Intergalaktisch-Hyperschokoladige Brownies

brownie galore

So, wie versprochen gibt es nun das Rezept und die Anleitung für die wohl schokoladigsten Brownies, die ich je aus meinem Backofen gezogen habe.

Man nehme:

  • 150 g Butter
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbonvanillezucker
  • 150 g Weizenmehl
  • 100 gr Kakaopulver
  • 200 g Zartbitterschokolade (ich habe normale Milka genommen, die Backschokolade wird zu schwer, da der Fettanteil zu hoch ist)
  • Schokotropfen/Schokostreusel
  • Eine Packung kalte Milch (erstmal im Kühlschrank lassen)

So, erstmal wird die Schokolade geschmolzen. Dann, oder währenddessen, werden die weiche Butter und der Zucker+Vanillezucker und das Salz weich geschlagen und dann mit der flüssigen Schokolade vermengt. Um dies schön cremig zu halten kann ein wenig Milch dazu gegeben werden. Diese Masse muss nun ein wenig abkühlen, da sonst die Eier flocken. Diese werden dann in die Masse geschlagen und das Mehl und der Kakao werden eingerührt. Hier kann wieder mit Milch nachgeholfen werden, wenn der Teig zu klumpig wird. Er sollte aber auch nicht zu flüssig werden! Zum Schluss werden ein-zwei-drei Hände der Schokotropfen/-Streusel in den Teig gerührt, da kann man sich ganz von seiner Schokoladenlust leiten lassen.

Ich habe den Brownie in einer runden Springform (18 cm) gebacken (ich mag runde Kuchen einfach lieber), man kann ihn aber natürlich auch ganz klassisch in einer eckigen Auflaufform backen. Dann sollten die Mengen ein wenig angepasst werden, der Brownie soll ja nicht zu platt werden. Bitte beachten: Der Teig geht im Ofen NICHT hoch.

Bei mir hat der Brownie 40 Minuten bei 200 Grad (Ober und Unterhitze, die letzten 10 Minuten nur Unterhitze) gebacken und war danach perfekt: Aussen fest und innen matschig. Ich hatte ihn nach 30 Minuten schon aus dem Ofen geholt, da war er noch ziemlich flüssig in der Mitte…doch ich beichte, dass ich mir da schon ein kleines Stück gemopst habe, das war wie Lavacake, einfach himmlisch! Diesen Klau hat man übrigens nach 10 weiteren Minuten im Ofen kaum mehr gesehen, ha!

Der Bäcker/die Bäckerin hat beim Brownie (wie auch bei den Keksen letztens) den Vorteil, dass er/sie/es das ofenfrische Produkt sofort kosten darf. Und glaubt mir, das muss auch so sein: Der warme Brownie macht, wenigstems für einen klitzekleinen Moment, alles gut was nicht so gut war und alles besser was schon gut war. VERSPROCHEN! Und hier kommt nun auch die kalte Milch aus dem Kühlschrank ins Spiel: Denn ein Glas davon zum Brownie macht den Moment perfekt. Hier kann natürlich der „Frischgebacken-Effekt“ auch wieder nachgestellt werden, indem man am folgenden Tag das Brownie-Stück für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle legt (sofern noch etwas übrig ist…doch das kann sehr gut sein, es liegt nämlich in der Natur eines Brownies in nur kleinen Mengen glücklich und auch sehr satt zu machen).

Mein persönlicher Brownie-Moment: Dienstag Abend bei (wieder) warmem Brownie-Stück und kalter Milch dem Weltuntergangs-Wetter draussen lauschen.

Viel Spass beim Nachbacken, ich freue mich auf die Geschichten von eurem ganz persönlichen Brownie-Moment!

10 thoughts on “Intergalaktisch-Hyperschokoladige Brownies

  1. Mein persönlicher Browniemoment: Ich war die vorherige Nacht krank gewesen und hatte somit nicht mit meinen Freunden feiern können. Morgens ging es mir besser und ich backte, packte die Brownies ein und machte mich auf zum Wohnheim. Ich fragte eine verkaterte Freundin, wo denn die anderen waren, damit wir die Brownies teilen konnten. Sie erzählte, dass ein guter Freund von uns letzte Nacht seine Freundin betrogen hatte, mit der er eine Fernbeziehung hatte. Wir entschieden, dass er keine Brownies verdiente und aßen sie alleine, bis uns schlecht war. Sie schmeckten verdammt gut und nach gerechter Strafe.

  2. Mein Browniemoment: Gestern morgen um halb 6 Uhr morgens, nachdem meine Kleine überhaupt nicht geschlafen hatte. Da musste es auch in aller Herrgottsfrühe ein Brownie sein.
    LG, Becky

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