Lieblingslieder für alle – Individuelles Musik-Streaming mit Deezer Family

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In unserer Familie wird unheimlich viel Musik gehört. Mein heißgeliebtes Digitalradio dudelt quasi von Morgens bis Abends durch und im Zimmer der Perle singen all die wunderschönen Ohrwurm-Macher wann immer sie zu Hause ist. Sie singt und tanzt und krakelt teilweise recht laut, aber fröhlich, durch die Gegend und ich liebe diese Geräuschkulisse, denn sie ist eben typisch für uns und bedeutet einfach „Zuhause“. Nun ist es aber leider so, dass die typischen Radiosender meistens gefühlt nur 30 Lieder im Repertoire haben und diese den ganzen Tag rauf und runter spielen. Nach einer Weile kann das ziemlich nerven (von der Werbung mal ganz zu schweigen…ich sag nur „bekannte deutsch Müslimarke“…). Daher hat es sich so ergeben, dass wir, wie beim Fernsehen auch schon, mehr und mehr vom öffentlich-rechtlichen Angebot zum Streaming übergewandert sind.

Musik-Streaming ist toll. Keine Werbung, ganz viele Inhalte auf Abruf, es fliegen keine CD’s durch die Gegend und zerkratzen, man kann einfach raussuchen worauf man gerade Lust hat und es abspielen. Seit kurzem probieren wir den Streaming-Dienst „Deezer Family“ aus. Es ist echt der Wahnsinn auf wie viele Inhalte man auf Deezer Zugriff hat. Über 43 Millionen Tracks und Tausende Hörbücher kann man hier finden und das alles ohne nervige Werbung. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Mit Deezer Family kann man für jedes Familienmitglied ein eigenes Profil erstellen (bis zu 6 Stück) und ganz auf die Person abstimmen. Und jeder kann hören was er will, wann immer er will. So funktioniert das gemeinsame Musikhören, aber auch das individuelle, wenn ich grad mal keine Lust auf Bibi und Tina habe oder die Perle meine Musik mal wieder langweilig findet weil sie „ja kein Englisch verstehen kann“. Und ja, sie hört noch lieber gern die deutschsprachigen Sachen und ja…auch gern mal „Atemlos“ von der Helene. Noch ein Grund, warum es toll ist, dass sie das auch alleine tun kann.

Ich persönlich fand es auch ganz toll durch die ganzen Podcasts zu browsen und mir meine eigene Liste mit meinen persönlichen Favoriten und Interessen zusammenzustellen. So bin ich immer up to date, wenn es eine neue Folge gibt. Da gibt es wirklich tolle Sachen. Egal ob Sport, Psychologie, Marketing oder einfach die Nachrichten…So kann man auch einfach mal zwischendurch tolle neue Dinge lernen und so seine Zeit optimal nutzen. Auch die Auswahl an Hörbüchern von Deezer war erstmal überwältigend und ich konnte mich erstmal gar nicht entscheiden. So nutze ich gerne auch mal die Zeit des Einschlaf-Stillens um einem Kapitel von einem Hörbuch zu lauschen. Das geht nämlich prima im dunkeln und die Miniperle liebt eine gewisse Geräuschkulisse. So tu ich während dieser Kuschelzeit auch noch etwas gegen die Still-bedingte Matschbirne. Hat doch auch was.

Generell bin ich ja auch eher der Playlist-Typ. So stelle ich mir Playlisten zu den verschiedensten Situationen und Aktivitäten zusammen. Eine zum Laufen, eine zum Auto fahren, eine für Sonntags Morgens, eine für melancholische Stunden am Abend usw. Das finde ich wesentlich besser, als sich ständig mühsam durch etliche Alben scrollen zu müssen. Auch versteht es Deezer ziemlich gut attraktive Playlisten zusammen zu stellen, wo ich nicht jeden zweiten Track versucht bin ihn zu überspringen und wo ich auch noch neue Musik entdecke, die genau zu meinem Geschmack passt. Ziemlich schlauen Musikköpfe müssen dahinter stecken. Das zeigt sich auch an dem Deezer Dienst „Flow“, die einem basierend auf seiner Musikauswahl neue Musik vorschlägt. Und bis auf ein paar Ausnahmen stimmt das meistens auch. So habe ich schon einige neue Lieblinge entdecken können, die auch mal abseits der schon beschriebenen 30 Lieder der Radiosender sind. Ziemlich coole Sache.

Auch die Perle entdeckt immer wieder neue Sachen, wenn wir gemeinsam durch die Mediathek stöbern und ihr eine neue Liste erstellen. Es ist übrigens Wahnsinn, wie schnell Kinder sich den Text zu neuen Liedern merken können. Da merkt man, dass ihre Köpfe einfach noch frei sind von all dem Alltagsschrott, mit dem wir Erwachsene uns immer den Kopf vollmüllen. So kann sie weiter singend durch die Wohnung laufen und ist total stolz, dass sie „ihre“ Musik hat, wo sie der „Bestimmer“ ist und sich ganz leicht aussuchen kann, was sie hören will. Unsere Kinder wachsen diesbezüglich ja sowieso anders auf als wir. Während ich früher viel Zeit damit verbrachte vor dem Radio zu sitzen um dann rechtzeitig bei einem coolen Lied die Aufnahmetaste zu drücken, so haben sie Millionen von Liedern quasi (und buchstäblich) direkt in ihrer Hand. Sie können sich ganz individuell aussuchen, was sie gerade hören wollen und kennen es eigentlich gar nicht, dass ein anderer bestimmt, was gerade läuft. Außer im Auto, denn da bestimme ich was läuft. Und das ist nunmal eher NICHT die Helene.

Deezer kann man entweder kostenlos nutzen (hier ist das Angebot aber limitiert, jedenfalls auf dem Handy) oder man bucht sich ein Abo. Das Deezer Family Angebot gibt es für 14,99 Euro im Monat. Wer jedoch bei Vodafone ist bekommt da einen Discount, da lohnt es sich mal zu informieren. Mit einem Deezer Family Account kann man sich bis zu sechs verschiedene Profile erstellen und das gesamte Repertoire von Deezer werbefrei nutzen. Das coole: Mit dem Deezer Family Account kann jeder Nutzer das Premium + Angebot nutzen und sich seine Lieblingslieder auch runterladen und ohne Internetverbindung hören. Perfekt für das Flugzeug zum Beispiel, oder für unser Tablet, auf dem wir kein mobiles Internet haben.

Also wir können Deezer Family nur empfehlen. Es ist einfach zu handhaben, es gibt ein tolles Angebot, jeder kann das hören was er will und es gibt keinen Streit und keine Diskussion darum wer jetzt dran ist. Das kann mitunter sehr praktisch für den Familienfrieden sein, denn seien wir mal ehrlich…die wenigsten können doch wirklich etwas mit dem „Musikgeschmack“ ihrer Kinder anfangen, oder? Jedenfalls nicht dauerhaft, würde ich jetzt mal behaupten (ich versuche übrigens immer noch den Ohrwurm von „Stups der kleine Osterhase“ loszuwerden). Und anders herum ist es natürlich meisten auch voll langweilig und uncool, was die Alten sich da anhören.

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