Das Reflektions-Experiment – 1000 Fragen an mich selbst

1000 Fragen an mich selbst Perlenmama

Hui, da war aber einiges los bei den Bloggerkolleginnen in den letzten Tagen. Angefangen hat es mit der guten Johanna vom wunderschönen Blog Pinkepank. Sie hatte in der FLOW das kleine Booklet „1000 Fragen an mich selbst“ gefunden und sich vorgenommen, das Ganze als Blogserie aufzuziehen. Unlängst ist daraus eine richtige Blogparade geworden. Zuerst habe ich es bei Jessi von FeierSun gesehen, dann bei Alu von Große Köpfe und bei Alina von Liebling ich blogge jetzt und Leonie von Minimenschlein. Mittlerweile sind es schon zuviele geworden, um jeden Einzelnen hier aufzuzählen, aber man findet sie alle verlinkt unter dem Beitrag von Pinkepank.

Nun, ich hielt dieses Booklet auch schon in den Händen, so als FLOW-Abonnentin der ersten Stunde (ich kannte das Magazin schon aus den Niederlanden und war so glücklich, dass es sie nun auch in Deutschland gibt, da habe ich sie ab der ersten Ausgabe abonniert. Schaut sie euch mal an, sehr zu empfehlen). Das Booklet fand ich zunächst cool, aber in einer Zeit von Zweifel und Umbruch und ohnehin sehr vielen Fragezeichen, hatte ich keinen Kopf, keine Kapazität (und ja, auch keine Lust) für noch mehr Fragen.

Aber jetzt, in einem neuen Jahr, einem Zeitpunkt an dem man eine Energie für Neues spürt, für Veränderung, ja auch für eine Suche, oder eine neue Reise… ja, jetzt habe ich große Lust mich auf diese Reise der Selbstreflektion zu begeben und zu schauen, ob ich durch diese 1000 Fragen etwas Neues über mich herausfinde. Ich weiß nicht, ob ich es jede Woche schaffe, ob es immer 20 sein werden, ob ich alle beantworten kann, oder möchte, oder versuchen möchte. Schaumermal. Ich freue mich aber, dass so viele tolle Bloggerkollegen mitmachen und darauf, sie durch ihre Antworten auch besser kennenzulernen (und dass sie mich motivieren weiterzumachen, wenn ich mal wieder keine Lust auf weitere Fragen habe).

Aber das ist nur ein Grund dafür, dass ich mich dazu entschlossen habe, mich bei dieser Serie, diesem Projekt anzuschließen. Ich habe das Jahr damit begonnen, durch einen Selbstcoaching-Kurs mein Wort des Jahres zu finden. Über vier Tage begab ich mich jeden Abend für ein paar Minuten auf eine Reise, bei der ich versuchte mich, meine Situation, meinen weiteren Weg besser kennenzulernen. Es machte mir Spaß. Und es tat mir gut. Der Gedanke, dass ich mir nun jede Woche (oder zumindest regelmäßig) ein wenig Zeit dazu nehme, mich durch die 1000 Fragen und deren Antworten selber zu reflektieren und so hoffentlich besser kennenzulernen, gefällt mir und ich glaube, dass dies mir in einer gewissen Weise auch sehr gut tun wird (genau so wie es damals bei den 100 Fakten über mich selbst schon war, das war auch schon ein sehr cooles Erlebnis).

So, nun geht es los: Die ersten 20 Fragen und ihre Antworten:

1000 Fragen an dich selbst – Folge 1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Schon die erste Frage bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich habe sie mir bis zum Ende aufgehoben, aber schwierig ist es trotzdem. Ich denke da an den Moment im Oktober, als ich dem netten Typen einfach meine Telefonnummer an’s Auto gemacht habe (was übrigens zu einer sehr lustigen Begegnung führte), aber ist es wirklich so lange her, dass ich etwas zum ersten Mal gemacht habe? Obwohl, kurz vor Weihnachten, da durfte ich das erste Mal ein Dokument, welches ich komplett selbst mit InDesign designed habe, auch tatsächlich zum Druck schicken und dann später gedruckt in den Händen halten. Den Schritt haben wir in der Weiterbildung ja nie gemacht, das war schon ne feine Sache.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meiner Besten. Wir verstehen uns ohne Worte, sind nicht immer einer Meinung, aber können immer wieder voneinander lernen. Eine Beziehung voller Respekt, Loyalität und Vertrauen. She truly is my better half.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Mit dem Handy. Viel zuviel. Manchmal erwische ich mich, wie ich auf dem Weg von A nach B in meiner Wohnung stehenbleibe und durch irgendeine Timeline scrolle. Definitiv etwas, was ich an mir selber fürchterlich finde. Ich hasse es, Nachrichten von anderen Menschen lesen zu müssen, während andere Menschen bei mir sind.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ich mag ungeplante aber arsch-auf-Eimer-passende Kalauer, Wortwitze und tiefschwarzen Sarkasmus.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Kommt drauf an. Manchmal weine ich, weil ich wütend bin. Dann nervt es mich, dass andere das sehen, weil ich das Gefühl habe, dass sie meine Wut dann nicht mehr ernst nehmen. Aber wenn ich aus Trauer oder Freude weinen muss, dann können andere das gern sehen.
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee. Manchmal auch Knuspermüsli mit Obst. Am Wochenende gern groß, mit Zimtschnecken, Ei und Bacon.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Der Miniperle, grad eben als ich sie zur Tagesmutter gebracht habe.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Hm. Ich weiß es nicht. Manchmal höre ich sie durch mich, wenn ich mit meinen Mädchen rede. Das ist nicht immer positiv.
  9. Was machst du morgens als erstes? Brille aufsetzen und mit den Mädchen kuscheln.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja, ich glaube doch. Auf jeden Fall macht es mir unglaublich viel Spaß.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Das weiß ich leider nicht mehr so genau. Ich weiß, dass ich als mein Bruder (7 Jahre jünger) Weihnachten dann verstand mitgeholfen habe, die Illusion für ihn aufrecht zu erhalten.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ein Flugticket für die Mädchen und mich für eine Fernreise…Australien, Neuseeland, Mexiko, oder so.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gern ruhiger, bedachter.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Oh. Wow. zuviele. Friends, Gilmore Girls, Grey’s Anatomy, HIMYM, Black Mirror…und so so so viele mehr.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Im August 2017 waren wir mit den Mädchen im Disneyland Paris.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Es kommt darauf an. So alt wie ich gesund und selbstbestimmt bleibe.
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Unser Roadtrip von New York nach Miami und wieder zurück (2010) und unseren Roadtrip an der deutschen Ostseeküste entlang (2014).
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Selbstzweifel, tiefe und erschütternde Selbstzweifel.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Früher habe ich es gehasst, dass viele aus dem J ein „Dsch“ machen. Heute rege ich mich nicht mehr darüber auf, verbessere die Leute aber ungnädig.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Bei meiner Jobsuche. Jeden Tag auf’s Neue. Ich hasse es.

So, das waren die ersten der „1000 Fragen an dich selbst“. Ich bin schon gespannt auf die nächsten! Ich werde mal in meinen Redaktionsplan schauen und mir einen geeigneten Tag für dieses Experiment aussuchen. Routine ist immer gut für sowas, nicht wahr?

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2 Comments

  • Reply
    Das Reflektions-Experiment - 1000 Fragen an mich selbst #2 – Perlenmama
    15. Januar 2018 at 09:00

    […] Letzte Woche begann ich ja diese Reise, angestoßen von der großartigen Johanna von Pinkepank, unterstützt und motiviert von vielen Bloggerkollegen und -Kolleginnen. Ich habe beschlossen, dass Montags eine gute Zeit für 1000 Fragen sind, also werde ich ab nun den Montag nutzen, um die wöchentlichen 20 Fragen an mich selbst zu stellen und dann zu beantworten. Ich sagte ja bereits, dass es auch sein kann, dass ich ein paar Fragen nicht beantworte, oder auch mal aussetze und dann zwei Episoden bündel oder whatever. Generell möchte ich einfach versuchen, diese Aktion ohne großen Druck an mich selbst durchzuziehen. […]

  • Reply
    Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst – Teil 1
    15. Januar 2018 at 18:07

    […] Tanja von Rougerepertoire.de, Alu von grossekoepfe.de, Mamamaus.de, Betti von fruehesvogerl.de, Perlenmama.de, Dani von gluckeundso.de oder Yasmin von dierabenmutti.de – sie alle und noch viele mehr […]

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