Gebettet in Berlin

So, da kam und ging mein Wochenende in Berlin…und ich habe kaum etwas davon mitbekommen.

Das Wochenende begann mit der Zerstörung meines Handys (ja…ich bin handylos…ich versuche nicht durchzudrehen, also werde ich auch nicht lange auf diesem Punkt verweilen). Nach 10 Minuten an der Base-Hotline und 30 Minuten an der Strippe mit dem (wirklich netten) Applecare war sein Schicksal besiegelt – das Handy ist zu retten…die Daten aber nicht. Ok…tief durchatmen…alternative Lösung finden…und vor allem: die Nummern der Berliner Leute und Mitfahrer aufschreiben. Und dem Perlenpapa eben vom Drama berichten, nicht dass er denkt ich sei mit der Perle abgetaucht.

Nachdem die Perle zum Wochenend-Urlaub beim Papa abgegeben wurde ging es dann ab nach Berlin…schon bei Dortmund verspürte ich leichte Kopfschmerzen, bei Porta Westfalica dann begann der Schüttelfrost und bei Hannover hatte ich schon richtig toll Fieber. Zum Glück war die Perlen-Patentante dabei und konnte für mich weiterfahren. Als wir in Berlin ankamen hatte mich die Grippe schon fest in ihrem eisernen Griff und ich konnte nur noch „Hallo“ und „kann ich ins Bett?“ sagen. Die Nacht war die Hölle und am nächsten Tag schaffte ich es gerade so ein wenig durch Friedrichshain zu laufen um eine Apotheke zu suchen. Der Pizza-Abend war aber dennoch lustig…wir schafften zwei Bleche Pizza, einen Brownie, zwei Tüten Chips und eine ganze Staffel Friends…es war herrlich faul und mein Körper dankte es mir (obwohl ich auch einfach Altpapier hätte essen können, geschmeckt habe ich ja eh nix).

Heute wachte ich dann auf, aß Frühstück mit der Bande und fuhr wieder nach Hause. Von Berlin nach Hannover nahm ich zwei Jungs mit, die zum Feiern in der Stadt waren. Sie waren verkatert und wenig gesprächig und müffelten sie sehr stark nach feuchten Hostel-Räumen…dafür stieg ab Hannover wieder die süße Mitfahrerin zu, die wir schon auf der Hinfahrt bis Hannover mitgenommen hatten. Wir haben viele gemeinsame Bekannte (was wir jedoch erst herausfanden, als sie am Freitag schon im Auto saß, kleine Welt eben) und somit fiel uns das Quatschen leicht. Ab da ging es echt flott in die Heimat, wo ich überglücklich meine Perle wieder in Empfang nahm und es noch das Geburtstags-Abendessen meines Bruders gab (dem die Perle aber ganz gewitzt die Hauptrolle stahl).

Und dann ging es ab nach Hause. Nun bin ich mehr als platt und mein Körper scheint mich zu hassen. Jedenfalls hat er wieder Hals, Kopf, und Glieder auf mich gehetzt, die alle miteinander wieder fies weh tun. Wenn ich ausgepackt habe geht es ins Bett, ich habe die Nase voll.

Naja, und da es kein Handy gibt, gibt es auch keine Sieben Sachen Sonntag. Ist eben so. Nächste Woche (hoffentlich) wieder. Naja, trotz all dem Pech, war das Wochenende dennoch schön, besonders weil ich nun weiß wo unsere Berliner Freundin so untergekommen ist…naja und ein Roadtrip mit der Perlenpatentante ist auch nie zu verachten.

Nun hoffe ich auf eine Woche, in der einfach mal ALLES KLAPPT! Bitte, bitte…!

 

3 thoughts on “Gebettet in Berlin

  1. Ach das braucht ja auch kein Mensch. Umso großartiger, dass Du den Pizzaabend dennoch genießen konntest!
    Ohne Handy ist bescheiden – ich hoffe, Du kannst bald wieder on sein!
    Zwischenzeitlich darfst Du am Computer Deine Mails checken und mir mal kurz antworten bitte!
    Hab nen guten Tag
    Gabs

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