An apple a day…

Leute, der Winter kommt…hab ihn auf dem Strömungsfilm schon gesehen, es wird ungemütlich (oder gemütlich, solang man drinnen bleiben kann, das ist natürlich Ansichtssache). Also geht es heute bei mir weiter in der Wochenserie „Wie man sich ganz einfach eine wärmende Fettschicht anfuttert“. Beschwert euch nicht, es könnte euch beim nächsten Weihnachtsmarkt-Besuch oder bei den anstehenden Rodelnachmittagen eventuell das Leben retten!

Heute gibt es hier „Weihnachtsmarkt-Äpfel mit warmen Füssen“. Ich hatte angeboten etwas zur Geburtstag-Feier der Frau meines Mitfahr-Kollegen letzten Freitag mitzubringen. Da mein niegelnagelneuer Backofen leider eben noch niegelnagelneu riecht brauchte ich einen Nachtisch, der nicht gebacken werden muss. Und da fiel mein Blick auf einen Sack Äpfel, der nach dem Umzug noch recht verloren in meiner Küche herum stand. Bingo, es würde Jahrmarktsäpfel am Stiel geben.

Man nehme:

  • Äpfel
  • Stäbchen (ich habe pro Apfel drei Schaschlik-Spiesse genommen)
  • Verschiedene Sorten Kuchenglasur-Schokolade
  • Streuselchen
  • Washi-Tape
  • Backpapier

Die Schokolade schmelzen (ich empfehle nicht alles auf einmal zu schmelzen, da sie doch echt schnell wieder hart wird und man sie nicht unendlich wieder schmelzen lassen kann bevor sich der Zucker darin kristallisiert). Währenddessen die Äpfel von ihren Stielen befreien und dort die Spiesse reinstecken (etwa bis zur Apfel-Mitte). Dann die Äpfel in die Schokolade tauchen. Hier kann man der Krativität freien Lauf lassen und entweder weisse Äpfel mit dunklen Spritzern machen, oder andersrum, halb und halb, dunkel mit Streuseln, hell mit Streuseln, und so weiter. Leider braucht weisse Schokolade ewig zum Trocknen wohingegen dunkle sehr schnell trocknet, sodass of schon nach fünf Minuten die Streusel schon nicht mehr dran kleben bleiben…ich empfehle hier das trial-and-error Prinzip. Die Äpfel zum hart werden unbedingt auf Backpapier stellen, da kleben sie quasi gar nicht dran und können später zur Präsentation auf einen anderen Teller/Untersatz umgestellt werden. Wenn die Schokolade getrocknet ist mit dem Washi-Tape die Stiele verschönern. Nein, das tut natürlich gar nix am Geschmack, aber sieht vor allem wenn man drei Schaschlik Spiesse pro Apfel genommen hat einfach schöner aus. Und: Fertig!

Achso und die „warmen Füsse“ gibt es eben, weil man sie nun auf der Couch oder sonstwo im Haus geniessen kann und nicht erst über einen Weihnachtsmarkt geschlendert sein muss…(Liebe Grüsse von Käpt’n. Obvious).

Auf der Party kamen diese Äpfel echt gut an, aber da haben sich die Gäste immer wieder kleine Stückchen abgeschnitten, statt sich so einen ganzen Apfel zu nehmen…was total verständlich ist, denn wer steht schon gerne mit so ’nem Apfel vor dem Gesicht auf einer Party und verschmiert sich dabei genüsslich bis zu den Ohren mit Schokolade (noch ein Argument für das zu-hause-auf-der-couch-verzehren…)?

Viel Spass und guten Hunger!

aepfelmitwarmenfuessen

 

8 thoughts on “An apple a day…

  1. Oooh ich kenne das: kaum wird es etwas kälter, verlangt der Körper danach, SOFORT Winterreserven anzulegen!
    Ganz nebenbei finde ich die Schokogesicht-auf-Party-Vorstellung ganz wunderbar hihi

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