Anderthalb Jahre Perle

So. Nachdem ich letzten Monat wegen eines kleinen Rechenfehlers meinerseits schon ganz sentimental wurde und die Zeit anklagte - weil sie so schnell vergeht und so - (bis ich dann freundlich vom Perlenpapa darauf hingewiesen wurde, dass meine Perle wohl älter sei als seine) ist es heute nun wirklich soweit: seit 18 Monaten, also anderthalb Jahren, ist mein Leben PERLENREICH! Ok, das ist vielleicht nicht so ein sentimentales Datum wie der erste und zweite Geburtstag, doch es lässt mich trotzdem ...Weiterlesen

What I would like to tell my 16 year old self

http://www.youtube.com/watch?v=qsBQCsSMCUY Es mag an der nahenden Dreißig liegen, am Ende des Sommers, an der Abwesenheit der Perle, oder 'nem banalen Lied im Radio...aber mich hat heute mal die Melancholie ein wenig gepackt. Heute fand ich mich in Erinnerungen wieder, an die Zeit als ich 16 war. Als ich mich schweren Herzens dazu entschied das Gymnasium zu verlassen. "Du brauchst doch Abitur", sagten sie. Ach was sagten sie noch so alles...meine Englisch-Lehrerin lachte, weil ich nach Amerika ...Weiterlesen

Der Tag, an dem ich einen Gigolo wollte

...und nein, nicht fürs Bett. Sondern zum zusammen-einkaufen-gehen. Aber von vorne: Ach, was wollte ich alles schaffen diese Woche...die Perle macht Urlaub beim Papa und die Mama kann alles für den Umzug vorbereiten (und sich sonst auch schön beschäftigt halten, damit sie ihre Perle nicht ganz so arg vermisst). Und nun sitze ich Fast-food-essend auf der Couch und werde diese wohl auch heute nicht mehr verlassen. Was meine Motivation die Flucht ergreifen ließ? IKEA did, jaha. Ich hatte mich ...Weiterlesen

Die teuerste Krankheit der Welt

Vorsicht, Infektions-Gefahr: Beim Weiterlesen besteht allerhöchste Ansteckungsgefahr! Oha. Da hat es mich wieder erwischt: Das Fernweh. Und zwar the bad kind. Nicht das Träumen von Stränden und fernen Städten, der Wunsch nach anderen Düften und Flughafen-Ambiente. Nicht das "gerne wollen". Nein, das unromantische, das quälende, das absolute MÜSSEN. Heute morgen fing es an. Ich sah ein paar Fotos einer Bekannten, die jüngst nach Edinburgh zog. Beim Betrachten konnte ich die kalte, klare, ...Weiterlesen

those lazy-hazy „sun“days

http://www.youtube.com/watch?v=t2nOOvqzGZU Da war er nun: nach einer Donnerwetter-gefüllten Nacht, der erste Tag, an dem man den nahenden Herbst voraus sagen konnte. In Nebel gekleidet, nicht wärmer als 14 Grad, und nicht ganz sicher, ob er wirklich hell werden sollte. Ein Gammel-Tag. Oh, und das haben wir getan, die Perle und ich - gegammelt. Vormittags sind wir so rumgedümpelt, ohne Richtung, ohne Zweck. Keine Aufgaben, keine Termine, nur die Couch von der Perlenoma, ein paar Bauklötze und ...Weiterlesen

Old Stories – Nachrichten aus der Wüste

Recyclen ist voll in. Und deshalb recycle ich heute mal eine meiner älteren Geschichten. "Nachrichten aus der Wüste" habe ich 2007 geschrieben, einige Zeit nachdem die USA in den Irak zogen (am 12.7. erschien sie auch auf der Titelseite von Neon.de). Sie handelt von einem sehr guten Freund aus meiner Zeit in Amerika, Chris, der zu dieser Zeit als Krankenpfleger im Irak stationiert war. Nachrichten aus der Wüste Mein Freund Chris ist als Krankenpfleger in Baghdad stationiert. Manchmal sagt ...Weiterlesen

One year

Irgendwie geht das Leben einfach weiter. Am Anfang ist es gemein, man versucht die Zeit anzuhalten, einfach stehen zu bleiben. Man stampft wütend mit dem Fuss auf, weil die Zeit es einfach nicht kapieren will, dass man mal kurz eine Pause braucht. Oder man setzt sich störrisch und frustriert auf den Boden und streikt. Weil man nicht versteht, dass sie so gefühlskalt einfach weiterrinnen kann. Ohne Pause, ohne sich umzusehen. Auf einmal ist da eine Welt, in der es dich nicht gibt. Nur Erinnerungn ...Weiterlesen

Maastricht, du Perle!

Ich bin ein Mensch, der sich schnell heimisch fühlt. Ich habe viele "zu Hause" (aber natürlich nur eine Heimat, aber das ist ein anderes Thema). Seit dem 30. Januar 2007 nenne ich ein kleines Städtchen am südlichsten Zipfel der Niederlande mein zu Hause: Maastricht. Etwas eigensinnig, eine kleine Stadt mit einem Grossstadt-Ego, kuschelig angeschmiegt an den grossen Fluss "Maas", der die Stadt meist nicht nur geographisch trennt. Mit mehr Kirchen als Supermärketen und mehr Bars als Tagen im Jahr. ...Weiterlesen

Good News, anyone?

Wie oft hört man jemanden sagen "man kann gar keine Nachrichten mehr gucken, überall nur Krieg, Anschläge, Krisen" oder einfach "ich kann das Wort 'Wirtschaftskrise' nicht mehr hören"? Und es stimmt: willst du einen Reality-check oder dich einfach mal ganz klein und unbedeutend fühlen - guck die Tagesshau oder Tagesthemen...viel Erfreuliches gibt es da meist kaum zu sehen. Allein die privaten Sender, die schaffen es noch "nette" Themen zu besprechen...doch selbst die News über Stars und Sternchen ...Weiterlesen

Fernweh und Fernhunger

In letzter Zeit hat mich immer öfter das Fernweh geplagt...oder ist es doch irgendwie "Heimweh"? Jedenfalls vermisse ich Amerika manchmal ziemlich doll. Nicht auf die Art "da will ich wieder wohnen" (wie damals von 2002-2007), eine kleine Stippvisite würde mir schon ausreichen. Ich vermisse ziemlich viele, mehr oder weniger kleine, Dinge: Den ganzen Sonntag Nachmittag mit Kaffee im bookstore verbringen, nachts um 2 Eis kaufen gehen denn hey, Walmart hat ja immer auf, Cookie-dough aus dem Kühlschrank, ...Weiterlesen