Meine Geburt ohne Hebamme – Aufruf zur Blogparade #OhneHebamme

Als meine Hebamme letzte Woche zum Nachsorge Termin kam merkte ich gleich, dass etwas nicht stimmte. Die sonst so positive und Energie-geladene Frau, die ich bisher erleben durfte, sah besorgt und gestresst aus. Als ich frug was denn los sei erzählte sie, dass derzeit im Raum stünde, dass die Krankenkassen die Geburtsbegleitung durch Beleghebammen abschaffen wollen. Dies wäre einerseits eine Katastrophe für sie und ihre Kolleginnen und andererseits aber auch für all die Schwangeren und Gebärenden. Wie würde die Geburtsbegleitung dann aussehen? Wie hätte wohl die Miniperlen-Geburt ohne die Betreuung durch meine vertraute Hebamme ausgesehen?

Diese Fragen verfolgten mich auch nachdem sie wieder weg war. Ich recherchierte etwas und stellte mit Erschrecken fest, dass die Krankenkassen dies wirklich ernst meinen. Einen Artikel des Deutschen Hebammenverbands (DHV) findet ihr hier. Sie bezeichnen die Geburtsbegleitung durch eine Beleghebamme sogar als Luxus (hier ein toller Artikel dazu von Edition F). Aber wie können sie das? Was passiert mit den ängstlichen, mit den traumatisierten Frauen? Was passiert mit den Geburtserlebnissen? Würden nun noch mehr Geburten im Kaiserschnitt enden?

Ich weiß von einer befreundeten Hebamme, dass es wirklich anstrengend ist als angestellte Hebamme in einer Klinik zu arbeiten und dies nur noch sehr wenig mit dem eigentlichen Berufsstand der Hebamme zu tun hat. Auch „meine“ Hebamme erklärte, dass sie niemals wieder als angestellte Hebamme in einer Klinik arbeiten wolle. Nach den Erzählungen beider kann ich dies auch absolut nachvollziehen. Aber können Hebammen nur mit dem Angebot von Vor- und Nachsorge überleben? „Sehr sehr knapp, wenn überhaupt“ erklärte sie dann.

Aber wie kann es sein, dass die Geburtsbegleitung immer mehr eingeschränkt wird? Hebammen wird es ja nun schon seit Jahren immer schwerer gemacht, in manchen Landstrichen ist es gänzlich unmöglich noch eine Hebamme zu finden. Meine beste Freundin wohnt in einer großen deutschen Stadt und ihr wurde vom Anfang der Schwangerschaft an gesagt, dass es fast unmöglich sei eine geburtsbegleitende Hebamme zu finden. In jener Stadt gäbe es lediglich noch zwei Hebammen, die dies anbieten würden. Das ist doch Wahnsinn. Liegt es daran, dass diese Entscheidungen nachwievor von Männern getroffen werden? Ist es weil wir Frauen nicht laut genug für unsere Freiheit der selbstbestimmten Geburt einstehen?

Wenn dies der Grund ist, dann möchte ich dem entgegen wirken. Und zwar mit einer Blogparade. Ich möchte Mütter zu einem Gedankenexperiment einladen. Stellt euch vor wie eure Geburt OHNE Hebamme gewesen wäre? Was wäre anders gelaufen? Wie hättet ihr euch gefühlt? Was hätte euch gefehlt? Hättet ihr dann vielleicht woanders oder auf eine andere Art und Weise entbunden? Ja, es bedarf etwas Phantasie, aber damit dies nicht bald Realität für viele andere Frauen wird, sollten wir JETZT laut werden. Natüüüürlich würden wir auch gern von Vätern hören, die beschreiben wie sie die Geburt ihrer Kinder wohl ohne Hebamme erlebt hätten. Was hätte euch gefehlt, wie hättet ihr euch gefühlt, was wäre wohl anders gewesen?

Die harten Fakten zur Parade:

  • Schreibt einen Beitrag zum Thema „Meine Geburt ohne Hebamme, so wäre es gewesen“. Verlinkt diesen Beitrag zu diesem hier, ich werde den Link dann hinzufügen und auch teilen.
  • Solltet ihr keinen Blog haben, schreibt gern eure Geschichte auf und schickt sie mir, gern mit Bild und kurzer Vorstellung, dann veröffentliche ich eure Story hier als Gastartikel. Bitte schickt auch 1-2 Bilder mit, für die ihr die Rechte besitzt.
  • Wollt ihr anonym teilnehmen, dann geht das natürlich auch als „Gastartikel“-Option
  • Der Hashtag zur Aktion ist #OhneHebamme und darf gern viel genutzt werden.
  • Die Parade läuft bis zum 1.5.2017 und wenn genug Leute mitmachen, dann schreibe ich auch noch eine Auswertung.
  • Bei Fragen, kommentiert einfach oder schreibt mir eine Email an die.perlenmama.blogÄTgmail.com
  • Teilt gerne diesen Beitrag und motiviert andere Frauen aktiv zu werden.
  • Wer darüber hinaus aktiv werden möchte, sollte sich einmal den Verein Mother Hood E.v. anschauen, dort kann man sich auf vielen weiteren Wegen für eine sichere Geburtsbegleitung für alle einsetzen.

Lasst uns für die Frauen einstehen und stark machen, die uns bei unseren Geburten begleitet haben und die uns in unseren angreifbarsten Momenten gestärkt haben. Und lasst uns den Berufsstand Hebamme für uns selbst und alle anderen Frauen schützen und bewahren. Diese Frauen sind ein großer Teil unserer Freiheit zu und unseres Rechts auf eine selbstbestimmte Geburt.

Nachtrag: Wie mir gesagt wurde lief eine ähnliche Blogparade im Jahre 2014 schon einmal bei Liebling ich blogge jetzt. Schade, dass dieses Thema noch immer so aktuell ist.

You Might Also Like

48 Comments

  • Reply
    Katharina
    22. März 2017 at 08:33

    Bisher habe ich nur still mitgelesen aber jetzt muss ich doch mal was schreiben.
    Wenn das stimmt, was du schreibst, ist das sehr traurig und ein großer Rückschritt für unser gesundheitssystem. Nach der Geburt von unserem jungen letztes Jahr war mein Wunsch gleich für die nächste ( wir wissen noch nicht wann) eine Beleghebamme zu finden. Nach einer Geburt die nach außen hin ganz ’normal‘ aussah aber für mich schlimm war. Aber die Zeit danach auf der Neugeborenen-Station mit vielen änngsten, schmerzen von der Geburt und still-Problemen ohne Ansprechpartner für mich und einer Hebamme die bei einer brustentzündung ernsthaft als allererstes fragt ob ich zu ihr kommen kann erschreckte mich sehr.
    Leider habe ich keinen Blog oder bin auch nicht bei Twitter, Instagram oder Facebook. Gibt es denn noch andere Möglichkeiten die Hebammen Arbeit zu unterstützen? Ich finde die ist für jede gebärende Frau unersetzlich und darüber sollten nun wirklich nicht Männer entscheiden, die haben doch ganz ehrlich keine Ahnung wie wichtig Hebammen für uns Frauen sind!! Und damit auch für die Männer, aber so weit denken diese weltfremden Menschen in der Politik und den Krankenkassen ja leider nicht.
    Also ich wäre froh wenn es auch andere effektive Wege gibt die Hebammenarbeit zu unterstützen. Ich wäre dabei 😉

  • Reply
    Mother Birth
    22. März 2017 at 12:43

    Ein so wichtiges Thema! Toll, dass du mit deiner Blogparade auf diese Problematik aufmerksam machst!
    #positiveGeburtskultur – und dazu gehört selbstverständlich #MeineHebamme!!!

    Liebe Grüße
    Mother Birth

  • Reply
    Vanessa
    22. März 2017 at 14:48

    Tolle Idee und ein so wichtiges Thema! Ich werde definitiv mitmachen!

  • Reply
    Blogparade #ohneHebamme | Gemischtwaren | von allem etwas
    22. März 2017 at 16:28

    […] Perlenmama hat zu einer Blogparade aufgerufen, es geht um die von den Krankenkassen geplante Abschaffung von Beleggeburten. Also um […]

  • Reply
    shadownlight
    22. März 2017 at 20:21

    Hey, danke für diesen Beitrag. Meine Mutter ist Hebamme- steht aber kurz vor der Rente und jetzt möchte ich schon sagen- das ist gut so, denn auch sie muss extrem hohe Beiträge für die Versicherungen zahlen um als Freiberufliche überhaupt Beleggeburten leisten zu können. Die Situationen in den Krankenhäusern spitzen sich zu. Man kann schon davon sprechen, dass Hebammen abgeschafft werden sollen. Ich verfolge die Situation schon länger und bin geschockt.
    Vor einiger Zeit fand diese Aktion statt: https://shadownlight.de/lebensnah/elternprotest-kein-weg-zu-weit-eltern-radeln-nach-berlin-zur-hebammen-demo.html
    leider war das Thema damals noch nicht so präsent wie es scheint.
    Was können wir nun tun um unsere Hebammen zu retten? Proteste fanden statt, Aktionen fanden statt, Briefe wurden geschrieben, Petitionen durchgeführt- aber es ist noch zu wenig, deshalb finde ich es super, dass du das du das Thema aufgreifst.
    Liebe Grüße!

  • Reply
    Beatrice
    22. März 2017 at 20:55

    Sooo wichtig! Ich habe einen älteren Beitrag, der zum Thema passt.

    http://beatrice-confuss.de/2016/08/10/warum-ich-meine-hebamme-nicht-missen-moechte/

    Liebe Grüße

  • Reply
    Eva
    22. März 2017 at 21:14

    Sehr wichtiges Thema, unbedingt, aber ich war bei der Geburt meines Sohnes auch letztes Jahr schon auf mich alleine gestellt. In der Klinik. Die Hebamme und Assistenzärztin waren in der Nacht bereits mit zwei anderen Geburten voll beschäftigt und mein Mann und ich hätten ihn beinah auf dem Stationszimmer oder wahlweise auch auf dem Gang auf die Welt gebracht. Als die Presswehen einsetzten hat sich dann doch mal jemand um mich gekümmert.
    Wirklich kein schönes Erlebnis, wenn das die Zukunft sein soll gibt es nur noch Einzelkinder..

  • Reply
    Ohne Hebamme - Blogparade - mein Vergleich zwischen Beleg- u. Klinik- Hebamme - Mamas Mäuse - Katha bloggt
    23. März 2017 at 08:47

    […] ruft meine liebe Perlenmama zur Blogparade #OhneHebamme […]

  • Reply
    Ohne Hebamme – Blogparade – mein Vergleich zwischen Beleg- u. Klinik- Hebamme – Kurmel mal 5
    23. März 2017 at 08:48

    […] ruft meine liebe Perlenmama zur Blogparade #OhneHebamme […]

  • Reply
    Katha
    23. März 2017 at 09:23

    Meine Liebe, ich habe einen alten Artikel, der immer noch absolut Aktuell ist raus gesucht und überarbeitet. Dieser passt wie die Faust aufs Auge zu deiner Blogparade!
    https://mamasmaeuse.de/2017/03/23/ohne-hebamme-blogparade-mein-vergleich-zwischen-beleg-u-klinik-hebamme/

  • Reply
    Silke
    23. März 2017 at 10:44

    Liebe Perlenmama,

    auch wenn nun schon einige Woche vergangen sind: Herzlichen Glückwunsch zur Miniperle!

    Ich habe zum Thema Beleghebammen am 9. März einen Hintergrundbeitrag verfasst.
    https://aberwehe.wordpress.com/2017/03/09/rette-sich-wer-kann/

    Wer sich tiefer einlesen möchte, welche Hürden schwangere Frauen heute meistern müssen, der darf gern auf meinem Blog stöbern. Da gibt es viele Zusatzinfos.

    Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Blogparade. Die bewerbe ich gern!

    LG, Silke von Elternstimme sichere Geburt

  • Reply
    Ohne Hebamme - Blogparade - mein Vergleich zwischen Beleg- u. Klinik- Hebamme - Kurmel mal Fünf
    23. März 2017 at 12:32

    […] ruft meine liebe Perlenmama zur Blogparade #OhneHebamme […]

  • Reply
    Maja
    23. März 2017 at 12:42

    So ein wichtiges Thema!
    Wäre es nicht eine Idee von den Verfassern gleichzeitig positive Erlebnisse unter dem #meineGeburtMITHebamme zu sammeln?
    Erst in der Gegenüberstellung können evtl auch jene etwas vorstellen, die noch nicht entbunden haben.
    Die Menschen, die es noch betreffen wird.

  • Reply
    Bella
    23. März 2017 at 14:37

    Juhu meine Liebe, ich habe schon mal vor zwei Jahren darüber geschrieben…über die Nachsorge im Wochenbett und was es für mich bedeutet hätte.

    http://familieberlin.de/2015/07/eine-welt-ohne-hebammen-gefangen-in-der-warteschleife/

    LG
    Bella

  • Reply
    Sabine Croll
    23. März 2017 at 18:57

    Hallo ihr Lieben, ich bin selber Hebamme und arbeite mittlerweile nur noch in meiner Praxis und mache Vorsorgen, Nachsorgen und Kurse. Durch die hohen Kosten kann ich mir es nicht mehr leisten, Geburten zu begleiten, obwohl ich das immer so besonders und wunderschön fand. Ich selber habe vier Kinder bekommen… mit vier wunderbaren Hebammen, ohne die ich in vielen Situationen die Nerven verloren, den Kopf in den Sand oder mir die Haare gerauft hätte. Sie waren immer für Fragen da, haben mich beruhigt, aufgebaut, sich mit mir gefreut und gelacht und hatten gaannzz viel Zeit für mich!!! Und das ist so wertvoll!! Ich will mir nicht vorstellen, wie kühl medizinisch meine Versorgung ausgesehen hätte, wenn ich nur auf den Frauenarzt angewiesen gewesen wäre. Eine Hebamme ist so viel mehr, als eine kompetente Fachfrau und das Herz und die Zeit spielen da einfach eine große Rolle.
    Also ein herzliches Dankeschön an dich für deinen Einsatz… von mir zweimal. Als Hebamme und als Mama und Frau.
    Herzlichste Grüße, Sabine

  • Reply
    Laura
    23. März 2017 at 19:25

    In Nürnberg gibt es keine einzige Beleghebamme. Ich und mein Mann waren in der Klinik 10 Stunden mit einem eingeleiteten Wehensturm alleine in einer Art Abstellkammer. Nicht einmal die Bitte einen Ball zu bekommen wurde erfüllt. Beim nächsten Kind weiß ich ehrlich gesagt nicht wie ich da in die Geburt gehen werde mit einer so schlimmen Erfahrung im Nacken. Meine Geburt lief also bereits real ohne Hebamme.

  • Reply
    Freitagslieblinge KW12/2017 | Elternkram.blog
    24. März 2017 at 19:33

    […] Inspiration der Woche liefert für mich Janina, die Perlenmama, mit ohrem Aufruf zur Blogparade #OhneHebamme. Die angespannte Situation der Hebammen ist seit Langem Thema, nun verschärft sie sich weiter, […]

  • Reply
    Diana
    24. März 2017 at 20:13

    Hallo ihr lieben,

    Ohne Hebamme wäre meine Geburt ein Desaster geworden. Mit Hebamme war es eine Bilderbuchentbindung . Ich denke heute noch in tiefster Dankbarkeit an meine liebe Ulrike.
    Wir wurden vor der Entbindung mit vollem Verständnis,für alle Sonderwünsche die wir hatten, betreut. Immer eine Antwort auf all die Fragen die wir hatten. Alles wurde möglich gemacht,was wir uns vorstellten. Mir wurde so viel Angst genommen. Ich wurde aufgebaut wenn ich den Mut verloren hatte. Unter der Entbindung war meine Hebamme eine Stütze,eine Mutmacherin, eine Vertraute ja fast wie eine Freundin. Und in der Nachsorge war sie stes zur Stelle. Immer erreichbar, wenn wieder fragen auftauchten und auch hier hat sie uns Mut gemacht und gut zu geredet und unendlich viel Vertrauen in uns selbst geschenkt.
    Und all das zusammen ist unbezahlbar. Hebammen sind so wichtige Menschen ohne sie würden Kinder wohl in Angst Hektik und Stress geboren werden. Und wie wird dann die Welt aussehen- wenn schon der Start ins Leben schon stressig und hektisch ist?

    Diana

  • Reply
    Luna Sonne
    27. März 2017 at 19:44

    Hallo liebe Perlenmama,

    ich hatte schon über meine FB-Seite geschrieben, dass ich mich gerne an dieser Blogparade beteilige. Ich hatte bis jetzt bei allen meinen vier Geburten eine Hebamme mit dabei, nur eine davon war eine Beleghebamme. Deshalb habe ich meinen Beitrag etwas anders aufgezogen. Hebammen/Geburtsbegleitung finde ich extrem wichtig während, davor und besonders auch nach der Geburt.

    https://lunasonne.wordpress.com/2017/03/27/nicht-ohne-eine-hebamme/

  • Reply
    Eine Schwangerschaft #OhneHebamme
    29. März 2017 at 08:39

    […] die Wichtigkeit genau dieser immer seltener werdenden 1:1-Betreuung klar zu machen, ruft sie zu einem Gedankenexperiment auf: Wie hätten unsere Schwangerschaften und Geburten ohne Hebammenbegleitung ausgesehen? Ich spinne […]

  • Reply
    Sophie (Kinder haben ...und glücklich leben!)
    29. März 2017 at 08:44

    Ein super Gedankenexperiment! Ich muss meinen Beitrag in mehrere Teile splitten, weil es sonst einfach zu lang würde. 😉 Hier schon mal Teil 1: Meine Schwangerschaft #OhneHebamme: http://kinderhaben.de/ohnehebamme-geht-es-nicht/

  • Reply
    Gastbeitrag zur Blogparade #OhneHebamme von Maria – Perlenmama
    31. März 2017 at 10:16

    […] ich zur Blogparade #OhneHebamme aufrief sagte ich ja, dass auch Eltern ohne Blog mitmachen können, man solle mir bloß eine Email […]

  • Reply
    Ich hatte keine Hebamme! ...aber... ~ Glucke und So
    3. April 2017 at 20:25

    […] hat dazu aufgerufen darüber zu schreiben, wieso Hebammen so wichtig sind und wie es wäre #ohneHebamme zu sein. ich war ohne und es war […]

  • Reply
    Glucke und So
    3. April 2017 at 20:26

    hallo meine Liebe,
    was für ein tolles Thema und ich war ja vor 4 Jahren schon davon betroffen und schrieb darüber. Ich habe meinen Text um deine Blogparade ergänzt und hier ist er https://gluckeundso.de/ich-hatte-keine-hebamme-aber/
    viele Grüße
    Dani

  • Reply
    Bitte berühren - Warum Hebammenarbeit unersetzbar ist - Geborgen Wachsen
    3. April 2017 at 21:52

    […] dem Hashtag #OhneHebamme hat Perlenmama Janina zu Beiträgen zum Thema „Meine Geburt ohne Hebamme, so wäre es… […]

  • Reply
    wheelymum
    5. April 2017 at 06:33

    Ist das ein tolles Thema. Leider ging es am mir irgendwie vorbei . das liegt aber nicht an dir oder der Parade, sondern vielmehr, dass ich aktuell kaum im Internet unterwegs bin. Einen Beitrag von Hebammenblog habe ich gelesen und diese lies mich nicht mehr los. So musste ich meine Gedanken dazu verbloggen. Es ist jetzt nicht dein Theme/oder dasder Blogparade aber es ist #ohnehebammengehtesnicht. http://wheelymum.com/meine-hebamme/ Ich verlinke gerne noch zu der Parade, dass viele auf das Thema aufmerksam machen. Einen weiteren Text schaffe ich aktuell leider nicht – so gerne ich das auch würde.

    Liebe Grüße

  • Reply
    Eine Geburt: #OhneHebamme kaum zu schaffen
    5. April 2017 at 11:29

    […] Perlenmama ruft dazu auf, mal ein bisschen herumzuspinnen: Wie hätten unsere Schwangerschaften und Geburten ohne Hebamme […]

  • Reply
    Meine erste Geburt #OhneHebamme / Blogparade | Ostfriesenmutti
    5. April 2017 at 14:12

    […] Den Blog von der Perlenmama findet ihr unter: http://perlenmama.de Ihren Blogbeitrag und alle Informationen darüber findet ihr >>> HIER

  • Reply
    Die Geburt meines Sohnes #ohne Hebamme - Minty Anchor
    6. April 2017 at 11:23

    […] im März als ich auf Twitter zufällig auf die Perlenmama und ihren Post über Geburten, Kliniken und Beleghebammen stieß, ließ ich auch meine erste […]

  • Reply
    Heike Irion
    6. April 2017 at 13:15

    Auch ich habe keinen Blog und ich kann schon leider nur noch von meiner „Geburt“ ohne Hebamme berichten. Da ich traumatisiert bin, war ich nie eine Kandidatin für eine Krankenhausgeburt, in der Region, in die ich während der Schwangerschaft gezogen bin, gab es aber schon keine Alzernative mehr für mich. Kein Geburtshaus, genau eine Hebamme, die Hausgeburten macht, aber keine Klinik, die bereit ist, mit Beleghebammen zu arbeiten und keine Klinik, die Hausgeburten nicht vehement ablehnt und Frauen bei einer eventuellen Notfallverlegung dann nicht entsprechend brutal behandeln würde. Ich versuchte also, meine Krankenhausgeburt so gut wie möglich vorzubereiten. Versuchte, meine Wünsche für die Geburt und meine Ängste frühzeitig anzusprechen, wurde aber wie erwartet abgebügelt. Dass gerade die Geburt des ersten Kindes das wichtigste Schwellenritual im Leben einer Frau ist und mit entsprechendem Respekt behandelt gehört, ist im Klinikalltag natürlich ein besonders absurder Anspruch. Es kam wie es kommen musste – ich wurde als „schwierige Patientin“ eingestuft und gleich für eine Sectio angesetzt. Man ging davon aus, dass bei meiner „Einstellung“ eine zuverwartend nicht ganz unkomplizierte Geburt ohnehin im Schnitt enden würde. Merke: es ist die alleinige Verantwortung der Gebärenden, mit der „richtigen Einstellung“ zur Geburt anzutreten und nicht etwa Aufgabe der geburtsbegleitenden Helfer, einen Raum zu schaffen, in dem auch traumatisierte Frauen sicher und in Würde gebären können. Da wir zu dem Zeitpunkt die andere Klinik in der Gegend für uns schon ausgeschlossen hatten, blieb mir nur noch die Wahl, zu flüchten und mein Kind alleine zu Hause zu bekommen. Ich tat, was ich als Überlebensstrategie gelernt hatte und dissoziierte. Die Geburt meines einzigen lebenden Kindes, die einzige Geburt, die ich je erleben werde, fand ohne mich statt. Ich war völlig überflüssig, nur ein Gefäß, ein Stück Fleisch auf dem Fließband. Auch heute, fast vier Monate später, habe ich noch nicht begriffen, dass ich Mutter bin, dass das Kind, was uns irgendwann von hinter dem Vorhang gereicht wurde, meines ist. Es ist die Hölle. Hebammen spielten bei meiner OP und in dem Prozess keine Rolle, sie waren lediglich Erfüllungsgehilfinnen der Ärzte. Varianten dieser Erfahrungen blühen unseren Schwestern und Töchtern wenn wir nicht jetzt aktiv werden und laut.

  • Reply
    Ohne Hebamme - Blogmamablog
    9. April 2017 at 22:08

    […] Entwicklung jetzt endlich umzukehren. Zum Glück bin ich nicht die Einzige, die das so sieht und Perlenmama hat unter dem Motto #ohneHebamme zu einer Blogparade aufgerufen. Dem komme ich gerne nach, weil ich […]

  • Reply
    Was wäre, wenn ich keine Hebamme für die Geburt hätte? - Mamaskind
    10. April 2017 at 07:01

    […] Jana schrieb im Hebammenblog über die kritische Situation angestellter Hebammen in Kliniken. Die Perlenmama startete dazu eine Blogparade: Wie wäre meine Geburt ohne Hebamme […]

  • Reply
    Wie wäre es #OhneHebamme? Was leistet eine Hebamme? | 5hearts
    19. April 2017 at 17:43

    […] ihre Arbeit wertgeschätzt wird. So zumindest mein Eindruck. Die Perlenmama ruft daher zu einer Blogparade auf. Unter dem Hashtag #OhneHebamme soll auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Da nehme […]

  • Reply
    Steffi
    24. April 2017 at 11:49

    Erst sterben die Hebammen (aus) , dann die Bienen, dann der Mensch !!!
    Ich hätte sicher KEINE 3 Kinder ohne Hebamme, höchstens mein erstes ,dann traumatisiertes und wäre selbst traumatisiert.
    Hebammen sind Mutmacher, Sicherheitsgeber ,Angstnehmer und unverzichtbar!!!
    Eine Entbindung OHNE ARZT GEHT , ABER NICHT OHNE HEBAMME !!!

  • Reply
    Berdien
    25. April 2017 at 18:18

    Hier ist der Link zu meinem Geburtsbericht. Entbindung mit Beleghebamme. Weil es eine Schande ist, dass das bald vielleicht nicht mehr sein kann.
    https://bejewly.de/hommage-an-die-hebamme-mein-geburtsbericht
    Liebe Grüße
    Berdien

  • Reply
    #Blogparade: #OhneHebamme – Und jetzt stellt euch mal vor, dass wäre wirklich passiert… – motherbirthblog
    29. April 2017 at 11:58

    […] ist nun endlich mein Beitrag zur #Blogparade: #OhneHebamme von Perlenmama. Ich habe mich lange davor gedrückt diesen Text zu schreiben, obwohl mir […]

  • Reply
    Mother Birth
    29. April 2017 at 12:01

    So nun habe ich es auch endlich geschafft meinen Beitrag zu schreiben. Etwas anders als gedacht. Aber er sollte irgendwie so werden – denke ich…
    Ich hoffe er gefällt dir.
    https://motherbirthblog.wordpress.com/2017/04/29/blogparade-ohnehebamme-und-jetzt-stellt-euch-mal-vor-dass-waere-wirklich-passiert/
    Liebe Grüße
    Mother Birth

  • Reply
    Barbara
    29. April 2017 at 13:09

    Danke für diese wichtige Blogparade!
    Meinen Beitrag findest du hier:
    https://hammamama.blog/2017/04/29/wir-brauchen-unsere-hebammen-ueber-eine-geburt-ohne-hebamme/

    Barbara

  • Reply
    FrauBrit
    1. Mai 2017 at 08:41

    Just in Time auch von mir mein Beitrag zu #ohneHebamme.
    Ich habe aus der Sicht einer Erstgebärenden einmal beschrieben wie es für mich ist, dass ich keine Hebamme in der Nachsorge habe. Eine schwierige Situation, die wir aber bestimmt meistern!

    Danke für die tolle Blogparade!

    https://fraubr.it/2017/05/blogparade-ohnehebamme/

  • Reply
    [Blogparade] #OhneHebamme - FrauBrit
    1. Mai 2017 at 10:00

    […] Heute möchte ich mich der Blogparade der Perlenmama anschließen – Thema: Ohne Hebamme. Alle Tipps, was ihr tun könnt, wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid, wie ich: schaut bitte ganz unten. Danke liebe Perlenmama für diese interessante Thematik! Ich freue mich teilzunehmen. Wer das „Original-Thema“ gerne verfolgen möchte, oder den Text nachlesen möchte, folgt bitte hier her. […]

  • Reply
    Hebammen, ihr wundervollen Menschen. Danke! - punktefrau
    5. Mai 2017 at 18:10

    […] Ich hoffe sehr, dass es seitens der Politik noch ein Einlenken gibt. Hebammen werden gebraucht! Bis dahin: Schenkt eurer Hebamme Blumen, zeigt ihr, welch tollen Job sie macht und wie wichtig sie ist. Sie hat es verdient! Oder macht transparent, welchen großen Bedarf an Hebammen es tatsächlich gibt, erzählt eure Geschichte unter #ohneHebamme. […]

  • Reply
    Jana-Viktoria Schwager
    8. Mai 2017 at 20:18

    Wenn auch etwas spät, möchte ich gern meinen Beitrag zu diesem wichtigen Thema teilen:
    https://www.patschehand.de/2017/03/22/meine-geburt-ohne-hebamme-so-wäre-es-gewesen/
    Danke für diese wichtige Aktion!

  • Reply
    Effizient wie in einer Legebatterie, eine Geburt #OhneHebamme – bilder.grossekoepfe.com
    11. Mai 2017 at 12:44

    […] Dieser Text ist mein Beitrag für die Blogparade #OhneHebamme zu der Perlenmama aufgerufen hat, die beschriebene Geschichte erzählt eine fiktive Geburt von K3 ohne Hebamme, in […]

  • Reply
    Effizient wie in einer Legebatterie, eine Geburt #OhneHebamme - grossekoepfe
    14. Mai 2017 at 22:21

    […] Dieser Text ist mein Beitrag für die Blogparade #OhneHebamme zu der Perlenmama aufgerufen hat, die beschriebene Geschichte erzählt eine fiktive Geburt von K3 ohne Hebamme, in […]

  • Reply
    Die Geburten – alexakindermoden
    9. September 2017 at 22:14

    […] es mir eigentlich auch gar nicht vorstellen. Ich tue es trotzdem wegen diesem Blogartikel von Perlenmama und zwar […]

  • Reply
    Meine Geburten ohne Hebamme – alexakindermoden
    9. September 2017 at 22:19

    […] wären die Geburten meiner Kinder verlaufen, hätte es keine Hebammen gegeben? Diese Frage stellt Perlenmama in ihrem Artikel. Und auch wenn die Blogparade schon vorbei ist, schreibe ich noch hierüber. […]

  • Leave a Reply

    *

    * Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

    Ich stimme zu.

    %d Bloggern gefällt das: