„Reisebegleitung statt Erziehung“ – Gewaltfreie Kommunikation praktisch und bequem zu Hause lernen

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Kennt ihr das auch? Es gibt so viele tolle Seminare und Kurse zu so vielen interessanten Themen und dann sieht man zu Hause auf den Wäscheberg, im Spiegel auf die Problemzonen und/oder im Kalender auf die ganzen Termine und realisiert: Es ist überhaupt keine Zeit um nun auch noch so ein Seminar zu belegen. Sich die Zeit freizuschaufeln um wohin zu fahren, in einem Seminar-Raum zu sitzen, das Gelernte zu reflektieren und dann irgendwann sogar anzuwenden…das alles bedarf einem unglaublichen Organisationsaufwand. So klicken wir solche Angebote und Announcements ganz schnell wieder weg und versuchen sie zu vergessen, um nicht mit unserer Situation zu hadern.

So geht es mir jedenfalls sehr oft. Doch die engagierten Menschen hinter der Mut-Fabrik wissen um diese Probleme und sucht stetig Wege um interessante Inhalte zu Gewaltfreier Kommunikation, Mediation, Selbstbehauptung, Paar-Sein als Eltern u.v.m. zu praktischen Online-Seminaren zusammen zu fassen. Dafür haben sie sich ein paar tolle Experten ins Boot geholt, die diese Inhalte alltagstauglich und verständlich aufarbeiten und in praktische Wochen-Emails verpacken, die man auch zwischen Wäschebergen oder abends nach der Einschlafbegleitung lesen und durcharbeiten kann.

Die Menschen hinter der Mut-Fabrik wissen, wovon sie reden. Jens und Paula sind beide mehrfache Eltern und kennen somit die alltäglichen Herausforderungen, die man mit Kindern erlebt. Sie sind beide Trainer*innen für Gewaltfreie Kommunikation und zudem auch noch Familienmediator*innen und haben daher ein Händchen für die Vermittlung dieser Inhalte. Ihre Berufung ist es, Eltern zu stärken ihre Kinder zu begleiten und ihnen respektvoll zu begegnen.

Einer der Online-Seminare der Mut-Fabrik heißt „Reisebegleitung statt Erziehung“ und hat mich schon beim Titel entzückt. Die Zielgruppe dieses Online-Seminars sind Eltern, Großeltern, ErzieherInnen und andere BegleiterInnen von Kindern im Alter von 0-5 Jahren und die Mut-Fabrik möchte diesen wichtigen Menschen die Kunst der Gewaltfreien Kommunikation näher bringen. Sie tun dies mit wöchentlichen Emails, die vollgepackt sind mit den unterschiedlichsten Impulsen zum Thema. Das Coole: Die Seminar-Emails gehen auch individuell auf Leserfragen ein und bieten praktische Beispiele für Situationen, in denen wir bezüglich gewaltfreier Kommunikation auch mal an unsere Grenzen stoßen. Insgesamt beinhaltet der Kurs 100 Übungen, in denen Bezugspersonen von Kindern lernen, mit mehr Leichtigkeit und Selbstvertrauen jene Kinder bedürfnisorientiert zu begleiten. Die Mut-Fabrik bietet den Kurs für schon einen Euro pro Woche an, so dass man sich auch nicht in Unkosten stürzen muss, um mitzumachen und es einfach mal auszuprobieren. Natürlich gibt es auch die Chance einfach mal reinzuschnuppern. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Webseite der Mut-Fabrik.

Was mich überzeugt hat, sind die vielen praktischen Tipps für den Alltag. Denn oft fehlt es mir bei den unglaublich tollen Tipps, die man so bekommt, an Anwendbarkeit oder Praktikabilität. Beim Online-Kurs „Reisebegleitung statt Erziehung“ empfand ich es als sehr angenehm, dass eben auf diese Alltagstauglichkeit sehr viel Wert gelegt wurde. So fühlte ich mich niemals unzulänglich oder außer Stande ihre hilfreichen Tipps anzuwenden und umzusetzen. Dies gab mir auch die Motivation, immer weiter zu machen und weiter zu lernen, denn die Inhalte sind alles andere als utopisch. Auch ist der Zeitaufwand absolut minimal und man freut sich richtig auf die nächste Email zum Kurs. Man kann sie durcharbeiten wann immer man ein kleines Zeitfenster findet und die Inhalte sofort im eigenen Alttag anwenden und erproben. Dies ist definitiv die beste Art und Weise diese Inhalte an die Zielgruppe zu richten.

Und jetzt habe ich noch eine tolle Überraschung: Ich darf nämlich einen kompletten Jahreskurs „Reisebegleitung statt Erziehung“ an euch verlosen. Ist das nicht großartig? Der nächste Kurs-Start ist am 1.06.2017 und ihr könnt euch nun euer Ticket dafür sichern. Wie ihr mitmachen könnt?

  1. Erzählt mir hier in den Kommentaren warum ihr am Kurs „Reisebegleitung statt Erziehung“ teilnehmen wollt.
  2. Mit eurer Teilnahme stimmt ihr zu, dass ich eure Email Adresse im Falle eines Gewinns an die Mut-Fabrik weiterleite.
  3. Ihr solltet 18 Jahre oder älter sein.
  4. Teilnehmen könnt ihr bis zum 21.05.2017 um 20:00 Uhr. Der Gewinner wird danach von mir mit Hilfe von random.org ermittelt und benachrichtigt.

Ich wünsche allen Teilnehmern ganz viel Glück.

12 thoughts on “„Reisebegleitung statt Erziehung“ – Gewaltfreie Kommunikation praktisch und bequem zu Hause lernen

  1. Oh, dass finde ich eine grossartige Sache. Auch wenn ich den Kurs nicht brauche. Ich habe schon 2 Jahre Kurs zum Thema hinter mir. Bald beginnt noch der dritte, wo wir uns das Sahnehäubchen aneignen werden. Wir geh’n nochmal so richtig ins Detail.

    Ich kann es nur empfehlen. Es ist aber nicht ganz einfach und es braucht Zeit und Geduld mit sich selbst. Bei mir war es zumindest so.

    Ich wünsche der Gewinnerin viel Erfolg und viel Spass damit.

  2. Ps.: Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es Kinder gibt, die schlichtweg nicht anders führbar sind.
    Ich habe den Kurs aus dieser Not heraus gemacht. Es war und ist sehr anstrengend umzulernen. Mein Gewinn ist weniger Sorgen und mehr Spass am Leben mit den Kids und die Gewissheit, dass ich sie führen kann.
    Gewaltfreie Kommunikation hat nichts mit gefährlichem Machenlassen zu tun.
    Ich kam erst damit in die Lage, wirklich führen zu können.
    Es geht um Verantwortung.

  3. Hier! Ich stoße bei meinem 3jährigen gerade täglich an meine Grenzen – in einer Form, die ich beim heute 5jährigen nie erlebt habe. Zum Kleinen finde ich häufig keinen Zugang, wenn er sich etwas in den Kopf setzt hilft häufig nur noch das mein Mann die Situation übernimmt, sonst endet es in nicht enden wollenden Wutausbrüchen seinerseits und verzweifelt Angebrülle meinerseits. LG Jungsmama

  4. Sich mit gelingender, auch gewaltfreier Kommunikation zu befassen ist absolut sinnvoll und vor allem, denk ich, not-wendig! Ich habe allerdings besser im direkten Mensch-zu-Mensch-Kontakt gelernt und empfehle das; evtl auch begleitend zum Online-Kurs. In vielen Gegenden Deutschlands gibt es GfK-Übungsgruppen (https://www.gewaltfrei.de/gk802/ugruppen.php).
    Auslösend dafür, daß ich mich mit Kommunikation (erst Rogers (dessen Schüler Rosenberg war), dann GfK) beschäftigte und entsprechende Unterstützung suchte war, daß ich mit meiner Mutter und meinen halbwüchsigen Söhnen nicht (mehr) einander verstehend reden konnte. Es gab viel zu lernen über Kommunikation an sich. Ich habe, zusätzlich zu moderierten Gesprächen, eine Ausbildung zur Beraterin gemacht – nur um nach ungefähr zehn Jahren zu merken, was gelingende Kommunikation bedeutet und daß ich sie zum Wohle der Menschen, die mir am Herzen liegen, auch anwenden kann.
    Der Moment, als mir meine gewandelten Fähigkeiten das erste Mal wohlwollend bestätigt wurden, war unbezahlbar! Mittlerweile habe ich zu meinen Söhnen (fast 30 und 27 Jahre alt 😉 ) ein angenehm erwachsenes Verhältnis und auch im sonstigen Alltag bewähren sich die erworbenen Kenntnisse. Nur Mut!

  5. Hallo,
    Mein Grund? Ganz ehrlich : Kind 1 ist in der Pubertät, die harten verbalen Kämpfe tagtäglich sehe ich auch als Ergebnis meiner Erziehung, sprich meinen Fehlern. Ich würde mir wünschen, bei Kind 2 daher eine neue Möglichkeit zu probieren, um in 10 Jahren nicht wieder solche Probleme zu haben. Zudem hilft es eventuell auch bei der Großen etwas.
    LG Jennifer

  6. Meistens verstehen wir uns ganz gut – meine starke Zweijährige und ich. Das ist sehr schön! Wenn aber eine von uns (meist ich natürlich) zu müde, schlecht gelaunt, unaufmerksam, mit dem Baby beschäftigt ist und wir uns dann doch missverstehen, macht uns das umso ratloser und trauriger. Schöner wäre es wenn es noch schöner wäre!

  7. Den Kurs könnte ich gerade gut gebrauchen, meine 5 Jährige testet (ihre und meine) Grenzen und will alles bestimmen. Sie ist eifersüchtig auf den kleinen Bruder und fühlt sich zurückgesetzt.
    Da könnte ich Hilfe oder vielleicht auch Bestätigung meiner Erziehungsmethoden gebrauchen.
    Tolle Idee

  8. Hallo,
    Ich würde mich auch über einen Kurs freuen. Mein dreijähriger bringt gerade Sachen aus der Kita mit, „du bist böse“, „dann kack ich auf deinen Kopf“.. da verschlägt es mit im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache…

  9. Normalerweise mache ich bei so etwas nicht mit. Aber mit zwei Kindern (5mon und 2,5 Jahren),merke ich,dass ich dringend Infos in Richtung Erziehung und Umgang möchte. Ich würde mich sehr über den Gewinn freuen.
    Johanna

  10. Ich befasse mich schon seit Jahren immer wieder mit GfK, lesend und auch im Rahmen eines Workshops. Im Alltag mit Kindern finde ich es besonders herausfordernd und es würde mich total freuen, ein ganzes Jahr dabei begleitet zu werden. Denn ganz ehrlich – ich glaube nicht, dass irgendjemand mal eben GfK lernt. Dazu braucht es Übung im Alltag, immer wieder. Und gerade zu GfK mit Kindern habe ich noch nicht so viel gelesen, was wirklich praktische Tipps gibt.
    Also hüpfe ich mal in den Lostopf und versuche mein Glück.
    Danke für die Chance! ❤️
    Liebe Grüße
    Julia

  11. ICH WILL DA RAUS! Aus dieser Spirale gewaltförmiger Kommunikation, aus dem immer lauter werden und rumdirigieren. Das ist bei uns nicht immer so, wir haben auch entspannte und friedvolle Zeiten, aber leider gelingt mir das unter Druck und im Stress leider nicht. Es ist manchmal einfach zu viel (die Arbeit, der Haushalt, alleinerziehend…), dass ich es nicht schaffe, mich anders zu verhalten und das, obwohl ich es selbst hasse, wenn ich so bin. Es ist fürchterlich. Vielleicht könnte so ein Kurs dabei helfen, wenn es konkrete Alternativen gibt, die sich auch in einen sehr strukturierten und eng getakteten Alltag einbauen lassen und die mich unterstützen könnten, Dinge/Stress nicht bei den Kindern abzuladen, denn da gehören sie ja definitiv nicht hin. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, auch wenn meine Kinder schon 5 und älter sind, aber hoffentlich ist es nie zu spät.
    Viele Grüße, Claudia

  12. Das klingt richtig interessant. DaS wäre eine Riesen Hilfe für mich.
    Ich komme aus einem sehr strengen Elternhaus. Da war Gehorsam und Respekt den Eltern gegenüber das wichtigste. Und wenn wir uns mal nicht „benommen “ haben, gab es nicht den obligatorischen Kaps auf den Po, sondern wir wurden richtig verprügelt und durch diverse Strafen erniedrigt.
    Ich denke aus diesem Grund fällt es mir sehr schwer einen guten Weg in der Erziehung meiner Kinder zu beschreiten. Es klappt bei uns definitiv besser mit der Gewaltfreien Erziehung als bei meinen Eltern damals. Doch trotzdem merke ich wie ich noch geprägt davon bin und ich will mich bessern und an mir arbeiten.
    Deshalb würde ich mich sehr über den Gewinn freuen.
    Lg Elli

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