Tagebuchbloggerei im September 2017

Tegebuchbloggen September

Am 5. eines Monats versammeln sich ja viele Blogger, um aufzuschreiben, was sie eigentlich den ganzen Tag so tun. Auch wir sind wieder mit dabei, beim Tagebuchbloggen.

6:30 Uhr Der Wecker klingelt. Da ich dank eines ziemlich heftigen Konferenz-Katers gestern (noch von der Wubttika am Wochenende) am Vorabend für meine Verhältnisse recht früh ins Bett gekrabbelt bin, bin ich heute morgen doch recht ausgeschlafen. Eine schöne Abwechslung.

6:45 Uhr Ich stehe auf, checke das Wetter und die Temperatur und lege die Anziehsachen für uns drei heraus. Dann wecke ich die Mädels und wir machen uns fertig.

8:30 Uhr Wir verlassen das Haus. Als erstes bringe ich die Große in die Kita und dann fahre ich mit der Kleinen zur Tagesmutter. Auf dem Weg dort hin fahre ich fast einen Rentner um. Als ich an einer Kreuzung an einer roten Ampel stehe, sehe ich im Rückspiegel einen Krankenwagen mit Blaulicht anfahren. Leider kann ich nicht zur Seite fahren, denn der neugierige Rentner an der Fußgängerampel wagt sich ein paar Schritte auf die Straße (und somit direkt vor meine Motorhaube), um den heranfahrenden RTW besser sehen zu können. Dank des Adrenalins, welches vor lauter Wut (und Stress ob des hupenden RTWs direkt hinter mir) in mir aufsteigt, bin ich dann auch richtig wach. Gaffer, ey. So unnötig.

9:00 Uhr Ich gebe eine fröhliche Miniperle bei der Tagesmutter ab. Sie guckt sich neugierig um und ich kann guten Gewissens gehen. Heute sind 30 Minuten angesetzt, also warten wir Eltern gemeinsam vor dem Haus und unterhalten uns ein wenig. Es ist eine nette Truppe, ich glaube wir werden uns gut verstehen.

9:30 Uhr Die Miniperle hat die halbe Stunde super gemeistert. Morgen nochmal das gleiche Spiel und dann wollen wir die Betreuungszeit wieder ausweiten. Ich bin gespannt wie das klappt.

9:45 Uhr Wir sind wieder zu Hause und frühstücken erstmal (KAFFEE!!!). Dann erledige ich ein paar Anrufe und räume nebenher die Wohnung etwas auf.

11:00 Uhr Das Baby ist müde und schläft in ihrem Bett sofort ein (das klappt tagsüber mittlerweile echt gut). Ich beantworte ein paar Emails und schreibe einen Gastartikel, führe ein paar Telefonate und versuche irgendwie Ordnung in meine To-Do-Listen zu bekommen.

14:00 Uhr Ich beginne Gemüse zu schnibbeln. Wir haben noch viel vom Foodsharing über, was unbedingt verarbeitet werden möchte, also gibt es heute Gemüsesuppe. Und zwar einen ganzen großen Topf voll. Während ich (beim 2. Kaffee) schnibbel, spielt das Baby auf dem Küchenboden.

15:00 Uhr Wir holen die große Schwester ab. Danach fahren wir noch zum dm und zum Supermarkt, um Suppennudeln und ein paar Snacks für unsere Reise am Donnerstag zu besorgen. Die Mädels sind gut drauf und wir haben richtig Spaß, auch wenn die Perle mir mehrfach mit ihrem kleinen Einkaufswagen in die Hacken donnert und ich sie so auch mehrfach daran erinnern muss, dass sie ihre Einkaufswagen-Schieb-Privilegien verliert, wenn sie nicht besser aufpasst.

16:30 Uhr Wir sind wieder zu Hause. Vor dem Haus treffen wir ein Grüppchen Wahlkämpfer für die SPD, die in unserer Nachbarschaft an den Häusern klingeln. Wir unterhalten uns etwas und bekommen Flyer, Stifte und SPD-Pflaster. Nun denn.

16:45 Uhr Zu Hause esse ich erstmal eine Kleinigkeit, ich habe einen Bärenhunger. Dann mache ich mich daran die Suppe zu kochen. Das dauert länger als ich dachte, also nutze ich die Zeit, um mit der Perle schonmal ihren Rucksack und ihren Koffer für Donnerstag zu packen. Morgen wird sie beim Papa sein, also muss das eh schon heute sein.

18:00 Uhr Die Suppe ist endlich fertig und die Koffer gepackt. Ich falte noch ein paar Kleidungsstücke und dann gehen wir runter zu Oma und Opa, mit denen wir unseren großen Topf Suppe teilen wollen. Die Suppe ist echt lecker geworden. Wir unterhalten uns etwas, lesen Bücher und lachen über die Miniperle, die den Quatschkopf macht und uns alle zum Lachen animiert.

20:00 Uhr Ich versuche eine absolut überdrehte Perle wieder nach oben zu lotsen. Die hat aber keinen Bock und will „lieber bei Oma & Opa wohnen“. Sorry, Kiddo…mir ist echt grad nicht nach Diskussion. Das sage ich ihr auch. Sie scheint es zu verstehen (wow) und der Rest unserer Abendroutine verläuft ohne Zwischenfälle.

Um 20:30 Uhr liegen beide Mädels in ihren Betten und die Miniperle schläft quasi sofort ein. Wahnsinn. Die Perle hört noch eine CD und ist auch relativ schnell weg. Ich setze mich sogleich an den Rechner und tippe ein paar Emails (u.a. an den Bundestagskandidaten der SPD, Ingo Schäfer, den ich hier heute vor dem Haus traf. Er sagte man könne ihm seine Sorgen schreiben…das tue ich also. Mal sehen, wie er Alleinerziehende unterstützen will und was er zur Situation der Hebammen sagt), lese zwei Artikel und schreibe einen und mache mich dann an’s Tagebuchbloggen (fast vergessen, obwohl ich tagsüber öfter dran gedacht hatte).

22:30 Uhr Der Artikel geht online. Ich werde nun noch duschen und dann auch schon ins Bett gehen. Da wir morgen kein Auto haben, müssen wir etwas früher aufstehen, da wir auch früher aus dem Haus müssen. Und eigentlich hat es sich heute morgen echt gut angefühlt, mal nicht vollkommen übernächtigt zu sein.

Und was habt ihr so den ganzen Tag getrieben?

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