Dinkel-Kürbisbrot mit Zimt – Rezept

Bei einem unserer Besuche letzte Woche schenkte uns die Perlenoma einen Kürbis aus ihrer Biokiste. Das passte ganz gut, denn ich hatte sowieso geplant ein Kürbisbrot zu backen. Also kauften wir noch fix alle andere Zutaten und als ich dann Samstag morgen (wegen eines Krampfes leider viel zu früh) aufwachte, machte ich mich gleich ans Backen. Bald schon roch meine Küche himmlisch nach Zimt und Kürbis und die Herbstsonne schien fröhlich zum Fenster hinein…so liebe ich mir ja den Herbst.

Das braucht ihr: 

  • 300 Gramm Kürbisfleisch (hier ist es eigentlich egal was für ein Kürbis – Butternut, Hokkaido, Muskat…you name it).
  • 500 Gramm Dinkel-Vollkornmehl
  • 350 ml lauwarme Buttermilch
  • Einen Hefewürfel (42 Gramm)
  • 100 Gramm geschmolzene Butter
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2-3 TL Zimt (nach Geschmack)
  • 50 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 3 EL geschrotete Leinsamen

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Das müsst ihr tun:

  1. Den Kürbis schälen (einen Hokkaido müsst ihr übrigens nicht schälen), würfeln und 10 Minuten lang mit etwas Wasser dünsten und danach die weichen Stücke pürieren.
  2. Währenddessen das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde machen und die Hefe hinein bröseln. Mit der lauwarmen Buttermilch und dem Zucker zu einem Teig vermischen. 15 Minuten unter einem Tuch an einem warmen Ort ruhen lassen.
  3. Den (hoffentlich) aufgegangenen Teig mit dem Kürbis-Püree, der geschmolzenen Butter, dem Salz, dem Zimt, den Sonnenblumenkernen und den Leinsamen vermischen. Erst mit den Knethaken des Handmixers, dann geht es aber besser mit den Händen. Wenn der Teig zu klebrig ist kann man noch etwas Mehl hinzu geben.
  4. Den Teig in eine gefettete (oder mit Backpapier ausgelegte) Kastenform geben und, wenn gewünscht, mit Haferflocken oder Kürbiskernen garnieren. Nochmals 15 Minuten unter einem Tuch ruhen lassen.
  5. Die Backzeit im vorgeheizten Backofen beträgt bei 200 Grad etwa 60-70 Minuten.

Danach das Brot etwas auskühlen lassen…aber nicht zu lange, eine lauwarme Scheibe sollte ziemlich direkt genossen werden (das ist der Vorteil, wenn man selber backt). Ansonsten schmeckt es süß oder herzhaft, zum Frühstück, Abendbrot oder auch zwischendurch.

kurbisbrot-mit-zimt

Das Brot passt super zur Brotzeit, aber auch zu Dips und (think Herbst) SUPPEN! Es ist so einfach und  mal eben nebenher gemacht und verleiht dem Haus einen tollen, zimtigen, herbstlichen Geruch. Wunderbar.

Man kann es auch nach Lust und Liebe variieren: Mit Rosinen, Apfelstückchen, Walnüssen, Mandeln, Haselnüssen, Möhren, Zucchini…man kann hier wirklich kreativ werden und auch das ein oder andere mal ausprobieren. Lasst mich wissen, wenn ihr es bei euch zu Hause mal versucht und welche Variation ihr gewählt habt. Ich bin ja neugierig!

Bis dahin…Happy Herbst!

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10 thoughts on “Dinkel-Kürbisbrot mit Zimt – Rezept

  1. Kann man auch anderes Mehl verwenden? ich vertrage nämlich kein Dinkel. (sorry falls das jetzt ein doppelpost ist, aber das Internet stürzt hier dauernd ab.

    1. Bestimmt. Habe überlegt es das nächste mal mit Glutenfreiem Mehl zu versuchen. Ich glaube da kann man ziemlich kreativ werden…probiere es doch mal und sag mir dann Bescheid… 😉

    2. Je nach Mehlsorte müsstest du dann mehr Flüssigkeit dazugeben 🙂 Roggenvollkorn schluckt zum Beispiel ziemlich viel. Das sieht man aber ganz gut am Teig. Wenn die kein Vollkornmehl nimmst, eher weniger Flüssigkeit 🤗

  2. Oh, ich kann das Brot förmlich riechen. Das klingt super und sieht auch wunderbar lecker aus! Ich probiere das Rezept bei Gelegenheit gerne mal aus, danke schön! 🙂
    Liebe Grüße
    die Alex

  3. Das hört sich wirklich sehr lecker an! Und ist für diese Jahreszeit bestimmt genau das Richtige :))….wir kommen gerade frisch aus dem Urlaub, aus nem hotel meraner land …von daher ist in meinem Kühlschrank eh noch ebbe^^…ich werd gleich mal einkaufen gehen, vielleicht gibt es das gesunde Brot ja schon morgen zum Frühstück 😉 ^^….danke für dieses rezept und ein schönes Wochenende! Maren

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