Unser ganz eigener Pinterest-Fail

Auf Blogs postet man ja gerne seine Erfolge. Also ich schreibe jedenfalls sehr gerne über meine Erfolge in der Küche, wenn mir ein Rezept oder ein Gericht so richtig gut gelingt und dabei noch toll aussieht. Das macht schon was her, so mit hübschen Bildchen und nem tollen Serviervorschlag. Naja, aber wie das im Leben so ist, es geht nicht immer alles glatt und so erlebten wir gestern unseren ganz persönlichen Pinterest-Fail, der eigentlich so schlimm ist, dass man schon wieder drüber schmunzeln kann. Naja, und den möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten (habe es ja auf Twitter schon versprochen…).

Am Montag war ja die Perlenpatentante zu Besuch und wir hatten uns vorgenommen Plätzchen zu backen. Jeder sollte ein Rezept raussuchen und naja…dann würden wir backen. Natürlich ging ich gleich auf Pinterest um dort die coolsten Weihnachtsplätzchen zu finden und verliebte mich ganz schnell in ein paar quietsch-bunte Swirl-Cookies . Die sahen zudem auch noch relativ easy aus.

Das Original
Das Original

Also bestellte ich fix ein bisschen Lebensmittelfarbe (Die Gelfarben von Wilton, die wollte ich schon immer mal haben) und montags kauften wir zusammen den Rest der Zutaten. Die Perlenpatentante wollte zudem noch Zimtsterne backen.

Wieder zu Hause legten wir gleich los. Für den Teig benutzten wir dieses Rezept, welches versprach, dass die Plätzchen ihre Form behalten würden. Ich dachte, das wäre bestimmt eine gute Eigenschaft für Plätzchen bei diesem Projekt. Wir hielten uns wirklich an die Anleitungen (das mache ich ja nicht oft) und stimmten jeden Schritt genau ab. Da die Perle mitmachte durfte sie die drei Farben auswählen und wollte grün, orange und, natürlich, pink. Der Teig wurde mit den Farben unglaublich knallig, was uns sehr gefiel (auch wenn unsere Hände danach bunt gesprenkelt waren).

Nachdem der Teig im Kühlschrank chillte (und wir währenddessen die Zimtsterne machten) rollten wir ihn aus, legten ihn übereinander und rollten ihn wieder ein, genau wie es das Rezept von uns verlangte. Ich war schon erstaunt ob der Dicke der Rolle aber ok. Dann ging es ans schneiden und genau da zeigte sich, dass es wohl nicht so gut klappen würde wie gedacht. Die Scheiben, die ich abschnitt zeigten keine kreisrunde Form der Farben sondern einen seltsamen Farbenmix. Schön war das nicht. Ich legte die „Fladen“ auf das Backpapier und ahnte Schlimmes. Aber wir wollten sie trotzdem backen. Naja und was soll ich sagen? Sie hielten natürlich NICHT wie versprochen ihre Form. Aber seht selbst:

Darf ich vorstellen: Einhorn-Kacke.
Darf ich vorstellen: Einhorn-Kacke.

Naja…nun bleibt uns noch, wie nach jedem echten Pinterest Fail, zu sagen: NAILED IT!

PS: Den Rest der Rolle rollten wir aus und stachen Plätzchen aus. Doch mit jedem Ausrollen veränderte sich die Farbe bis es letztendlich nur noch ein grünbrauner Klops war. Sah ein wenig aus wie Elefanten-Kacke. Aber naja…wir haben sie hinterher hübsch dekoriert und sie schmecken wirklich nicht schlecht. Also nochmal das Beste draus gemacht.

Die Alternative Variante.
Die alternative Variante.

7 thoughts on “Unser ganz eigener Pinterest-Fail

  1. 😀 ich musste ehrlich sehr lachen, ich finde mich da nämlich eindeutig wieder. Hatte auch schon den einen oder anderen Fail aber so herrlich wie du, habe ich da (noch) nicht drüber geschrieben…
    Liebe Grüße,
    Birgit

  2. Herrlich, auch mal die andere Seite zu sehen 😉
    Die Swirl-Kekse lachen mich auch schon lange an 😉 Ich werd wohl mal einen Versuch starten, hoffentlich wirds was =D

    Viele Grüße,
    Fiona

  3. Haha sorry Fürs lachen aber dieser Bericht hat mich dann doch etwas erheitert

    Mir ging es übrigens mal mit cake Pops ähnlich – alles ganz easy alles ganz hübsch … Bei mir landete es voller Frust irgendwann im Müll denn ich hab da scheinbar kein Händchen für :p

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

%d Bloggern gefällt das: