Frisch und Gesund Kochen ohne Stress – Die HelloFresh Kochboxen im Test

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Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass die Miniperle ein eher forderndes Baby ist und vor allem in den Abendzeiten meine volle Aufmerksamkeit möchte. So komme ich in letzter Zeit eher weniger dazu frisch zu kochen. Und wenn doch, dann ist es meist etwas Schnelles und wenig kreatives, da zum ausprobieren einfach die Zeit fehlt. Hinzu kommt einfach auch, dass es nicht immer abzusehen ist, wann ich zum kochen komme und mir somit viel zu oft Sachen schlecht werden, da ich sie nicht rechtzeitig verarbeiten kann. Jetzt habe ich aber das Angebot von HelloFresh für uns entdeckt und muss sagen…das ist ein ziemlich cooles Konzept. HelloFresh bietet verschiedene Kochboxen für die verschiedensten Typen an, die online bestellt und zu einem nach Hause geliefert werden. Diese Kochboxen beinhalten alles, was man für leckere und reichhaltige Mahlzeiten braucht. Es war noch nie so einfach frische Lebensmittel online zu bestellen.

HelloFresh Kochbox

Ich war ja erstmal skeptisch. Ähnlich wie bei den typischen Tüten-Mahlzeiten sah ich mich dennoch zum Supermarkt fahren und dann noch Probleme haben, die richtigen, vielleicht zu exotischen, Lebensmittel zu finden. Aber weit gefehlt. Als die Box hier ankam wurde mir auf der Box schon geraten sie gleich zu öffnen um ein paar Lebensmittel in den Kühlschrank zu tun. Diese Lebensmittel waren mit Kühlakkus in Isolierwolle verpackt und wirklich noch sehr gut gekühlt. Auch der Rest der Box imponierte mich sehr. Da wirklich ALLES dabei. Sogar die Kräuter zum garnieren waren beinhaltet. Die Zutaten waren in einzelnen Papiertüten verpackt, die farbige Sticker hatten. Jeder farbige Sticker gehörte zu einem Rezept, welches mit der gleichen Farbe markiert war. So konnte ich direkt sehen, was zu welchem Rezept gehörte. Ziemlich praktisch. So plante ich die Mahlzeiten für die nächsten Tage.

HelloFresh Kochbox

Als es dann ans Kochen der ersten Mahlzeit ging (Käsespätzle-Pfanne mit Speck und Wirsing) wurde mir bewusst, dass die Boxen wirklich sehr raffiniert gepackt wurden. Denn wenn nur eine Knoblauch-Zehe gebraucht wurde, dann wurde auch nur eine Knoblauchzehe eingepackt. Auch vom Wirsing wurde lediglich nur ein Viertel mitgeliefert. Wie oft habe ich schon Lebensmittel weggeworfen, weil ich nur ein bisschen brauchte, man es aber nicht in der benötigten Menge kaufen kann? Besonders Knoblauch wurde mir bisher immer schlecht und ein ganzer Wirsing ist für uns auch einfach zuviel. Durch die FreshBox habe ich beim Zubereiten bis auf ein paar Stiele Schnittlauch nichts weggeworfen. Wer mich kennt, der weiß, dass dies ein sehr großer Pluspunkt in meinem Buch ist.

Den Rezepten ist sehr einfach zu folgen. Alles wird in Schrift und Bild und Schritt für Schritt erklärt. Sogar die zeitliche Abfolge wird einem erklärt, so dass einfach nichts schief gehen kann. Das einzige, was ich hier von mir nutzen musste war Salz, Pfeffer und Wasser. Alles andere wurde in der HelloFresh Kochbox mitgeliefert. Und das wohl authentischste Frischesiegel kam mir im Wirsing entgegen gekrochen: Eine kleine Schnecke. Ich weiß, dass das so manch einer vielleicht ekelig findet, aber für mich ist das einfach nur ein Zeichen echter Frische. So rettete ich das Tierchen, wusch den Wirsing gründlich ab und bereitete ein wirklich sehr leckeres Essen zu. Der mitgelieferte Bergkäse war wirklich köstlich würzig und der Wirsing noch richtig knackig. So mag ich es ja. Und so hätte ich es von selbst wahrscheinlich nie gekocht, einfach weil ich einfach nicht drauf gekommen wäre.

Ich hatte ja bisher immer meine Vorbehalte Lebensmittel online zu bestellen. Die weiten Wege, die ganze Verpackung…wie nachhaltig kann das wirklich sein? Doch die HelloFresh Kochboxen kommen mit hilfreichen Instruktionen um die Belastung für die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren. So kann man die Kühlakkus weiter verwenden und auch für die Isolierwolle haben sie praktische Tipps, oder man kann sie einfach an HelloFresh zurück senden, wo sie weiter verwendet wird. Ich finde so sind die Kochboxen einfach bis ins kleinste Detail sehr gut durchdacht und ich finde, dass es eine sehr gute Lösung ist um auch mit wenig Zeit ohne Stress gesund, frisch und kreativ zu kochen.

Es gibt Kochboxen für jeden Bedarf: Will man einfach Zeit sparen? Oder mal was Neues probieren? Will man 3 oder 5 Mal in der Woche warm kochen? Für wieviele Personen muss eine Box reichen? So kann man sich seine ganz individuelle Box zusammenstellen. Übrigens gibt es auch Boxen extra für die, die sich das Kochen gern vom Thermomix abnehmen lassen. So kann man sich auch die Rezeptrecherche und das einkaufen abnehmen lassen, was das ganze nochmal einfacher macht. So passen die HelloFresh Kochboxen zu jedem, egal welche Bedürfnisse man hat (und ja, es gibt auch vegetarische Boxen).

Ich kann diese Boxen wirklich weiter empfehlen, sie haben mich von Vorne bis Hinten überzeugt und das Konzept ist sehr gut durchdacht. Ich mag auch die Art und Weise, wie man die HelloFresh Kochboxen online bestellt. Und zwar kann man sich bis Mittwoch Abends die Kochboxen für die nächste Woche aussuchen. Dieser „Cut-Off Day“ sorgt dafür, dass HelloFresh nur genau soviele Lebensmittel bestellen kann wie auch wirklich gebraucht wird. Auch so wird darauf geachtet, dass so wenige Lebensmittel wie möglich im Müll landen. So haben wir nur einen Viertel Wirsing bekommen, haben aber das Versprechen, dass die anderen drei Viertel nicht etwa im Müll, sondern in anderen bestellten Kochboxen gelandet sind.

Besonders als Alleinerziehende mit Baby finde ich das Angebot von HelloFresh richtig gut, denn so wird es mir etwas einfacher gemacht trotz limitierter Zeit und Ressourcen frisch zu kochen und mich in der Küche austoben zu können. Ich habe derzeit einfach keine Zeit oder Gelegenheit um tolle Rezepte zu recherchieren, dafür einkaufen zu gehen, lange in der Küche zu stehen und so weiter. So ist die HelloFresh Kochbox eine ganz tolle Unterstützung trotz allem frisch und gut für mich und meine Familie kochen zu können.

Wenn ich euch nun neugierig gemacht habe, dann schaut doch mal bei HelloFresh vorbei. Man findet sie online, auf Facebook und auf Instagram. Und wenn ihr die HelloFresh Kochboxen auch mal ausprobieren wollt, dann bekommt ihr mit dem Code HFPERLENMAMA auf die ersten zwei Kochboxen jeweils 15 € Rabatt. Viel Spaß und guten Appetit!

11 thoughts on “Frisch und Gesund Kochen ohne Stress – Die HelloFresh Kochboxen im Test

  1. Wir hatten die Box auch mal und haben sie nach einem halben en Jahr gekündigt. Die Rezepte wiederholen sich irgendwann immer in fast gleicher Zusammenstellung und irgendwann hat du keine Lust mehr auf den 20. Burger, die 100. Nudelkombination oder das 50 Risotto.

    LG Anne

    1. Liebe Anne,
      danke für deinen Kommentar und das Feedback. Schade, dass ihr mit der Box auf Dauer dann doch nicht zufrieden ward. Aber das ist auch gut zu wissen, dass es auf Dauer vielleicht doch kein vollständiger Ersatz zum herkömmlichen Einkaufen und Kochen ist. Mal schauen wie es sich so entwickelt.

      LG

      Die Perlenmama

  2. Hallo, ich möchte gerne von meiner jungen Kollegin erzählen, die dieses Konzept der Lebensmittelbestellung vor etwa einem Jahr für sich entdeckt hat.
    Sie selbst ist Vegetarierin, ihr Mann nicht. Die beiden haben eine dreijährige Tochter, die auch fleischlos ernährt wird.
    Jede Woche nehme ich das Paket für sie an und finde, dass es sehr gut verpackt und gekühlt bei uns im Büro angeliefert wird.
    Was in dem Paket enthalten ist, sieht man sehr schön an deiner Bilddarstellung.
    Meine Kollegin kocht gerne, hat aber nicht viel Zeit sich Gedanken zu machen, was jeden Tag auf dem Speiseplan stehen soll. Sie arbeitet 6 Stunden im Büro und holt dann ihre Tochter aus der Kita ab. Dann stehen noch private Termine, wie Schwimmkurs mit der Kleinen und treffen mit andern Eltern nebst Kindern auf dem Wochenplan.
    Viel Zeit bleibt da nicht, um sich auch noch um den Einkauf zu kümmern. Da sie eine bemühte Mutter ist und die Familie gut versorgen möchte, hat sie sich für HelloFresh entschieden, es ausprobiert und ist nun dabei geblieben.
    Sie erzählte mir von den Zutaten mit den dazugehörigen, mitgeschickten Rezepten, die ihr das Kochen enorm erleichtern. Außerdem sagte sie mir, dass auch ihr Mann gut satt wird und alles gut bemessen und ausgewogen ist.
    Sie muss sich im Prinzip einmal in der Woche Gedanken machen und die Woche durchplanen.
    Für mich hört sich das stressfrei an und da ich selber drei Kinder habe und die vielen Einkäufe mit ihnen nicht immer in guter Erinnerung habe, könnte ich mir das als gute Alternative vorstellen.
    L G Heike

  3. Das mag ja alles schön und gut und praktisch sein. Aber manchmal frag ich mich ja schon, wie – wenn man den Ausführungen in vielen Mütter-/Familienblogs heute Glauben schenken darf – die Mütter vor vierzig Jahren ihre Kinder großbekommen haben, als es noch nicht die Möglichkeit gab, ganze Mahlzeiten in die passenden Einzelteile und Mengen zerlegt online zu bestellen. Oder online Kinderarzttermine zu „buchen“. Das Smartphone als Babyphon zu nutzen … Oder was auch immer die heutige Zeit an Vorteilen und Entlastungen bringen mag, die man als gestresste Mutter/Eltern unbedingt so dringend benötigt. – Oder auch „nur“ vor 25/23/19/14 Jahren, als ich meine Kinder bekommen habe. Auch damals gab es schon „anstrengende“ Babys, und auch damals hat das Planen und Zubereiten von Mahlzeiten natürlich viel Zeit eingenommen. Und trotzdem hat man es irgendwie hinbekommen, neben Baby, das dann halt auch mal quäkend abgelegt wurde, neben den anderen Kindern, die alle parallel etwas von einem wollten, neben Freizeitterminen der Kinder und einem selbst, neben Arbeit und und und. Irgendwie scheint mir, als ob die Frauen/Eltern heutzutage bequemer werden. Die Frage ist, ob das durch die fortschreitende Entwicklung der Technik kommt, die es ihnen dann eben auch erlaubt, bequem zu sein, oder ob es unabhängig davon ist und die heutigen Eltern „damals“ einfach verhungert wären!?

    1. Liebe Katrin,

      danke für deinen Kommentar. Ich weiß jedoch nicht, ob der Vorwurf „die wären damals wohl verhungert“ unbedingt Halt hat. Immerhin bedeutet es nicht immer, dass man es anders nicht kann, wenn man Wege sucht sich den Alltag zu vereinfachen. Es ist doch oft einfach nur das: Eine Erleichterung. Ich finde daran nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Ich bin generell offen dafür Neues auszuprobieren, aber andere sind da eher etwas konservativer und leben nach dem Motto „früher ging es auch ohne…“. Das ist ja auch legitim, in vielen Bereichen nehmen sie die „neuen Dinge“ ja trotzdem an (z.B. das Baby beim Autofahren in den Maxi Cosi zu legen statt einfach in die Kinderwagen-Wanne, wie ich damals noch transportiert wurde. Oder bei einer bakteriellen Infektion Penicillin einzunehmen, auch wenn es das früher noch nicht gab…und so weiter). Viele Innovationen sind gut, andere sind es nicht. Oder passen einfach nicht zu einem, zu anderen aber schon. Jeder so wie er will. Ich habe die HelloFresh Box ausprobiert und aus den aufgezählten Gründen für gut befunden. Dass nicht jeder meine Meinung teilt, darüber bin ich mir bewusst. Aber ich denke nicht, dass es unbedingt etwas Schlechtes ist, wenn man sich den Alltag vereinfacht. Auch wenn es „in der guten alten Zeit“ vielleicht noch ganz anders funktioniert hat.

      LG

      Die Perlenmama

  4. Liebe Katrin, ja, ja, die gute alte Zeit. Dein Beitrag hat leider nichts mit dem Thema zu tun. Hier wurde ein Konzept vorgestellt, ausprobiert und die Erfahrungen aufgeschrieben. Du hast vier Kinder großgezogen und wahrscheinlich viel Arbeit, Herz und Verstand investiert. Und du tust es noch. ( Ich übrigens auch )
    Aber unsere Kinder sind die nächste Generation und sie werden ihre Wertvorstellungen an ihre Kinder weitergeben, so wie sie unsere Mütter an uns weitergegeben haben.
    Lassen wir doch den jungen Müttern ihren Spaß, Dinge auszuprobieren, die der heutigen Zeit entsprechen. Sie wollen nicht belehrt werden.
    Meine Schwiegertochter würde mir was husten, wenn ich mich so in ihre Erziehung mit meinen Wertvorstellungen einmischen würde.
    Warum fragst du dich, ob du den Müttern von heute in ihren Blogs glauben darfst, nur weil sie sich mitteilen? Dann lies sie doch nicht.
    War früher wirklich alles besser?
    Ich finde, da macht man sich etwas vor!

    Liebe Perlenmama, ich lese deine Beiträge gerne weiter, weil du etwas zu sagen hast und anderen Mut machst, neue Wege zu gehen.
    LG Heike

    1. Liebe Heike,

      danke für deinen Kommentar. Ja, es mag wirklich ein Generationen-Ding sein, da magst du recht haben. Die einen halten sich an der guten alten Zeit fest, während andere eher mal was Neues ausprobieren. Aber jeder so wie er mag.
      Danke für dein Feedback und danke für’s Lesen.

      LG

      Die Perlenmama

  5. Katrin, das stimmt, vor vierzig Jahren muss noch alles ganz anders gewesen sein, Erziehungs- und Familientechnisch. Aber damals war Hausfrau und Mutter ja auch noch ein „gesellschaftlich anerkannter Fulltimejob“. Es soll nun auch nicht zu politisch werden hier, aber heute wird einem immer mehr eingeredet, dass Frauen MINT-Fächer studieren müssen, um gleichberechtigt Karriere machen zu können. Wenn das schon nicht, dann zumindest schnell wieder nach der Geburt in den Beruf zurück zu kehren, um den Gender Gap nicht zu groß werden zu lassen und und und… Naja, und da bleibt weniger Zeit für anderes. Spül- Waschmaschinen, Staubsauger etc. haben ja nun seit einiger Zeit schon Einzug gehalten in die Haushalte, auch ziemlich breit akzeptiert. Und nun halt solch eine weitere kleine Vereinfachung – warum nicht… Ich persönlich koche sehr gerne und sehe es als mein Hobby an, kann oder will aber nicht so viel im Voraus planen, darum nehme ich in kauf häufig auf dem Weg nach der Arbeit einkaufen zu gehen und dann zu kochen. Damit ist dann mein Feierabend aber auch komplett ausgefüllt. Jemand, dem es nicht so viel Spaß macht sich damit zu beschäftigen, der aber trotzdem nicht nur Fertiggerichte und Pizzaservice essen möchte, für den ist es doch eine gute Idee, oder? Ich glaube ich probiere zumindest die zwei Probierwochen mal aus. 5 ökken pro Gericht das ist nicht zu viel… Vielleicht bekommt man da mal neue Anregungen und kocht was, was man sonst nicht ausprobiert hätte…

    1. Lieber Typ aus der Nachtbar,

      danke für deinen Kommentar. Soweit wie du habe ich tatsächlich noch nicht gedacht, aber du hast absolut recht, die Gesellschaft hat sich gewandelt und so auch die Art und Weise wie wir einkaufen, kochen und essen. Die Dinge, die damals wichtig und gut waren sind es heute vielleicht nicht mehr, oder sie wurden (teilweise) ersetzt mit anderen Dingen. Und entgegengesetzt der herkömmlichen konservativen Meinung, dass „früher einfach alles besser war“ bin ich einfach eher liberal und offen für Neues (wie du anscheinend auch). Vielleicht ist es auch einfach ein Attribut unserer Generation, wer weiß? Viel Spaß beim Ausprobieren der HelloFresh Kochboxen. Kannst ja mal Bescheid geben, wie du sie fandest.

      LG

      Die Perlenmama

  6. Liebe Katrin,
    es gibt viele Punkte, an denen ich mit dir nicht einer Meinung bin. Einen Punkt möchte ich herausgreifen: „…dass Babies halt auch mal quäkend abgelegt wurden…“
    Bei uns hieß das: Wir (in unserer Familie, ich weiß es aber auch von Freunden, alle im Alter von 40+ Jahren) wurden alle 4 Stunden gefüttert und dann abgelegt und manchmal dann sogar ALLEIN im Haus gelassen (heute ist das sogar strafbar).
    Ich will damit nicht sagen, dass du das so gemacht hast, aber es ist ein Beispiel dafür, wie es früher eben manchmal nur ging mit Haushalt und mehreren Kindern.
    Ich kenne eine Erzählung meiner Hebamme aus ihrer Familie (das ist aber aus den 20er oder 30er Jahren), da wurde ein Kind auf dem Schaukelpferd festgeschnallt, während die Mutter zu Fuß ins nächste Dorf ging, um einzukaufen und erst nach 3 Stunden wieder kam.

    Dann doch lieber bedürfnisorientierte Erziehung, Technik und hellofresh!

    Viele Grüße
    Andrea

    1. Liebe Andrea,

      nein, ganz sicherlich habe ich keins meiner Kinder allein im Haus gelassen und auch nicht stupide nach Plan bzw. Stunden-Rhythmus gestillt. Ich bin/war aber auch nicht die Mutter, die bei jedem Quäken, Meckern, Schreien ihrer Kinder, egal ob im Baby- oder Kleinkindalter oder später, direkt springt. Wenn ich das Kind/Baby gut versorgt wusste, d.h. es hatte keinen Hunger, keine volle Windel, war nicht krank, etc. und ich für mich und die anderen Kinder Mittag kochen musste, dann musste es eben auch mal eine Weile allein klarkommen. Oder die anderen Kinder haben es bespaßt – der Vorteil einer großen Familie. Ich halte nicht viel von der bedürfnisorientierten Erziehung bzw. diesem Label. Wenn, dann würde ich sagen, dass das Bedürfnis der restlichen Kinder, nach der Schule und vor den nachmittäglichen Freizeitterminen ein warmes, frisches Mittagessen zu bekommen, in dem Moment eben wichtiger war als ein ruhiges Baby. Ich kann heute, da meine Kinder durchaus schon älter sind, ruhigen Gewissens behaupten, dass sie keinen Schaden davon getragen haben, gelegentlich meckernd und/oder weinend in Wippe/Laufstall in meiner Hör- und Sichtweite gelegen zu haben, während ich gekocht habe.
      Das war alles, was ich damit sagen wollte.

      Viele Grüße,
      Katrin

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