Teilzeitmama – Unser Versuch einer 50:50 Regelung

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Bei uns ist gerade einiges im Umbrauch und ich werde mal versuchen das Ganze und meine Gefühle und Gedanken dazu in Worte zu fassen.

Seit wir wieder in der alten Heimat wohnen kann der Perlenpapa die Perle ja sogar zur Kita bringen und auch abholen. Sogar viel einfacher als ich, die Kita liegt nur 5 Fuß-Minuten von seinem Haus entfernt. Jetzt kam er vor einigen Wochen mit dem Wunsch zu mir, dass er die Perle gerne öfter als nur jedes zweite Wochenende von Freitag nachmittag bis Montag morgen sehen würde und schlug eine 50:50 Regelung vor.

Meine erste Reaktion war: NIE IM LEBEN WÜRDE ICH DAS MEINEM KIND ANTUN!!! Ich war nie ein Fan von dieser Regelung, besonders seit ich mal einen Jungen traf, der damit aufgewachsen war und der das ziemlich doof fand. Er sprach davon, dass er nie ein Zuhause hatte, sondern es nur Mamas Zuhause und Papas Zuhause gab und er quasi sein Leben lang aus dem Rucksack lebte. Das würde ich der Perle nicht antun wollen…sie sollte nicht dermaßen entwurzelt werden.

Doch dann begann es in mir zu arbeiten….wie immer wenn ich erstmal komplett gegen etwas bin und ich erstmal nur die Contras sehen kann. Aber ein paar gute Freunde von mir halfen mir in dem sie alle Pros raushauten, an die sie denken konnten. Und auch die Perle half kräftig mit in dem sie immer sagte, dass sie gerne beim Papa wohnen würde. Kein schönes Gefühl. Aber das ist natürlich klar. Beim Papa gibt es bislang keinen Alltag, er ist der Party-Papa. Da wird gespielt und Dinge unternommen, da sie ja „so selten“ da ist. Außerdem sind sie da zu zweit und können sich die Perlen-Bespaßung aufteilen. Klar gefällt der Perle das. Eine 50:50 Regelung würde das ändern und würde der Perle zeigen, dass es auch beim Papa Alltag geben kann. Auch würde es dem Perlenpapa zeigen, dass Kind und Job oder generell Alltag mit der Perle nicht immer so easy-peasy ist. Das kriegt er hin, gar keine Frage, aber vielleicht versteht er dann mal die Doppelbelastung, die ich damals in Maastricht hatte.

Natürlich würde ich die Perle schrecklich vermissen, wenn sie beim Papa ist, aber ich hätte auch viel mehr Luft um mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Ich denke auch, dass diese Regelung bei potentiellen Arbeitgebern gern gesehen ist, da ich alle zwei Wochen halt wirklich flexibel wäre und mich nicht mit Kinderkranktagen und Abholzeiten herumschlagen muss. Auch bei der Partnersuche wäre diese Regelung durchaus von Vorteil und ich säße nicht jeden Abend unter der Woche alleine auf der Couch, sondern könnte wirklich Dinge erledigen oder mich mit Leuten treffen und generell meinen Tag ganz anders organisieren. Das wäre doch auch was.

In erster Linie geht es natürlich erstmal darum was der Perle gut tut und da hat der Perlenpapa das Ganze ganz gut auf den Punkt gebracht. Seit seine Freundin eingezogen ist hat die Perle sich nämlich in den Kopf gesetzt, dass sie auch beim Papa wohnen will. Wie gesagt, kein schönes Gefühl. Der Perlenpapa meinte nun, wenn wir ihr jetzt geben was sie will, jedenfalls teilweise, dann würde sie ziemlich schnell herausfinden, dass es nicht alles immer so rosig ist beim Papa und würde aufhören immer zum Papa zu wollen. Wenn wir dem aber nicht nachkommen, dann kann es sein, dass sie irgendwann, wenn sie älter ist, ganz zum Papa möchte. Und das würde ich gern vermeiden. Das habe ich damals selbst so gemacht und das war ein riesengroßes Chaos und sicherlich nicht förderlich für meine Entwicklung.

Ich denke mittlerweile, dass eine 50:50 Regelung eine Win-Win-Win-Situation wäre, von der alle Beteiligten profitieren würden, alle auf ihre Weise. Die Perle würde mehr Zeit mit ihrem Papa verbringen und bekäm eine realistische Vorstellung von einem Leben bei Papa, der Perlenpapa könnte mehr Zeit mit der Perle verbringen und ich hätte mehr Freiraum um mein Leben zu organisieren. Eigentlich hört sich das ganz gut an, oder?

Trotzdem, einige Vorbehalte bleiben. Die Sache mit der Entwurzelung macht mir noch immer zu schaffen. Doch vielleicht ist es in der heutigen Zeit ganz praktisch, wenn man Flexibilität lernt und nicht zu eingefahren aufwächst. Ich war auch bei der psychologischen Beratungsstelle, die einmal im Monat in unserer Kita stattfindet. Der Psychologe hat mir sehr viel Mut gemacht und meinte, dass kleine Kinder diese Anpassungsarbeit ohne weiteres verkraften würden, dass es aber meistens schwieriger für die Erwachsenen ist. Das kann ich absolut nachvollziehen, es wird eine Weile dauern, bis ich mich daran gewöhne. Bisher ist mein gesamtes Leben ja um die Perle herum organisiert. Er sagte auch, dass es für die Kinder ganz wichtig ist, dass die Eltern damit gut klar kommen, da so kleine Menschen sehr solidarisch sind und sich meist an das Elternteil klammern, das mit der Situation nicht so gut klar kommt. Ich werde also sehr schwere Anpassungsarbeit meinerseits leisten müssen, damit die Perle mit dieser Situation gut klar kommt. Der Psychologe war etwas besorgt, dass ich erstmal in ein Loch fallen werde, das gilt es dann zu vermeiden. Was er auch ansprach ist der Fakt, dass die Perle mit einer 50:50 Regelung stetig zwischen zwei unterschiedlichen Erziehungsstilen hin und her wechseln würde. Doch dieses Argument konnte ich, zum Glück, schnell entkräften. Der Perlenpapa und ich sind eigentlich nicht ganz so verschieden in der Art wie wir erziehen. Er nennt es zwar nicht bedürfnisorientiert aber er ist schon in der Richtung unterwegs, ganz reflexartig irgendwie. Und dem habe ich eigentlich nichts auszusetzen.

Nun ist es morgen soweit, die Perle wird das erste Mal von der Freundin des Perlenpapas zur Kita gebracht. Das ist eine Art Probe, denn um die Perle abholen zu können müsste der Perlenpapa sehr früh mit der Arbeit beginnen. Aber ich bin mir sicher, dass die Zwei das ganz gut wuppen. Ich bin ja generell ein Fan der Perlenpapafreundin und finde, dass sie das mit der Perle alles ganz wunderbar macht.

Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie die perlenlose Zeit dann für mich werden soll, vor allem mit was ich diese Zeit dann füllen werde, aber das ist nun wirklich mein eigenes Problem und das sollte ich nicht auf die Perle abwälzen und ihr dadurch diese Gelegenheit nehmen.

Man darf also gespannt sein, wie sich die Dinge hier in naher Zukunft entwickeln werden. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Reaktion der Perle, wenn wir ihr sagen, dass sie jetzt halb beim Papa wohnen darf. Sie wird sich sicher riesig freuen. Ein bitterer Beigeschmack bleibt natürlich. Immerhin will man seinem Kind ja eigentlich genügen. Aber ich bin ja nachwievor einfach froh, dass sie einen Papa hat, den sie liebt und der sie liebt. Da muss man schonmal Abstriche machen, glaube ich.

Wenn ihr selbst die Erfahrung mit dem 50:50 Modell gemacht habt wäre ich um Erfahrungsberichte sehr dankbar.

 

14 thoughts on “Teilzeitmama – Unser Versuch einer 50:50 Regelung

  1. Wie spannend bei euch!
    Ich lebe das schon seit zwei Jahren, und die Krabbe war erst ein Jahr alt, als es losging. Wir haben das sofort nach der Trennung eingeführt, da gab es gar keine Widerstände bei keinem von uns – so gesehen war es kein separater Umbruch für uns, sondern nur ein weiterer Aspekt der Gesamtsituation.
    Für die Krabbe klappt es sehr gut, würde ich sagen. Sie passt sich problemlos in die verschiedenen Umgebungen an, die Wechsel sind über die Kita und daher nicht abrupt. Für mich und meinen Freund ist es tatsächlich schwieriger, glaube ich. Für den Papa weiß ich es gar nicht, wir kommunizieren nur über Organisatorisches…
    Und die viele freie Zeit bekommt man nach einer kleinen Gewöhnungsphase enorm gut herum. Tatsächlich ist es für die Arbeit enorm praktisch, dass man auch mal einfach Überstunden, Abendveranstaltungen und Dienstreisen machen kann. Und privat genieße ich es sehr, dass ich abends mal zum Sport und ins Kino kann oder einfach nur Pärchenzeit zu Hause ohne Verantwortung habe.
    Bist du noch auf Jobsuche? Dann hast du natürlich sehr viel mehr Zeit zu füllen, aber da würde ich in erster Linie raten: such dir ein schönes Hobby. Draußen. Jetzt kannst du es 🙂

    1. Ja, ein neues Hobby muss auf jeden Fall her…ich bin mal gespannt wie das wird. Danke für deinen Erfahrungsbericht. :-* Scheint ja ganz gut zu klappen bei euch.

      1. Ja, das könnte sich jetzt aber auch bald ändern, falls der Papa weiter weg einen Job findet. Wenn die Krabbe es anders haben wollen würde, müssen wir ebenfalls flexibel sein… es ist ein Modell, das wahrscheinlich immer nur sehr begrenzt funktioniert. Immerhin müssen sehr viele Voraussetzungen da sein und alle Beteiligten zufrieden damit sein. Das ist sehr viel für eine Trennungsfamilie!

        Und gerade dieses Bewusstsein, dass es jederzeit änderbar sein könnte, finde ich sehr anstrengend. Aber ansonsten ist es gerade ziemlich optimal.

  2. Das klingt wirklich nach einer ziemlichen Umstellung. Ich weiß nicht, ob ich das so toll fände, sollte es bei uns irgendwann mal so sein. Ich drück euch die Daumen, dass das für euch alle eine gute Alternative ist.
    LG, Becky

  3. Ich finde es toll, dass ihr das so angehen wollt und das Wohl der Perle stets im Blick habt. Ich finde es auch gut, dass sie dadurch lernt, dass Papa-Zeit nicht nur Party ist, das kann sich nämlich später theoretisch zu Deinem Nachteil entwickeln. „Dann gehe ich halt zu Papa! Der ist viel entspannter!“ Nur so als Anmerkung.
    Es ist gut und kann der Perle viel bringen, in zwei „Welten“ zu leben, Hauptsache, in jeder erfährt sie ne Menge Liebe und Unterstützung.

    Und für Dich ganz persönlich hoffe ich, dass Du Deine freie Zeit auch genießen kannst. Dein Kind wird Dir so oder so fehlen ;), ob sie nun am Wochenende weg ist, oder eine ganze Woche.

    Alles Gute für Euch.
    Tante Emma

  4. Die 50:50 Regelung hatte ich mit der Großen und ihrem Papa eine lange Zeit, die im Kindergartenalter begann und mit Beginn des ersten Schuljahres wieder aufgelöst wurde. Es gab sehr viele Schwierigkeiten, was nicht zuletzt an den erwachsenen Menschen und ihren unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen lag.
    Ein solches Konzept kann funktionieren, es bedarf aber vieler Grundsätze und vor allen Dingen guter Elternkommunikation. Ich wünsche dir und deiner Perle von Herzen, dass in eurem Fall alles gut läuft und auch die Beziehungen auf der Erwachsenenebene stets freundlich und verständnisvoll bleiben!

  5. Hallöchen, ich würde es nur machen, wenn die Eltern trotz Trennung gut kommunizieren können.
    Ich habe das bei unserer Trennung verweigert, weil wir eine schreckliche, jahrelange Streit-psychische Gewalt-Zeit hinter uns hatten. Es war unmöglich, mit dem Exmann normal zu kommunizieren und er hatte nicht die Kinder, sondern nur sich dabei im Blick.
    Noch heute werden die Kinder emotional erpresst durch ihn und mich lässt er nicht im neutralen Bild stehen.
    Wenn ich das 50:50 Modell planen würde, wäre es meiner Meinung nach am effektivsten für die Kinder, wenn es eine Kinderwohnung gäbe, so dass die Eltern pendeln müssen.
    Das hieße, dass die Kinder immer das gleiche Zuhause haben. Und die Eltern, die ja die Trennung zu verantworten haben, tragen die Last.
    Alles Gute weiterhin,
    Eva

  6. Der Vater unserer Kinder war 14 Jahre lang überzeugt von der klassischen Rollenverteilung (der Mann verdient das Geld und verteilt es auch von seinem eigenen Konto aus, während er die Ausgaben der Frau kontrolliert, er hat ein eigenes Arbeitszimmer, und die Frau muss sich seinem Lebensrhythmus anpassen). Als die 4 Kinder dann aber geboren waren und er beruflich nicht den Erfolg hatte, den er sich erträumt hat (er wollte Professor werden, hat sich jahrelang die Tage und Nächte um die Ohren geschlagen, um möglichst viel zu publizieren, arbeitete teilweise im Ausland und war kaum für die Kinder da), stellte er sich vor, dass ich mir eine andere Wohnung suchen sollte, tagsüber zu ihm in die Wohnung kommen sollte, um die Kinder zu betreuen, und abends verschwinden müsse, weil er nicht mehr mit mir zusammenleben wolle. Das hab ich natürlich nicht mitgemacht und bin ausgezogen. Dann sollte wegen der Gleichberechtigung ein Wechselmodell her. Der Vater kaufte sich eine Nähmaschine und eine Brotbackmaschine, kocht seitdem Marmelade ein und backt mehrmals monatlich Kuchen. Unsere Kinder haben immer Schokolade oder Riegel in der Brotbüchse, fast täglich besucht er sie in der Schule (auch wenn meine Umgangszeit ist) und schreibt ihnen Briefchen, die er in meiner Umgangszeit in unseren Briefkasten steckt. In den ersten Jahren war es sogar so, dass er bei jedem Wechseln in seiner Wohnung Geschenke für die Kinder versteckt hat – die Kinder hatten „Dauerostern“! Mittlerweile finden sie Ostern und Weihnachten „scheiße“, weil sie immer 2x suchen müssen und 2x Geschenke auspacken müssen. Wenn sie von ihrem Vater wiederkommen, laufen sie wie Falschgeld durch die Gegend, sie wissen nichts mit sich anzufangen, wenn sie keiner bespaßt oder sie sich allein beschäftigen sollen. Ich selber musste nach der Trennung erst mal eine Ausbildung machen, weil dafür wegen der Karriere des Vaters vorher keine Zeit war. Teilzeitausbildungen gab es nicht in meinem Bereich. Also musste ich die Kinder in meiner Betreuungszeit in die Fremdbetreuung abschieben, um das Wechselmodell finanzieren zu können. Jetzt habe ich endlich eine Arbeit, habe aber einen Arbeitsweg von 100 km. Wegziehen kann ich nicht wegen des Wechselmodells. Da ich nicht täglich fahren kann (dann würde ich gar keine Zeit mehr mit den Kindern haben), habe ich einen Nebenjob. Die Zeit, die für die Kinder übrigbleibt, beträgt ca. 10 h pro Arbeitswoche, das macht für 1 von 4 Kindern 2,5. Ich bin in den letzten 5 Jahren des Wechselmodells mehrfach schwer krank geworden und hatte kaum Geld, manchmal sogar riesige Schulden. Wenn ich kein Geld für die Klassenfahrten hatte, habe ich mich mit meinem Instrument auf die Straße gestellt und gebettelt. Unsere Kinder sind teilweise schwer krank geworden, eines ist beinahe gestorben. Ein Kind ist mittlerweile erwachsen und leidet derzeit unter Depressionen.

  7. ööööhm. Also der Perlenpapa übernimmt 50% der Verantwortung und das äußert sich darin, dass seine Freundin euer Kind zur Kita bringt? Auf gut deutsch: Sobald er die Verantwortung übernimmt, wird sie gleich mal an seine Partnerin outgesourcet? Klassische Rollenverteilung deluxe.

    Versteh mich nicht falsch – wenn es ok für alle Beteiligten ist, spricht nichts dagegen, dass seine Partnerin das Kind bringt. Aber es ist schon sprechend, dass als erstes die Kinderbetreuungs-Aufgabe der Frau überreicht wird.

  8. Wir fahren das Wechselmodell seit inzwischen 7 Jahren, der Krümel ist grade 8 geworden. Ich bin sehr überzeugt davon, weil das Kind beide Eltern im Alltag erlebt und es nicht den einen für Hausaufgaben und Aufräumen und den anderen für Schwimmbad und Zoo gibt, sondern beide alles machen. Es bedarf Absprache, aber Dinge unterschiedlich regeln tun auch zusammenlebende Eltern… Mein Sohn kommt gut klar, er hat eben zwei Zimmer, zwei Mal zu Hause, zwei Fahrräder und zwei Schreibtische- aber eine Schule, einen Fußballverein und einen Freundeskreis. Wir haben inzwischen beide neue Partner, die auch ihren Teil zu Erziehung und Zusammenleben beitragen, hier hat er eine kleine Schwester, dort ist er Einzelkind. Für uns (und damit meine ich auch ausdrücklich unseren Sohn, der es sich anders nicht vorstellen könnte) funktioniert es gut. Und es hat den Vorteil, dass ich weiß, wen ich als erstes fragen kann, wenn ich Betreuung brauche. Geht der Krümel halt ins andere zu Hause…

  9. Wir haben das Wechselmodell seit der Trennung; vor kurzem erweitert auf wochenweise, d.h. eine Woche bei der Mutter (bei mir) und eine Woche beim Vater im Wechsel. Wir haben beide jeweils neue Partner. Die Kinder tolerieren das Modell mal mehr und mal weniger gut; je nachdem in welcher Entwicklungsphase sie sich befinden. Mal ist der Papa bevorzugt und manchmal mehr die Mama. Ich denke schon, dass die Kinder durch die Trennung ein Trauma erfahren haben und ich habe Angst, dass sie später mal mit Ängsten oder Depressionen zu kämpfen haben. Deshalb bereue ich zutiefst meine Kinderwünsche. Hätte ich nur keine Kinder bekommen; dann hätte ich ihnen das alles ersparen können. Deshalb fühle ich mich schuldig. Aber was sollen wir machen? Wir wurschteln uns so durch und werfen uns die Kinder (Verantwortung) immer hin und her. Die Kinder ganz nehmen kann und möchte ich nicht; da wäre ich schon eher dafür, dass die Kinder komplett beim Papa wohnen. Vollzeitmama und nur zu Hause sein kann ich mir nicht vorstellen und nicht leisten.

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