Große hat noch etwas Gesprächsbedarf und so kommt sie auch kaum zum essen. Ich räume derweil noch die letzten Dinge in den Schulranzen.

7:10 Uhr – Wir gehen runter zu Oma und Opa, wo die Perle zu Ende frühstückt, während ich die Miniperle zur Tagesmutter fahre. Um

7:35 Uhr bin ich wieder zurück und die Perle und ich machen uns auf den Schulweg. Auf halber Strecke treffen wir noch ihre Freundin einschließlich Mama und wir gehen den Rest des Schulwegs gemeinsam. In der Schule treffen wir noch ein paar andere Eltern und wir tauschen neue Erkenntnisse über den Schultag aus. ich find es wirklich sehr schön, dass man sich hier einfach kennt.

Um 8:05 Uhr bin ich wieder zu Hause, mache mir einen Kaffee und setze mich dann an den Schreibtisch, die Arbeit ruft.

9:30 Uhr – Telefonkonferenz. Besonders wenn man zu 100 % im Homeoffice arbeitet sind diese Momente des quasi direkten Austauschs mit den Kollegen sehr wichtig und gut. Besonders bei so einem coolen Team.

12:45 Uhr – Ich mache erstmal Schluss und beginne diesen Beitrag, beantworte verschiedene Nachrichten, die noch ausstehen und sende einen Hilferuf an meine liebe Layout-Frau, die mir helfen soll mein Blog-Layout wieder schön zu machen (irgendwie hat sich während meines Urlaubs eine Einstellung geändert und ich bekomme das alleine leider nicht korrigiert).

13:30 Uhr – Zeit für eine Pause. Ich habe Hunger, weil ich noch nichts gegessen habe und bin müde. Nur wenn ich jetzt schlafe, dann bin ich in einer Stunde, wenn ich dann los muss, total vermatscht. Also lasse ich das und mache mir lieber noch einen Kaffee. Dieser neue Alltag schlaucht mich noch sehr, es wird noch etwas dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe. Aber ich mag ihn auch, daher mache ich das sehr gern.

14:30 Uhr Nachdem ich ein paar Papiere sortiert, den Stundenplan der Perle abgeschrieben und an den Kühlschrank geklemmt und ein paar Sprachnachrichten verschickt habe, fahre ich los zur Tagesmutter. Auf dem Weg dorthin halte ich noch beim Bäcker um ein Brot und zwei Laugenstangen zu besorgen.

15:00 Uhr – Wieder zu Hause mit einer gut gelaunten Miniperle treffen wir eine ebenfalls vergnügte Perle auf der Straße, die gerade mit Papa und Co angekommen ist. So geht sie auch direkt noch mit uns hoch, um ihre Sachen zu holen. Dann kommen auch direkt unsere Nachbarin plus Enkel (Sohn des Besten), der dann den Nachmittag bei uns verbringt. Die Kleinen sind echt so putzig zusammen.

17:30 Uhr – Die Nachbarin nimmt die beiden Zwerge mit raus in den Garten zum Schaukeln, während ich einen Rappel bekomme und anfange aufzuräumen. In 45 Minuten bekomme ich echt viel wieder an Ort und Stelle (lange nicht alles, aber es ist ein Anfang) und koche dann noch Abendessen. Dann hole ich ein ziemlich sandiges kleines Mädchen aus dem Garten.

19:00 Uhr – Zum Sand hat die Miniperle auch noch ziemlich viel Tomatensoße am ganzen Körper verteilt, also geht sie kurzum noch in die Wanne. Danach ist auch nicht mehr viel mit ihr los, also verschwindet sie ziemlich schnell und mit wesentlich weniger Theater als in den letzten Tagen im Bett, so dass ich um

20:00 Uhr schon wieder am Rechner sitzen und noch 2 1/2 Stunden arbeiten kann. Danach schreibe ich noch diesen Beitrag fertig und nun muss ich auch schleunigst ins Bett. Morgen geht das Ganze wieder von vorne los. Alltag eben.

Und ihr so? Wie klappt der Alltag nach diesem grandiosen Sommer? Seid ihr in eurem Alltag überhaupt schon wieder angekommen?

#Wib und Tagebuchbloggen vom Wochenende 4./5.November 2017

Heute ist mal wieder einer der Tage, an denen das Wochenende in Bildern auf das Tagebuchbloggen am 5. des Monats trifft. Also gibt es heute wieder einen Fusion-Beitrag. Die restlichen Wochenende in Bildern Posts gibt es wie gewohnt bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Samstag

Am Samstag fing der Tag eigentlich ganz lustig an. Die Miniperle hatte sich morgens nach dem Aufwachen eine noch verschlossene Mannerpackung Geschnappt und aufgeknabbert. ihr hat es geschmeckt, aber ich konnte natürlich erstmal das Bett abziehen (zur Erklärung, die Manner Waffeln wollte ich Abends noch beim Netflixen essen, war dann aber doch zu müde).

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Nun denn. Aufstehen, Bett abziehen, Frühstück, Wohnung saugen, Küche aufräumen. Gegen 10 Uhr hatte ich schon echt viel geschafft, es versprach ein guter Tag zu werden. Das Baby hatte andere Pläne. Gegen 10 fing sie an zu brüllen und hörte bis Abends nur selten kurz auf. Meine Nerven…

Nachmittags lockte uns das schöne Herbstwetter dennoch in den Garten. Die Perle pflanzte mit der Oma ein paar Blumenzwiebeln ein.

Ich zeigte dem Baby unterdessen einen Regenwurm (note: no animals were harmed during this production).

Dann hingen wir noch etwas auf dem Trampolin ab…

…und machten nochmal den Sandkasten auf.

Ich bewunderte die hartnäckigen zwei letzten Äpfel, die sich wacker trotz Sturm am Baum gehalten haben (no filter, übrigens).

Abends gab es dann leckere Bolo für alle.

Vor dem Schlafengehen wurden noch ein paar Runden Karten gespielt.

Außerdem gab es ein paar Geschichten aus unserem absolut coolen neuen Buch! Das ist wirklich genial und wird in Kürze nochmal ausführlich vorgestellt.

Dann wurde geschlafen und ich war irgendwie so fertig, dass ich mit den Mädels gleich mit liegen blieb.

Sonntag

Der Sonntag startete gemütlich mit Müsli und Joghurt zum Frühstück.

Dann machten wir uns fertig, um die Mädels von Kurmel mal 5 im neuen Indoor Spielparadies der Stadt, dem Hugodrom von Hudora, zu treffen.

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Es war wirklich toll. Wir durften viel mitmachen, zwischendurch aber auch einfach dasitzen und Kaffee trinken.

Zwischendurch wurde getanzt (Photo by Katha)…

…mit dem Roller gefahren…

…Auf der Slackline gelaufen rumgewackelt…

…und farbenfrohe Selfies im Bad gemacht.

Es war echt cool dort und wir waren hier echt nicht zum letzten Mal. Ich werde mich wohl mal erkundigen, ob es Jahreskarten gibt. Da der Hugodrom unweit der hiesigen goldenen Möwe liegt, wurde dort noch kurz gespeist.

Dann ging es nach Hause. Dort wurde gleich weiter gegessen, Oma hatte nämlich eine ganz wunderbare Tarte aus gerettetem Obst gezaubert. SO LECKER (und noch warm!!!).

Dann fuhr das Baby mit Oma und Opa die Uroma besuchen…

Oma & Opa haben das Baby mit zur Uroma genommen und die Perle hört Bibi & Tina und spielt „Hausaufgaben machen“.
Und Mama? Hat Pause!! Weiterlesen

Tagebuchbloggen im Juli 2017 – Ein bisschen Chaos

Tagebuchbloggen Perlenmama

Heute war wieder der 5. des Monats, ein Tag an dem viele Blogger ja traditionell dazu nutzen um anderen mitzuteilen, was sie den ganzen Tag so getrieben haben. Tagebuchbloggen eben (Hintergründe hier erklärt).

7:30 Uhr Wecker, Müde, wieder Wecker, wieder eindösen, wieder der verdammte Wecker, ICH WILL NICHT!

8:15 Uhr Nun bin ich doch wach. Irgendwie konnte ich gestern, naja eher heute, nicht einschlafen. Das rächt sich nun, ich glaube meinem Körper tut es schon sehr leid. Mir aber auch, darum hieve ich selbigen aus dem Bett und schlurfe zur Perle um sie aus dem Bett zu knutschen. Das klappt auch relativ gut, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Während sie aus dem Bett klettert schaut sie mit großen Augen auf ihren Kinderzimmerboden und spricht aus, was ich meiner morgendlichen Konfrontationsscheu wegen nicht ausgesprochen hatte: „Mama, hier muss aber echt mal aufgeräumt werden…“. Ich pflichte ihr bei und sage, dass sie dies tun kann, wen sie vom Papa wieder kommt. Sie meint, das könne sie auch nach dem Urlaub machen, doch den Zahn ziehe ich ihr sofort und bestimmt. So fährt hier niemand in den Urlaub (ich übrigens auch nicht, wenn ich da so an meine Küche denke…).

9:05 Uhr Der restliche Morgen verläuft, abseits der üblichen Trödeleien und diesbezüglichen Ermahnungen, problemlos und wir fahren mit nur minimaler Verspätung gen Kindergarten, wo die Perle sich auch ohne großes Drama verabschiedet.

9:15 Uhr auf dem Weg nach Hause halte ich beim Bäcker und kaufe zwei Schoko-Croissants im Angebot. Zu Hause gibt es dazu erstmal Kaffee, von dem ich auch zwei Becher hinunter zu den frühstückspausierenden (und sehr..ähm…nett aussehenden) Landschaftsgärtnern bringe, die heute hier in der Straße die Hecken schneiden.

10:25 Uhr Wieder mit minimaler Verspätung machen das Baby und ich uns auf den Weg zur Mama einer Freundin, wo wir uns heute mit den Babies (ihre Tochter ist drei Monate jünger als die Miniperle) treffen. Es ist ein schöner und gemütlicher Vormittag mit netten Gesprächen und ganz viel Babyflausch.

12:30 Uhr Wir sind wieder zu Hause und ich lege die Miniperle zum Mittagsschlaf hin stille die Miniperle in den Mittagsschlaf. Gegen 13:00 Uhr schläft sie so tief, dass ich es wagen kann aufzustehen. Nun versuche ich irgendwie ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen, falte ein paar Teile Wäsche, räume die Spülmaschine halb aus, packe irgendwelche Dinge für den Urlaub ein, suche ein Ladekabel, schaue welche Speicherkarten in den Kameras sind und irgendwie ist das alles komplett unkoordiniert, bringt irgendwie so rein gar nix und macht mich aggressiv. Also mache ich, was ich immer mache, wenn ich nicht mehr weiter weiß: Ich gucke eine Folge Friends. Ja ok, drei. Zwischendurch lese ich immer mal wieder im Elternbeirats-Whatsapp Chat. Es geht um Superhelden und Würste. Oder Superwürste und Helden? Super Wursthelden?

15:00 Uhr Das Baby wacht mit Kohldampf auf und dann liegen wir noch ein wenig herum und machen Quatsch. Irgendwann ist es aber doch Zeit zum Aufstehen, also setzen wir uns auf den Balkon und machen da Quatsch. Die Perle ist im Nachbargarten und macht da mit dem Papa Quatsch. Das Ganze beschreibt uns alle ziemlich gut und ich muss grinsen. Außerdem entdecke ich, dass in meiner ausgesähten Blumenwiese im Blumenkasten drei lila Blüten blühen. So schön.

17:00 Uhr Ich räume immer noch verzweifelt irgendwelche Dinge von A nach B und vergesse immer wieder was ich grad wollte. Ich bin so verdammt urlaubsreif. Wenigstens schaffe ich es, die restliche Schmutzwäsche zu sortieren und merke, dass ich nur noch 2 Ladungen von der urlaubsbedingten Wäscheberg-Freiheit entfernt bin. Das gibt mir Aufschwung und macht Mut.

18:00 Uhr Ich überrede Oma und Opa, dass es doch blöd wäre heute zu kochen und wir bestellen Döner. Und Chicken Nuggets. Und Pommes. Hungrig Essen bestellen ist in etwa so unratsam wie hungrig einkaufen gehen. Das merken wir aber erst später, als schon alles da ist. Nun denn.

19:00 Uhr Das Baby liegt glucksend bei Oma, die die Wäsche aufhängt, also nutze ich die Gelegenheit, unsere Wäsche in den Keller zu bringen und die vorletzte Maschine anzustellen. Dann hole ich all unsere Camping Utensilien aus unserem Keller und stelle sie in den Heizungskeller, damit wir sie morgen in den Wohnwagen räumen können. Dabei entdecke ich einige Pfützen im Keller, die sich der Opa erstmal anschauen muss.

21:00 Uhr Die Miniperle läutet mit lauter Jammerei den Abend ein. Bettzeit. Ich mache die bettfertig und bringe sie dann ins Bett. Ich nutze die erste Runde Einschlafstillen dazu ein paar neue Bücher auf meinen E-reader zu laden, die zweite Runde dann um noch einige Last-Minute Dinge bei Amazon zu bestellen. Warum eigentlich immer auf den letzten Drücker??

22:30 Uhr Das Baby schläft und ich stehe mal wieder vor einem Berg von Dingen, die ich machen könnte. Aber seltsamerweise habe ich Abends eine viel größere Motivation. Dachte sie und goss erstmal die Pflanzen auf dem Balkon. Dann aß sie ein paar Waffelkekse. Und trank eine eiskalte Blutorangenlimo. Und schrieb einen Blogpost. Und jagte eine verdammt nervige fette Fliege. Nunja. Ich glaube, ich mache mir jetzt erstmal eine Liste.

Und ihr so?

WMDEDGT – Tagebuchbloggen im April 2017

Heute ist wieder der 5. des Monats und da fragt Frau Brüllen wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT)? Also habe ich für euch mal wieder meinen Tag aufgeschrieben…

7:30 Uhr Der Wecker klingelt. Die Mädels schnorcheln aber unbeirrt weiter und auch ich habe noch keine Lust sie zu wecken und aufzustehen.

8:00 Uhr Nun ist es aber wirklich Zeit. Ich pelle mich aus dem Bett und schlurfe in die Küche um die Kaffeemaschine anzustellen. Nach einem kurzen Besuch im Bad kommt auch eine verpennte Perle angeschlurft und holt sich erstmal ihr Guten-Morgen-Kuscheln ab.

8:30 Uhr Jetzt ist auch die Miniperle wach und möchte noch ein Frühstück. Ich navigiere die Perle also von der Couch aus durch ihre Morgenroutine, heute klappt es sogar fast ohne Trödelei.

9:05 Uhr Mit einer kleinen Verspätung kommen wir in der Kita an. Ich bringe die Perle eben in ihre Gruppe und verabschiede mich, dann quatsche ich noch ein wenig mit der Kita-Leitung über die Erlternbeiratssitzung letzte Woche, die ich leider verpassen musste.

10:30 Uhr Wir sind wieder zu Hause. Ich räume etwas herum und mache das 10 Wochen Bild von der Miniperle. Dann fahren wir los ins Nachbardorf um dort ein paar Sachen für den Balkon abzuholen. Auf dem Weg dorthin werde ich leider von der Polizei angehalten, weil ich auf Grund einer Änderung falsch abgebogen bin. Die Fahrschule, die vor mir gefahren war und ich bekommen ein Verwarngeld und dürfen weiterfahren. Ärgerlich.

13:00 Uhr wir haben alles abgeholt und besuchen kurz den Opa auf der Arbeit. Er zeigt stolz die Enkelin umher und sie zeigt sich wirklich von ihrer besten Seite. Danach fahren wir eben zum Baumarkt, ich brauche etwas Farbe für drinnen und draußen und gucke was es in der Pflanzenabteilung so im Angebot gibt. Nach dem Baumarkt halten wir noch eben beim Supermarkt und dann bin ich froh, dass wir wieder zu Hause sind.

14:30 Uhr Nachdem ich das Auto leer geräumt habe muss ich mich erstmal auf die Couch setzen. Während ich die Miniperle stille gucke ich ein paar tolle TED Talks. Ich liebe diesen kurzen Vorträge, bei denen man eigentlich immer etwas lernt. Heute über respektvolle Politik-Diskussionen und die Rolle von Moral dabei.

15:45 Uhr Die Oma ist wieder da. Sie kuschelt etwas mit der Miniperle und ich räume etwas die Wohnung auf, organisiere das Miniperlenzimmer ein wenig, sortiere Kinderklamotten, die zu klein sind, fotografiere ein paar Dinge, die ich verkaufen möchte und hänge ein paar Bilder an die Wand. Dann organisiere ich ein wenig den Wohnzimmertisch und meine Ablage. Meine To-Do-Liste wächst mal wieder um ein paar Punkte dabei (blöder Papier-Kram).

17:30 Uhr Die Perle ist mit dem Papa im Garten und ich gehe kurz an den Zaun um ihm einen Umschlag zu geben. Wir quatschen etwas und ich sehe zum ersten mal den frischen kleinen Bruder der Perle in live. Süßes Kerlchen.

18:30 Uhr Die Miniperle pennt noch immer. Also koche ich etwas (was mir prompt in der Mikrowelle explodiert). Genau als das Essen warm im Teller auf dem Tisch steht wird Madame wach. Natürlich. Also isst erstmal sie und dann darf ich auch mein jetzt nur noch lauwarmes Essen essen.

20:00 Uhr Die Miniperle hat richtig gute Laune. Kein Wunder, sie hat ja auch gut ausgeschlafen. Sie strampelt fröhlich auf ihrer Decke herum und quietscht und juchzt immer mal wieder vor sich hin. Süße Maus. Ich vervollständige eben diesen Post und setze ihn online. Gleich werde ich wohl noch versuchen zu duschen und dann die neue Folge Designated Survivor gucken, die heute auf Netflix erschienen ist. Tolle Serie. Morgen dürfen wir ausschlafen und darauf freue ich mich schon sehr.

Das war unser Mittwoch. Die Mittwochs der anderen Blogger könnt ihr wie immer bei Frau Brüllen sehen. Einen schönen Abend euch noch.

 

WMDEDGT – Tagebuchbloggen im März 2017

Heute war wieder der 5. des Monats, also frug Frau Brüllen wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WMDEDGT). Also: Hier kommt unser erste Sonntag im März (die Bilder dazu könnt ihr natürlich im heutigen Wochenende in Bildern sehen).

0:30 Uhr Ich kann mich nicht losreißen und mache noch eine Folge Homeland an. Obwohl ich es bloß noch einmal gucke (Staffel 4+5) um dann gut in die aktuelle 6. Staffel zu kommen bin ich total gefesselt. Wahnsinnig gut Serie.

1:30 Uhr Jetzt geht es aber ins Bett. Die Miniperle, die gerade noch einmal gegessen hat, findet es ist Zeit wach zu werden und guckt mit großen Kulleraugen durch die Gegend.

2:00 Uhr Jetzt findet auch die Miniperle, dass es Zeit zum schlafen ist. Die Nacht ist glücklicherweise ruhig und unspektakulär und ich kann, natürlich mit Stillunterbrechungen, sogar ausschlafen.

9:30 Uhr Beim zweiten Frühstück der Miniperle gucke ich, was so los war auf Twitter…und sehe, dass Susanne vom Blog Nullpunktzwo die Wuppertaler Twittercrew (und die, die in der Nähe wohnen) fragt ob wer Lust auf Familiencafé am Mittag habe. Und ob wir haben. Ich sage also zu und versuche mich damit zu motivieren aufzustehen…ist aber gar nicht so einfach, wenn so ein süßes kleines Baby neben einem friedlich schnorchelt.

11:00 Uhr Aufräumen, Anziehen, fertig machen, Sachen packen. Dann geht es auch schon los.

12:00 Uhr Das Kindercafé Lumini ist erfreulicherweise schön leer und wir quatschen und klönen während die Kids spielen und die Miniperle abwechselnd kuschelt, guckt oder trinkt. Sehr gemütlich. Irgendwann kommen auch noch Katha und ihre Minimaus hinzu und es wird noch mehr gequatscht. Ein schöner Nachmittag.

15:30 Uhr Wir machen uns wieder auf den Weg nach Hause. Irgendwie bin ich trotz ausschlafen auch echt platt, der Vortag war etwas anstrengend gewesen und naja…ich bin halt auch noch im Wochenbett. 😉

16:00 Uhr Zu Hause setze ich mich auf die Couch und wir kuscheln etwas. Ich gucke die Pilotfolge von Designated Survivor. Diese Serie wurde mir am Freitag von einem fellow Serienjunkie empfohlen und ich muss sagen…WOW. Echt coole Story, wird weitergeguckt. Nun habe ich also fünf Serien, die ich parallel gucke. Ob das mal gut geht…?

18:00 Uhr Pünktlich steht die Perle vor der Tür, die vom Papawochenende zurück kommt. Sie hat viel zu erzählen und ich darf ein Video angucken, in dem die Perle GANZ ALLEINE Fahrrad fährt. Ich bin baff und unglaublich stolz auf mein kleines großes Mädchen. Was die zur Zeit alles lernt…unglaublich.

19:00 Uhr Nach einem kurzen Abstecher bei Oma und Opa koche ich schnell Milchreis mit Obst. Die Perle und ich essen gemeinsam während die Miniperle mit Oma kuschelt. Danach beginnt die übliche Routine für die Perle. Zähne putzen, umziehen, Geschichte. Die Miniperle ist dabei sehr schlecht gelaunt und mag weder getragen werden, stillen, Geschichte hören oder kuscheln.

20:00 Uhr Die Perle ist im Bett und ich gehe kurz zu Oma und Opa, die kurz von einer übellaunigen Miniperle auf Trab gehalten werden, die mittlerweile einfach „drüber“ ist und nicht wirklich weiß wohin mit ihrem Ärger. Ich hüpfe derweil kurz unter die Dusche. Während dieser Zeit schläft die Miniperle aber ein, also habe ich kurz die Hoffnung vielleicht eben das Wochenende in Bildern verbloggen zu können. Doch nein, die Miniperle will heute abend nicht, also wird noch einmal gestillt. Als sie dann immer noch meckerig ist, greife ich zu meiner letzten Hoffnung: Dem Tragetuch. Und siehe da: Die Miniperle schläft binnen 2 Minuten erschöpft ein.

21:30 Uhr Ich sitze am Rechner, beantworte ein paar Emails, schreibe diesen Artikel und setze eben das WIB auf. Danach geht es aber auch wieder auf die Couch. Ob mit Designated Survivor oder Homeland weiß ich noch nicht…oder doch Call the Midwife? Sehr ihr, da fängt es schon an…

Das war unser Sonntag. Und WMDEDGT?

#WMDEDGT 11/15 – Tagebuchbloggen

Es ist wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen fragt mal wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (#WMDEDGT). Na das hier:

7:15 Der Wecker klingelt und reißt mich aus ein paar sehr wirren Träumen. Die Perle ist genervt von dem Gebimmel, kuschelt sich an mich und mault „mach das auuuus!“. Gesagt, getan…also snoozen wir noch eine Weile und stehen dann um 7:40 auf. Katzenwäsche, Zähne putzen, anziehen. Die Perle ist guter Dinge und singt die meiste Zeit. Ich hingegen kann es kaum erwarten, dass mein Kaffee endlich durchgelaufen ist. Den gönne ich mir dann auch gleich während die Perle einen Joghurt frühstückt.

8:35 Wir verlassen das Haus. Die Perle entdeckt, dass es wohl über Nacht geregnet hat und versteckt sich vorsichtshalber, trotz blauem Himmel, unter ihrer Kapuze. Leider zerstört sie so den von mir akribisch geflochtenen Zopf. Naja…wenigstens 20 Minuten hat er gehalten. Wir setzen uns ins Auto und fahren los. Heute sind unheimlich viele Müllautos unterwegs, was der Perle sehr viel Spaß bereitet. Wenig später sind wir an der Kita. Die Perle geht rein, zieht sich um und kommt dann zum Fenster in der Kuschelecke um mir zu winken, während ich zurück zum Auto gehe.

9:10 Ich bin wieder zu Hause und mache mir erstmal einen Latte Macciato. Meine neue Kaffee Maschine kann das nämlich, jaha! Mit dem Latte setze ich mich zu meinem Laptop an den Küchentisch und veröffentliche erstmal den gestern von mir verfassten Blogeintrag über das Brownie-Rezept. Dann teile ich den Artikel auf allen verfügbaren Kanälen und bleibe etwas auf Pinterest hängen, wo ich Crockpot-Rezepte suche. Dann wird etwas getwittert und auf Facebook gelesen und nebenher verschicke ich ein paar Whatsapp Nachrichten.

10:30 Ich bearbeite meinen erstaunlichen Papierberg (was da bei einem Umzug so zusammen kommt ist echt Wahnsinn). Hier müssen ein paar Rechnungen bezahlt werden, da muss etwas ausgefüllt zurück geschickt werden. Nebenher kann ich aber zum Glück auch einiges wegwerfen, was nicht auf den „Abheften“-Stapel kommt. Dann gucke ich nach neuen Stellenangeboten. Ich finde ein paar interessante und nehme mir vor morgen unbedingt wieder ein paar Bewerbungen zu schreiben.

Gegen 11:00 fahre ich los, eine Rechnung bezahlen und gehe bei dieser Gelegenheit noch am Briefkasten vorbei um ein paar Briefe loszuwerden. Auf dem Rückweg komme ich an der Apotheke vorbei, in der ich gestern ein Rezept bestellte und hole das auch noch fluchs ab. Wieder zu hause klingelt auch gleich der DHL-Mann. Puh, grad noch rechtzeitig zu Hause gewesen. Ich habe ein Nachtlicht für den Flur bestellt, damit die Perle sich nachts auch in der neuen Wohnung zurecht findet wenn sie zu mir ins Bett kommt. Außerdem habe ich einen Ständer für die Tassimo-Kapseln bestellt, denn bislang hatte ich die verschiedenen Packungen nur wenig schick auf der Anrichte stehen. Hiervon verspreche ich mir wenigstens ein bisschen mehr Ordnung.

12:30 Bügeltime! Die Vorhänge, die heute nachmittag hier im Wohnzimmer angebracht werden sollen sind noch im Trockner und müssen schnell gebügelt werden. Und wenn ich schon mal dabei bin räume ich den Rest der Wäsche natürlich auch gleich weg. Übrigens: Ich HASSE bügeln.

14:00 Ich bin wieder an der Kita um die Perle abzuholen. Ich quatsche noch ein wenig mit ein paar Kita-Mamis, die ich noch von früher kenne und dann geht es rein. Die Perle kommt sogar gleich mit und beschwert sich gar nicht, dass ich es wage sie schon abzuholen. Sie schenkt mir ein Bild und ein ausgeschnittenes Herz „weil ich heute Geburtstag habe, aber ich werde erst zwei Jahre alt“. Aha. Wir fahren wieder nach Hause. Im Briefkasten liegt eine „Willkommen im neuen Zuhause“-Karte von der Perlenpatentante. Die Perle freut sich…und ich mich auch, besonders weil sie uns nächsten Montag besuchen kommt. In der Wohnung angekommen räume ich kurz auf und mache mir einen Kaffee. Die Perle bekommt einen Nachmittags-Snack (Kekse und Äpfel) und macht sich an ihren Bügelperlen zu schaffen. Nun warten wir auf den Freund des Perlenopas, der mir eigentlich heute meine Regale und Lampen an die Wände schrauben will.

15:00 Der Freund des Perlenopas klingelt. Er ist da um mir meine Regalbretter, Garderobe und so weiter an die Wände zu bringen. Ich zeige ihm schnell alles was gemacht werden muss und dann biete ich ihm erstmal einen Kaffee an. Und dann geht es an die Arbeit. Bald kommt auch der Perlenopa und ein wenig später auch die Perlenoma. Die Perle ist entzückt über soviel Besuch und fordert alle nacheinander zum spielen auf. Wir werkeln bis es allmählich dunkel wird. Und Schritt für Schritt wird unsere Wohnung immer wohnlicher.

19:00 Alles hängt: Handtuchhalter, Regale, Gardinen, Garderoben, Gewürzschrank. Ich bin begeistert. Allmählich verabschieden sich alle und fahren nach Hause. Wir müssen auch noch schnell los, einkaufen (ich habe nämlich keinen Latte Macciato mehr für morgen früh). Auf dem Weg begegnen wir ganz vielen Laternenkindern, denn an der Schule um die Ecke war heute Martinsumzug. Wir kaufen schnell ein paar Kleinigkeiten ein und die Perle staubt natürlich wieder eine Scheibe Wurst an der Wursttheke ab.

19:30 Wieder zu Hause werden schnell die Einkäufe weggeräumt. Dann mache ich der Perle Abendessen und räume ein wenig die Küche auf, während wir ein wenig quatschen. Ich mache mir auch ein schnelles „grilled cheese“ und setze mich zu ihr. Sie hat mal wieder so viel zu erzählen, dass sie mehrfach ans Essen erinnert werden muss.

20:00 Bettzeit für die Perle. Wir durchlaufen das übliche Ritual mit Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, Papa anrufen, Geschichte vorlesen. Die Perle ist wesentlich weniger aufgedreht als gestern und ich hoffe, dass sie dann auch bald schläft, ich möchte nämlich unbedingt „The Voice of Germany“ gucken. Nachdem dann das Licht aus ist setze ich mich auch gleich auf die Couch und mache den Fernseher an. Nebenbei schreibe ich eben noch schnell diesen Beitrag zu Ende und werde den Rest des Abends auf der Couch zubringen. Meine Füße tun ganz schön weh von diesem Tag.

So und später werde ich mich noch angucken, was ihr so den ganzen Tag gemacht habt, da bin ich nämlich immer ganz neugierig.

Tagebuchbloggen oder WMDEDGT 09/2015

Es ist der 5. im Monat und Frau Brüllen möchte mal wieder wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag (WMDEDGT)?

Heute habe ich, nach dem gestrigen Fußballabend mit anschließender Kneipentour, erstmal ausgeschlafen. Eigentlich wollte ich ja früh aufstehen, aber als ich mit einem leicht angedötschten Schädel um 8 Uhr das erste Mal wach wurde entschied ich mich lieber noch etwas zu schlafen. Also stand ich erst so gegen 11 Uhr auf. Fluchs angezogen und nen Kaffee getrunken, dann musste ich auch schon los. Um 12 Uhr startete meine Schicht im hiesigen Flüchtlingsheim, wo ich heute bei der Essensausgabe helfen sollte.

Dort angekommen musste ich mich erstmal bei der Security melden und eintragen lassen und bekam dort meinen Besucherpass. Dann wurde mir der Weg in den Speisesaal beschrieben, den ich nach ein wenig Sucherei auch fand. Schnell eingewiesen, dann ging es auch schon los. Die Flüchtlinge, die dort untergebracht sind sind alle erst am späten Donnerstag Abend dort angekommen. Das merkte man ihnen auch an, alle sahen sehr erschöpft aus und redeten nicht viel, weder mit uns noch untereinander. Still holten sie ihr Essen ab, ein paar murmelten gebrochene Fetzen wie „Dankeschön“ und „Thank you“ und setzten sich dann an einen der vielen Tische. Das Essen dauerte anderthalb Stunden, danach machten wir alles sauber und bereiteten schonmal alles für das Abendessen vor.

Nach dem Essen stand ich noch mit ein paar Flüchtlingen auf dem Schulhof (das Lager ist eine alte Schule) und kam doch noch mit ein paar ins Gespräch. Einige fragten ob die Stadt wirklich so klein sei und andere frugen ob ich ggf. eine warme Jacke für sie hätte. Sie hätten keine und es wären wohl noch nicht genug gespendet worden. Zwei von ihnen begleiteten mich noch zum Auto und halfen mir die Spenden auszuladen, die ich mitgebracht hatte: Einen Buggy und warme Kinderklamotten. Leider nichts für sie. Ich unterhielt mich dann noch ein wenig mit den Helfern von den Johannitern vor Ort und dann musste ich auch schon wieder los.

Wieder zu Hause erzählte ich der Perlenoma und dem Perlenopa von meinen Eindrücken und die beiden begannen sogleich warme Jacken zusammen zu suchen, die sie nicht mehr brauchen. So kann ich morgen, wenn ich wieder hinfahre, wenigstens ein paar von ihnen warme Jacken geben. Nachdem ich die gespendeten Jacken schonmal ins Auto geladen hatte machte ich mich auf den weg zum Stadtteilfest, welches heute stattfand. Auf dem Weg las ich noch den Kollegen vom Perlenpapa auf, der mit seiner Tochter im Regen stand und auf den etwas verspäteten Perlenpapa wartete.

Auf dem Fest war trotz Mistwetter ziemlich viel los. Es gab live Musik, Fressbuden und allerlei Spiele für die Kleinen. Dort hatte ich mich auch mit der Mäusemama verabredet, die ich auch ziemlich schnell fand. Wir klönten bei einem Käffchen und machten Pläne für die Zeit nach meinem baldigen Umzug. Ich freue mich darauf bald wieder in der Nähe zu sein und dass wir uns dann öfter sehen können. Die Perle und die Minimaus spielten auch fröhlich miteinander, sodass wir uns sicher waren: Der Grundstein für eine Freundschaft zwischen den beiden war gelegt. Dann hatte ihre große Maus noch einen Tanzauftritt, dem die Perle auch gebannt zusah. Wer weiß, vielleicht hat sie ja wirklich auch Spaß am tanzen. Wir werden nach unserem Umzug jedenfalls mal eine Schnupperstunde in der Tanzschule der Mäuse machen und gucken, ob das was für sie ist.

Irgendwann löste sich der größte Andrang auf dem Fest und wir waren auch reichlich durchgefroren. Also ging ich mit dem Perlenpapa, seiner Freundin und der Perle Richtung Zuhause um mich erstmal aufzuwärmen und zu duschen. Nun werde ich gleich mit einer Freundin wieder runter auf das Fest gehen und dort zu Abend essen und mit ein paar Leuten von ganz früher ein-zwei Bierchen trinken. Ich hoffe es wird nicht allzu kalt.

Und was habt ihr heute den ganzen Tag so gemacht? Bei Frau Brüllen könnt ihr noch andere WMDEDGTs lesen oder euren eigenen Tagebucheintrag verlinken.

#WMDEDGT 12/14 – Tagebuchbloggen

An jedem 5. eines Monats lädt die liebe Frau Brüllen zum kollektiven Tagebuchbloggen ein und zwar unter dem Thema „Was machst du eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?“ Und ich habe mir überlegt diesen Monat auch mal mitzumachen, mal sehen was da so bei rauskommt…

7:30 Der Wecker klingelt. irgendwie mag meine Perle das Klingeln des Weckers mehr als ich und summt und singt munter mit, während ich ihn mal wieder verfluche. Trotzdem muckeln wir beim Snoozen noch ein wenig und reden darüber, dass wir gleich mal gucken müssen ob der Nikolaus etwas in unsere Stiefel getan hat (bei uns kam der schon diese Nacht, denn die Perle wird ja heute Abend vom Perlenpapa für’s Wochenende abgeholt).

7:50 Wir krabbeln aus dem Bett und schleichen aufgeregt zur Tür. Und siehe da: Unsere Stiefel sind reich gefüllt. Man sieht Mandarinen, Sterne, Schoko-Nikoläuse und Geschenke…die Perle ist ein wenig überfordert, also muss ich das ganze Zeug aus dem kalten Flur ins Wohnzimmer holen. Erst jetzt wagt sie sich an den Schuh und fängt an auszupacken. ich habe noch nie gesehen wie sich jemand so sehr über eine Mandarine gefreut hat. ich schaue ihr beim auspacken zu und mache ein paar Fotos und Videos für den Perlenpapa später. Auch ich darf ein Päckchen auspacken, denn unsere liebe Nachbarin hat uns einen prallgefüllten Socken an die Tür gehängt. So süß! Und das Frühstücksbrettchen darin ist echt hübsch.

8:30 Wir verfallen mal wieder in ein wenig Stress…Anziehen, Brotdose richten, aus dem Haus gehen…das ist bei der Aufregung von heute morgen gar nicht so einfach. Aber die Perle macht gut mit und verfällt nur einmal kurz in wehleidiges Schluchzen weil sie den heutigen Adventskalender-Inhalt nicht mit in den Kindergarten nehmen darf (eine Schildkröte von Schleich). Die Kindergärtnerinnen sehen es nicht so gern wenn man Spielzeug abseits der regulären Spielzeugtage mitbringt.

8:50 Angekommen im Kindergarten. Die Perle wird umgezogen und läuft aufgeregt in ihre Gruppe, wo sie der verwirrten Erzieherin vom Besuch des Nikolaus‘ erzählt. Ich kläre sie schnell auf, verabschiede mich und gehe rüber in den Gemeindesaal zum Elterncafé. Hier sind die Lästerschwestern schon voll im Gange, aber es ist nett und lustig und man erfährt so einiges über Dinge, die man sonst nicht wissen würde…

9:40 Ich komme wieder nach hause und beseitige erstmal das Chaos aus Geschenken, Geschenkpapierfetzen und Mandarinen im Wohnzimmer. Dann trinke ich mir einen Kaffee, twitter ein wenig und räume die Küche auf. Danach schnappe ich mir meine Sporttasche und fahre ins Fitness-Studio, wo ich zwei Stunden lang rumsportel. heute gebe ich richtig Gas und sehe nach meiner letzten Cardio-Einheit aus wie eine Tomate. Aber es tut mir gut und ich gönne mir danach noch einen Cappuccino in der Launch Area. Währenddessen whatsappe ich mit dem besten Perlenmama-Freund und der Montagsfreundin und update meinen Trainingsplan.

12:40  Wieder zu Hause checke ich die Post, lese ein paar Blogs und entscheide mich, dass ich dieses Mal bei #WMDEDGT mitmachen möchte. Also setze ich mich an den Rechner und schreibe drauf los. Schreiben, korrigieren, posten, verlinken…das dauert etwas…Danach finde ich noch ein paar interessante Blogposts und mache bei ein paar Gewinnspielen auf diversen Blogs mit…in der Weihnachtszeit gibt es davon ja ziemlich viele…

14:20 Nun gehe ich duschen, föhnen, mich anziehen. Dabei höre ich muntere Weihnachtsdudelei von meinem neuen Weihnachtsalbum. So langsam stellt sich bei mir wirklich die Weihnachtsstimmung ein.

15:30 Ab zum Kindergarten, die Perle abholen. Die saust, als ich dort ankomme, wie wildgeworden im Zick Zack durch die Gruppe. Die Erzieherin berichtet mir, dass ich sie wohl mitten in ihren dollen 5 Minuten erwischen würde. Mit ein wenig Überredungskunst kann ich die Perle dann doch überreden mit mir nach hause zu kommen. Auf dem Heimweg halten wir noch fix beim Supermarkt, da ich noch ein paar Sachen brauche.

16:30 Wieder zu Hause gibt es einen kleinen Snack und die Geschenke von heute morgen werden noch einmal ausgiebig begutachtet. Jetzt darf die Perle auch endlich mit ihnen spielen. Der kleine mechanische Hund wird durch die Wohnung gejagt und die Weihnachts-CD wird in den CD-Player geschmissen. Wir spielen ein Gesellschaftsspiel und ich packe die Sachen, die die Perle mit zum Papa nehmen wird.

18:30 Papa ist da. Freudig empfängt die Perle ihn an der Haustür und zeigt ihm sofort und ganz stolz ihre Geschenke. Wir tauschen uns über alles mögliche aus und der Perlenpapa bekommt, ausgehungert wie er ist, einen kleinen Snack, den er aber mit der Perle teilen muss. Wir quatschen noch ein bisschen miteinander und machen Quatsch mit der Perle. Irgendwann müssen die zwei dann wieder fahren. Die Perle und ich verabschieden uns ausgiebigst und mit vielen Küssen und „happe lihieb“s.

19:30 Die Perle ist abgefahren. Ich mache das Radio an und schmeiße mir ein Schlemmer Filet in den Ofen. Dann verblogge ich den Rest des Tages für #wmdedgt, denn später werde ich nicht mehr dazu kommen. Heute abend läuft The Voice of Germany, das werde ich mir, natürlich twitternd (#tvog), reinziehen und dann hoffentlich früh ins Bett gehen, der Tag hat mich dann doch irgendwie geschafft. Morgen wird auch wieder ein langer Tag, da ich abends auf einem Geburtstag eingeladen bin.

Ja genau, DAS mache ich so den ganzen Tag. 🙂