Tagebuchbloggerei im Oktober 2017

Tagebuchbloggerei im Oktober

Heute ist wieder der 5. des Monats, Zeit um aufzuschreiben, was ich bzw. wir den ganzen Tag so getrieben haben. Tagebuchbloggerei eben. Wenn ich ehrlich bin hatte ich heute immer mal wieder vergessen, welcher Tag es ist und mir auch nicht unbedingt gemerkt was nun zu welcher Uhrzeit war, aber so wichtig ist das ja eh nicht, oder? ODER?

7:30 Uhr Der Wecker klingelt. Die Nacht war eher schwierig, da das Baby gestern Abend noch anfing zu fiebern und in der Nacht einfach nicht gut schlief (und ich somit auch nicht). Die ebenfalls kranke Perle hingegen schlief beim Papa und dies wohl auch sehr gut. Ich mache das Baby soweit fertig und messe Fieber. Der kleine Glühwurm bringt es auf sportliche 39,4 Grad und ich gebe ihr ein Zäpfchen, da sie ziemlich schnauft. Dann bringe ich sie zum Opa runter und mache mich selber fertig. Währenddessen telefoniere ich mit der Tagesmutter und dem Kinderarzt und sortiere etwas Wäsche, die ich noch in die Waschküche im Keller bringe.

8:15 Uhr Der Papa bringt die etwas morgenmuffelige Perle rüber, die sich sofort zum Opa und ihrer Schwester verkrümelt. Mit dem Perlenpapa mache ich mich dann auf zur Kita, dort haben wir heute ein Entwicklungsgespräch für die Perle. Dies ist sehr freundlich, nett und aufschlussreich.

9:30 Uhr Ich bin wieder zu Hause und löse den Opa ab, ohne den das heute mit dem Elterngespräch niemals funktioniert hätte. Wir gehen nach oben und Opa fährt zur Arbeit. Nun brauche ich erstmal einen Kaffee und die Mädels haben auch Hunger. Ich mache Toasts und wir sitzen am großen Tisch und überlegen beim Essen, was wir heute so anstellen könnten. Die Mädels sind beide ansteckend und draußen tobt ein fieser Herbststurm, also wird dies wohl eher ein Tag um drinnen zu bleiben. Die Perle und ich beschließen, dass es Zeit wird, die Einladungen für die Halloween Party zu basteln. Also suche ich online eine Vorlage und wir kleben und schnibbeln und machen dabei ein wenig Quatsch.

11:30 Uhr Das Baby ist fertig mit der Welt. Sie versucht immer wieder zu schlafen, schafft es aber nicht wirklich. Es juckt sie, sie hat Fieber und generell ist alles einfach doof. Also lege ich mich mit ihr hin und stille sie, damit sie etwas runter kommt. Die Perle spielt derweil im Spielzimmer und hört dabei eine Folge „Bibi und Tina“ auf meinem alten Handy.

11:45 Uhr Das Baby hat es endlich geschafft einzuschlafen. Ich nutze die Zeit um nochmal mit dem Kinderarzt zu telefonieren und ein paar Dinge zu erledigen. Dann essen die Perle und ich etwas und machen es uns auf der Couch bei einer Folge Full House gemütlich. Ich poste auch schonmal meinen heutigen Beitrag zur Instagam Challenge #mompositivity, denn wenn ich heute etwas gebrauchen kann, dann sind es wohl positive Gedanken.

Tag 5 der #instachallenge #mompositivity von @lotte.und.lieke und @familieberlin und es geht um meinen #lieblingsort. Und naja, das ist jetzt wirklich wenig originell, wenn ich mir die anderen Beiträge so anschaue, aber mein Lieblingsort ist nunmal das Meer. Eigentlich jegliche Art von Wasser, sei es Fluss, See oder Talsperre, aber am Meer ist es einfach besonders schön. Und wenn ich eine Weile nicht dort war, dann leide ich unter akutem #meerweh. Ich mag die letzten Stunden eines Tages am Strand, wenn die Sonne sich neigt und alle Gesichter sonnengeküsst sind. Oder einen Tag im März, wenn es noch kalt ist, aber man den Kopf in den Wind hält und etwaige blöde Gedanken einfach fortpusten lassen kann. Ich mag paradiesische Strände mit weißem Sand und türkisem Wasser, aber auch die raue See mit großen Wellen und buschigen Dünen. Ich mag hohe Felswände, an denen sich die Brandung bricht oder Häfen, an denen die Boote liegen und man fangfrischen Fisch essen kann. Ich mag die Atmosphäre in der Nähe des Meeres, die Menschen, die dort leben und die Natur, die dort so ganz anders ist als hier. Ja… Das Meer und ich, wir sind gute Freunde. #meer #ocean #sea #water #favoriteplace #beach #beachlife #happyplace #momblogger #instamamas #instamoms

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14:00 Uhr Mittlerweile habe ich die Küche aufgeräumt und die Mülleimer geleert. Ich habe mich sogar am Kamin versucht, wo nun (nach ein paar Schwierigkeiten und zwei Youtube Tutorials) ein hübsches Feuer lodert, was die Wohnung sehr gemütlich macht. Nun klingelt der Postbote und bringt ein Paket für den Opa, da ist die Miniperle auch wieder wach. Und nur bedingt besser gelaunt. Der Rest des Nachmittags plätschert so vor sich hin. Wir puzzlen, lesen, sortieren die Kinderküche und ich schaffe es sogar drei Fenster zu putzen (bei ein paar plötzlichen und unerwarteten Sonnenstahlen gen Abend sah ich mit Schrecken, wie dreckig die Fenster sind…Naja…Spontan-Putz-Aktion). Die Perle sieht dies und will auch unbedingt was putzen, also lasse ich sie ein paar Regale abstauben.

17:30 Uhr Wir haben alle Hunger, also zaubere ich ein Blech Ofenpfannkuchen mit Äpfeln. Danach spielen wir unten bei Oma und Opa etwas mit kleinen Renn-Motorrädern und unterhalten uns. Irgendwann geht es wieder nach oben und die Mädels werden bettfertig gemacht. Die Perle hat irgendwie jetzt schon einen kleinen Hüttenkoller und lässt ein wenig die Pferde mit sich durchgehen. Nun denn…ich kann es ihr kaum verübeln.

20:00 Uhr Beide Mädchen sind im Bett und ich setze mich an den Laptop, da ich heute Abend noch so einiges getan kriegen muss. Um 21:00 Uhr steht eine wichtige Telko an und ich hoffe, dass das Baby lang genug schläft und nicht mittendrin schreit.

21:30 Uhr Die Telko hat super geklappt und die Miniperle wurde pünktlich 2 Minuten nach Ende wach. Sie scheint sich echt zu quälen, also lege ich mich nochmal etwas mit ihr hin bis sie tief schläft. Dabei lese ich ein paar Seiten Harry Potter.

22:00 Uhr Ich sitze wieder am Laptop und muss noch schnell eine Übersetzung machen, bevor ich die Tagebuchbloggerei beginne. Mein Kopf ist etwas matschig und ich mache mir ein wenig Sorgen um das Baby, also brauche ich etwas, um in den Schreibfluss zu kommen. Um 22:30 Uhr weint die Kleine wieder, also ziehe ich mit dem Laptop ins Bett. Meine Nähe beruhigt sie und sie schläft wieder ein, wimmert aber immer wieder herzzerreißend. Das arme Ding.

So, das war unser Tag, auch trotz der Umstände nicht ganz so hüttenkollerig wie ich dachte, aber es liegen ja noch ein paar Kranktage vor uns. Mal sehen, wie wir die so meistern.

Und was habt ihr so den ganzen Tag getrieben?

Mehr Infos über die Tagebuchbloggerei hier.

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