Warum ich manchmal nicht blogge #regrettingbloggerhood

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Durch die Blogfamilia Community bin ich über die Blogparade über #regrettingbloggerhood von „Noch ne Muddi“ gestolpert. Und da ich in letzter Zeit immer wieder mal Probleme mit dem Bloggen hatte dachte ich, ich schreibe mal meine Gedanken dazu auf.

Es ist ja in letzter Zeit etwas ruhig hier geworden. Das lag an vielen verschiedenen Aspekten. Zum einen war im Real Life einfach soviel los, dass ich kaum zum bloggen kam und zum anderen gab es soviele Themen, über die ich einfach nicht bloggen wollte. Einerseits, weil ich keine Worte dafür fand, andererseits aber auch, weil ich nicht in der Öffentlichkeit darüber schreiben wollte. Unter Ersteres fiel zum Beispiel der plötzliche Tod meiner lieben Oma, wofür ich einfach keine passenden Worte fand.

Also legte ich eine kleine Blogpause ein. Das fanden aber einige Leser nicht so gut und bald schon erreichten mich Nachrichten mit Nachfragen, wenn es denn weitergehen sollte in der Perlenwelt. Auch gab es Nachfragen nach den Gründen meiner kreativen Pause, die ich aber öffentlich nicht ausbreiten wollte. Ich finde es gibt einfach Themen, die einerseits nicht in die Öffentlichkeit gehören weil sie zu privat und persönlich sind und andererseits auch einfach nicht in das Themengebiet der Perlenwelt passen. Natürlich freut es mich, wenn eifrige Leser nachfragen wenn eine Weile nichts mehr kommt, denn das bedeutet ja, dass sie meine Texte gerne lesen und dies auch relativ regelmäßig tun. Da fühle ich mich schon geschmeichelt. Aber ich wünsche mir auch, dass man etwaige kreative Pause auch als solche respektiert.

Natürlich schwingt da auch ein wenig das schlechte Gewissen mit. Ich will ja meinen treuen Lesern nicht vor den Kopf stoßen oder sie endgültig vergraulen. Daher fühle ich mich an jedem Tag, an dem ich nichts schreibe, bzw. veröffentliche, ziemlich schlecht. Fast schon schuldig. Aber wenn der Kopf voll ist mit Dingen, über die ich nicht bloggen möchte oder kann, dann ist es ziemlich schwierig Content zu finden, der passt. Und auf Teufel komm raus irgendeinen Content zu produzieren hat noch nie gut funktioniert. Da kommt meistens nichts lesbares bei raus.

Ob ich es manchmal bereue Bloggerin geworden zu sein? Naja, bereuen ist ein starkes Wort. Ich mag mein Blog und freue mich über das kreative Outlet. Aber mit dem Blog kommt die Leserschaft und mit ihr halt auch ein gewisser Druck regelmäßig Content zu produzieren. Generell kann ich mit dem Druck gut umgehen, aber wenn das Real Life dazwischen funkt kann es schonmal etwas viel werden. Da muss ich dann unsere Privatsphäre wahren und genau abwägen, was ich öffentlich preisgebe und was aufgeschrieben wird. Aber da muss man als Blogger durch. Und es gibt ja auch viele neutrale Themen, über die man schreiben kann. Ich halte mich dann gerne an Rezepte und Buch Rezensionen oder die regelmäßigen Blog-Aktionen, an denen die Perlenwelt teilnimmt.

Generell muss man halt durch die Täler der kreativen Schreibe durch und daran glauben, dass auch wieder bessere Zeiten kommen, in denen es einfach läuft und die Wörter eben nur so sprudeln. Dann macht das Bloggen auch wieder Spaß. Blogger glücklich = Leser glücklich…alle glücklich.

3 thoughts on “Warum ich manchmal nicht blogge #regrettingbloggerhood

  1. Hey, mir geht’s zur Zeit genauso… hab seit gut einem Monat nicht mehr gebloggt, was vermutlich der längste beitragsfreie Zeitraum auf meinem Blog ist. Allerdings ist der Grund sehr simpel: Ich bin voll und ganz mit meinen anstehenden mündlichen Prüfungen (Examen!!!) beschäftigt. Ich denke, jede*r Leser*in kann verstehen, dass man kein Automat ist, und das Bloggen eben ein Hobby ist, für das man unterschiedlich viel Zeit hat. Ich möchte mich da als Bloggerin echt nicht von irgendeiner (vermutlich nur imaginierten) Erwartungshaltung abhängig machen!
    Also: Weg mit dem schlechten Gewissen und rein ins Leben!

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