#WMDEDGT 11/15 – Tagebuchbloggen

Es ist wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen fragt mal wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (#WMDEDGT). Na das hier:

7:15 Der Wecker klingelt und reißt mich aus ein paar sehr wirren Träumen. Die Perle ist genervt von dem Gebimmel, kuschelt sich an mich und mault „mach das auuuus!“. Gesagt, getan…also snoozen wir noch eine Weile und stehen dann um 7:40 auf. Katzenwäsche, Zähne putzen, anziehen. Die Perle ist guter Dinge und singt die meiste Zeit. Ich hingegen kann es kaum erwarten, dass mein Kaffee endlich durchgelaufen ist. Den gönne ich mir dann auch gleich während die Perle einen Joghurt frühstückt.

8:35 Wir verlassen das Haus. Die Perle entdeckt, dass es wohl über Nacht geregnet hat und versteckt sich vorsichtshalber, trotz blauem Himmel, unter ihrer Kapuze. Leider zerstört sie so den von mir akribisch geflochtenen Zopf. Naja…wenigstens 20 Minuten hat er gehalten. Wir setzen uns ins Auto und fahren los. Heute sind unheimlich viele Müllautos unterwegs, was der Perle sehr viel Spaß bereitet. Wenig später sind wir an der Kita. Die Perle geht rein, zieht sich um und kommt dann zum Fenster in der Kuschelecke um mir zu winken, während ich zurück zum Auto gehe.

9:10 Ich bin wieder zu Hause und mache mir erstmal einen Latte Macciato. Meine neue Kaffee Maschine kann das nämlich, jaha! Mit dem Latte setze ich mich zu meinem Laptop an den Küchentisch und veröffentliche erstmal den gestern von mir verfassten Blogeintrag über das Brownie-Rezept. Dann teile ich den Artikel auf allen verfügbaren Kanälen und bleibe etwas auf Pinterest hängen, wo ich Crockpot-Rezepte suche. Dann wird etwas getwittert und auf Facebook gelesen und nebenher verschicke ich ein paar Whatsapp Nachrichten.

10:30 Ich bearbeite meinen erstaunlichen Papierberg (was da bei einem Umzug so zusammen kommt ist echt Wahnsinn). Hier müssen ein paar Rechnungen bezahlt werden, da muss etwas ausgefüllt zurück geschickt werden. Nebenher kann ich aber zum Glück auch einiges wegwerfen, was nicht auf den „Abheften“-Stapel kommt. Dann gucke ich nach neuen Stellenangeboten. Ich finde ein paar interessante und nehme mir vor morgen unbedingt wieder ein paar Bewerbungen zu schreiben.

Gegen 11:00 fahre ich los, eine Rechnung bezahlen und gehe bei dieser Gelegenheit noch am Briefkasten vorbei um ein paar Briefe loszuwerden. Auf dem Rückweg komme ich an der Apotheke vorbei, in der ich gestern ein Rezept bestellte und hole das auch noch fluchs ab. Wieder zu hause klingelt auch gleich der DHL-Mann. Puh, grad noch rechtzeitig zu Hause gewesen. Ich habe ein Nachtlicht für den Flur bestellt, damit die Perle sich nachts auch in der neuen Wohnung zurecht findet wenn sie zu mir ins Bett kommt. Außerdem habe ich einen Ständer für die Tassimo-Kapseln bestellt, denn bislang hatte ich die verschiedenen Packungen nur wenig schick auf der Anrichte stehen. Hiervon verspreche ich mir wenigstens ein bisschen mehr Ordnung.

12:30 Bügeltime! Die Vorhänge, die heute nachmittag hier im Wohnzimmer angebracht werden sollen sind noch im Trockner und müssen schnell gebügelt werden. Und wenn ich schon mal dabei bin räume ich den Rest der Wäsche natürlich auch gleich weg. Übrigens: Ich HASSE bügeln.

14:00 Ich bin wieder an der Kita um die Perle abzuholen. Ich quatsche noch ein wenig mit ein paar Kita-Mamis, die ich noch von früher kenne und dann geht es rein. Die Perle kommt sogar gleich mit und beschwert sich gar nicht, dass ich es wage sie schon abzuholen. Sie schenkt mir ein Bild und ein ausgeschnittenes Herz „weil ich heute Geburtstag habe, aber ich werde erst zwei Jahre alt“. Aha. Wir fahren wieder nach Hause. Im Briefkasten liegt eine „Willkommen im neuen Zuhause“-Karte von der Perlenpatentante. Die Perle freut sich…und ich mich auch, besonders weil sie uns nächsten Montag besuchen kommt. In der Wohnung angekommen räume ich kurz auf und mache mir einen Kaffee. Die Perle bekommt einen Nachmittags-Snack (Kekse und Äpfel) und macht sich an ihren Bügelperlen zu schaffen. Nun warten wir auf den Freund des Perlenopas, der mir eigentlich heute meine Regale und Lampen an die Wände schrauben will.

15:00 Der Freund des Perlenopas klingelt. Er ist da um mir meine Regalbretter, Garderobe und so weiter an die Wände zu bringen. Ich zeige ihm schnell alles was gemacht werden muss und dann biete ich ihm erstmal einen Kaffee an. Und dann geht es an die Arbeit. Bald kommt auch der Perlenopa und ein wenig später auch die Perlenoma. Die Perle ist entzückt über soviel Besuch und fordert alle nacheinander zum spielen auf. Wir werkeln bis es allmählich dunkel wird. Und Schritt für Schritt wird unsere Wohnung immer wohnlicher.

19:00 Alles hängt: Handtuchhalter, Regale, Gardinen, Garderoben, Gewürzschrank. Ich bin begeistert. Allmählich verabschieden sich alle und fahren nach Hause. Wir müssen auch noch schnell los, einkaufen (ich habe nämlich keinen Latte Macciato mehr für morgen früh). Auf dem Weg begegnen wir ganz vielen Laternenkindern, denn an der Schule um die Ecke war heute Martinsumzug. Wir kaufen schnell ein paar Kleinigkeiten ein und die Perle staubt natürlich wieder eine Scheibe Wurst an der Wursttheke ab.

19:30 Wieder zu Hause werden schnell die Einkäufe weggeräumt. Dann mache ich der Perle Abendessen und räume ein wenig die Küche auf, während wir ein wenig quatschen. Ich mache mir auch ein schnelles „grilled cheese“ und setze mich zu ihr. Sie hat mal wieder so viel zu erzählen, dass sie mehrfach ans Essen erinnert werden muss.

20:00 Bettzeit für die Perle. Wir durchlaufen das übliche Ritual mit Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, Papa anrufen, Geschichte vorlesen. Die Perle ist wesentlich weniger aufgedreht als gestern und ich hoffe, dass sie dann auch bald schläft, ich möchte nämlich unbedingt „The Voice of Germany“ gucken. Nachdem dann das Licht aus ist setze ich mich auch gleich auf die Couch und mache den Fernseher an. Nebenbei schreibe ich eben noch schnell diesen Beitrag zu Ende und werde den Rest des Abends auf der Couch zubringen. Meine Füße tun ganz schön weh von diesem Tag.

So und später werde ich mich noch angucken, was ihr so den ganzen Tag gemacht habt, da bin ich nämlich immer ganz neugierig.

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